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Pesto rosso mit Babyspinat

Mittwoch, 15. Juli 2015

Tomatenpesto

Früher bei uns zu Hause wurde immer viel gejausnet. Zum "Neinern", das war die Vormittagsjause um 9 Uhr (neine) herum, gabs meistens eine pikante Jause (Wurst, Käse, Speck und Brot). Die Stärkung am Nachmittag, der "Marend" wurde noch mit Kuchen aufgewertet.

Ganz so üppig fällt die Jause nicht mehr aus- aber so wie jetzt im Sommer bleibt der Herd doch öfters kalt und es wird gejausnet- ganz unabhängig von der Uhrzeit ;-)

Dazu brauche ich nicht viel: eine Schnitte Brot, was Leckeres zum Draufschmieren und eine Stückchen Käse. Okay. Vielleicht noch ein Gläschen Wein dazu- abhängig von der Uhrzeit ;-) dann ist mein Jaus´n-Glück perfekt!

Pesto liebe ich ja sehr. Am Liebesten nur mit einem Stück Weißbrot. Als schnelles Mittagessen auch gerne mal mit Pasta. Da ich noch Babyspinat zu verbrauchen hatte, habe ich diesen einfach in mein Pesto rosso geschummelt. Was ich mir noch ganz toll vorstellen könnte (aber bisher leider noch nicht probiert hab): Koriander. Den würde ich aber mengenmäßig etwas dezenter einsetzen.


Zutaten (ergibt ca. 300ml):
50 g geröstete Pinienkerne
2 Knoblauchzehen, geschält
150 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft, grob zerkleinert
1 EL Tomatenmark
1 TL Chillisalz
50 g Babyspinat
40 g frisch geriebenen Parmesan
100 ml bestes Olivenöl + etwas zum Abdecken


Zubereitung:
Alle Zutaten- ausser Olivenöl- im Standmixer je nach Belieben (fein oder grob) pürieren.
Zuletzt das Olivenöl händisch unterrühren und das Pesto in ein sauberes verschließbares Glas füllen. Die Oberfläche mit Olivenöl abdecken und im Kühlschrank lagern.



Energy Booster {Green Smoothie}

Samstag, 20. Juni 2015

Smoothie

Letztes Jahr habe ich mir ein dünnes Büchlein über „Grüne Smoothies“ gekauft- einmal durchgeblättert, dann ist es in einem Bücherregal verschwunden. 

Vor gut einem Monat ist es mir beim Herumräumen wieder in die Hände gefallen.  Damit ich´s halt nicht ganz umsonst gekauft hab, hab ich mir vorgenommen, einen Smoothie auszuprobieren....soll ja so gesund sein. Schnell die Zutaten eingekauft, und losgemixt.  Na, so ganz appetitlich hat das grüne Zeug  nicht ausgesehen: ziemlich dickflüssig, ich konnte die einzelnen Bestandteile sogar noch erkennen. Augen zu und durch. G´schmeckt hat´s mir nicht (ehrlich: es war sogar ziiieeemlich grausig).  Fazit: ich schließe mich NICHT der globalen Green-Smoothie-Bewegung an. Außerdem hab ich noch recht gute Zähne.

2 Wochen später hatte ich eine Handvoll Babyspinatblätter übrig. Irgendwie hat´s mich dann doch wieder gereizt und ich habe einen neue Versuch gestartet.  „Green Smoothie“ für Einsteiger (mit Apfel und Banane).  Jaaa...das war viel schon besser! Außerdem gab´s beim ersten Versuch einen User-Fehler. Ich habe zu wenig Flüssigkeit verwendet und mit zu wenig Umdrehungen gemixt.
Schön langsam bin ich in Fahrt gekommen und habe selber etwas herum experimentiert. Tja, und mittlerweile steht fast jeden Tag ein Smoothie auf dem Programm- und ich find´s richtig lecker.

Dieser Green Smoothie weckt deine Lebensgeister, versprochen ;-) !


Zubereitung:
Banane, Marillen und Ingwer (ca. 15g) grob zerkleinern und mit den restlichen Zutaten im Standmixer cremig pürieren (im Thermomix ca. 20 sec. auf höchster Stufe)- die einzelnen Bestandteile sollen nicht mehr identifizierbar sein- der Smoothie soll richtig schön cremig sein.
Diese Menge ergibt ca. 350ml
Falls der Smoothie zu dickflüssig ist, kann man immer noch etwas Saft oder Wasser zugeben.

Möglichst Zutaten aus biologischem Anbau verwenden. Anstatt Flohsamen kann man auch Leinsamen oder Chiasamen zugeben- und falls nix davon lagernd ist: einfach weglassen.

Spinatsalat mit Parmaschinken, pochiertem Ei, Parmesan & Pinienkernen

Freitag, 16. Mai 2014

Vor einiger Zeit war ich zu Gast bei Life Is Full Of Goodies.
Über Maras Einladung zu einem Gastpost auf ihrem schönen Blog habe ich micht WAHNSINNIG gefreut!
Ich weiß gar nicht mehr, wer wen zuerst entdeckt hat. Jedenfalls verfolge ich *Life Is Full Of Goodies* schon (fast) von Anfang an und bin begeistert, mit wieviel Herzblut und Kreativität Mara ans Werk geht. Es erstaunt mich immer sehr wie Mara es schafft, gute Rezept noch besser und raffinierter zu machen.
Liebe Mara, du bist eine große Bereicherung für die Blogger-Welt...und das perfekte Dinner :-)
Mach weiter so!

Heute habe ich einen frühlingsfrischen Salat mitgebracht. Meine Basis für den Salat bildet der Baby-Spinat. Mittlerweile habe ich den Salat schon oft zubereitet- auch mit Vogerlsalat (Feldsalat) oder Rucola- da kann man wirklich je nach Gusto variieren.


Ich finde diese Kombination einfach toll!


Vorbereitung Salat:
Baby Spinat waschen. Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne mit wenig Butter rösten, anschließend auf einem Küchenkrepp auskühlen lassen. Parmesan in Späne hobeln.
Den gewaschenen Baby-Spinat mit dem Olivenöl und etwas Salz vermengen, auf 2 Tellern anrichten. Pinienkerne, Parmaschinken, Parmesanspäne darüber verteilen und Balsamicoessig darüber träufeln.

Eier pochieren:
Im Internet findet man ja verschiedene Anleitungen, um Eier zu pochieren. Ich bin mit dieser Art ganz gut zurecht gekommen:
Wasser in einem hohen Topf mit einem Schuß Essig erhitzen (es soll nicht richtig kochen, sondern nur simmern).
In der Zwischenzeit die frischen Eier jeweils in eine Tasse schlagen (darauf achten, dass das Eigelb ganz bleibt).
Wenn das Wasser die richtige Temperatur hat, Eier bereit halten. Das Wasser mit dem Stabmixer in "Rotation" bringen- also kurz einschalten, wieder herausnehmen und sofort die Eier ins Wasser gleiten lassen. Das Eiweiß hüllt sich dann gleich um das Eigelb.
Nach meiner Erfahrung haben die Eier nach 2 Minuten und 30 Sekunden die richtige Konsistenz. Nach 3 Minuten waren sie für meinen Geschmack schon zu fest.



Fertigstellung:
Das pochierte Ei vorsichtig ins Salat-Nest setzen, und großzügig mit frisch geriebenem Pfeffer bestreuen.


Rucki-Zucki-Pasta für Eilige (vegetarisch)

Mittwoch, 1. Mai 2013

Hunger. Wenig Zeit. Und auf Käsebrot hat man grad keine Lust. Auf Geschmack schon.
Na, dann gibts Nudeln! Die Gardauer der Penne beträgt 11 Minuten. In dieser Zeit macht man mal locker das Sößchen. Ausserdem hat man eh fast alle Zutaten zu Hause. Den Spinat kann man auch durch grünen Spargel oder Zucchini ersetzen. TK-Spinat geht natürlich auch. Die Zitronenschale verleiht der Soße noch ein frisches Aroma. SCHNELL, EINFACH & LECKER!
Zutaten (für 2 Portionen):
250 g Lieblingsnudeln
2 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
250 g Tomaten (ich habe Mini-Pflaumenparadeiser genommen)
130 g frischer Spinat
150 ml Gemüsebrühe
ca. 1/4 TL Abrieb einer Bio-Zitrone
80 g Doppelrahmfrischkäse
Salz (z. B.: Vanille-Chillli-Salz)
Pfeffer
geriebenen Parmesan zum Bestreuen
 
Zubereitung:
Die Nudeln bissfest kochen.
In der Zwischenzeit Knoblauch klein hacken, die Tomaten waschen und vierteln. Die frischen Spinatblätter waschen und trockenschleudern (Salatschleuder).
Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zuerst den gehackten Knoblauch dazugeben, etwas anbraten, die Tomaten zugeben, ein paar mal umrühren. Dann die Spinatblätter dazugeben, mit Brühe aufgießen und mit der Zitronenschale, Salz und Pfeffer würzen. Etwa 3-4 Minuten köcheln lassen und den Frischkäse dazugeben. Verrühren. Bei Bedarf noch etwas Brühe nachgießen. Abschmecken und mit den Nudeln vermischen. Mit Parmesan bestreuen. FERTIG :-)
 
 
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