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Nussbutter-Eis

Sonntag, 10. Juni 2018



Das Leben ist doch viel schöner mit gebräunter Butter. Was wären Schlutzkrapfen oder Spinatknödel ohne Nussbutter? Früher dachte ich (wie so viele andere Menschen vermutlich auch), dass die Nussbutter was mit Nüssen zu tun haben muss. Aber. Nein. Durch das Bräunen karamellisiert der Milchzucker und die Butter erhält einen nussähnlichen Geschmack.

Erdbeer-Frischkäse-Charlotte

Sonntag, 6. Mai 2018

Kuppeltorte

Endlich gibt es wieder Erdbeeren die nicht nur aussehen wie Erdbeeren, sondern auch so schmecken!
Ich habe heuer zum ersten Mal selber Erdbeeren gepflanzt- die Ernte dauert allerdings noch ein bisschen. Der Ertrag wird vermutlich auch nicht besonders reich ausfallen. Aber ich finde es schön, den zarten Erdbeer-Pflänzchen beim Wachsen und Gedeihen zuzuschauen.
Bei uns in der Nähe gibt es ein "Erdbeerland", wo wir früher die Erdbeeren immer selber gepflückt haben. Außerdem durfte man während dem Pfücken Erdbeeren naschen. Soviel man eben naschen konnte. Welch ein Paradies für Kinder- wären da nur nicht diese blutsaugenden "Bremsen" gewesen, die uns den Spaß ordentlich vermiest haben.

Joghurttorte

Sonntag, 22. April 2018


Sommerliche Temperaturen erfordern sommerliche Maßnahmen. Nicht genug, dass ich schon fleissig Kräuter gepflanzt und die Terrasse vom Winterstaub befreit habe. Bei Temperaturen von knapp (plus!!!) 30°C (Ende April) bekomme ich unbändige Lust auf ein erfrischendes Törtchen.
Da mich die im Handel angebotenen Beeren noch nicht wirklich anlachen, habe ich mich für tiefgekühlte Moosbeeren vom letzten Sommer entschieden.

Brandteigkrapferl mit weißer Schoko-Eierlikör-Sahne

Sonntag, 25. März 2018


Ostern ohne Eierlikör ist möglich, aber sinnlos.
Eierlikör habe ich immer zu Hause. Zu Weihnachten den Selbstgemachten,
für Desserts oder Kuchen nehme ich allerdings lieber die gekaufte Variante. Für Hardcore-Eierlikör-Fans hätte ich noch die Grantn-Eierlikör-Bombe parat. Da wird nicht gegeizt, mit dem guten Zeug ;-)

Orangen-Cheesecake (Kühlschranktorte)

Samstag, 20. Januar 2018

Torte ohne backen

Allen guten Vorsätzen zum Trotz: ab und zu braucht man einfach etwas Soulfood. Brokkoli und Rosenkohl, Detox-Tee und Smoothies. Low-carb und und No-fad. Dauerlauf und Hanteltraining. Schön und gut. Auch gesund. Wie wäre ein Leben ohne Fett und Kohlenhydrate? Und gaaanz OHNE Zucker ? UNVORSTELLBAR! Für mich jedenfalls. 

Saftig(st)er Walnuss-Schokokuchen

Sonntag, 8. Oktober 2017


Wenn ich eine Rezept-Überschrift lese, wie zum Beispiel "bester Apfelkuchen ever" oder "supersofte Zimtschnecken", oder der "schokoladigste Schokokuchen der Welt"....dann ist es um mich geschehen und ich MUSS einfach weiterlesen. Das klingt doch wie ein Versprechen!

Obwohl das Empfinden natürlich subjektiv ist, ist man schon eher dazu geneigt ein Rezept durchzulesen, wenn einem in der Überschrift ein Superlativ ins Auge springt?!

Ganz im Ernst: hättest du weitergelesen, wenn ich den Kuchen als "einfachen Nusskuchen", oder "Schoko-Nusskuchen" bezeichnet hätte? Der Grund, WARUM der Kuchen wirklich saftig wird, liegt vermutlich daran, dass eine gekochte, geriebene Süsskartoffel (oder Kartoffel) in den Teig kommt.
Ich bin mir sicher: Hätte ich "Süsskartoffelkuchen" geschrieben, wären vermutlich 50% der Leser nicht weiter als bis zur Überschrift gekommen. Wer will schon Kartoffeln in seinem Kuchen ;-)

Achja- ich habe meinen Kuchen in einer 18 cm kleinen Springform gebacken (kleiner Haushalt, und so....außerdem sieht ein kleiner Kuchen doch immer viel hübscher aus). Für eine 26 cm Springform einfach die doppelte Masse nehmen.
Noch mehr Tipps gibts ganz unten! Viel Freude beim Ausprobieren!


Zutaten für eine Springform mit 18 cm Durchmesser:

100 g gekochte, abgekühlte und geriebene Süsskartoffel (oder Kartoffel)
125 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
70 g fein geriebene Walnüsse (oder Haselnüsse)
60 ml Rahm/Sahne
1 EL Vanilleextrakt (oder Rum oder weglassen)
125 g zimmerwarme Butter
125 g Rohrohrzucker extrafein (oder Feinkristallzucker)
1 Prise Salz
2 Eier zimmerwarm, verquirlt
50 g geriebene Haushaltsschokolade

ca. 120 - 150 g Lieblingsmarmelade nicht zu süß (ich habe meine Zwetschgenmarmelade mit Rum genommen) zum Füllen

Staubzucker zum Bestreuen


Zubereitung:
Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Backpapier in die Springform klemmen.

Mehl mit Backpulver und Zimt versieben, mit den Walnüssen mischen und beiseite stellen. Sahne/Rahm mit Vanilleextrakt mischen.

Zimmerwarme Butter mit Zucker und einer Prise Salz mit dem Mixer cremig aufschlagen. Langsam unter Rühren die verquirlten Eier dazu geben, gut mixen, zuletzt die geriebene Schokolade unterrühren.

Mehlgemisch und Sahne nun abwechselnd mit der Teigspachtel unterheben. Zuletzte die Süsskartoffelraspel (oder Kartoffelraspel) unterheben. In die Springform füllen und ca. 45 - 50 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Auf dem Kuchengitter etwas überkühlen lassen, den Ring entfernen und vollständig auskühlen lassen.

Kuchen in der Mitte durchschneiden, mit Marmelade füllen und etwas durchziehen lassen. Mit Staubzucker bestreuen und mit geschlagenem Rahm servieren.



Den Kuchen kann man sehr gut vorbereiten, und schmeckt am nächsten Tag fast noch besser.

Für eine 26 cm Springform einfach die doppelte Menge nehmen.

Anstatt der Zwetschgenmarmelade könnte man Ribisel- oder auch Preiselbeermarmelade nehmen.

Wer möchte, kann mit verschiedenen Gewürzen experimentieren. Weihnachtlich interpretiert vielleicht mit Lebkuchengwürz, statt mit Zimt.

Das schöne Staubzucker-Muster habe ich mit dem selbstgehäkelten Deckchen von Tante Elfriede gemacht. 


Brioche-Wecken

Samstag, 8. Juli 2017


Eine größere Frühstücksfreude gibt es kaum: warmes, watteweiches Brioche mit Butter und Marmelade bestrichen. Ich muss mich dann selber immer einbremsen, damit ich nicht den halben Wecken alleine weg futtere....es sollten ja schließlich alle glücklich werden.

Ich habe den Brioche-Wecken mittlerweile mehrmals gebacken. Das schönste Kompliment kam von meiner französischen Arbeitskollegen: "das schmeckt wie in Frankreich"!!

Wie Brioche in Frankreich wirklich schmeckt, erfahre ich in 3 Wochen. Denn heuer geht unser Urlaub in die Bretagne :-)

Selbst am nächsten Tag ist das Brioche noch weich. Falls dann noch was übrig ist, am übernächsten Tag nur kurz in der Mikrowelle oder im Backofen erwärmen- dann schmeckts fast wie frisch gebacken.

Viel Spaß beim Ausprobieren!



Zutaten (für eine Kastenform 10 x 30 cm):
600 g glattes Weizenmehl (Typ 700 oder Typ 550)
1 TL Salz (ca. 7g)
1/8 l Rahm/Sahne
1/8 l Wasser
90 g Kristallzucker
1/2 Pck. Germ/Hefe
60 g weiche Butter
1 großes Ei, Zimmertemperatur

Außerdem:
1 Dotter mit einem Schlückchen Milch oder Sahne verquirlt
Hagelzucker zum Bestreuen


Zubereitung:
Mehl und Salz in die Schüssel der Küchenmaschine geben und verrühren.
Rahm, Wasser und Zucker auf 37°C erwärmen, Germ/Hefe hineinbröseln und auflösen. Diese Mischung mit der weichen Butter und dem Ei zum Mehl geben, und mit der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Ich habe den Teig dann noch kurz mit den Händen durchgeknetet (das gehört bei mir einfach dazu).
Die Teigkugel in eine bemehlte Schüssel geben, eine wenig Mehl drüber stauben, mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen (Zugluft vermeiden).

Inzwischen eine Kastenform mit Backpapier auslegen.

Nach der Gehzeit den Teig gut durchkneten und in 4 gleich große Stücke teilen. Diese jeweils einzeln nochmal kneten, und zu Kugeln formen. Die Teigkugeln hintereinander in die Kastenform schichten. Nun die Oberfläche mit einem scharfen Messer mittig ein paar Millimeter tief einschneiden. Die Form mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken, und den Teig weitere 30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Nach der Gehzeit die Oberfläche vom Brioche-Wecken mit dem verquirlten Dotter bestreichen, nach Belieben mit Hagelzucker bestreuen. Auf der untersten Schiene ca. 40 Minuten backen.

Da mein Backrohr niedriger ist als Standard-Backöfen, musste ich das Brioche nach ca. 25 Minuten mit Alufolie abdecken.

Brioche mitsamt dem Backpapier aus der Form heben, und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.


Joghurt-Rahm-Dessert mit Grand-manierten Erdbeeren

Freitag, 26. Mai 2017


Ein schnelles Dessert gefällig, für das man nicht lange in der Küche stehen muss? Sahnig, cremig? Ohne Gelatine? Erdbeeren eingelegt in Grand Manier? Na dann bitte weiterscrollen.....

Vor vielen Jahren habe ich in Italien als Dessert Vanilleeis mit  Grand-manierten Erdbeeren bekommen. Einfach, und so köstlich! Daran habe ich mich jetzt wieder erinnert. Vanilleeis geht sowieso immer- und wenn es noch schneller gehen soll, dann würde ich diese Variante auch nicht vom Tisch stoßen ;-)

Das Joghurt-Rahm-Dessert ist so locker und leicht (kalorientechnisch natürlich nicht) und direkt aus dem Kühlschrank ein wahrer Genuss. Die fein geriebene Limettenschale bringt eine wunderbare Frische in die Creme. Und optisch doch auch recht schön anzusehen, oder?


Zutaten für die Creme (4 Portionen):
250 g Joghurt
250 g steif geschlagene Sahne
60 g Staubzucker
1 Pck. Bourbon Vanillezucker
fein abgeriebene Schale einer Bio-Limette
Saft einer halben Limette

Zutaten für die marinierten Erdbeeren:
250 g Erdbeeren
Grand Manier

250 g Erdbeeren
Saft einer halben Limette
1 gehäuften TL Staubzucker

Deko:
ev. fein abgeriebene Limettenschale
gehackte Pistazien
Gänseblümchen
Minze


Zubereitung Creme:
Joghurt mit Staubzucker, Vanillezucker, abgeriebener Limettenschale und Saft gut verrühren. Die Sahne unterheben und auf 4 Gläser verteilen, mit Haushaltsfolie abdecken. Kalt stellen.

Zubereitung Erdbeer-Topping:
250 g Erdbeeren waschen, putzen und je nach Größe vierteln oder achteln, in eine Schüssel geben, mit Grand Manier übergießen und abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen (ca. 2 Stunden).

250 g Erdbeeren waschen, putzen und grob zerkleinern. In einem passenden Gefäß mit Limettensaft und Staubzucker pürieren und durch ein Sieb streichen. In der Zwischenzeit kalt stellen.

Fertigstellung:
Die eingelegten Erdbeeren abseihen (Grand Manier eventuelle für Cocktails weiter verwenden) und mit dem Erdbeer-Püree vermischen. Creme aus dem Kühlschrank nehmen und das Erdbeer-Topping darauf verteilen. Nach Belieben dekorieren und sofort servieren.

Rahmgugelhupf mit Nuss Nougat

Samstag, 13. Mai 2017


Oafoch. Und Guat. Den Gugelhupf kann man nicht neu erfinden. Aber wunderbar abwandeln.

Meine Inspiration habe ich diesmal vom "Grabnerhof Kochbuch", dessen Erstauflage im Jahre 1913 erschienen ist. Die 10. Auflage hat meine Tante Emma 1952 zu Weihnachten bekommen. An Bildern wurde damals gespart. Lediglich ein paar Zeichnungen sind darin zu finden. Die Rezepte sind sehr reduziert gehalten.

Neugierig gemacht hat mich dann das Rezept 750. Der "Rahmkuchen". Ich habe das Original-Rezept ausprobiert, und für okay befunden. Nach einigen Verfeinerungs-Schritten (3 Eier und ein viertel Liter Rahm- diese Zutaten(mengen) sind gleich geblieben) ist dieser Gugelhupf bei mir herausgekommen.

Einfach. Und gut. Serviert mit frischen Beeren und reichlich Schlagrahm ein perfekter Frühlings-Genuss.

Ich habe den Gugelhupf in der IB LAURSEN Backform "Mynte" gebacken (keine Werbung, nur Info ;-) ) - diese ist etwas kleiner als die herkömmlichen Gugelhupfformen.


Zutaten (meine Gugelhupf-Form hat ein Fassungsvermögen von 1,5l):
3 Eier
160 g Backzucker oder Feinkristallzucker
1 Vanillezucker
200 g Mehl
1/2 Packung Backpulver
250 ml Rahm/Sahne
80 g Nuss Nougat
2 EL Rum

Außerdem:
Staubzucker zum Bestreuen
Beeren zum Garnieren
Rahm/Sahne zum Servieren

Anmerkung: mit Nuss Nougat fällt der "dunkle" Teil etwas heller aus. Dieser Backversuch war der erste- mit Kakaopulver. Bitte um Verzeihung. Die Fotos schon im Kasten- und ich habe mich für den 2. Backversuch entschieden ;-)

Zubereitung:
Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform befetten und bemehlen.
Nuss Nougat über Wasserdampf schmelzen. Rahm/Sahne halbsteif schlagen, inzwischen beiseite stellen. Mehl mit Backpulver versieben.

Die Eier mit Zucker und Vanillezucker mit der Küchenmaschine oder dem Mixer cremig aufschlagen. Abwechselnd Mehl und Rahm mit dem Schneebesen unterheben. Die Teigmasse teilen. Eine Hälfte in die vorbereitete Form füllen. In die zweite Hälfte geschmolzenen Nuss Nougat und Rum unterrühren, über der hellen Teigmasse verteilen. Mit einer Gabel oder dem Stiel eines Kochlöffels einmal rundum durch den Teig fahren, damit sich hell und dunkel etwas vermischen.

Ca. 40 - 45 Minuten backen (Stäbchenprobe) anschließend auf einem Kuchengitter überkühlen lassen, mit einem Messer vorsichtig den Rand etwas lockern, und stürzen. Mit Beeren gernieren, mit Staubzucker bestauben und mit steif geschlagenem Rahm servieren.



Topfen-Vanille-Tiramisu (ohne Ei)

Freitag, 10. Februar 2017

Topfentiramisu

Nach den gesunden Energiekugeln habe ich heute wieder eine kleine Sünde für euch.

Ich habe mir vorgenommen, in der Fastenzeit meinen Zucker-Konsum drastisch etwas zu reduzieren.
Schon als Kind habe ich mein Taschengeld für Süßes ausgegeben. Wenn ich nur daran denke, ich müsste zuckerhaltiges komplett aus meinem Leben streichen, bekomme ich Schweißausbrüche und fange an zu zittern. Statt Schokolade nasche ich Energiekugeln. Und sollte ich in dieser Zeit Lust zum Backen verspüren, werde ich natürlich eine kleine Ausnahme machen :-)

Bis zum Beginn der Fastenzeit habe ich allerdings noch ein bissl Zeit....auf meiner to-bake-Liste ist nämlich noch einiges offen ;-)


Zutaten:
250 g Topfen (20%)
250 g Vanillejoghurt
120 g Staubzucker
2 EL Vanille-Extrakt
250 g Mascarpone
250 ml geschlagene Sahne

ca. 150 ml starker, kalter Kaffee
ca. 50 ml Amaretto
Biskotten (für meine Form 17 x 23 cm habe ich 21 Stück gebraucht)

Back-Kakao zum Bestäuben


Zubereitung:
Topfen, Vanillejoghurt, Zucker und Vanille-Extrakt mit dem Mixer kurz verrühren. Mascarpone zugeben, unterrühren. Die geschlagene Sahne mit dem Schneebesen unterheben.

Kalten Kaffee und Amaretto in einer flachen Schüssel mischen. Die Hälfte der Biskotten (eine nach der anderen) recht flott in die Kaffee-Mischung eintunken und in die vorbereitete Form legen.
Ca. die Hälfte der Creme darauf verteilen. Vorgang wiederholen: die zweite Hälfte der Biskotten eintunken, auf der Creme verteilen.
Die restliche Creme in einen Spritzbeutel mit glatter Tülle füllen und kleine Tupfen auf die Biskotten dressieren. Man kann die Creme natürlich einfach auf den Biskotten verteilen und glatt verstreichen.

Da ich nicht genau abschätzen konnte, wie viel Creme ich zum Dressieren der Tupfen brauche, ist ein wenig davon übrig geblieben. Den Rest habe ich mit ein paar wenigen Biskotten in 2 Gläser geschichtet.

Das Tiramisu (mit Haushaltsfolie abgedeckt) nun  mindestens 3 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Vor dem Servieren dick mit Back-Kakao bestäuben. Gutes Gelingen!



Blutorgangen-Sherbet (Zitrus-Sherbet nach Linda Lomelino)

Sonntag, 28. Februar 2016

Orangen-Eis

Sherbet? Nein, es ist kein Schreibfehler! Sherbet ist eine Mischung aus Sorbet und Sahneeis.

Heute gibt es den Geschmack des Winters in Frühlingsfarben, sozusagen. Nach dem Blood Orangecello und dem Blutorangen-Mousse-Törtchen beende ich die Blutorangen-Saison und stimme mich schon ein wenig auf den Frühling ein. Mit zartem Pastell.....

Das Rezept dazu ist (leicht abgewandelt) aus dem Buch von Linda Lomelino "Lomelinos Eis".


Zutaten:
1 EL abgeriebene Orangenschale
80 g Zucker
1 Prise Salz
250 ml frisch gepresster Zitrussaft von ca. 2 Orangen und 1 Zitrone (ich: Blutorangensaft)
1/2 EL Triple Sec oder Cointreau (ich: 1 EL Cointreau)
150 ml Sahne


Zubereitung:
Orangenschale, Zucker und Salz fein mixen. Zitrussaft und Cointreau zugeben.

Sahne locker aufschlagen und unter die Saft-Mischung heben. Diese Mischung im Kühlschrank durchkühlen lassen (ich: über Nacht). Anschließend in der Eismaschine gefrieren lassen. In einen Behälter mit Deckel füllen und tiefkühlen.


Blutorangen-Mousse-Törtchen

Sonntag, 7. Februar 2016


Bevor sich die Menschen ab nächster Woche die unterschiedlichsten kulinarischen Entbehrungen auferlegen, möchte ich noch ganz schnell mein sündiges Blutorangen-Mousse-Törtchen vorstellen.

Ich versuche es ja auch immer wieder mit dem Fasten. Mit dem Ergebnis, dass ich ständig an leckeres Essen denken muss, mein Blutzuckerspiegel sinkt- und damit meine gute Laune. Ich versuche mir einzureden, dass man nur genügend Tee trinken muss, damit das Hungergefühl verschwindet. Pfff. Hat noch nie funktioniert.

Diesmal mache ich es anders. Auf Essen möchte ich nicht verzichten. Wirklich nicht. Diesmal probiere ich, 40 Tage auf Schokolade und Alkohol zu verzichten. Es wird eine Herausforderung. Ganz klar. Weil Schokolade esse ich täglich. Na, und und meinen Blood Orangecello muss ich ja auch noch austrinken!


Zutaten für eine Tortenform mit 18cm Durchmesser:

Zutaten Bisquit:
3 Eier
40g + 50g Staubzucker
2 EL lauwarmes Wasser
eine Prise Salz
40g Mehl
1/2 TL Backpulver
15g Maizena
1 gestrichenen EL Backkakao

Zutaten Blutorangen-Mousse:
250g Sahne
1/8l Buttermilch
Saft von 2 Bio-Blutorangen (ca. 100ml)
fein abgeriebene Schale von einer halben Bio-Blutorange
40g Staubzucker
4 Blatt Gelatine
3 EL Grand Manier
Blutorangenfilets nach Belieben


Blutorangen

Zubereitung Bisquitteig:
Den Backofen auf 180°C vorheizen (Ober-und Unterhitze) und Backpapier in einen 18cm Tortenring klemmen. 

Mehl mit Backpulver, Maizena und Backkakao versieben.
Die Eier trennen. Das Eiweiss mit einer Prise Salz halbsteif schlagen, 40g Zucker einrieseln lassen und die Masse so lange weiterrühren, bis sie steif und weiß glänzend ist.

Dotter mit 50g Staubzucker und 2 EL lauwarmen Wasser mit dem Mixer hell und schaumig rühren. Nun abwechselnd Eischnee und und Mehlmischung unter die Dottermasse heben. Den Kuchenteig in die vorbereitete Form füllen und ca. 20 Minuten backen (Stäbchenprobe). Auskühlen lassen.

Zubereitung Blutorangen-Mousse:
Sahne steif schlagen, beiseite stellen.

Buttermilch mit frisch gepressten Blutorangensaft, der fein abgeriebenen Schale und Staubzucker mit dem Schneebesen verrühren.

Orangenfilets in Stücke schneiden. Beiseite stellen.
Gelatine für ein paar Minuten in kaltem Wasser einweichen. In der Zwischenzeit Grand Manier in einem Topf erhitzen. Die ausgedrückte Gelatine zugeben und rühren, bis sich die Gelatine gelöst hat. Vom Herd nehmen. Nun etwas von der Buttermilch-Mischung zugeben und verrühren.
Diese Mischung zügig unter Rühren in die restliche Buttermilch-Mischung geben und ein wenig stehen lassen. Die Sahne und die Orangenfilets locker unterheben.


Fertigstellung:
Den Bisquit in der Mitte auseinander schneiden. Den Boden in die Tortenform legen, mit dem Tortenring umspannen und mit einem Streifen Alufolie auskleiden.

Das Blutorangen-Mousse einfüllen, den "Bisquit-Deckel" darauflegen, und das Törtchen über Nacht kalt stellen.
Aus der Form lösen, mit Staubzucker bestreuen.


Topfen-Mousse mit Marillenmus

Samstag, 15. August 2015

Quark-Mousse

Ich hab euch gewarnt: Es gibt noch mehr "marilliges"....nutzt nix. Da müss ma jetzt durch.
Nach dem Marilleneis mit Mandelstreusel und der Marillen-Galette habe ich heute noch ein sehr erfrischendes Sommer-Dessert- das ich zu Frau Tausendschön´s  "White Dinner Party" mitbringe.

Die gesammelten Inspirationen zur White Dinner Party findet ihr übrigens hier.

Zum Topfen-Mousse würden ja viele Früchte gut harmonieren. Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Pfirsiche...aber da ich im Moment von Marillen einfach nicht genug bekommen kann, habe ich die Früchtchen zu Mus verarbeitet.

Zur Deko gab´s noch Borretschblüten aus Mama´s Garten obendrauf. Die sind nicht nur ein optischer Genuss- die kann man sogar essen!

Wenn ihr das Dessert schichten möchtet, verdoppelt einfach die Menge an Marillenmus.


Zutaten für das Marillenmus:
350 g reife Marillen
brauner Zucker zum Bestreuen + 45 g
1 Pck. Vanillezucker
1 EL Marillenlikör

Zutaten für das Topfenmousse:
250 ml Sahne
2 Blatt Gelatine
2 EL Marillenlikör
250 g Topfen (20%)
60 g Staubzucker
1 Pck. Vanillezucker
Abrieb und Saft einer halben Bio-Zitrone


Zubereitung Marillenmus:
Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen, ein Backblech mit Backpapier belegen.
Die gewaschenen Marillen halbieren, mit der Schnittfläche nach oben auf das Backblech setzen. Die Marillenhälften mit braunem Zucker bestreuen und ca. 20 Minuten im Backofen schmoren lassen.
Die weichen, duftenden Marillen aus dem Ofen nehmen, mit 45g braunem Zucker, 1 Pck. Vanillezucker und 1 EL Marillenlikör pürieren. Beiseite stellen und erkalten lassen.

Zubereitung Topfenmousse:
Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
Sahne steif schlagen. Topfen mit Staub- und Vanillezucker verrühren, Zitronenabrieb und Saft einer halben Bio-Zitrone unterrühren.

In einem Topf 2 EL Marillenlikör erwärmen und die ausgedrückten Gelatine-Blätter darin auflösen. 3 EL Topfencreme in die Gelatinemischung rühren, diese Mischung dann zügig unter die restliche Topfencreme rühren. Sahne unterheben und das Mousse in 4 - 5 Gläser aufteilen, mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 3 Stunden im Kühlschrank durchkühlen lassen.

Fertigstellung: 
Marillenmus auf dem Topfenmousse verteilen und ev. mit Blümchen garnieren.


Quelle Topfemousse: leicht abgewandelt nach einem Rezept aus "frisch gekocht" Juli/August 2015

Marilleneis mit Streusel (mit und ohne Eismaschine)

Samstag, 27. Juni 2015

Aprikoseneis

Marillen sind ja bei uns Österreichern sehr beliebt. Marmelade, Knödel, Kuchen, Schnapserl und sogar Senf wird aus den süßen Früchtchen hergestellt. 

Das Steinobst muss sogar herhalten wenn man (nicht ganz nobel) nachfragen möchte, ob das Gegenüber noch alle Tassen im Schrank hat: "Host an Schuss in da Marün"?
DAS kommt in meinem Haushalt natürlich nicht vor ;-) da werden Marillen (Marün) ausschließlich dazu verwendet, um köstliche Sachen herzustellen. Wie dieses wunderbare Eis mit einem Hauch Rosmarin. Und da Streusel mein Leben immer ein wenig besser machen, gibts davon noch eine satte Schicht obendrauf.

Falls ihr noch Inspirationen für die Verabeitung von Marillen sucht, möchte ich euch die Ziegenkäse-Crostini mit Marillenchutney von Kathrin und Marillenknödel für Faule von Silke ans Herz legen.


Zutaten Eis:
500 - 600 g reife Marillen
brauner Zucker (zum Bestreuen der Marillen)
1 - 2 Zweige Rosmarin (optional)
90 g Feinkristallzucker
Saft einer halben Bio-Zitrone
150 g Sauerrahm

250ml Sahne 
1 Pck. Vanillezucker

Zutaten Streusel:
50 g Mehl
50 g gemahlene Mandeln
60 g Demerara Vollrohrzucker (fein)
1 Pck. Vanillezucker
1/2 TL gemahlenen Zimt
eine gute Prise Salz
50 g kalte Butter

Zubereitung Eis:
Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen, ein Backblech mit Backpapier belegen.
Die gewaschenen Marillen halbieren, mit der Schnittfläche nach oben auf das Backblech setzen. Eventuell mit gehackten Rosmarinnadeln bestreuen. Braunen Zucker über die Marillenhälften verteilen und ca. 20 Minuten im Backofen schmoren lassen.
Die weichen, duftenden Marillen aus dem Ofen nehmen, in einen Standmixer geben, mit dem Feinkristallzucker und dem Saft der halben Bio-Zitrone pürieren. Durch die "Flotte Lotte" passieren und abkühlen lassen (man kann das Marillen-Püree auch über Nacht in den Kühlschrank stellen).

Marillen-Püree mit dem Sauerrahm verrühren. Sahne mit Vanillezucker nicht zu steif schlagen und unter das Marillen-Gemisch ziehen.

Zubereitung mit Eismaschine:
Die Masse in die Eismaschine füllen, und in ca. 40 - 50 Minuten cremig gefrieren lassen. Wem das Eis noch zu weich ist, der füllt die Masse in einen Behälter (mit Deckel) und lässt sie im Tiefkühlschrank noch 1 - 2 Stunden durchkühlen. 

Zubereitung ohne Eismaschine:
Die Marilleneis-Masse in einen verschließbaren Behälter füllen und in den Tiefkühlschrank geben. Die Masse in den ersten 2 Stunden immer wieder durchrühren, damit sich keine Kristalle bilden.
Was bei mir ganz super funktioniert hat: nach ein paar Stunden im Tiefkühlschrank habe ich die Eismasse im Thermomix kurz (aber ordentlich) durchrühren lassen. Das Eis war am nächsten Tag perfekt.
Zubereitung Streusel:
Backofen auf 175°C vorheizen. Backpapier in eine kleine Backform (18 - 20 cm) klemmen.
Mehl, Mandeln, Zucker, Vanillezucker, Zimt und eine Prise Salz in einer Schüssel verrühren. Die Butter in Stückchen darüber verteilen. Nun rasch mit den Händen zu Streusel verarbeiten- diese in der Backform gleichmäßig verteilen und auf mittlerer Schiene backen.
Nach 15 Minuten Backzeit habe ich noch kurz den Grill dazugeschalten (1, max. 2 Minuten) damit die Streusel schön knusprig werden.
Auskühlen lassen.

Man kann die Streusel natürlich auch auf dem Backblech backen. Da muss man allerdings aufpassen, dass man sie nicht zu weit auseinander verteilt- die Verbrennungsgefahr ist größer. Ich finde die Technik mit einer kleinen Back- oder auch Auflaufform ideal.

Schokoladeneis deluxe nach Linda Lomelino

Samstag, 16. Mai 2015

Schokoladeneis Linda Lomelino

Ein Schokoladeneis deluxe verdient doch einen entsprechenden Rahmen, oder ;-) ?!
Vor einiger Zeit habe ich mir das Eis-Buch von Linda Lomenlino gekauft. Auch, wenn viele originellere Rezepte als Schokoladeneis darin zu finden sind, viel meine Wahl auf diesen Klassiker.

Geschmacklich erinnert es mich ans "Brickerl", das vor 40 Jahren in Österreich auf den Markt gekommen ist und damals sagenhafte 2 Schilling (0,15€) gekostet hat.
Ich habe das Eis mit zerbröselten Seidenzuckerln "gepimpt".


Zutaten (für einen 1/2 Liter):
300 ml Sahne
2 EL Kakaopulver ungesüßt
100 g Zartbitterschokolade (70%) gehackt
1 EL Kahlúa (ich habe Baileys genommen)
3 große Eigelb (frische Bio-Qualität)
150 ml Milch
40 g Zucker
1 Prise Salz

Zubereitung:
150 ml Sahne mit dem Kakaopulver in einem Topf unter Rühren bis zum Siedepunkt erhitzen, vom Herd nehmen, die gehackte Zarbitterschokolade dazugeben, abdecken und kurz zur Seite stellen damit die Schokolade schmilzt. Mit dem Schneebesen solange Rühren, bis eine homogene Masse entstanden ist, dann die restliche Sahne und den Likör unterrühren. Beiseite stellen.

Die Eigelbe in einer Schüssel leicht verquirlen.
Milch, Zucker und Salz in einem Topf bis zum Siedepunkt erhitzen, dann VORSICHTIG unter ständigem RÜHREN zum verquirlten Eigelb gießen. Zurück in den Topf geben unter ständigem Rühren erhitzen (bitte vorsichtig erhitzen- ich hab fast ein bisschen zuviel Hitze gegeben, sodass es fast Pudding geworden wäre) bis die Masse andickt. Durch ein Sieb in die Schokoladenmasse streichen und unterziehen.

Die Masse in einem verschlossenen Gefäß möglichst über Nacht in den Kühlschrank stellen, am nächsten Tag in der Eismaschine gefrieren lassen. Die fertige Masse am Besten noch für ca. 2 Stunden tiefkühlen.


Ich persönlich finde das Eis-Buch von Linda Lomelino sehr gelungen. Tolle Bilder, gute Beschreibung der Rezepte, ein handliches Format und eine schöne Papierqualität. Ich habe noch ein Granatapfel-Sherbet (Mischung aus Sahne, Milch und Granatapfelsaft) ausprobiert- das war auch sehr lecker und ROSAROT ;-)
 
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