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Asiatisch angehauchte Karfiolsuppe

Sonntag, 19. März 2017


Heute kredenze ich euch ein köstliches Karfiol(Blumenkohl)süppchen. 
Gerne hätte ich euch dazu das Rezept für geröstete Kichererbsen empfohlen- denn die passen vorzüglichst zur Suppe. Ich mag es ja sehr gerne, wenn zu einer Suppe noch eine schöne Einlage serviert wird.

Um auf die Kichererbsen-Einlage zurückzukommen: geschmacklich war sie wirklich topp....wenn da nicht dieses "ABER" wäre. Ich kann euch sagen: ich hab das mit den Kichererbsen bestimmt 10mal ausprobiert. Hat immer lecker geschmeckt. Das Problem war, dass einige Kichererbsen im Backofen regelrecht explodiert sind, sodass ich diesen nachher immer mühevoll putzen musste. Ich habe mich mit Temperaturen gespielt, Ober-Unterhitze und Heißluft ausprobiert. Immer dasselbe.

Deshalb, hier mein Aufruf: falls jemand einen Tipp für mich hat, dass das nicht passiert- bitte unbedingt melden!

Das Rezept für die köstliche Suppe möchte ich euch dennoch nicht vorenthalten. Wunderbar dazu könnte ich mir gebratene Garnelen oder Jakobsmuscheln vorstellen. Die frischen Korianderblättchen runden den Geschack der Suppe nochmal perfekt ab.


Zutaten:
2 EL Rapsöl
1 Zwiebel, gewürfelt
1 EL rote Currypaste
400 g Karfiolröschen
200 g Kartoffeln, weichkochend (geschält und gewürfelt)
900 ml selbstgemachte Hühner- oder Gemüsebrühe
250 ml Kokosmilch
Salz, ev. Pfeffer
Saft einer Limette
2 - 3 EL Sojasoße

Außerdem:
frische Korianderblätter, gehackt
etwas Kokosmilch


Zubereitung:
In einem hohen Topf Rapsöl erhitzen (mittlere Hitze) und die Zwiebelwürfel darin glasig andünsten. Currypaste dazugeben, und ca. 1 Minute lang mitrösten. Karfiolröschen und Kartoffelwürfel dazugeben, umrühren, kurz mitrösten. Nun mit Suppe und Kokosmilch aufgießen, leicht salzen und ca. 20 - 25 Minuten leicht köcheln lassen.

Die Suppe mit dem Stabmixer pürieren, mit Limettensaft, Sojasße und wenn nötig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Suppe mit den Korianderblätter bestreuen. Die restliche Kokosmilch mit dem Pürierstab ein wenig aufmixen, und zur Deko auf der Suppe verteilen.

Tipp 1.) Currypasten haben einen teilweise recht unterschiedlichen Schärfegrad. Mit der Dosierung bitte deshalb vorsichtig sein. Meine Currypasten sind eher auf der milden Seite. Deshalb war ein Esslöffel davon gut doisert.

Tipp 2.) Verwendet selbstgemachte Brühen. Ich habe es ausprobiert: die Suppe schmeckt einfach viel besser mit selbstgemachter Hühner- oder Gemüsebrühe als mit einem Brühwürfel.


Spinatsalat mit Parmaschinken, pochiertem Ei, Parmesan & Pinienkernen

Freitag, 16. Mai 2014

Vor einiger Zeit war ich zu Gast bei Life Is Full Of Goodies.
Über Maras Einladung zu einem Gastpost auf ihrem schönen Blog habe ich micht WAHNSINNIG gefreut!
Ich weiß gar nicht mehr, wer wen zuerst entdeckt hat. Jedenfalls verfolge ich *Life Is Full Of Goodies* schon (fast) von Anfang an und bin begeistert, mit wieviel Herzblut und Kreativität Mara ans Werk geht. Es erstaunt mich immer sehr wie Mara es schafft, gute Rezept noch besser und raffinierter zu machen.
Liebe Mara, du bist eine große Bereicherung für die Blogger-Welt...und das perfekte Dinner :-)
Mach weiter so!

Heute habe ich einen frühlingsfrischen Salat mitgebracht. Meine Basis für den Salat bildet der Baby-Spinat. Mittlerweile habe ich den Salat schon oft zubereitet- auch mit Vogerlsalat (Feldsalat) oder Rucola- da kann man wirklich je nach Gusto variieren.


Ich finde diese Kombination einfach toll!


Vorbereitung Salat:
Baby Spinat waschen. Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne mit wenig Butter rösten, anschließend auf einem Küchenkrepp auskühlen lassen. Parmesan in Späne hobeln.
Den gewaschenen Baby-Spinat mit dem Olivenöl und etwas Salz vermengen, auf 2 Tellern anrichten. Pinienkerne, Parmaschinken, Parmesanspäne darüber verteilen und Balsamicoessig darüber träufeln.

Eier pochieren:
Im Internet findet man ja verschiedene Anleitungen, um Eier zu pochieren. Ich bin mit dieser Art ganz gut zurecht gekommen:
Wasser in einem hohen Topf mit einem Schuß Essig erhitzen (es soll nicht richtig kochen, sondern nur simmern).
In der Zwischenzeit die frischen Eier jeweils in eine Tasse schlagen (darauf achten, dass das Eigelb ganz bleibt).
Wenn das Wasser die richtige Temperatur hat, Eier bereit halten. Das Wasser mit dem Stabmixer in "Rotation" bringen- also kurz einschalten, wieder herausnehmen und sofort die Eier ins Wasser gleiten lassen. Das Eiweiß hüllt sich dann gleich um das Eigelb.
Nach meiner Erfahrung haben die Eier nach 2 Minuten und 30 Sekunden die richtige Konsistenz. Nach 3 Minuten waren sie für meinen Geschmack schon zu fest.



Fertigstellung:
Das pochierte Ei vorsichtig ins Salat-Nest setzen, und großzügig mit frisch geriebenem Pfeffer bestreuen.


Bruschetta mit Tomaten & Sardellen

Freitag, 13. September 2013

In einer kleinen Metzgerei in Montepulciano habe ich das BESTE Bruschetta toskanaweit- ja wenn nicht sogar italienweit- gegessen. Die Ingredienzien dazu sind ja allgemein bekannt. Als ich den Wirt nach seiner Rezeptur gefragt hat, hat er die üblichen Zutaten wie Tomaten, Basilikum, Knoblauch und Olivenöl aufgezählt- UND eine "Geheimzutat". Die er mir mit einem süffisanten Lächeln im Gesicht NICHT verraten hat. Wirte/Köche plaudern ja nicht allzugerne ihre Küchengeheimnisse aus.

Deshalb hab ich mir mein Bruschetta selbst gebastelt. Mit den üblichen Zutaten. UND Sardellen. So kann man den Sommer verlängern und in Urlaubserinnerungen schwelgen.....



Zutaten (als Vorspeise für 4 Personen):
Ciabatta
600 g sonnengereifte Tomaten
10 Sardellenfilets in Öl
1 Handvoll Basilikumblätter
Olivenöl
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer


Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C vorheizen.
Die Tomaten waschen, halbieren, Stielansätze und Kerne entfernen, dann klein würfeln. Die Sardellenfilets abtropfen lassen, kalt abspülen, trocken tupfen, klein schneiden. Basilikumblätter und Knoblauch ebenfalls klein schneiden.
Alle Zutaten in einer Schüssel mit etwas Olivenöl vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Ciabatta (es kann auch vom Vortag sein) in Scheiben schneiden, mit Olivenöl berträufeln, und für ein paar Minuten (3-5) im Backofen (oberste Schiene) rösten. Die Weißbrotscheiben aus dem Ofen nehmen, die Tomatenmasse darüber verteilen. Eventuell noch etwas Olivenöl darüberträufeln. Am besten mit einem Glas toskanischen Rotwein und in netter Gesellschaft sofort genießen :-)

Sollte von der Tomatenmasse was übrig bleiben, kann man diese auch mit frisch gekochten Nudeln essen. Mit etwas Parmesan verfeinern, und schon hat man eine hochwertige Mahlzeit.








Flammkuchen mit Ziegenfrischkäse, getrockneten Tomaten und grünem Spargel

Dienstag, 23. April 2013

Welcome back, Frühling! Ist es/er (sächlich oder männlich??) nicht herrlich?!?! Die Luft, die nach Leben riecht, die bunten Blüten, die ihre Köpfe der Sonne entgegen recken, die Menschen, die einem entgegenlächeln (meistens)...das könnte man eeendlos so fortsetzen. Was ich am Frühling noch mag: das zarte Gemüse. Spargel, zum Beispiel. Ohne Spargel kein Frühling. Ich bin im Moment Spargel-fixiert. Ich komm einfach nicht vorbei an diesen Stangen...und den dazugehörigen Rezepten.
Heute nach dem Joggen hab ich mir diese leckere Flammkuchen-Variante mit einem schönen Glässchen Weißwein gegönnt.
ICH LIEBE den FRÜHLING :-) !!

Mit diesem Rezept nehme ich am Küchenpausch Spargel-Event teil.

Den Flammkuchen-Grundteig hab ich von HIER gemacht.

Zutaten (für 4 Flammkuchen):
200 g Creme fraiche
120 g Ziegenfrischkäse
12 Stangen grüner Spargel
120 g getrocknete Tomaten in Öl (abetropft)
Pfeffer
Chilli-Vanille-Öl (Olivenöl tut´s selbstverständlich auch)
Zubereitung:
Creme fraiche mit Ziegenfrischkäse verrühren. Das untere Drittel der Spargelstangen abschneiden. Spargel waschen, und längs in dünne Scheibchen schneiden. Die getrockneten Tomaten etwas zerkleinern.
Den fertigen Teig (4 Teigteilchen) länglich ausrollen und auf ein Backpapier legen. Jedes Stück mit der Creme fraiche- Ziegenfrischkäse-Mischung bestreichen. Die Spargelscheibchen und die getrockneten Tomaten auf den 4 Teigteilchen verteilen- und ab damit in den vorgeheizten Ofen. Da die Spargelköpfe sehr empfindlich sind, würde ich die mittlere Schiene empfehlen. Die Flammkuchen nacheinander backen. Wenn die Ränder leicht braun werden, ist der Flammkuchen fertig. Bitte unter Beobachtung halten!
 
Den fertigen Flammkuchen pfeffern und mit Chilli-Vanille-Öl beträufeln. Je nach Gusto können die Zutaten variiert werden. Ev. mit Pinienkernen, Parmesan, Parmaschinken....
 
 

Kohlrabi- Cremesuppe mit Teufelsgarnelen

Freitag, 19. April 2013

Wochenende, und der Frühling hat sich wieder vertschüsst! Aber wir lassen uns die gute Laune trotzdem nicht verderben...wenn´s schon draussen garstig ist, dann kommt der Frühling eben auf den Tisch :-)
Zutaten (für 4 Personen):
250 g rohe Garnelen (frisch oder TK; geschält)
1-2 TL Chipotle Tabasco
Edelsüßpaprika-Pulver
3-4 EL Olivenöl
3 große Kohlrabi mit Grün (ca. 750 g)
1 Kartoffel (ca. 100 g)
1 kleine Zwiebel
1 EL Butter
100 ml trockenen Weißwein
2 TL Instant-Gemüsebrühe
100 g Schlagsahne
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Garnelen ev. auftauen lassen. Für die Teufelsmarinade Tabasco, 1 EL Paprika (ich hatte keinen Tabasco- und hab dafür thailändische rote Currypaste genommen, dafür das Paprikapulver weggelassen) mit 3-4 EL Öl verrühren.
Garnelen abspülen, trockentupfen und in der Marinade mind. 30 Minunte marinieren.

Inzwischen Kohlrabi putzen und dabei die zarten inneren Blätter zum Garnieren beiseite legen. Kohlrabi und Kartoffel schälen, waschen, klein würfeln. Zwiebel schälen, und ebenfalls würfeln.
Butter in einem großen Topf erhitzen. Kohlrabi, Kartoffel und Zwiebel darin andünsten. Mit Wein und 400 ml Wasser ablöschen. Aufkochen, Brühe einrühren und zugedeckt ca. 15 Minuten köcheln lassen.

Sahne zugießen und die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz (ev. Chillisalz) und Pfeffer abschmecken.

Eine Pfanne ohne Fett erhitzen. Garnelen darin bei mittlerer Hitze unter Wenden 2-3 Minuten braten. Mit Salz würzen. Suppe mit den Garnelen und den kleinen Kohlrabiblättern anrichten.

Quelle: LECKER Juni 2012 - N°6

Linguine mit Feigen in pfeffriger Roquefortcreme

Donnerstag, 28. Februar 2013

Ich befinde mich zwar im Moment in meiner jährlichen Fastenwoche, nichtsdestotrotz möchte ich euch dieses Gericht präsentieren (hab ich schon vor 2 Wochen gekocht- nicht, daß ihr meint, daß ich so faste :-)  ). Früher war meine Fastenwoche wirklich radikal. Nur Tee und Wasser, und abends gab´s einen frisch gepressten Frucht-Gemüsesaft. Mittlerweile habe ich die Fasterei "entschärft". Es gibt nix, was gut ist und Spaß macht (wie z.B. das unten abgebildete Gericht). Knäckebrot ist erlaubt. Gemüse und Obst ebenso, und Naturreis (selbstverständlich OHNE Salz)- auch literweise Tee (OHNE Zucker selbstverständlich)....und auch ein paar Nüsschen. Ich freu mich jedenfalls wieder seeeehr auch kulinarische Genüsse :-) !
Zutaten (für 2 Personen):
Salz
200g Linguine
1 kleine weiße Zwiebel
frischen Schnittlauch
2 frische Feigen
1 EL Butter
ca. 2 EL trockenen Weißwein
150 g Sahne
100 g Roquefort
1 TL abgerieben Biozitronenschale
grob gemahlener Pfeffer
1 TL Staubzucker

Zubereitung:
Für die Nudeln reichlich Wasser aufkochen, dann salzen. Nudeln nach Packungsinhalt knapp bissfest kochen.
Inzwischen die Zwiebel schälen und sehr fein würfeln. Den Schnittlauch waschen und trocken schütteln. Einige Halme für die Deko beiseite legen, den Rest in feine Röllchen schneiden. Die Feigen halbieren und in dünne Spalten schneiden.
1 TL Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebel darin bei kleiner Hitze glasig dünsten. 1 Schuss Weißwein und die Sahne dazugießen und bei großer Hitze leicht cremig einkochen lassen. Roquefort zerbröseln und mit einem Schneebesen unter die Sahne rühren. Sauce erneut aufkochen, Zitronenschale und Schnittlauch untermischen und alles mit Salz und reichlich Pfeffer abschmecken.
Die Nudeln in ein Sieb abgießen und sofort mit der Roquefortsauce vermischen. Zugedeckt etwas ziehen lassen.
Inzwischen in einer Pfanne die restliche Butter mit dem Staubzucker erhitzen. Restlichen Weißwein dazugeben. Feigen in der Pfanne karamellisieren lassen. Die Nudeln mit den karamellisierten Feigen und Schnittlauch servieren.
Quelle: Dinner for Two (GU) von Susanne Bodensteiner

Tiroler Schmankerl- Graukasrahmsuppe

Sonntag, 24. Februar 2013

Der Graukas ist ein sehr spezielles Produkt aus Tirol. Was ihn von anderen Käsesorten unterscheidet, ist sein individueller Geruch. Die einen lieben ihn, die anderen schlägt er in die Flucht. Den Graukas kann man "sauer" genießen, das heißt mit Essig und Öl mariniert und mit rohen Zwiebelringen getoppt. Ausserdem ist er eine unverzichtbare Zutat für Kaspressknödel und Zillertaler Krapfen. Ich habe mir heute ein Rezept von meiner Mama rausgesucht- eine Graukasrahmsuppe.
Zutaten:
250 g würzigen Graukäse (am besten direkt vom Bauern)
1 Zwiebel
ca. 1/8 Liter Weißwein
80 g Butter
80 g Mehl
1 Liter Rindssuppe
250 ml Rahm
Salz, Pfeffer, Muskat
Schnittlauch zum Bestreuen
 
Zubereitung:
Zwiebel würfeln und in Butter anrösten, mit Mehl stäuben und mit Wein ablöschen. Anschließend mit der Rindssuppe und Rahm aufgießen, den Graukäse hineinbröckeln, würzen und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Mit dem Stabmixer gut durchmixen. Vor dem Servieren mit Schnittlauch bestreuen.
Tipp: Als Einlage schmecken in Butter geröstet Brotwürfel (Bauernbrot, bezw. Schwarzbrot)

Cremiges Sellerie-Apfel-Süppchen

Sonntag, 17. Februar 2013

Zwei, die sich verstehen....Sellerie und Apfel gehören einfach zusammen...wie Romeo und Julia, Bonnie und Clyde, Topf und Deckel. Gekrönt von karamellisierten Haselnüssen und Apfelstückchen lässt diese wunderbare Kombination keine(n) mehr kalt!
Zubereitung:
Sellerieknolle schälen und grob würfeln. Den Apfel schälen, halbieren, entkernen und grob würfeln. Gut 1 EL von den Apfelstücken noch feiner würfeln und beiseite legen. Die Zwiebel schälen und fein hacken.
1 TL Butter in einem Topf erhitzen. Die Zwiebel darin bei kleiner Hitze andünsten. Die groben Sellerie- und Apfelstücke kurz mitdünsten. 400 ml Wasser dazugießen (ich habe noch einen TL von dieser Suppenwürze dazugegeben) und aufkochen lassen. Alles salzen, pfeffern und zugedeckt bei kleiner Hitze in 25-30 Minuten weich kochen, falls nötig, etwas Wasser dazugießen.
Dann alles sehr fein pürieren und durch ein Sieb passieren. Falls sehr viel Flüssigkeit verkocht und die Suppe zu dickflüssig ist, noch etwas heißes Wasser angießen. Die Sahne dazugeben und die Suppe nochmals erhitzen und mit Salz, Pfeffer und einer kräftigen Prise Muskatnuss abschmecken und warm halten.
Die Haselnusskerne grob hacken. Die restliche Butter in einer kleinen Pfanne erhitzen, den Staubzucker darin leicht schmelzen lassen. Die Haselnüsse und die Apfelwürfelchen unterrühren und karamellisieren lassen.
Suppe mit dem Pürierstab leicht aufschäumen und sofort mit der Nuss-Apfel-Mischung bestreut servieren.
Quelle: Dinner for Two (GU) von Susanne Bodensteiner

Feines Kartoffelsüppchen mit Speckpflaume

Freitag, 28. Dezember 2012

Ich frage mich echt oft, warum sich Tütensuppen verkaufen lassen. Habt ihr schon mal an so einem Instant-Suppen-Granulat gerochen? Wisst ihr, ob z.B. in der Schwammerlsuppe auch ECHTE Schwammerl drin sind? Oder etwa Analog-Schwammerl? Und woher die Zutaten dafür kommen? Aus EU-Ländern? NEIN DANKE. Da koch ich mir mein Süppchen doch lieber selber. Dieses feine Kartoffelsüppchen ist in nullkommanix fertig. Und schmeckt. Und ich weiß, was drinnen ist :-)
Zutaten (für 4 Personen):
1 Zwiebel
1 Karotte
75 g Knollensellerie
500 g Kartoffeln
1 kleine Stange Lauch (Porree)
2 EL Öl
Salz, Pfeffer, Zucker
2 TL Gemüsebrühe (instant)
4 Scheiben Frühstücksspeck (Bauchspeck)
4 Softpflaumen
100 g Schlagsahne
ev. Cayennepfeffer
4 kleine Holzspieße

Zubereitung:
Zwiebel schälen und würfeln. Karotte, Sellerie und Kartoffeln schälen und grob würfeln. Porree putzen und in Ringe schneiden.
1 EL Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel darin glasig andünsten. Kartoffeln und Gemüse kurz mitdünsten. Mit Salz, Pfeffer und 1 gestrichenen TL Zucker würzen. 800 ml Wasser angießen, aufkochen und Brühe einrühren. Zugedeckt ca. 25 Minuten köcheln.

Je eine Pflaume mit einem Speckstreifen umwickeln.

Suppe mit einem Stabmixer pürieren und durch ein feines Sieb in einen Topf streichen. Sahne unterrühren und wieder aufkochen. Mit Salz und Pfeffer (ev. Cayennepfeffer) abschmecken.

Inzwischen 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Speck umwickelten Pflaumen rundherum anbraten, bis der Speck knusprig ist. Je 1 Pflaume auf 1 Spieß stecken.

Die Suppe anrichten (ev. mit Petersilie bestreuen) und mit einem Speckpflaumen-Spieß garnieren.
Quelle: LECKER Dezember 2012 N°12

Rucola mit Mozzarella, Mandarinen und karamelisierten Walnüssen

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Gerade jetzt nach den Weihnachtsfeiertagen, wo ein kulinarischer Höhepunkt den anderen gejagt hat, möchte ich einfach nur SALAT essen. Gehts euch auch so? Allerdings muss man nicht auf Raffinesse und Geschmack verzichten ;-) !





















Ich bin ein Fan von Salat-Frucht-Käse-Kombinationen. Bei dieser Variante sorgen die karamelisierten Walnüsse für den besonderen Kick.
 
Zutaten (für 4 Personen):
8 Mandarinen (oder Clementinen)
eine Prise Zucker
Salz
Pfeffer
2 EL Sonnenblumenöl
4 EL Olivenöl (beste Qualität)
1 TL Dijonsenf
100 g Rucola
500 g Mozzarella
100 g Walnüsse
1 EL Kristallzucker
1 Prise Zimt
1 EL Butter

Zubereitung:
Für die Vinaigrette aus 4 Mandarinen den Saft auspressen und diesen in einem kleinen Topf auf die Hälfte einkochen. Den reduzierten Saft etwas abkühlen lassen. Zum Mandarinensaft Sonnenblumenöl, Olivenöl und Senf geben, mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne bei mittlerer Temperatur rösten. Zucker, Zimt und Butter zufügen und ca. 2 Minuten weiterrösten, bis der Zucker leicht zu karamellisieren beginnt. Walnüsse auf einem Teller abkühlen lassen.

Rucola waschen. Mozzarella abtropfen lassen, und in Scheiben schneiden. Die restlichen 4 Mandarinen schälen, und quer in Scheiben schneiden.

Rucola, jeweils eine in Scheiben geschnittene Mandarine und Mozzarella auf vier Teller verteilen und mit der Vinaigrette marinieren. Mit den Walnüssen bestreuen und sofort servieren.

Orange trifft auf Fenchel....

Sonntag, 21. Oktober 2012

ich hätte mir niiiieeee gedacht, dass das eine so wunderbare, fruchtige, harmonische Kombination sein könnte! Fenchel an sich hat ja schon einen sehr intensiven Geschmack, der sicherlich nicht jeden zu mmmhhhh´s und aaaaahhhh´s hinreissen lässt. Diese xunde Vorspeise wird ALLE- ja wirklich- ALLE  begeistern! Entdeckt habe ich das Rezept in der neuen LECKER-Ausgabe. Laut Angabe reichts für 4 Personen. Wir haben´s zu Dritt verdrückt :-)
 

Orangen-Fenchel-Salat mit Honig-Senf-Vinaigrette
 
Zutaten:
2 EL Pinienkerne
2 kleine Fenchelknollen
1 rote Zwiebel
1 Bio-Orange
3-4 Stiele glatte Petersilie
2 EL Obstessig
1 TL Dijonsenf
2 TL flüssigen Honig
Salz, Pfeffer
2 EL gutes Öl (ich hab Walnussöl genommen)
 
Zubereitung:
Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Fenchel waschen, putzen, und den Strunk entfernen. Fenchel in feine Streifen hobeln oder schneiden. Zwiebel schälen, halbieren, in sehr feine Streifen hobeln oder schneiden.
 
Für die Vinaigrette Orange waschen und trockentupfen. Die Schale mit einem Zestenreisser in dünnen Streifen abziehen. Orange so schälen, dass die weisse Haut vollständig entfernt wird. Filets zwischen den Trennhäuten herauslösen, Saft dabei auffangen (falls kein, bezw. wenig Saft austritt, eine Orange halbieren und den Saft auspressen).
 
Petersilie waschen, trockenschütteln und die Blättchen hacken. Essig, Orangensaft, -schale, Senf und Honig verrühren. mit Salz und Pfeffer würzen, Öl darunterschlagen. Zuletzte die gehackte Petersilie zufügen. Fenchel, Zwiebel, Orangenfilets, Pinienkerne und Vinaigrette mischen. Bei Bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Thai-styled salad

Sonntag, 30. September 2012


Das Original-Rezept stammt aus einem Rezept-Heftchen, dass ich am Suvarnabhumi-Flughafen in Bangkok erstanden habe. Im Original heisst das Rezept "Green Mango Salad with Squid".  In der österreichischen Version hab ich die Green Mango gegen Kohlrabi ausgetauscht und den Squid weggelassen (wär sicher auch ganz lecker gewesen), ausserdem nur eine statt fünf Knoblauchzehen genommen. 15 hot chillies sind für den mitteleuropäischen Geschmack vermutlich auch etwas zuviel.

Zutaten (Vorspeise für 2 Personen):
1 Tasse Kohlrabi geraspelt
1 Tasse Karotten geraspelt
1 Knoblauchzehe fein geschnitten
1-2 Stück Chillies fein geschnitten
1 3/4 TL braunen Zucker
3 EL Fischsauce
2 1/2 EL Limettensaft
eine Handvoll Cocktailtomaten (in Hälften geschnitten)
2 EL Erdnüsse oder Cashewnüsse

Zubereitung:
Aus Knoblauch, Chillies, Zucker, Fischsauce und Limettensaft ein Dressing herstellen. Kohlrabi und Karotten in einer Schüssel vermischen, das Dressing drüber verteilen und durchmischen. Zuletzt die Cocktailtomaten und die Nüsse über den Salat verteilen.

Wer dem Salat noch eine besondere Note verleihen möchte, könnte noch gebratene Garnelen oder Seafood-Mix darüber geben.

In Speck gewickelte Kürbisspalten mit Oregano & Rucola

Da ich mittlerweile genug von Kürbissuppe in allen Variationen habe- aber immer noch Kürbis übrig ist- habe ich mich durch diverse Kochbücher und Zeitschriften geblättert um eine schmackhafte Suppen-Alternative zu finden. Diese Kombination finde ich sehr gelungen- ob als Vorspeise oder als Abendessen.

Zutaten (für 4 Personen):
800g Kürbisfleisch (Hokkaido)
24 dünne Scheiben Bauchspeck
130ml Olivenöl
1 Biozitrone
3 Knoblauchzehen
3 EL Oreganoblätter
20ml Rotweinessig
4 Handvoll Rucola
Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Backrohr auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Kürbis in 12 ca. 1,5 cm dicke Spalten schneiden. Jede Kürbisspalte mit 2 Speckscheiben umwickeln und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit 50ml Olivenöl beträufeln, salzen und pfeffern und unter einmaligem Wenden 25 bis 30 Minuten auf mittlerer Schiene braten, bis der Kürbis weich und der Speck knusprig ist.

In der Zwischenzeit die Zitrone heiss waschen, trocken tupfen, die Schale fein reiben und den Saft auspressen. Knoblauch schälen und durch die Knoblauchpresse drücken. Das restliche Öl in einem kleinen Topf bei mittlerer Temperatur erhitzen, Knoblauch und die Zitronenschale beigeben und unter gelegentlichem Rühren 2 bis 4 Minuten braten, bis der Knoblauch knusprig ist. Den Topf vom vom Herd nehmen (ich hab dann den Knoblauch wieder herausgefischt), Oregano und Zitronensaft unterrühren und beiseitestellen. Kurz vor dem Servieren den Essig untermengen und nach Belieben salzen.

Die Kürbisspalten auf Tellern anrichten, Rucola dazugeben und mit Dressing beträufeln und sofort servieren.

Kürbis, Kürbis.....

Freitag, 21. September 2012


Wenn die Tage kürzer werden, das Laub sich färbt und einem mit Flip-Flops die Zehen abfrieren, dann lässt sich der Herbst wohl nicht mehr verleugnen ;-(
Mit den sinkenden Temperaturen steigt die Lust auf "Suppiges". Kürbissuppe könnte ich täglich essen- in allen möglichen Variationen.

Ich habe diese beiden ausprobiert- was Fruchtiges mit Apfel, und die 2. Variante mit Curry.
Ich habe Hokkaido-Kürbis verwendet.

Kürbissuppe (I) mit Äpfel

Zutaten:
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel (gehackt)
ca. 2 cm frischen Ingwer (gehackt)
500g Kürbisfleisch gewürfelt (ich hab den Kürbis geschält- müsste man aber nicht)
2 Äpfel (geschält, entkernt und gewürfelt)
500ml Gemüsesbrühe
150ml Kokosmilch
Salz
1 Prise Kardamom
Muskatnuss
1 EL frisch gepressten Zitronensaft (oder Limettensaft)

Zubereitung:
Die Zwiebel und den Ingwer im heißen Öl anschwitzen. Kürbisfleisch und Äpfel dazugeben, mit Gemüsebrühe und Kokosmilch aufgießen und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Anschließen pürrieren und durch ein Sieb passieren. Falls die Suppe zu dick ist, mit Gemüsebrühe aufgießen.
Mit Salz, Kardamom, Muskatnuss und Zitronensaft abschmecken.



Kürbissuppe (II) mit Curry

Zutaten:
2 EL Olivenöl
2 Schalotten (gehackt)
ca. 2 cm frischen Ingwer (gehackt)
300g Kürbisfleisch (gewürfelt)
1 TL Zucker
1 EL Currypulver
400ml Gemüsebrühe
200ml Kokosmilch
Salz, Pfeffer
1 EL frisch gepressten Zitronensaft (oder Limettensaft)

Zubereitung:
Schalotten, Ingwer und Kürbisfleisch im heißen Öl anschwitzen. Alles mit Zucker bestreuen und leicht karamellisieren. Currypulver unterrühren, mit Gemüsebrühe und Kokosmilch aufgießen und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Anschließen pürrieren und durch ein Sieb passieren. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken.  Falls die Suppe zu dick ist, mit Gemüsebrühe aufgießen.

Tipp: Wer die Suppe etwas schärfer mag: Entweder mit frischen Chilli´s aufpeppen, oder zuletzt mit Chilli-Salz würzen.




 
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