Posts mit dem Label Kürbis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kürbis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Kürbiskuchen mit Schokostücken

Sonntag, 15. Oktober 2017



Heute gibt es einen feinen Kuchen, dessen Hauptakteur etwas zwiespältig ist. Der Kürbis kann sich nämlich nicht entscheiden, ob er zum Obst oder Gemüse gehören will.

Die Verwendung vom Kürbis ist ja auch wahnsinnig vielfältig. Suppen, Aufläufe, Risotto, als Beilage, gebraten, gekocht, im Ofen geschmort, karamellisiert oder gebacken (Kuchen, Brot). In welcher Form schmeckt denn dir Kürbis am Besten?

In meiner Kuchen-Variante wird der Hokkaido-Kürbis roh verwendet . Zimt kommt bei mir ab September in (fast) jedes Gebäck. Und mit Schokolade wird die (Kuchen)Welt einfach noch ein bisschen schöner.


Zutaten für eine Kastenform klein (10 x 24 cm):
180 g Mehl
1/2 Packung Backpulver
1 TL Zimt
50 g geriebene Haselnüsse
120 g Rohrohrzucker extrafein
1 Vanillezucker
2 Eier
eine gute Prise Salz
1/8 l Rapsöl
1 EL Rum
50 g Sauerrahm
50 g gehackte Zartbitterschokolade
125 g fein geriebenen Hokkaido-Kürbis (muss nicht geschält werden)

Außerdem:
Staubzucker zum Bestreuen


Zubereitung:
Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Kastenform mit Backpapier auslegen.
Mehl mit Backpulver und Zimt versieben, Nüsse untermischen, beiseite stellen.

Zucker, Vanillezucker, Salz und Eier mit der Küchenmaschine cremig aufschlagen. Rapsöl unter ständigem Rühren zugießen. Rum und Sauerrahm unter Rühren zugeben. Mehlmischung mit dem Schneebesen unterheben. Zuletzt geraspelten Kürbis und Schokostücke mit der Teigspachtel unter den Teig heben.

Masse in die Form füllen, und ca. 55 Minuten backen (Stäbchenprobe). Auf einem Kuchengitter überkühlen lassen, dann mitsamt dem Backpapier aus der Form heben und vollständig auskühlen lassen. Mit Staubzucker bestreuen.

Teegebäck mit Kürbiskernen und Tonkabohne

Dienstag, 1. Dezember 2015

Shortbread Tonkabohne

Kennt ihr das? Die Zeit vergeht zu schnell, die Woche hat zu wenig Tage und man hat soviel zu tun, dass man gar nicht weiss, wo man anfangen soll?
Ich befinde mich im Moment in so einer Phase (wie man wahrscheinlich an meiner Posting-Frequenz erkennt). Statt Weihnachtsdeko Chaos wohin das Auge reicht. Kekse backen? Gar 15 verschiedene Sorten? Ähm. Nö. Geht sich leider nicht aus. Deshalb musste was schnelles, einfaches und trotzdem leckeres her. Gerade am Wochenende hat man doch ganz gerne was Süßes zum Tee/Kaffee.


Hier habe ich ein Rezept für alle gestressten Keksausstechmuffel. Ich finde die Kexerl extrem lecker. Meine Testesser behaupten sogar, dass die Kekse süchtig machen!

Um ganz ehrlich zu sein: die gerösteten, gesalzenen Kürbiskerne habe ich aus Versehen erwischt. Ihr könnt natürlich auch ungesalzene Kürbiskerne nehmen und mahlen. Dafür aber eine gute Prise Salz dazu geben. 


Zubereitung:
Mehl, Kürbiskerne, Tonkabohne und Zimt in einer Schüssel verrühren, beiseite stellen.
In einer anderen Schüssel die weiche Butter mit dem Feinkristallzucker cremig rühren. Nach und nach die Mehlmischung unterrühren, bis die Masse homogen ist.

Den Teig in 2 Stücke teilen und jeweils eine ca. 25 cm lange "Wurst" formen. In Klarsichtfolie einwickeln und für mindestens eine Stunde, oder über Nacht in den Kühlschrank geben.

2 Backbleche mit Backpapier auslegen, den Backofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. 
Die Teigstangen aus dem Kühlschrank nehmen, aus der Folie wickeln und in nicht zu dünne Scheiben schneiden und auf die beiden Backbleche verteilen.

Auf mittlerer Schiene ca. 13 - 15 Minuten hell backen. Vollständig auskühlen lassen.


Fertigstellung:
Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen. Die Kekse halbseitig in Schokolade tunken, und mit Haselnusskrokant bestreuen.


Kürbisknödel mit brauner Salbei-Butter

Dienstag, 20. Oktober 2015

Heute gibt es nach langer, langer Zeit wieder mal was Herzhaftes.
Habt ihr schon tonnenweise Kürbispüree gemacht? Noch nicht? Na dann wirds Zeit....es lässt sich so herrlich vielseitig verwenden, wie zum Beispiel für GugelhupfRisotto oder Roulade.

Bei meiner lieben Südtiroler Blogger-Kollegin Kebo hab ich vor einiger Zeit dieses schöne Rezept für Rohnenknödel gefunden. In der kalten Jahreszeit gibt es diese Knödel ziemlich oft bei mir. Nun hab ich mir gedacht, ich wandle das Rezept mal etwas ab und probiers mit Kürbis und Bergkäse.
Der Kürbis sticht geschmacklich nicht unbedingt aufdringlich hervor- ich finde, die Farbe ist einfach schön und stimmungs-erhellend ;-)

Bei Kebo gehts gerade auch "kürbislastig" zu. Zimtpannakotta mit Kürbiskompott klingt doch ziemlich verheissungsvoll, oder?
Kürbis

Zutaten für 8 Knödel:
200 g Knödelbrot
1 mittelgroße Zwiebel
etwas Butter
200 g Kürbispüree
4 Eier (M)
Salz
Pfeffer
Muskatnuss gerieben
80 g Bergkäse gerieben
20 g Mehl

Außerdem:
Butter
Salbeiblätter 
Bergkäse


Zubereitung:
Die Zubereitung für Kürbispüree findet ihr hier. Das Püree lässt sich portionsweise wunderbar einfrieren.

Zwiebel würfeln, in der Butter andünsten und übers Knödelbrot geben.
Kürbispüree mit Eiern, Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss (kräftig würzen) mit dem Pürierstab homogenisieren und übers Knödelbrot gießen, Käse und Mehl zugeben. Alle Zutaten gut vermischen (am Besten mit den Händen)- aber nicht zermatschen. 
Die Masse ca. 30 Minuten abgedeckt im Kühlschrank rasten lassen.
Mit feuchten Händen Knödel formen und diese über Dampf ca. 15 Minuten garen.
In der Zwischenzeit Butter in einer Pfanne erhitzen, Salbeiblätter zufügen. So lange erhitzen, bis die Butter braun wird und die Salbeiblätter knusprig werden.

Fertigstellung:
Die Knödel mit der Salbei-Butter übergießen, und großzügig Bergkäse darüber raspeln.

Wenn man es geschmacks-intensiver mag, könnte diese Gorgonzolarahmsoße genau das Richtige sein! 

Herbstlicher Germ-Gugelhupf

Sonntag, 19. Oktober 2014


Unfassbar, mein letzter Blog-Post ist schon fast ein Monat her!!! Wohin geht die Zeit?!?
Ich blogge gerne. Wirklich sehr gerne. Nur gerade im Moment genieße ich noch viiieeel lieber den wundervollen Herbst bei uns in Tirol :-)


Nun hab ich´s doch wieder mal in die Küche geschafft ;-)
Ich hab mir von der lieben Mara von Life is full of Goodies das Rezept von ihrem Pumpkin-pull-apart-bread gemopst und daraus einen Gugelhupf gezaubert.


Die schöne Farbe....


....kommt vom Kürbispüree. Nun zu den Zutaten:

Germteig:
500 g Weizenmehl
50 g Zucker
1 Würfel Germ/Hefe
1/2 Teelöffel Salz
75 g Butter
50 ml Milch
50 ml Wasser
2 Eier
100 g Kürbispüree

Die Füllung:
100 g sehr weiche Butter (ich bin mit etwas weniger ausgekommen)
100 g brauner Rohrzucker
1 Teelöffel Zimt

Für die Form:
Butter
brauner Rohrzucker

eventuell ein mit einem Schluck Milch verquirltes Eis zum Bestreichen der Oberfläche.



Zubereitung Kürbispüree:
Backofen auf 180°C vorheizen.
Einen essbaren Kürbis (Hokkaido) vierteln, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und ca. 30 Minuten im Backofen garen.
Etwas abkühlen lassen, dann die Körner ausschaben und die Schale entfernen. Das Kürbis-Fleisch mit einem Pürierstab pürieren.
Das Kürbis-Mus in Gläser geben und im Kühlschrank lagern (einige Tage haltbar) oder in Beuteln einfrieren (einige Monate haltbar).


Zubereitung Germteig:
In einer großen Schüssel Mehl und Salz vermischen.
Milch, Wasser und Butter auf 37°C erwärmen. Zucker und Germ (Hefe) darin auflösen, mit dem Mehl, den Eiern und dem Kürbispüree (zuletzt zugeben) zu einem Germteig verarbeiten.
Den Teig mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort (Zugluft vermeiden) ca. eine Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit eine Gugelhupf-Form mit Butter ausfetten und mit dem Rohrzucker ausstreuen.(meine Gugelhupfform hat einen Durchmesser von 22 cm. Ich würde eine etwas größere Form empfehlen, weil der Teig UNGLAUBLICH aufgeht! Es besteht bei der 22 cm-Form die Gefahr, dass die Butter auf den Backofen-Boden tropft).

Den gut aufgegangenen Teig nochmals durchkneten und zu einem Rechteck ausrollen. Dieses mit der weichen Butter bestreichen, mit dem Zucker-Zimt-Gemisch bestreuen, von der Längsseite her aufrollen und in die vorbereitete Gugelhupfform legen. Mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und nochmals 10 - 20 Minuten gehen lassen. 

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze, oder 160°C Umluft vorheizen.

Nach der Gehzeit die Oberfläche eventuell mit einem verquirlten Ei (vermischt mit einem Schluck Milch) bestreichen und im vorgeheizten Backofen ca. 45 - 55 Minuten backen.
Kurz überkühlen lassen, auf ein Kuchengitter stürzen und nicht allzu lange auskühlen lassen- denn: frisch schmeckt er am Besten.
Noch ein Tipp von Mara: Solltet Ihr den Kuchen (oder Teile davon) erst am nächsten Tag essen, dann einfach vorher ganz kurz in der Mikrowelle erwärmen, schmeckt dann nämlich fast wie ganz frisch!!
 
© Design by Neat Design Corner