Limetten-Cheesecake ohne Backen (Kühlschranktorte)

Mittwoch, 21. Juni 2017


Empfehlung für heiße Tage wie diese: nicht viel bewegen, und ein Törtchen (okay, ein Stück davon) aus dem Kühlschrank genießen!

Ein feiner, nicht zu süßer Keksboden aus Dinkelkeksen, Butter und gerösteten Kokosflocken. Eine zarte, erfrischende Frischkäsecreme mit Limetten.....na, neugierig geworden?


Ich bin heute zu Gast bei der lieben Kathrin vom schönen Blog Backen macht glücklich und habe ihr dieses Törtchen mitgebracht.

Bei Kathrin gibt es allerlei, was das süße und herzhafte Herz begehrt. Neben Kuchen, Torten, Muffins, Cookies, Brot, Brötchen und Pizza findet ihr auch viele Rezepte zum Thema "Gesünder Backen". Ganz toll finde ich übriges die Rubrik "Besser Backen", wo Kathrin Grundrezepte und viele Tipps und Tricks rund ums Backen ausführlich beschreibt.

Nun möchte ich euch nicht länger auf die Folter spannen. Zum Rezept gehts hier entlang:  Limetten-Cheescake ohne Backen


Parmesan-Erdäpfelspalten

Samstag, 17. Juni 2017


Wer träumt nicht von herrlich knusprigen, krossen Kartoffelspalten? Des Öfteren habe ich mich schon über lasche, farblose Ofenpommes geärgert. Frittieren ist mir dann auch immer zu aufwändig.
Nun glaube ich, eine perfekte Zubereitung für die Erdäpfel im Ofen gefunden zu haben!

Zum guten Gelingen gehört zum Einen etwas Parmesan und ein Esslöffel Hartweizengrieß, zum Anderen erhöhe ich in den letzen 10 Minuten die Temperatur und schalte den Backofen auf "Umluft/Grillen" um. Die Salzmenge bitte vorsichtig dosieren, da der Parmesan ganz schön viel "Salzigkeit" hergibt.

Viel Spaß beim Ausprobieren und gutes Gelingen!


Zutaten (für ein Blech, reicht als Beilage für 2 - 3 Personen):
Ca. 500 g Kartoffeln (ich habe Frühkartoffeln genommen)
1 schwachen TL Salz
2 - 3 EL Olivenöl
25 g Parmesan, gerieben
1 EL Semola di grano duro (Hartweizengrieß)


Zubereitung:
Backofen auf 190°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
Die Kartoffeln gut waschen, samt Schale in Spalten schneiden und in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben, bis der Backofen die gewünschte Temperatur erreicht hat.

Das Wasser abgießen, die Kartoffelspalten mit einem sauberen Geschirrtuch gut abtrocknen und in einer Schüssel mit den restlichen Zutaten (am Besten mit den Händen) gut vermischen. Die Erdäpfelspalten auf dem Backblech verteilen, sodass sie nicht überlappen. Falls noch etwas Parmesan in der Schüssel zurück bleibt, diesen auf den Kartoffeln verteilen.
Auf mittlerer Schiene 25 Minuten backen. Den Backofen auf "UMLUFT GRILLEN" und 220°C einstellen, und ca. 10 weitere Minuten bist zur gewünschten Färbung weiter backen.


Frischkäse-Erdbeereis

Sonntag, 11. Juni 2017



Zeit für Eis! Ich habe 3 Anläufe gebraucht, bis dieses Eis so geworden ist, wie ich es mir vorgestellt habe.
Eigentlich wollte ich es vermeiden, Eigelb zu verarbeiten. Leider war das Ergebnis nicht so wunderbar cremig, wie ich es mir erträumt hatte.
Nun bin ich aber äußerst zufrieden. Und ganz ehrlich: das Eigelb wird eh erhitzt.

Eine wahre Herausforderung war das Fotografieren bei den heutigen sommerlichen Temperaturen! Wie ihr beim letzten Bild seht- ich musste mich ganz schön beeilen, um das Eis noch rechtzeitig "einzufangen".


Zutaten für die ofengerösteten Erdbeeren:
500 g reife Erdbeeren
50 g brauner Zucker
2 EL guten Balsamico-Essig

Zutaten für das Eis:
200 ml Vollmilch
300 ml Sahne
125 g Zucker
3 Eigelb (möglichst frisch, von glücklichen Hühnern)
175 g (1 Pck.) Doppelrahm-Frischkäse



Zubereitung Erdbeeren:
Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Erdbeeren waschen, putzen, Stielansätze entfernen, halbieren und in einer ofenfesten Form verteilen. Den braunen Zucker darüber streuen, den Balsamico-Essig ebenfalls über den Erdbeeren verteilen.
Für ca. 30 Minuten im Ofen rösten. Aus dem Ofen nehmen, kurz überkühlen lassen, in ein geeignetes Gefäß füllen, mit dem Pürierstab pürieren. Um die kleinen Samen zu entfernen, die Masse durch ein feinmaschiges Sieb streichen. Das Erdbeerpüree teilen.

Zubereitung Eis:
In einem hitzebeständigen Gefäß die Eidotter verquirlen.
Milch mit Sahne und Zucker in einem Topf bis zum Siedepunkt erhitzen. Nun einen guten Schluck des heißen Gemisches (ca. 80 ml) unter RÜHREN mit dem Eigelb vermischen. Diese Masse zügig, unter ständigem RÜHREN in das Milch-Sahne-Gemisch rühren. Weiter rühren, bis die Masse kurz aufkocht. Vom Herd ziehen, den Frischkäse unterrühren. Wenn die Masse homogen ist, die HÄLFTE vom Erdbeerpüree unterziehen und abkühlen lassen. Am Besten über Nacht im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.

Die zweite Hälfte vom Erdbeerpüree ebenfalls im Kühlschrank aufbewahren.


Fertigstellung:
Die Eis-Masse in der Eismaschine lt. Gebrauchsanweisung gefrieren lassen- ca. 40 - 45 Minuten.

Die Hälfte vom fertigen Eis in eine gefriertaugliche Form füllen. Etwas vom Erdbeerpüree darüber verteilen, und mit einer Gabel schlampig vermischen. Das restliche Eis einfüllen, und wieder Erdbeerpüree nach Belieben über der Eismasse verteilen, und mit der Gabel schlampig vermischen.
Sollte vom Erdbeerpüree noch etwas übrig bleiben, kann man das dann später zum Eis reichen.

Zugedeckt im Tiefkühlschrank aufbewahren. Zeitig aus dem Gefrierschrank nehmen, damit das Eis zum Servieren geschmeidig wird.

Bei dem Rezept habe mich ein wenig hier und dort orientiert.

Knoblauch-Parmesan-Zupfbrot

Dienstag, 6. Juni 2017


Dieser Post sollte schon letztes Wochenende online gehen. Aber wisst ihr was? Ich habe mich einfach vom selbst auferlegten Blogger-Druck befreit und das verlängerte Wochenende genossen! Schön wars!

Als ich zum Bloggen angefangen habe war ich der Meinung dass es nicht möglich ist, für 3 Wochen in den Urlaub zu fahren und nichts zu posten- aus Angst, Leser/Follower zu verlieren.
Die Zwangspause im letzten Jahr hat mich diesbezüglich weiser gemacht. Ich verdiene kein Geld mit dieser Sache. Ich habe keine timelines einzuhalten, kann einfach nur bloggen, was mir gefällt und worauf ICH Lust habe. Ich führe meinen Blog einfach nur, weil ich soviel Freude damit habe Rezepte auszuprobieren und schöne Fotos zu machen.

Neben Fulltime-Job und Haus ist es leider nicht immer möglich, alles so einfach unter einen Hut zu bekommen. Deshalb habe ich beschlossen dass ich nur dann blogge, wenn ich tolle Inspirationen, 100% Freude und vor allem Zeit habe.

Schön, dass ihr vorbei schaut- auch wenns mal 2 Wochen nix Neues gibt :-)

Nun möchte ich euch mein Knoblauch-Parmesan-Zupfbrot zeigen. Am Allerallerbesten schmeckt es natürlich warm. Letztens haben wir nicht das ganze Zupfbrot aufgegessen- ich habs abends im Ofen nochmal ein wenig erwärmt- hat (fast) so gut wie frisch gebacken geschmeckt.

Viel Spaß beim Ausprobieren!


 Zutaten Teig (für eine Auflaufform mit ca. 24 cm Durchmesser, ca. 5 cm Höhe):
1/2 Pckg. frischen Germ
120 ml Wasser
120 ml Vollmilch
1 schwachen TL Zucker
400g Weizenmehl ( Typ 00)
1 TL Salz
2 - 3 EL Olivenöl

Außerdem: 
75g Butter zerlassen und abgekühlt
2 EL Petersilie, gehackt
1 - 3 Knoblauchzehen (je nach Größe und Geschmack), fein gehackt
50 g Parmesan, gerieben

zum Bestreuen:
weitere 15 g Parmesan, gerieben


Zubereitung:
Mehl mit Salz in einer Schüssel verrühren.
Wasser und Vollmilch mit Zucker lauwarm (37°C) erwärmen, Germ darin auflösen. Germmischung und Olivenöl zum Mehl geben, verrühren und zu einem glatten, elastischen Germteig kneten (falls nötig, noch ein wenig Mehl einarbeiten).

Die Teigkugel ca. 60 Minuten an einem warmen Ort (mit einem Geschirrtuch abgedeckt) gehen lassen (Zugluft vermeiden).

In der Zwischenzeit eine Form ausfetten, beiseite stellen. Knoblauch mit der gehackten Petersilie und der geschmolzenen Butter gut vermischen.

Nach der Gehzeit den Teig nochmals durchkneten, in 10 Teile teilen und Bällchen daraus formen. Diese mit einem Messer vierteln.

Nun die kleinen, geviertelten Stücke in eine Schüssel geben und mit der Buttermischung (am Besten mit den Händen) vorsichtig vermischen. Dann den geriebenen Parmesan (50 g) ebenfalls vorsichtig drunter mischen. Nun die Teiglinge gleichmäßig in der Form verteilen, die restlichen 15 g Parmesan darüber streuen, weitere 30 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort (Zugluft vermeiden) gehen lassen.

Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Nach der Gehzeit das Zupfbrot auf der untersten Schiene ca. 25 Minuten backen. Dann aus dem Ofen nehmen, in der Form etwas überkühlen lassen. Am Besten noch warm genießen.



Joghurt-Rahm-Dessert mit Grand-manierten Erdbeeren

Freitag, 26. Mai 2017


Ein schnelles Dessert gefällig, für das man nicht lange in der Küche stehen muss? Sahnig, cremig? Ohne Gelatine? Erdbeeren eingelegt in Grand Manier? Na dann bitte weiterscrollen.....

Vor vielen Jahren habe ich in Italien als Dessert Vanilleeis mit  Grand-manierten Erdbeeren bekommen. Einfach, und so köstlich! Daran habe ich mich jetzt wieder erinnert. Vanilleeis geht sowieso immer- und wenn es noch schneller gehen soll, dann würde ich diese Variante auch nicht vom Tisch stoßen ;-)

Das Joghurt-Rahm-Dessert ist so locker und leicht (kalorientechnisch natürlich nicht) und direkt aus dem Kühlschrank ein wahrer Genuss. Die fein geriebene Limettenschale bringt eine wunderbare Frische in die Creme. Und optisch doch auch recht schön anzusehen, oder?


Zutaten für die Creme (4 Portionen):
250 g Joghurt
250 g steif geschlagene Sahne
60 g Staubzucker
1 Pck. Bourbon Vanillezucker
fein abgeriebene Schale einer Bio-Limette
Saft einer halben Limette

Zutaten für die marinierten Erdbeeren:
250 g Erdbeeren
Grand Manier

250 g Erdbeeren
Saft einer halben Limette
1 gehäuften TL Staubzucker

Deko:
ev. fein abgeriebene Limettenschale
gehackte Pistazien
Gänseblümchen
Minze


Zubereitung Creme:
Joghurt mit Staubzucker, Vanillezucker, abgeriebener Limettenschale und Saft gut verrühren. Die Sahne unterheben und auf 4 Gläser verteilen, mit Haushaltsfolie abdecken. Kalt stellen.

Zubereitung Erdbeer-Topping:
250 g Erdbeeren waschen, putzen und je nach Größe vierteln oder achteln, in eine Schüssel geben, mit Grand Manier übergießen und abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen (ca. 2 Stunden).

250 g Erdbeeren waschen, putzen und grob zerkleinern. In einem passenden Gefäß mit Limettensaft und Staubzucker pürieren und durch ein Sieb streichen. In der Zwischenzeit kalt stellen.

Fertigstellung:
Die eingelegten Erdbeeren abseihen (Grand Manier eventuelle für Cocktails weiter verwenden) und mit dem Erdbeer-Püree vermischen. Creme aus dem Kühlschrank nehmen und das Erdbeer-Topping darauf verteilen. Nach Belieben dekorieren und sofort servieren.

Dänische Aebleskiver

Sonntag, 21. Mai 2017


Über 2 Jahre hat es nun gedauert, dass sich 4 verschiedene Frauen, aus verschiedenen Ecken, mit unterschiedlichen Lebensgeschichten und einem gemeinsamen Hobby wieder getroffen haben.

Anfang 2015 haben Laura, Jutta und ich ein Wochenende bei fräulein glücklich im Zillertal gewonnen. Wie haben schöne Tage mit essen, backen, fotografieren und natürlich viel Spaß verbracht. Mit dem Versprechen uns wieder zu treffen, sind wir auseinander gegangen.

Nach einigen Anläufen ist es uns tatsächlich gelungen, einen Termin für unser Revival zu finden. Im März hat uns Jutta in ihre schöne Heimatstadt München eingeladen. Bei herrlichem Wetter sind wir über den Daglfinger Flohmarkt flaniert, haben das Flair am Viktualienmarkt inhaliert und im Biergarten eine bayrisch guate Brotzeit mit Weißbier genossen.
Den Sonntag Nachmittag vor der Abreise haben wir auf Juttas Terrasse verbracht. Zum Kaffee hat sie uns was wahnsinnig leckers zubereitet: Poffertjes. Kleine Bällchen die außen kross, und innen total fluffig sind. Noch warm mit Staubzucker bestreut und mit Marmelade oder Nuss-Nougat-Creme serviert.


Diese kleinen runden Dinger sind mir zu Hause nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Ich hab ein bissl recherchiert, und die dafür notwendige  „Augen-Pfanne“ oder "Poffertjes-Pfanne" online bestellt. Meine hat 7 Ausbuchtungen und einen Durchmesser von 18 cm.
Auf Pinterest habe ich dieses dänisches Rezept gefunden und leicht abgewandelt. In Dänemark gehören Aebleskiver tratitionell zum Weihnachtsfest. Ich finde, die Bällchen sind unbedingt ganzjahrestauglich ;-)
Bei der lieben Jutta findet ihr das Rezept, das mich zu diesem Post inspiriert hat. Viel Spaß beim Ausprobieren!


Zutaten:
250 g Mehl
1/2 TL Kardamom
1/4 TL Salz
1/2 TL Natron
2 EL Vanillezucker
400 ml Buttermilch
100 g Butter, geschmolzen und abgekühlt
3 Eier
25 g Staubzucker



Zubereitung:
Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz halbsteif schlagen, Staubzucker zugeben, und zu einer glänzenden, steifen Masse rühren.

Dotter mit Mehl, Kardamom, Salz, Natron und Vanillezucker mit dem Mixer verrühren. Unter Rühren erst Buttermilch, dann geschmolzene Butter zugeben. Mit einem Schneebesen das steifgeschlagene Eiweiß unterheben.

Eine "Poffertjespfanne" auf dem E-Herd bei mittlerer Hitze aufheizen. Jede Einbuchtung mit ein wenig Butter (mit einem hitzebeständigen Pinsel) ausfetten, und mit einem Esslöffel den Teig einfüllen. Wenn die Ränder braun werden, mit Hilfe eines Holzstäbchens oder einem Holzspieß wenden. Ein schöneres Ergebnis bekommt man, wenn man die Bällchen erst um 90° aufstellt, noch ein wenig Teig nachfüllt, und dann erst umdreht. Dann werden die Dinger nämlich schön rund.
Kim hat eine schöne bebilderte Anleitung auf dem Blog.

Wenn auch die Unterseite schön gebacken ist, die Aebleskiver auf ein Teller geben, mit Staubzucker bestreuen und am Besten noch warm genießen. Wir haben die Bällchen mit Preiselbeermarmelade und Nutella (sauguat) gegessen.

Falls mal welche übrig bleiben: die Aebleskiver sind am nächsten und übernächsten Tag auch noch gut genießbar (ev. etwas erwärmen). Einfrieren und auftauen funktioniert auch Bestens!
Mein Neffe Andreas und meine Nichte Ida waren jedenfalls schwer begeistert von den Bällchen!
Rezeptquelle: Nordic Food & Living

Rahmgugelhupf mit Nuss Nougat

Samstag, 13. Mai 2017


Oafoch. Und Guat. Den Gugelhupf kann man nicht neu erfinden. Aber wunderbar abwandeln.

Meine Inspiration habe ich diesmal vom "Grabnerhof Kochbuch", dessen Erstauflage im Jahre 1913 erschienen ist. Die 10. Auflage hat meine Tante Emma 1952 zu Weihnachten bekommen. An Bildern wurde damals gespart. Lediglich ein paar Zeichnungen sind darin zu finden. Die Rezepte sind sehr reduziert gehalten.

Neugierig gemacht hat mich dann das Rezept 750. Der "Rahmkuchen". Ich habe das Original-Rezept ausprobiert, und für okay befunden. Nach einigen Verfeinerungs-Schritten (3 Eier und ein viertel Liter Rahm- diese Zutaten(mengen) sind gleich geblieben) ist dieser Gugelhupf bei mir herausgekommen.

Einfach. Und gut. Serviert mit frischen Beeren und reichlich Schlagrahm ein perfekter Frühlings-Genuss.

Ich habe den Gugelhupf in der IB LAURSEN Backform "Mynte" gebacken (keine Werbung, nur Info ;-) ) - diese ist etwas kleiner als die herkömmlichen Gugelhupfformen.


Zutaten (meine Gugelhupf-Form hat ein Fassungsvermögen von 1,5l):
3 Eier
160 g Backzucker oder Feinkristallzucker
1 Vanillezucker
200 g Mehl
1/2 Packung Backpulver
250 ml Rahm/Sahne
80 g Nuss Nougat
2 EL Rum

Außerdem:
Staubzucker zum Bestreuen
Beeren zum Garnieren
Rahm/Sahne zum Servieren

Anmerkung: mit Nuss Nougat fällt der "dunkle" Teil etwas heller aus. Dieser Backversuch war der erste- mit Kakaopulver. Bitte um Verzeihung. Die Fotos schon im Kasten- und ich habe mich für den 2. Backversuch entschieden ;-)

Zubereitung:
Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform befetten und bemehlen.
Nuss Nougat über Wasserdampf schmelzen. Rahm/Sahne halbsteif schlagen, inzwischen beiseite stellen. Mehl mit Backpulver versieben.

Die Eier mit Zucker und Vanillezucker mit der Küchenmaschine oder dem Mixer cremig aufschlagen. Abwechselnd Mehl und Rahm mit dem Schneebesen unterheben. Die Teigmasse teilen. Eine Hälfte in die vorbereitete Form füllen. In die zweite Hälfte geschmolzenen Nuss Nougat und Rum unterrühren, über der hellen Teigmasse verteilen. Mit einer Gabel oder dem Stiel eines Kochlöffels einmal rundum durch den Teig fahren, damit sich hell und dunkel etwas vermischen.

Ca. 40 - 45 Minuten backen (Stäbchenprobe) anschließend auf einem Kuchengitter überkühlen lassen, mit einem Messer vorsichtig den Rand etwas lockern, und stürzen. Mit Beeren gernieren, mit Staubzucker bestauben und mit steif geschlagenem Rahm servieren.



Gedeckter Erdbeer-Rhabarberkuchen

Sonntag, 7. Mai 2017


Meine Kollegen mussten sich letztens für eine wahnsinnig langwierige Verkostungs-Reihe meiner Backversuche zur Verfügung stellen. Es sollte etwas mit Erdbeeren und Rhabarber werden. Angefangen habe ich mit einem amerikanischen Strawberry Rhubarb Pie. Hat wirklich toll ausgesehen. Geschmacklich war der Teig allerdings viiieel zu dick...und im Endeffekt der Kuchen "teigig".

Na gut. Das nächste Projekt. Erdbeer-Rhabarber-Crumble. Eine kulinarische Katastrophe. Das konnte ich nicht mal mehr meinen Arbeitskollegen mitbringen- und die mögen und essen wirklich alles ;-)

Als Folge meiner missglückten Backwerke habe ich mich auf das Altbewährte besonnen. Mir ist eines unserer Familienrezepte eingefallen: der gedeckte Apfelkuchen. Das musste doch auch mit Erdbeeren und Rhabarber funktionieren! Hat es! Meine Testesser waren von dem Ergebnis sehr angetan- und ich glücklich, dass ich auf Umwegen doch noch einen wunderbaren Kuchen aus dem Backofen holen konnte.


Zutaten Mürbteig (Tarteform 24 cm Durchmesser):
210 g glattes Mehl
140 g Butter
70 g Staubzucker
1 Prise Salz
1 Ei verquirlt (ca. 2/3 für den Teig, 1/3 zum Bestreichen zurück behalten)

Zutaten für die Fülle:
400 g Rhabarber
350 g reife Erdbeeren
80 g brauner Zucker
1 Vanillezucker
fein abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
3 EL Vanillepuddingpulver


Zubereitung Teig:
Aus den Zutaten rasch einen glatten Mürbteig kneten. BITTE BEACHTEN: NICHT das GANZE Ei verwenden- etwa 1/3 davon zum Bestreichen beiseite stellen. Den Teig halbieren, jeweil zu einer Scheibe formen, in Haushaltsfolie einpacken und im Kühlschrank rasten lassen.

Zubereitung Fülle:
Rhabarber waschen, die Enden abschneiden, schälen und in Stücke schneiden. Erdbeeren waschen, trocken tupfen, die Stielansätze entfernen und vierteln. Früchte mit braunem Zucker, Vanillezucker, Zitronenabrieb und Vanillepuddingpulver in einer Schüssel vermischen und eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur stehen lassen. Eventuelle manchmal umrühren.


Fertigstellung:
Backofen auf 200°C vorheizen. Tarteform befetten und bemehlen.

Die Teighälften aus dem Kühlschrank nehmen. Einen Bogen Backpapier etwas bemehlen, eine Teighälfte darauf platzieren, diese leicht bemehlen, und mit einem weiteren Bogen Backpapier abdecken. Den Teig auf Größe der Tarteform auswalken. Das obere Backpapier abziehen, und mit Hilfe der umgedrehten Tarteform die Teigplatte "ausstechen"- das wird dann die "Decke" des Kuchens. Wichtig: bitte ausprobieren, ob sich das Teigblatt gut vom unteren Backpapier löst- dann kann man es problemlos und ohne gröbere Schwierigkeiten auf dem Kuchen platzieren.

Mit der zweiten Teighälfte gleich verfahren. Teig zwischen 2 Bögen Backpapier legen (bemehlen nicht vergessen) und ETWAS GRÖSSER als den Durchmesser der Tarteform auswalken- damit man den Teig am Rand etwas nach oben ziehen kann.
Oberes Backpapier abziehen, nun den ausgewalkten Teig schwungvoll in die Tarteform verfrachten. Es ist nicht so schlimm, wenn der Teig bricht- man kann den Teig dann mit den Händen/Fingern noch in Form bringen. Den Teig an den Rändern hochziehen.

Die Fruchtfülle wird jetzt etwas Flüssigkeit verloren haben. Diese Flüssigkeit in der Schüssel zurücklassen und nur die Früchte auf dem Teig in der Tarteform gleichmäßig verteilen.

Nun kommt die schwierigste Übung: die "Teig-Decke" vorsichtig auf die Fülle legen und das Backpapier VORSICHTIG abziehen. Mit den Fingern die Decke verschließen.

Die Oberfläche mit dem übrigen verquirlten Ei bestreichen, und mit einer Gabel in regelmäßigen Abständen einstechen.
Den Kuchen ca. 40 - 45 Minuten backen, bist die Oberfläche schön goldbraun ist.

Man sollte den gedeckten Erdbeer-Rhabarberkuchen ca. 3 Stunden auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, damit die Fülle fest wird.

Ausgekühlt mit viel Sahne genießen.

Topfengolatschen mit Bsoffenen Cranberries

Sonntag, 23. April 2017


Heute gibt es mal einen Küchen-Quickie. Selbstgebacken darf doch ruhig mal schnell gehen. Prinzipiell mache ich meine Teige schon selber. Ich finde allerdings, dass man Blätterteig kaufen kann. Stell dir vor, du stehst stundenlang für die Zubereitung eines Blätterteiges in der Küche, und dann fragt kein Mensch, ob der selber gemacht ist?!!? Pffff....da ist es doch viel besser, diese Zeit sinnvoller zu nutzen....

Dennoch- so schnell gehts dann auch wieder nicht: den Cranberries sollte man für das Rum-Bad ein bisschen Zeit lassen. Aber man muss gar nix tun- die besaufen sich von selber :-) !


Zutaten (für 6 Stück):
1 Packung Blätterteig
250 g Topfen (20%)
1 Ei
60 g Staubzucker
1 EL Vanillepuddingpulver
abgeriebene Schale einer halben Bio-Zitrone
eine Prise Salz
ev. Vanillezucker

40 g Cranberries
Rum (38%)

Ausserdem:
1 Ei und etwas Milch zum Bestreichen
Staubzucker zum Bestreuen


Zubereitung:
Die Cranberries über Nacht (wenns ein paar Tage sind, ists auch egal) in Rum einweichen.

Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Packung mit dem Blätterteig ca. 15-20 Minuten vor der Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen. Das Ei mit Milch verquirlen, beiseite stellen.
Ein Backblech mit Backpapier belegen.

Topfen mit Ei, Zucker, Vanillepuddingpulver, Zitronenschale und Salz verrühren. Die Cranberries in einem Sieb abtropfen lassen, und unter die Topfenmasse rühren.

Den Blätterteig aufrollen, auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche leicht ausrollen. Mit einem Pizzaschneider den Blätterteig in 6 Teile schneiden. Jeweils die Außenkanten der Teigteile mit dem Ei-Gemisch bestreichen.

Zuerst 4 Teigstücke (platzsparend) auf das Backblech legen, Topfenfülle (ca. 1 EL) darauf verteilen (nur in der Mitte) und die Ecken jeweils zur Mitte hin einschlagen, sodass die Kanten etwas überlappen. Nun mit den 2 letzten Teigstücken gleich verfahren. Die Oberfläche mit dem Ei-Gemisch einpinseln und im Backofen ca. 20 Minuten (bis zur gewünschten Bräune) backen.
Aus dem Ofen nehmen, überkühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.

Butterkipferl

Montag, 17. April 2017


Ich frühstücke immer das Gleiche. Schon seit Jahren. Wochentags gibts Porridge, und am Wochenende frische Semmeln süß oder pikant. Da mache ich keine großen Ausnahmen. Vielleicht mal- so wie jetzt nach Ostern- Rührei, damit ich den Eiervorrat wieder auf ein vernüftiges Maß reduzieren kann.

Nun wird alles anders. Ab jetzt gibts nämlich frische, selbst (auf)gebackene Butterkipferl am Sonntag. Ich möchte jetzt nicht jeden Sonntag für mein Kipferl-Glück früher aufstehen. Deshalb backe mir einen ordentlichen Butterkipferl-Vorrat den ich mir dann einfriere, damit ich sonntäglich versorgt bin.

Ich finde außerdem, das Kipferl ist viel zu schade, um nur aufs Frühstück reduziert zu werden. Gebt dem Kipferl eine Chance! Für den Nachmittagskaffee, für den Tratsch mit Freundinnen. Für die Jause zwischendurch.

Alle Teilchen sind nicht ganz perfekt geworden. Dafür homemade. Mit viel Liebe <3 !


  Zutaten (für 12 Stück):
500 g griffiges Mehl
1/2 TL Salz
250 ml Milch
30 g Kristallzucker
1 TL Honig
30 g Germ/Hefe
100 g sehr weiche Butter

Außerdem:
ev. noch etwas Mehl zum Kneten
1 Eidotter mit etwas Milch verquirlt zum Bestreichen


Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel sieben, mit dem Salz vermengen.
Milch mit Zucker und Honig unter Rühren auf 37°C erwärmen, den Germ/die Hefe hineinbröseln und verquirlen.
Diese Mischung mit der Butter zum Mehl geben, und mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem weichen, geschmeidigen Teig verarbeiten.
Die Teigkugel zugedeckt in einer Schüssel ca. 30 Minuten an einem warmen Ort (Zugluft vermeiden) gehen lassen.

Teig halbieren. Die eine Hälfte wieder zudecken. Die andere Hälfte kurz durchkneten, in 6 gleich große/schwere Kugeln teilen. Die Teiglinge nun mit dem Nudelholz oval ausrollen und von einer Schmalseite beginnend aufrollen und zu einem Kipferl formen. Die fertig geformten Kipferl auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und weitere 20 Minuten zugedeckt gehen lassen.

Inzwischen den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Nach der Gehzeit die Kipferl mit der Ei-Milch-Mischung bestreichen und ca. 18 Minuten backen.

Nun mit der 2. Teighälfte gleich verfahren.

Tipp 1.) wenn ihr nur ein Backrohr habt, solltet ihr euch an diese Anleitung halten. Die 2. Kipferl-Charge würde sonst zu lange aufgehen, und dann die Form verlieren. Heißluft habe ich jetzt noch nicht ausprobiert.

Tipp 2.) beim 2. Probebacken hatte ich leider nur mehr 200 ml Milch zur Hand. Ich hab dann 50 g Sauerrahm verwendet- hat auch funktioniert :-)

Tipp 3.) am Besten WARM servieren und genießen!


Rhabarber-Kokoskuchen

Samstag, 8. April 2017



Noch ein Kastenkuchen! Jawoll! Diesmal in der frühlingsfrischen Version mit Rhabarber. Hab ich schon mal erwähnt, dass ich total auf Kastenkuchen steh' (siehe Apfel-Schokokuchen, Bananenbrot, Rhabarber-Vanillekuchen und Schoko-Bananenkuchen)? Vor Kurzem habe ich diesen wunderbaren, weichen, saftigen und unkomplizierten Kuchen auf Pinterest entdeckt.

Der Rhabarber-Kokoskuchen ist sowas von schnell zusammengerührt, und schmeckt einen Tag nach dem Backen fast noch ein bissl besser als ganz frisch.

Quelle: simoneskitchen


Zutaten für eine Kastenkuchenform (10 x 30 cm):
250 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
150 g Kokosmilch
3 Eier (M)
150 g Kokosöl, geschmolzen
200 g Staubzucker
50 g Kokosflocken
250 g Rhabarber

Staubzucker zum Bestreuen


Zubereitung:
Eine Kastenform mit Backpapier auslegen. Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Mehl mit Backpulver versieben, mit dem Salz vermischen, beiseite stellen. Kokosmilch mit den Eiern verquirlen.
Staubzucker mit dem geschmolzenen, abgekühlten Kokosöl mit dem Mixer/der Küchenmaschine rühren, bis eine glatte Masse entsteht (Hinweis: diese Mischung wird nicht cremig). Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden.

Nun mit dem Schneebesen abwechselnd Mehl- und Eiermischung in die Kokosöl-Masse rühren. Zuletzt Kokosflocken und Rhabarber unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und ca. 50 Minuten (Stäbchenprobe) backen.
Etwas überkühlen lassen, dann den Kuchen aus der Form nehmen, und auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit Staubzucker bestreuen.

Saftiger Schoko-Bananenkuchen mit Nuss-Karamell

Sonntag, 2. April 2017



Auf der Suche nach einem/dem perfekten Schokokuchen habe ich mittlerweile so Einiges ausprobiert. Mit Butter, mit Öl. Mit Kakao, mit Schokolade. Mit Joghurt, Sauerrahm und Buttermilch. Er sollte saftig, aber nicht speckig sein. Etwas Crunch dürfte auch dabei sein.
Und ja- was soll ich sagen? Ich bin sehr zufrieden mit meinem Ergebnis. Der Schokokuchen ist weich, saftig, ein bisschen fruchtig, crunchy und natürlich auch etwas bananig.
Nur eins ist er nicht: Diäten-tauglich ;-)



Zutaten für den Kuchen (Kastenkuchenform, 10 x 30 cm):
100 g Kochschokolade
150 g Butter
150 g Mehl
1 gehäuften TL Backpulver
30 g Back-Kakao
100 g Feinkristallzucker
75 g braunen Zucker
3 Eier (M)
1/2 TL Salz
1 EL Rum
75 ml Buttermilch
150 g sehr reife Bananen (ohne Schale gewogen)

Überzug:
120 g Marillenmarmelade
Rum nach Geschmack

Schoko-Glasur:
100 g Kochschokolade
50 g Sahne

Nuss-Karamell:
100 g Nuss-Mix
100 g Kristallzucker


Zubereitung Kuchen:
Den Backofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen, die Kastenform mit Backpapier auslegen.

Kochschokolade und Butter gemeinsam über Dampf schmelzen, ab und zu umrühren, beiseite stellen.
Mehl mit Backpulver und Back-Kakao versieben, ebenfalls inzwischen auf die Seite stellen.

Feinkristallzucker, brauner Zucker, Salz und Eier mit dem Mixer (oder einer Küchenmaschine) cremig aufschlagen. Rum und die abgekühlte Butter-Schokoladen-Mischungen unter Rühren zugeben. Banane(n) mit einer Gabel fein zerdrücken, und in den Teig rühren. Zuletzt die Hälfte der Mehlmischung mit dem Schneebesen unterheben, Buttermilch, dann restliche Mehlmischung unterheben. Den Teig in der Kastenform verteilen und ca. 45 Minuten (Stäbchenprobe) backen.
Abkühlen lassen.

Zubereitung Überzug:
In einem kleinen Topf Marillenmarmelade mit Rum erwärmen, den ausgekühlten Kuchen damit einstreichen.

Zubereitung Schoko-Glasur:
Kochschokolade in der Sahne über Dampf schmelzen, glattrühren, Kuchen damit überziehen.

Zubereitung Nuss-Karamell:
Das kann im Übrigen schon einen Tag, bezw. Tage vorher vorbereiten.
Ein Backblech mit Backpapier belegen.
Kristallzucker in einer Pfanne schmelzen (nicht zu heiß werden lassen und immer im Auge behalten). Ist der Zucker geschmolzen und hat eine schöne karamellige Farbe angenommen, die Nüsse unterrühren und mit dem Karamell vermischen. Die Karamell-Mischung auf dem Backpapier erstarren lassen. Zum Zerkleinern die Karamell-Nüsse in ein Gefriersackerl füllen, ein Geschirrtuch drauf legen und mit dem Schnitzelklopfer zerkleinern.

Fertigstellung:
Die karamellisierten Nüsse auf der Schokoglasur verteilen.

Grantn-Eierlikör-Bombe

Sonntag, 26. März 2017



Grantn?? JA! Ein Tiroler Ausdruck für Preiselbeeren. Ob der Ausdruck "Grantn" in den anderen österreichischen Bundesländern auch genutzt wird, kann ich jetzt nicht sagen. Ich bin ein riesengroßer Grantn-Fan. Preiselbeermarmelade ist neben Käse, Butter und Weißwein fixer Bestandteil meines Kühlschrank-Inhalts.

Wer gerade aktiv fastet, sollte sich die Zutaten-Liste meiner "Bombe" erst gar nicht durchlesen ;-)
Ich verzichte im Moment zwar erfolgreich auf Schokolade- jedoch musste ich natürlich schon von meinem Törtchen kosten....

200 ml Eierlikör klingt viel, gell. Bei meinem ersten Versuch habe ich 150 ml Eierlikör verwendet. Meine Testesser haben den Eierlikör nicht wirklich geschmeckt. Nun sollte es keine Zweifel mehr geben!

Wer jetzt Lust auf eine leckere Energie-Bombe bekommen hat, srolle nach unten :-)

Gutes Gelingen!



Zutaten Bisquit:
4 Eier
1 Prise Salz
160 g Staubzucker
160 g Mehl
1 TL Backpulver
3 EL heißes Wasser

Zutaten Füllung:
5 Blatt Gelatine
250 ml Sahne
250 g Mascarpone
200 ml Eierlikör
70 g Staubzucker
1 Pck. Vanillezucker


Zum Füllen der Roulade:
ca. 220 g Preiselbeermarmelade



Zubereitung Roulade:
Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Mehl mit Backpulver mischen, sieben und beiseite stellen.

Eier trennen. Mit einem Mixer/einer Küchenmaschine das Eiweiß mit einer Prise Salz halbsteif schlagen, nach und nach den Staubzucker zugeben, und weiterrühren bis eine glänzende, steife Masse entsteht. Die Dotter mit einem Schneebesen unterrühren, nachher das Mehl locker unterheben, zuletzt das heiße Wasser zugeben.

Die Masse auf dem Backpapier verteilen, auf mittlerer Stufe ca. 13 - 15 Minuten hell backen (Stäbchenprobe).

Ein sauberes Geschirrtuch in heißes Wasser tauchen, auswringen, auf einer sauberen Arbeitsfläche ausbreiten, mit Feinkristallzucker bestreuen. Den fertig gebackenen Bisquit aus dem Backofen holen, mit der Oberseite nach unten auf das Geschirrtuch stürzen, Backpapier abziehen und sofort einrollen. Abkühlen lassen.

Abgeküht wieder "entrollen", mit der Preiselbeermarmelade bestreichen, einrollen und beiseite stellen.

Zubereitung Fülle:
Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Sahne steif schlagen. Mascarpone mit Staub- und Vanillezucker verrühren, Eierlikör unterrühren. Ca. 3 Esslöffel von dieser Masse in einem kleinen Topf erhitzen, die ausgedrückte Gelatine darin auflösen, und zügig unter die Mascarpone-Creme rühren. Sahne unterheben.

Fertigstellung:
Eine runde Schüssel (ca. 1,7l Fassungsvermögen, Durchmesser ca. 20 cm) mit Frischhaltefolie auskleiden. Die Roulade in schmale Stücke (ca. 1,5 cm) schneiden, und die Schüssel damit auslegen. Eierlikör-Creme darauf verteilen, und mit den restlichen Roulade-Scheiben abschließen. Mit Frischhaltefolie abdecken, und über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

Asiatisch angehauchte Karfiolsuppe

Sonntag, 19. März 2017


Heute kredenze ich euch ein köstliches Karfiol(Blumenkohl)süppchen. 
Gerne hätte ich euch dazu das Rezept für geröstete Kichererbsen empfohlen- denn die passen vorzüglichst zur Suppe. Ich mag es ja sehr gerne, wenn zu einer Suppe noch eine schöne Einlage serviert wird.

Um auf die Kichererbsen-Einlage zurückzukommen: geschmacklich war sie wirklich topp....wenn da nicht dieses "ABER" wäre. Ich kann euch sagen: ich hab das mit den Kichererbsen bestimmt 10mal ausprobiert. Hat immer lecker geschmeckt. Das Problem war, dass einige Kichererbsen im Backofen regelrecht explodiert sind, sodass ich diesen nachher immer mühevoll putzen musste. Ich habe mich mit Temperaturen gespielt, Ober-Unterhitze und Heißluft ausprobiert. Immer dasselbe.

Deshalb, hier mein Aufruf: falls jemand einen Tipp für mich hat, dass das nicht passiert- bitte unbedingt melden!

Das Rezept für die köstliche Suppe möchte ich euch dennoch nicht vorenthalten. Wunderbar dazu könnte ich mir gebratene Garnelen oder Jakobsmuscheln vorstellen. Die frischen Korianderblättchen runden den Geschack der Suppe nochmal perfekt ab.


Zutaten:
2 EL Rapsöl
1 Zwiebel, gewürfelt
1 EL rote Currypaste
400 g Karfiolröschen
200 g Kartoffeln, weichkochend (geschält und gewürfelt)
900 ml selbstgemachte Hühner- oder Gemüsebrühe
250 ml Kokosmilch
Salz, ev. Pfeffer
Saft einer Limette
2 - 3 EL Sojasoße

Außerdem:
frische Korianderblätter, gehackt
etwas Kokosmilch


Zubereitung:
In einem hohen Topf Rapsöl erhitzen (mittlere Hitze) und die Zwiebelwürfel darin glasig andünsten. Currypaste dazugeben, und ca. 1 Minute lang mitrösten. Karfiolröschen und Kartoffelwürfel dazugeben, umrühren, kurz mitrösten. Nun mit Suppe und Kokosmilch aufgießen, leicht salzen und ca. 20 - 25 Minuten leicht köcheln lassen.

Die Suppe mit dem Stabmixer pürieren, mit Limettensaft, Sojasße und wenn nötig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Suppe mit den Korianderblätter bestreuen. Die restliche Kokosmilch mit dem Pürierstab ein wenig aufmixen, und zur Deko auf der Suppe verteilen.

Tipp 1.) Currypasten haben einen teilweise recht unterschiedlichen Schärfegrad. Mit der Dosierung bitte deshalb vorsichtig sein. Meine Currypasten sind eher auf der milden Seite. Deshalb war ein Esslöffel davon gut doisert.

Tipp 2.) Verwendet selbstgemachte Brühen. Ich habe es ausprobiert: die Suppe schmeckt einfach viel besser mit selbstgemachter Hühner- oder Gemüsebrühe als mit einem Brühwürfel.


Buchweizentörtchen

Sonntag, 5. März 2017


Ich backe/esse ja sooo gerne Kuchen und Torten. Mit viel....Butter, Zucker, Schokolade und Kalorien.
Eine liebe Freundin von mir hat eine Glutenunverträglichkeit, weshalb ich mich mit dem Thema auseinandersetzen wollte. Backen ohne "richtiges" Mehl habe ich mir etwas schwierig vorgestellt. Die beste Alternative schien für mich Buchweizen zu sein. Und als ich dann noch gelesen habe, dass Buchweizen den Cholesterinspiegel senken soll, war die Sache für mich klar: ich back mir ein gesundes, glutenfreies und cholesterinsenkendes Törtchen ;-)

Letztes Jahr war ich auf der Eat&Style-Messe in München und hab mir so allerlei Spezialitäten mitgebracht. Unter anderem habe ich Kokosblütenzucker gekauft- und den wollte ich einfach mal ausprobieren. Kokosblütenzucker ist ein niedrig-glykämisches Süßungsmittel und somit "gesünder" als herkömmliche Zuckerarten. Was mich vor allem begeistert hat war der tolle malzige Geschmack, der (wie ich finde) hervorragend zum Buchweizentörtchen passt.

Das Törtchen hat mir erstaunlich gut geschmeckt. Ganz ohne Ungesundes bin ich dann doch nicht ausgekommen: ein ordentlicher Klecks Sahne dazu hat mein gesundes Tortenglück perfekt gemacht.


Zutaten (für eine Form mit 18cm Durchmesser):
125 g weiche Butter
3 Eier
1 Prise Salz
65 g Feinkristallzucker
80 g Kokosblütenzucker (alternativ 60 g Feinkristallzucker)
125 g geriebene Mandeln
125 g Buchweizen (ich habe grob- und feingemahlenen Buchweizen gemischt)
1 gehäuften TL Weinsteinbackpulver
1 TL Zimt
1 Apfel, grob gerieben

Zum Füllen:
150 g Preiselbeermarmelade

Zum Servieren:
Staubzucker zum Bestreuen
ev. noch etwas mehr Preiselbeermarmelade
geschlagene Sahne


Zubereitung:
Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Backpapier in eine runde Tortenform (Durchmesser 18 cm) klemmen.
Buchweizen grob (hab ich bei uns bei M-Preis bekommen) und Buchweizen fein (DM Drogeriemarkt) mischen. Mandeln, Weinsteinbackpulver und Zimt darunter mischen, beiseite stellen.

Die Eier trennen. Das Eiweiß mit mit einer Prise Salz halbsteif schlagen. Nun die 65 g Feinkristallzucker nach und nach unter Rühren einrieseln lassen und so lange weiterrühren, bis die Eiweißmasse steif und glänzend ist.

Die weiche Butter mit 80 g Kokosblütenzucker mit dem Mixer (oder Küchenmaschine) cremig schlagen. Die 3 Eidotter nacheinander unter Rühren zugeben.

Abwechselnd Buchweizen-Mischung und Eischnee unter die Buttermasse heben, zum Schluß den geriebenen Apfel locker unterrühren.

Die Masse in die vorbereitete Form füllen und ca. 45 - 50 Minuten (Stäbchenprobe) auf der untersten Schiene backen.

Die Torte abkühlen lassen, in der Mitte auseinander schneiden und mit der Preiselbeermarmelade füllen. Mit Staubzucker bestreuen, und mit viel Sahne servieren.

Das Törtchen kann man ruhig 1, 2 Tage durchziehen lassen.




 
© Design by Neat Design Corner