Neujahrswünsche

Dienstag, 31. Dezember 2013

Liebe Leser von *Gutes für Leib & Seele*: Ich wünsch Euch von Herzen ein gutes, gesundes, erfreuliches, erfülltes & genussreiches Jahr!

Ich möchte mich hiermit bei Euch für die zahlreichen LIKES und Kommentare bedanken. Ich freue mich über jedes EINZELNE.

Lasst es Euch gut gehen!

Eure Renate

Rohnenknödel mit Gorgonzolarahmsoße

Freitag, 27. Dezember 2013

Mit Rohnen, oder auch Roter Bete hatte ich bisher keine großartige Freude. Von Kindheitstagen ist mir gekochte Rote Bete mit leicht metallischem Geschmack in Erinnerung geblieben. Ich mache bis heute einen großen Bogen um Rohnensalat.
Irgendwann war in der Gemüsekiste Rote Bete dabei. Weil ich nicht viel damit anzufangen wusste, habe ich sie entsaftet und mit Apfel- und Orangensaft gemischt. Das war ja schon mal ein guter Anfang.

Kürzlich habe ich bei Kebo dieses tolle Rezept entdeckt. Ich fand die Farbe so herrlich, dass ich richtig Lust auf Rohnen bekommen habe.
An alle Skeptiker: probiert unbedingt diese Knödel- der Rote Bete Geschmack ist wirklich sehr dezent.
Die Gorgonzolasoße ist geschmacklich sehr intensiv (ich mag das ja gerne). Wer das nicht mag, kann die Knödel mit brauner Butter und Parmesan servieren.


Zutaten für die Knödel (ca. 10 Stück):
1 kleine Zwiebel
1 EL Butter
250 g Knödelbrot
200 g rote Bete geschält und gekocht (gibt's im Kühlregal)
4 Eier
100 g geriebenen Parmesan
1 - 2 EL Mehl
Salz
Zutaten für die Gorgonzolarahmsoße:
250 ml Sahne
200 g Gorgonzola Dolcelatte
Pfeffer, ev. Salz (ich habe kein Salz mehr gebraucht, die Soße war schon sehr würzig)


Zubereitung:
Die Zwiebel hacken und in 1 EL Butter andünsten, beiseite stellen.
Die gekochte Rote Bete in Stücke schneiden (ich habe dazu Einmalhandschuhe verwendet, da die Rote Bete sehr farbintensiv ist), zusammen mit den 4 Eiern pürieren und mit den restlichen Zutaten (inkl. Zwiebel) zum Knödelbrot geben und zu einer homogenen Masse verarbeiten.
 Nun die Knödelmasse mindestens eine halbe Stunde abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.

Mit feuchten Händen Knödel formen und diese über Dampf ca. 15 Minuten garen. Laut Kebo kann man die Knödel auch im Salzwasser kochen- die Farbe verblasst da aber etwas.

In der Zwischenzeit Gorgonzola grob würfeln, die Sahne in einem kleinen Topf erwärmen und den Käse darin unter Rühren schmelzen lassen. Eventuell mit Salz & Pfeffer würzen.

Winter Wonderland-Törtchen

Sonntag, 22. Dezember 2013

Wenn´s schon auf Weihnachten kein "Winter Wonderland" gibt, dann backen wir´s  uns eben!
Und wer weiß....wenn wir jetzt alle noch fleißig Winter Wonderland-Törtchen backen....vielleicht schneit´s ja dann doch noch am 24.12.?!?

Ich wünsche euch einen schönen 4. Adventsonntag! Lasst es euch gut gehen!

Zutaten für den Bisquit: (für eine Form mit 18 cm Durchmesser)
3 Eier (Größe M)
90 g Zucker
1 Prise Salz
75 g Mehl
1 EL Backkakao
1 EL Backpulver
Zutaten für die Creme:
250 ml Sahne
100 g weiße Schokolade
außerdem:
4 EL Marmelade (Preiselbeere, Orange...)
Kokosflocken
ein paar Rosmarinzweige
Staubzucker
Zubereitung Bisquit: (für eine Form mit 18 cm Durchmesser)
Den Backofen auf 180°C (Ober-und Unterhitze, 160°C Umluft) vorheizen. Die Backform einfetten und mit Mehl bestäuben.
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit der Prise Salz (in einer fettfreien Schüssel) halbsteif schlagen, den Zucker einrieseln lassen und steif schlagen. Mehl mit Backkakao und Backpulver versieben. Die Eigelbe nacheinander mit einem Schneebesen unter den Eischnee mischen, die Mehlmischung unterheben. Den Teig in die Formen füllen und im heißen Ofen ca. 15-20 Minuten (Stäbchenprobe) backen. Den Bisquit auf einem Gitter in der Form kurz ruhen lassen. Dann aus der Form lösen und vollständig auskühlen lassen.

Zubereitung Creme:
Die Sahne in einen Topf geben und auf mittlerer Stufe aufheizen. Die Schokoladestücke zugeben und rühren, bis sich die Schokolade vollständig aufgelöst hat. Die Sahne-Schoko-Mischung über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag mit einem Mixer- wie Sahne- aufschlagen.

Fertigstellung:
Den Bisquit in der Mitte durchschneiden, und mit der Marmelade bestreichen, wieder zusammensetzen und mit der aufgeschlagenen Sahne-Schoko-Creme einstreichen. Mit Kokosraspeln bestreuen.

Deko:
Rosmarinzweige mit Staubzucker bestäuben, und in die Torte stecken. Perfekt wird das Törtchen, wenn man noch ein kleines Reh, einen kleinen Hirschen oder irgendein Tier des Waldes draufsetzt.


Geschenke aus der Küche: Weihnachtswurst

Samstag, 14. Dezember 2013

Diese Wurst ist nicht für Fleischtiger gedacht, sondern für Schoko-Fans mit einer Vorliebe fürs "Kernige". Dem persönlichen Geschmack und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ich habe Butterkekse, Haselnüsse, Pistazien & Cranberries gewählt- ach ja...den kleinen Schuss Grand Manier nicht zu vergessen. Amarettini, Mandeln und Amaretto zaubern jedem Schoko-Mandel-Fan ein Lächeln ins Gesicht, wetten?! Ich könnte mir auch vorstellen, gesalzene Pistazien zu verwenden.


Zutaten für 2 Würste á 400 g

160 g Schokolade (70% Kakao-Anteil)
180 g zimmerwarme Butter
110 g Backzucker
1 EL Vanillezucker
160 g grob zerkleinerte Butterkekse
60 g grob gehackte Haselnüsse
40 g Pistazien (ungesalzen, im Ganzen- die gehackten Pistazien gehen natürlich auch)
60 g getrocknete Cranberries
45 g Kakaopulver
4 EL Grand Manier

ausserdem:
Klarsichtfolie
1 EL Staubzucker
1 EL Stärkemehl



Zubereitung:
Die Schokolade schmelzen (entweder über Wasserdampf, oder im Backofen bei ca. 75°C). Die grob gehackten Haselnüsse in einer beschichteten Pfanne rösten, beiseite stellen.
Die zimmerwarme Butter mit Back- und Vanillezucker cremig rühren. Die geschmolzene Schokolade unterrühren. Kakaopulver über die Mischung sieben und einrühren.
Die restlichen Zutaten mit einer Teigspachtel unterrühren. Ich habe die Schokoladenmasse ca. eine Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen, damit sie etwas anzieht (oder eine halbe Stunde im Kühlschrank).
Auf einer ebenen Oberfläche ein Stück Klarsichtfolie ausbreiten. Die Hälfte der Masse mittig auf die Klarsichtfolie geben, die Breitseite der Klarsichtfolie darüberschlagen, und mit den Händen die Schokomasse zu einer "Wurst" rollen. Die Wurst ganz in die Folie einpacken, und die Enden zusammenzwirbeln. Mit der zweiten Hälfte genauso verfahren.
Die "Würste" mindestens 2 Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

Fertigstellung:
1 EL Staubzucker und 1 EL Stärkemehl vermischen. Die Würste aus dem Kühlschrank nehmen, Klarsichtfolie entfernen und in der Staubzucker-Stärkemehl-Mischung wälzen. Fertig ist die Weihnachtswurst! In Scheiben schneiden und genießen. ACHTUNG: direkt aus dem Kühlschrank lässt sich die Wurst etwas schwer schneiden.
Zum Verschenken kann man die Wurst in Butterpapier wickeln.
Im Kühlschrank lagern und innerhalb weniger Tage essen (oder einfrieren).

Kürbiskernkipferl

Montag, 9. Dezember 2013

Die Zeit vergeht wie im Fluge, mein letzter Post liegt schon wieder fast 2 Wochen zurück. Bevor Weihnachten vorbei ist, und viele wieder mit guten Vorsätzen wie "weniger Süßigkeiten, mehr Obst & Gemüse" ins neue Jahr starten, möchte ich euch noch diese hübschen Kipferl zeigen.


Nein, die Kipferl sind nicht mit Lebensmittelfarbe eingefärbt. Auch nicht mit Pistazien, oder gar Wasabi! ECHTES, steirisches Kürbiskernöl ist das Geheimnis dieser Bäckerei.

Die Zutaten:

 
außerdem:
Schokoglasur
eventuell noch ein geriebene Kürbiskerne zum Verzieren
 
Zubereitung:
Aus den Zutaten rasch einen Mürbteig bereiten und im Kühlschrank ca. eine halbe Stunde rasten lassen.
Den Backofen auf 175°C vorheizen (Ober- und Unterhitze) und Backbleche mit Backpapier auslegen.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und kleine Kipferl formen. Auf mittlerer Schiene nacheinander die Kipferl ca. 8 Minuten backen. Nach dem Auskühlen die Enden in Schokoglasur tauchen, und eventuell mit geriebenen Kürbiskernen bestreuen.
 
Ich wünsche euch noch eine schöne Zeit!
 
 

Vogerlsalat mit Süßkartoffelwürfel, Feta & Granatapfelkernen

Mittwoch, 27. November 2013

Nach all den süßen Bäckereien muss jetzt mal was anderes her. Gewichtsmäßig fühl ich mich nämlich schon weihnachtlich.
Letztes Wochenende ist mir ein Granatapfel in den Einkaufswagen gehüpft. Auf Dessert hatte ich gerade keine Lust- bezw. hab ich mir selber mehr "Gesundes" verordnet. Man kann sich ja einiges schönreden. Aber wenn man den Knopf der Lieblingsjeans nur noch im Liegen mit tiefer Einatmung schließen kann...ja dann...ja dann ist Handlungsbedarf angesagt.


Zutaten für 2 Personen
(Ich hab den Salat jetzt allerdings ganz alleine als Abendessen genossen...da ich 1.) großen Hunger hatte, 2.) ich eine gute Esserin bin und 3.) macht ja Salat eh nicht dick ;-)
 
Salat:
100 g Vogerlsalat
1 Süßkartoffel (ca. 200 g)
2 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
Kerne eines halben Granatapfels
100 g Feta
 
Dressing:
1 TL Kristallzucker
125 ml Granatapfelsaft (aus der Packung)
4-5 EL sehr gutes Olivenöl
1 EL Rotweinessig
etwas Senf
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Zuerst 1 TL Kristallzucker in einer beschichteten Pfanne leicht karamellisieren lassen, mit dem Granatapfelsaft ablöschen und einkochen lassen (auf ca. 25 - 30 ml). Den eingekochten Saft abkühlen lassen.

Den Backofen auf 200°C (Ober-und Unterhitze) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Süßkartoffel schälen, in kleine Würfel schneiden und in einer Schüssel mit 2 EL Olivenöl vermengen. Die Kartoffelwürfel auf dem Backblech verteilen, salzen und pfeffern. Auf mittlerer Schiene ca. 20-25 Minuten backen.

In der Zwischenzeit den Vogersalat waschen und den Feta in kleine Würfel schneiden.

Für das Dressing Olivenöl, Rotweinessig, 3 EL Granatapfel-Reduktion, Senf, Salz und Pfeffer verrühren.

Fertigstellung:
Vogerlsalat mit dem Dressing vermischen und auf einem Teller anrichten. Die fertig gegarten Süßkartoffelwürfel, den Feta und die Granatapfelkerne darüber verteilen.

Haselnuss-Karamell-Kekse

Montag, 25. November 2013

Habt ihr mittlerweile schon genug von Keksen, oder gehts noch ;-) !?
Manchmal gibt es Rezepte, die einen nie wirklich loslassen. So wie dieses hier. Das habe ich letztes Jahr im "Frisch gekocht"-Magazin entdeckt. Ich würde diese Kekse nicht mal als Weihnachtsgebäck einordnen, sondern "all season-Cookies". Ein Geschmack, den man immer mag.

Ausserdem würden die Haselnuss-Karamell-Kekse auf einem weihnachtlichen Keksteller mit kleinen, zierlichen Bäckereien eher plump wirken. Man gönnt ihnen lieber einen Einzelauftritt. Mit einer guten Tasse Tee :-)


Zutaten für die Kekse (für ca. 30 Stück):
220 g weiche Butter
180 g Rohrzucker
Mark einer Vanilleschote
1/2 TL Salz
2 Eier (Größe M)
320 g Mehl
1 TL Backpulver
Zutaten für die Karamellmasse:
125 g Rohrzucker
125 ml Sahne
25 g Butter
ausserdem:
200 g grob gehackte Haselnüsse (lt. Rezept, 150 g reichen auch vollkommen)
100 g Zartbitterkuvertüre



Zubereitung Kekse:
2 Backbleche mit Backpapier belegen und das Backrohr auf 180°C (Ober-und Unterhitze) vorheizen.
Butter, Zucker, Vanillemark und Salz mit dem Mixer verrühren. Die Eier einzeln unterrühren. Mehl mit Backpulver versieben und mit der Butter-Zucker-Eier-Masse verrühren.
Mit angefeuchteten Händen Kugeln formen (Teig ist sehr klebrig), diese in den gehackten Haselnüssen wälzen und mit etwas Abstand auf das Backblech legen.
Nun mit einem angefeuchteten Holzlöffelstiel Mulden in die Kugeln drücken (5mm tief, 1 cm breit). ACHTUNG: da die Kekse ziemlich aufgehen, sind die Mulden nach dem Backen natürlich nicht mehr so ausgeprägt. Es reicht aber, um die Karamellmasse einzufüllen.
Die Kekse auf mittlerer Schiene ca. 13 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Zubereitung Karamellmasse:
Zucker, Sahne und Butter in eine (höhere) beschichtete Pfanne geben, zum Kochen bringen und bei kleiner Hitze 5 bis 10 Minuten unter Rühren köcheln lassen bis die Masse zähflüssig wird.

Fertigstellung:
Kekse nebeneinander auf einem Backpapier/Butterpapier legen.
Die heiße Karamellmasse mit Hilfe eines kleinen Löffels in die Mulden der Kekse füllen und etwas überkühlen lassen. Inzwischen die Kuvertüre schmelzen, in einen Gefrierbeutel füllen (am unteren Ende eine kleine Spitze abschneiden). Nun im Zickzack die Kekse mit der geschmolzenen Kuvertüre dekorieren.

Haltbarkeit: eine Woche



Quelle: Frisch gekocht Magazin (Dezember 2012)


Kürbisroulade mit Preiselbeersahne

Samstag, 16. November 2013

Gebrannten Mandeln gehören einfach zur Vorweihnachtszeit. Schon alleine wegen des herrlichen Duftes, der sich bei der Zubereitung in der ganzen Wohnung ausbreitet.

Ich zeige euch heute mein letztes Rezept vom *SWEET TABLE* (hier sind alle Rezepte von Kathrin und mir nochmal verlinkt). Voraussichtlich das letzte Kürbis-Rezept in dieser Saison ;-)


Mit diesem Beitrag bin ich am KOCHMAEDCHEN Blogevent dabei.



Zutaten für den Bisquit:
180 g Hokkaido-Kürbisfleisch gewürfelt
4 Eier
180 g Staubzucker
1 Vanillezucker
160 g Mehl
1 TL Lebkuchengewürz
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

1 Becher Sahne
Preiselbeermarmelade nach Belieben


Zubereitung:
Die Kürbiswürfel ca. 10-15 Minuten dämpfen (Topf mit Wasser, Kürbis in eine Siebeinheit geben und zugedeckt dämpfen) . Die weichen Kürbiswürfel nun mit dem Stabmixer pürieren und auskühlen lassen.
 
Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze, oder 160°C Heissluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz, Staubzucker und Vanillezucker cremig aufschlagen.
Mehl mit Lebkuchengewürz und Backpulver versieben. Die Dotter und das Kürbispüree locker unter die Eiweißmasse rühren, zuletzt das Mehl unterheben.
 
Den Teig auf dem vorbereiteten Backblech verteilen und ca. 15-20 Minuten (mittlere Schiene) backen, bis die Oberfläche gold-braun ist.
Kurz vor Backzeitende ein Geschirrtuch in warmes Wasser tauchen, gut auswringen, und auf eine ebene Fläche legen (eventuell mit Kristallzucker bestreuen). Den Bisquit aus dem Rohr nehmen, und auf das Geschirrtuch legen, das Backpapier abziehen und den Bisquit sofort einrollen. Auskühlen lassen.
 
Die Sahne steif schlagen, Preiselbeermarmelade unterrühren. Den Bisquit auseinanderrollen, die Preiselbeersahne darauf verteilen und zur wieder einrollen. Die fertige Roulade mit Staubzucker bestreuen. FERTIG :-)
 
Wem das mit dem  Kürbispüree zuviel Aufwand ist: stattdessen 4 EL heißes Wasser einrühren (eventuell dann das Lebkuchengewürz weglassen).
 
 
 

Orangentaler & Schneebälle

Donnerstag, 14. November 2013

Kathrin hat uns gestern eine tolle Nachspeisen-Idee für die kalten Tage gezeigt: Lebkuchenmousse mit Kirschenkonfit
 
Bei mir gibt´s heute (naja...eigentlich täglich) Kekse. Diese Orangentaler sind herrlich nussig, knusprig, mit einem Hauch Orange. Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: was klitzekleines Süßes zum Kaffee/Tee geht immer, stimmts?! 
 

Zutaten (für ca. 50 Taler):
150 g Mehl
150 g gemahlene Haselnüsse
40 g Speisestärke
1 Bio-Orange
120 g + 2 EL Feinkristallzucker (ich habe den Wiener Backzucker genommen)
180 g weiche Butter
1 EL Orangenlikör
1/2 TL Zimt

Zubereitung:
Mehl, Haselnüsse und Speisestärke vermischen. Die Orange heiß waschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben.
Weiche Butter mit 120 g Zucker und Salz cremig rühren, Orangenlikör und die Orangenschale unterrühren. Die Mehlmischung zügig unterkneten (Vorsicht: der Teig ist sehr brüchig!), den Teig halbieren und die Teighälften zu je einer Rolle von 15 cm formen.
2 EL Zucker mit dem Zimt mischen, die beiden Teigrollen darin wälzen, den Zimtzucker etwas andrücken. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank rasten lassen (ich hab den Teig länger im Kühlschrank gelassen, weil der Teig recht brüchig war).

Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Backbleche mit Backpapier auslegen. Von den Teigrollen nun ca. 0,5 cm breite Scheiben schneiden und auf die Backbleche legen . Die Taler ca. 8 - 10 Minuten (mittlere Schiene) backen.

Quelle: "Komm zum Kaffeeklatsch" von Dagmar Reichel


Das Rezept für die Schneebälle habe ich letzes Jahr schon mal gebloggt.


Apfelbrot

Dienstag, 12. November 2013

Gestern hat Kathrin die Vanillekipferl und den Nougat-Latte von unserem gemeinsamen "SWEET TABLE" veröffentlicht.
Bei mir gib´s heute das Apfelbrot. Saftig, sehr gewürzreich und gut haltbar. Die Apfelmasse wird am Abend vorbereitet, und am nächsten Morgen gebacken.
Das Rezept (leicht abgewandelt) stammt aus einem kleinen Rezeptbüchlein, bei dessen Entstehung meine Mama mitgewirkt hat: "Rezepte von Bäuerinnen" des Bezirkes Kufstein 1999.

 
Zutaten (für 3 Kastenformen á 30 cm)
1,5 kg saftige Äpfel
500 g getrocknete Feigen
500 g Rosinen
300 g Haselnüsse
2 EL Backkakao
500 g Kristallzucker
1/8 l Rum
1 1/2 Pck. Lebkuchengewürz (oder 1/2 Pck. Zimt und 1 TL Nelkenpulver)
1 kg Mehl
2 Pck. Backpulver
 
Zubereitung:
Die Äpfel grob reiben, die getrockneten Feigen fein schneiden, eventuell die Haselnüsse grob hacken (wer einen elektrischen Zerkleinerer besitzt, ist klar im Vorteil).
Alle Zutaten AUSSER Mehl und Backpulver gut vermischen und mindestens 2 Stunden (besser über Nacht) geschlossen bei Raumtemperatur ziehen lassen.
 
3 Kastenformen mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C vorheizen. Mehl und Backpulver in die Apfelmasse einarbeiten und in die Kastenformen füllen.
Ca. 1 1/4 Stunde backen lassen. Ich habe das Apfelbrot zusätzlich noch eine viertel Stunde im ausgeschalteten Backrohr gelassen.
 

Süßes von Kochshooting & Gutes für Leib & Seele

Sonntag, 10. November 2013

Gestern habe ich mich mit meiner Bloggerfreundin Kathrin von Kochshooting und ihrem Mann Wolfgang getroffen, um einen "sweet table" zu decken, zu fotografieren und natürlich gemeinsam zu verkosten. Lauter wunderbare, süße Verlockungen, die mich heute dazu veranlasst haben, mal wieder eine Runde zu joggen ;-)


In der kommenden Woche werden wir abwechselnd täglich ein- oder zwei Süßspeise(n) veröffentlichen.

Heisser Nougatlatte und Vanillekipferl (ein köstliches Rezept von Wolfgang´s Oma)

Apfel-Sauerrahmschmarren

Montag, 4. November 2013


"A so a Schmarren", hab ich mir gedacht, als ich heute den vierten Anlauf für meinen Apfel-Sauerrahmschmarren gemacht hab. Der ERSTE war zu bleich, der ZWEITE zu trocken, beim DRITTEN Anlauf war ich mit Aussehen und Geschmack E N D L I C H zufrieden. Dummerweise habe ich erst NACH dem Essen bemerkt, dass ich OHNE Speicherkarte fotografiert habe.
So ein Food-Blogger hat´s nicht leicht. Bis ein Beitrag freigeschaltet werden kann, wird die Küche ein paar Mal versaut, die Nerven werden bis zum Anschlag strapaziert und der BMI (body mass index) weicht mit der Zeit vom Idealwert ab.

Alles nur halb so wild. Allen Pannen und Zusatz-Kilo´s zum Trotz: ich liebe mein Hobby :-)
Meine Freunde fragen immer wieder, warum sie denn nie eingeladen werden, wenn ich was für den Blog mache. Ich sag euch was: DAS ist einfach UNMÖGLICH. Wenn ich etwas vorbereite, ist jeder Stuhl, jeder Tisch, sogar die Couch mit Zeug belegt. Ich hab schlicht und einfach keinen Platz für Gäste. Falls jemand zum Zusammenräumen kommen möchte: GERNE! Hmmm...da hat sich bisher noch niemand angeboten.

Ich habe also keine, wirklich keine Mühen gescheut, um beim Blogevent "Veräppelt!" von
Persis mitzumachen.


Zutaten (für 2 Dessert-Portionen):
1 großer Apfel (oder 2 kleine Äpfel)
100 g Mehl
1/2 Becher Sauerrahm
75 ml Mineralwasser (prickelnd)
3 EL Kristallzucker
eine Prise Salz
2 Eier
 
ausserdem:
etwas Butter
Preiselbeermarmelade
Staubzucker


Zubereitung:
Den Apfel schälen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien, würfeln und mit einem EL Zucker vermischen. In einer beschichteten Pfanne wenig Butter erhitzen, und die gezuckerten Apfelwürfel etwas karamellisieren lassen, dann beiseite stellen.

Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Mehl mit Sauerrahm, Mineralwasser und einem EL Zucker mischen, dann erst die Dotter unterrühren (ganz wichtig, dass die Dotter zuletzt zugegeben werden- sonst wird die Masse klumpig).
Zum Schluß das Eiweiß locker unterheben.
In einer beschichteten Pfanne etwas Butter erhitzen, dann die Schmarren-Masse eingießen, etwas anbacken lassen und die Apfelwürfel über der Masse verteilen. Wenn die Unterseite leicht gebräunt ist (je nach Hitze- 4 bis 5 Minuten), den Schmarren wenden (ist am Anfang etwas abenteuerlich- aber mit etwas Mut und Schwung funktionierts.) und fertig backen lassen. Die Schmarrenmasse mit einem beschichteten Pfannenwender zerteilen, einen EL Zucker darüber verteilen, und durch vorsichtiges Wenden noch kurz karamellisieren lassen.
Angerichtet wird der Schmarren mit schön viel Staubzucker und Preiselbeermarmelade.

Keks unterwegs

Seelenfutter: Zimtparfait mit karamellisierten Kürbisstücken

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Gerade noch läuft ein toller Blogevent von Sabine Schlimm mit dem Motto "Seelenfutter".
GUTES Essen macht Laune, oder? Probiert doch mal dieses Zimtparfait mit karamellisierten Kürbisstücken. Klingt ungewöhnlich? JA! Falls euch das doch zu extravagant erscheint: Rotweinpflaumen zum Beispiel passen auch hervorragend zum Zimtparfait.

Zutaten für 4 Portionen:
200 ml Sahne
2 frische Bio-Eier
60 g Kristallzucker
1 EL Vanillezucker
2 TL Zimt
ev. 4 Zimtstangen für die Deko

300 g Hokkaido-Kürbisfleisch
5-6 EL Kristallzucker
etwas Butter

Zubereitung:
Sahne steif schlagen. Die Eier mit Kristallzucker, Vanillezucker und Zimt zuerst über Dampf mit dem Mixer schaumig schlagen, dann die Masse kalt (also runter von der dampfenden Schüssel) weiterrühren. Die Sahne locker unter die Eier-Zucker-Masse heben. In Förmchen füllen ( ich habe IKEA-Gläser genommen: Svalka 20 cl- hat super funktioniert) und mindestens 4 Stunden in den Tiefkühlschrank stellen. Ich habe nach ca. einer Stunde die Zimstangen in die angefrorene Masse gesteckt, und mit Frischhaltefolie abgedeckt.

Das Kürbisfleisch würfeln (nicht zu klein würfeln, da der Kürbis sonst verkocht und alles ziemlich "breiig" wird) und mit dem Kristallzucker mischen.
In einer beschichteten Pfanne etwas Butter zerlassen. Die gezuckerten Kürbiswürfel karamellisieren lassen.

Vor dem Servieren das Eis aus dem Tiefkühlschrank nehmen und etwas antauen lassen. Mit den warmen, karamellisierten Kürbiswürfeln anrichten.

Dieses Dessert lässt sich wunderbar vorbereiten.


Heiße Gewürz-Schokolade

Sonntag, 27. Oktober 2013

Mein Elternhaus ist eine wahre Fundgrube für Schätze aus längst vergangenen Tagen. Ich liebe es, alte Fotos anzuschauen und in abgegriffenen Büchern zu blättern.
Unter anderem habe ich ein Kochbuch aus den 50er-Jahren gefunden.

Der erste Absatz der Einleitung hat mich schon sehr amüsiert:
"Kochen muss man mit Verstand, Gefühl, Herz und Hand. Nur wer mit Freude, Verständnis, großen Fleiss und Ausdauer ans Werke geht, wird sich und anderen Freude bereiten.
Wer nicht Lust, Geschmack und Verständnis zum Kochen hat, der lege den Kochlöffel weg, er wird sich und anderen Verdruss und Ärger ersparen, muss aber auch auf die innere Befriedigung, ein gutes Hausmütterchen sein zu wollen, verzichten."


Auch diese Empfehlung hat mir gefallen:
"Maltinkakao und Nährsalzkakao sind dem gewöhnlichen Kakao vorzuziehen, weil sie weniger verstopfen."


Die 3 entzückenden Mädels sind meine Tanten.

Das Rezept für den Kakao war dann doch nicht so ganz das richtige für mich.
Meine Variante mit den Gewürzen und hochwertiger Schokolade ist mehr als"nur" Kakao. 100% Genuss. Cremig und zart aromatisiert. GLÜCK zum TRINKEN.

Zutaten (für 2 große Tassen):
400 ml Milch
1 Zimtstange
1 Sternanis
4 Kardamomkapseln
2 schwarze Pfefferkörner
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 Messerspitze Nelkenpulver
80 g Schokolade (70% Kakaoanteil)
1 TL braunen Zucker

Zubereitung:
Die Kardamomkapseln mit einem Messer halbieren, die Pfefferkörner mit dem Messer etwas flach drücken. Den Ingwer schälen und in Scheiben schneiden. Alle Gewürze in einen Teefilter packen (man kann die Gewürze auch lose in die Milch geben, jedoch muss man die Milch, bevor man die Schokolade zugibt, abseihen). Den Teefilter mit der Milch und dem Nelkenpulver bis knapp unter den Siedepunkt aufheizen und ca. 10 Minuten ziehen lassen.
Den Teefilter entfernen und den Zucker zugeben. Die Schokolade in Stücke brechen und in der Gewürzmilch (knapp unter dem Siedepunkt) etwa 3 - 5 Minuten schmelzen lassen, dann mit einem Milchschäumer (Schneebesen oder Stabmixer) aufschäumen.

Haferflocken-Rosinen-Cookies

Samstag, 19. Oktober 2013

Amerika. Das Land der Giant-Cookies. Cookies, so groß wie ein Dessertteller, so nahrhaft wie eine Mahlzeit und einfach sooo unglaublich lecker. Meine Lieblingssorte war die mit Haferflocken. UND Rosinen.
Zu Hause angekommen, hab ich mich gleich in die Cookies-Produktion gestürzt. Mit viel Enthusiasmus, Freude und Liebe habe ich die Cookies-Rohlinge ins Backrohr geschoben....unter ständiger Beobachtung und mit wachsender Besorgnis den Backfortschritt verfolgt. Die einzelnen Cookies haben sich so ausgedehnt, dass das ganze Backblech am Ende von einem Riesen-Cookie ausgefüllt war. Schlicht und einfach: unhandlich, ungustiös und unfotogen.

Nach einer Woche hab ich´s nochmal gewagt...und siehe da....sie schauen aus wie Cookies, schmecken wie Cookies, und sind gar nicht mal so unschön :-)

 
Zutaten (für ca. 40 Stück):
230 g Mehl
250 g Zucker (ich habe 200 g Gelbzucker und 50 g Kristallzucker genommen)
1 EL Vanillezucker
2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
1 TL Zimt
1/4 TL geriebene Muskatnuss
230 g weiche Butter
2 Eier (Zimmertemperatur)
160 g Haferflocken
130 g gehackte Nüsse
100 g Rosinen


Zubereitung:
Backofen auf 180°C vorheizen.
Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver, Salz, Zimt und Muskatnuss vermischen und mit dem Knethaken der Küchenmaschine die Butter unterrühren. Einzeln die Eier dazugeben und zuletzt Haferflocken, Nüsse und Rosinen untermischen.
Mit einem Teelöffel kleine Portionen abstechen, Kugeln formen und diese mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Ca. 8 - 10 Minuten (mittlere Schiene) backen.










Kürbisrisotto mit Chorizo

Freitag, 11. Oktober 2013

Im Moment kommt man überhaupt nicht an Kürbis-Rezepten vorbei. Schon allein die tolle Farbe vom Hokkaido-Kürbis macht gute Laune- findet ihr nicht auch!?
Im letzen Post habe ich den Kürbis zu süßen Schnitten verarbeitet. Auf meiner Suche für ein Risotto-Rezept mit Kürbis bin ich über *DIESES hier* gestolpert. Ich habe das Rezept ein wenig abgeändert.


Zutaten für 2 Personen:
1 Schalotte oder 1/2 Zwiebel
3 El Olivenöl
200 g Risottoreis
100 ml Weißwein (alternativ Brühe)
1/2 Hokkaido-Kürbis (geschält und entkernt)
80 g Chorizo (spanische Paprikasalami)
6 Salbeiblätter (beim nächsten Mal nehme ich mehr davon- toller Geschmack)
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
30 g frisch geriebenen Parmesan
2 EL Butter
Salz


Zubereitung:
Zuerst die Hühnerbrühe erhitzen. Die Hälfte vom (halben) Hokkaido-Kürbis würfeln, die andere Hälfte in schmale Spalten scheiden. Nun die Kürbiswürfel in der Hühnerbrühe ca. 10-15 Minuten leicht köcheln lassen bis sie weich sind, dann mit dem Stabmixer pürieren.

Die Schalotte (Zwiebel) fein hacken. In einer großen Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen, und die Schalotte (Zwiebel) glasig andünsten. Den Risotto-Reis hinzugeben und unter Rühren ebenfalls glasig andünsten. Mit dem Weißwein ablöschen und etwas einkochen lassen.
Nach und nach die heiße Hühner-Kürbis-Brühe mit einer Suppenkelle zugeben (der Reis sollte mit Suppe bedeckt sein), etwas einköcheln lassen, wieder Suppe zugeben....usw., bis die Suppe aufgebraucht und das Risotto cremig ist. Dieser Vorgang dauert ca. 20 - 25 Minuten.
Das WICHTIGSTE beim Risotto kochen ist das RÜHREN.

In der Zwischenzeit (das geht sich trotz rühren aus) die Chorizo würfeln.
5 - 10 Minuten vor Garzeitende vom Risotto in einer kleinen Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen. Chorizo und Kürbisspalten darin ca. 2 Minuten anbraten, die Salbeiblätter hinzufügen und weitere 2 Minuten braten. Mit schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen.

Fertigstellung:
Parmesan und Butter ins Risotto einrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das fertige Risotto mit Chorizo, Kürbisspalten und Salbei anrichten.

Jetzt gibts auch einen feinen, kleinen CLIP dazu, der in Zusammenarbeit mit Kulinarium Tirol
entstanden ist

Kürbis-Schnitten

Sonntag, 6. Oktober 2013


Genieße die kleinen Dinge des Lebens...wie zum Beispiel diese saftigen Kürbis-Schnitten!

Dazu inspririert wurd ich auf unserer USA-Reise, wo uns vor dem Essen im Brotkörberl neben Weißbrot auch ein Kürbiskuchen serviert wurde. Anfangs wollten wir den Kuchen gar nicht probieren....naja so vor dem Essen....bei uns kommt doch das Süße  immer zum Schluss! Deshalb haben wir uns nach dem wirklich vorzüglichen Essen einen Espresso gegönnt- und den Kuchen gekostet. Und der war der HAMMER! Ich habe nach dem Rezept gefragt....der Kellner meinte, dass das Kuchenrezept im hauseigenen Kochbuch- das 30$ gekostet hätte- zu finden sei. Ein ganzes Kochbuch kaufen, nur für ein Rezpet?!? Na, das muss wirklich nicht sein!

Letzte Woche habe ich meinen ersten Versuch gestartet. Meine Arbeitskollegin und mein kleiner Neffe haben die Schnitten für sehr gut befunden- ich als verbesserungswürdig.
Heute habe ich den Kuchen- mit ein paar kleinen Änderungen- nochmal gebacken. Meine Testesserin Petra hat gleich 3 Stück davon verdrückt ;-) !

Zutaten (für ein Blech):
Zum Abmessen habe ich eine kleine Kaffeetasse (mit 200 ml Füllmenge) genommen.
1 kleinen Hokkaido-Kürbis
4 Eier
2 Tassen Kristallzucker
1 EL Vanillezucker
1 Tasse Öl
3 Tassen Mehl
1 Packung Backpulver
1 EL Lebkuchen-Gewürz
1/8 l Apfelsaft

Zubereitung:
Zuerst den Kürbis vierteln, schälen (müsste man eigentlich beim Hokkaido-Kürbis nicht machen...aber ich schäle ihn eigentlich immer) und die Kerne entfernen. Den Kürbis würfeln und ca. 10-15 Minuten dämpfen (Topf mit Wasser, Kürbis in eine Siebeinheit geben und zugedeckt dämpfen) . Die weichen Kürbiswürfel nun mit dem Stabmixer pürieren und auskühlen lassen.

Den Backofen auf 180°C (Ober-und Unterhitze) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Mehl, Backpulver und Lebkuchen-Gewürz miteinander versieben.
Die ganzen Eier mit dem Zucker und Vanillezucker mit dem Mixer cremig rühren, dann das Öl unter Rühren in einem dünnen Strahl zugießen. Anschließend das ausgekühlte Kürbis-Püree einrühren.
Zuletzt die Mehl-Mischung und den Apfelsaft zügig mit einem Schneebesen unterrühren. Die Masse auf das vorbereitete Backblech streichen und ca. 20-25 Minuten backen (mittlere Schiene).

"Trockene" Kuchen sind ja an sich schon ganz lecker....mit etwas Sahne noch viiieeel leckerer ;-)

Ich habe noch eine Packung Sahne mit einem EL Vanillezucker aufgeschlagen, und einen halben Becher Sauerrahm dazugemischt und zu den Schnitten gereicht.






Pasta selbstgemacht mit Salbeibutter

Sonntag, 29. September 2013

Auf meinem Blog gibt es heute ein Gemeinschaftsprojekt mit meiner Bloggerfreundin Kathrin von "Kochshooting".
Wir hatten uns bald geeinigt, dass frische Pasta auf den Tisch kommt- denn ich hatte das Werkzeug- und Kathrin die Expertise ;-)
Es war ein sehr netter Abend...gemeinsam kochen, plaudern & genießen. Das war bestimmt nicht unser letztes Projekt!


Zutaten für den Nudelgrundteig (ergibt ca. 750 g Teig):
Für hausgemachten Nudelteig nimmt man am besten Hartweizenmehl, das sich auch zum Brotbacken eignet, oder sehr feinen Hartweizengrieß. Man kann auch jedes andere Weizenmehl verwenden. Die genaue Menge hängt von der Größe der Eier und der Mehlsorte ab. Man rechnet jedoch im Durchschnitt 100 g Mehl auf 1 Ei.
 
500 g Mehl (Typ 00 oder sehr fein gemahlenen Hartweizengrieß)
5 Eier
Salz
2-3 EL Olivenöl

Zubereitung:
Das Mehl auf eine glatte Arbeitsfläche häufen. In die Mitte eine Mulde drücken und die Eier hineinschlagen. Eine kräftige Prise Salz und das Olivenöl dazugeben. Mit einer Hand den Mehlrand abstützen, damit die Eier nicht herausfließen können. Mit der anderen Hand das Mehl vorsichtig vom Rand zur Mulde hin mit den Eiern vermischen. So das ganze Mehl und die Eier zu einer festen, aber geschmeidigen Masse verarbeiten. Aus dem Teig einen Ball formen und auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen mit einem Tuch bedecken und 1 Stunde ruhen lassen. Den Teig dann in faustgroße Stücke teilen und mit der Nudelmaschine in mehreren Gängen flachwalzen (ausrollen - zusammenklappen, erneut ausrollen + zusammenklappen - bis ein schöner glatter Teig entsteht). Erst wenn der Teig einige Male durch die Nudelmaschine gewalzt wurde, können die Nudeln in die gewünschte Form gebracht werden.

Zutaten Salbeibutter:
100 g Butter
4 Zweige frischer Salbei (Blätter fein hacken)
Salz, Pfeffer
Parmesan nach Geschmack

Zubereitung Salbeibutter:
Butter erwärmen und die feingehackten Salbeiblätter dazugeben und bei kleiner Flamme kurz
durchziehen lassen
Nudeln al dente kochen - etwas Kochwasser auffangen und in die Pfanne zur Salbeibutter geben -
kurz durchschwenken und mit Salz und Pfeffer würzen
Anrichten und nach Geschmack mit geriebenem Parmesan bestreuen

ACHTUNG: frische Nudeln nur etwa (je nach Nudelart) 2-3 Minuten in gesalzenem Wasser köcheln lassen.


Bruschetta mit Tomaten & Sardellen

Freitag, 13. September 2013

In einer kleinen Metzgerei in Montepulciano habe ich das BESTE Bruschetta toskanaweit- ja wenn nicht sogar italienweit- gegessen. Die Ingredienzien dazu sind ja allgemein bekannt. Als ich den Wirt nach seiner Rezeptur gefragt hat, hat er die üblichen Zutaten wie Tomaten, Basilikum, Knoblauch und Olivenöl aufgezählt- UND eine "Geheimzutat". Die er mir mit einem süffisanten Lächeln im Gesicht NICHT verraten hat. Wirte/Köche plaudern ja nicht allzugerne ihre Küchengeheimnisse aus.

Deshalb hab ich mir mein Bruschetta selbst gebastelt. Mit den üblichen Zutaten. UND Sardellen. So kann man den Sommer verlängern und in Urlaubserinnerungen schwelgen.....



Zutaten (als Vorspeise für 4 Personen):
Ciabatta
600 g sonnengereifte Tomaten
10 Sardellenfilets in Öl
1 Handvoll Basilikumblätter
Olivenöl
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer


Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C vorheizen.
Die Tomaten waschen, halbieren, Stielansätze und Kerne entfernen, dann klein würfeln. Die Sardellenfilets abtropfen lassen, kalt abspülen, trocken tupfen, klein schneiden. Basilikumblätter und Knoblauch ebenfalls klein schneiden.
Alle Zutaten in einer Schüssel mit etwas Olivenöl vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Ciabatta (es kann auch vom Vortag sein) in Scheiben schneiden, mit Olivenöl berträufeln, und für ein paar Minuten (3-5) im Backofen (oberste Schiene) rösten. Die Weißbrotscheiben aus dem Ofen nehmen, die Tomatenmasse darüber verteilen. Eventuell noch etwas Olivenöl darüberträufeln. Am besten mit einem Glas toskanischen Rotwein und in netter Gesellschaft sofort genießen :-)

Sollte von der Tomatenmasse was übrig bleiben, kann man diese auch mit frisch gekochten Nudeln essen. Mit etwas Parmesan verfeinern, und schon hat man eine hochwertige Mahlzeit.








 
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