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Avacoado-Ei-Aufstrich

Samstag, 31. März 2018


Ich habe heute noch einen kleinen (leckeren) Vorschlag für die Verwertung von gekochten Eiern.
Eine feine Avocado-Creme mit gekochten, klein gehackten Eiern. Dazu Räucherforelle oder Räucherlachs, und man hat eine schöne Frühstücksidee oder ein gutes Abendessen. 

Guacamole

Sonntag, 27. August 2017


Die wunderbarste Erfindung, seit es Avocados gibt! Guacamole! Das Einfachste ist oft auch das Beste. Wichtig sind gute, reife und frische Zutaten.

Guacamole ist fixer Bestandteil bei jeder Grillerei, bei der Tex-Mex-Party und beim Fondue-Abend. Oder einfach nur so....mit Tortilla Chips und einem Bierchen.

Wer stark genug ist, kann natürlich auch eine frische Chillischote anstatt dem Chillisalz verwenden. Ich mag es sehr gerne würzig, aber bin etwas schärfe-empfindlich.


Zutaten:
2 - 3 reife Avocados (je nach Größe)
Saft einer Limette
1 Schalotte
Tomaten, nach Geschmack (z.B.: Mini San Marzano oder Cocktailtomaten)
einen guten EL frisch gehackte Korianderblätter
einen guten EL Creme fraiche
Chillisalz


Zubereitung:
Avocados aus der Schale lösen, in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken und sofort mit dem Limettensaft verrühren.

Schalotte fein würfeln. Tomaten vierteln, Trennhäute und Kerne entfernen, und das Tomatenfruchtfleisch ebenfalls fein schneiden.

Schalotten, Tomaten, Koriander und Creme fraiche unter die zerdrückten Avocados mischen, mit Chillisalz abschmecken. Am Besten gleich verspeisen. Damit die Guacamole nicht so schnell braun wird, einfach den Kern einer Avocado in die Creme stecken.

Pasta mit cremig-würziger Paprikasauce

Samstag, 29. Juli 2017


Es gibt Pasta! Es kommt ja eigentlich viel zu selten Gekochtes auf den Blog. Der Grund dafür ist, dass Kuchen viel geduldiger ist und sich einfacher fotografieren lässt. 
Bis ich dieses köstliche Gericht endlich essen konnte, wars leider kalt. Jomei. Was tut man nicht alles, um eine unattraktive rot-orange Sauce gut aussehen zu lassen ;-)

Mein all-time favorite Nudelgericht ist die Rucki-Zucki-Pasta.  Herrlich unkompliziert und schnell auf dem Tisch. 
Diese Sauce erfordert zwar ein wenig mehr an Vorbereitung, weil ja die Paprikaschoten im Ofen geröstet werden müssen- ist geschmacklich aber ein echter Knaller. Das Rösten und Pürieren kann man auch schon am Vortag vorbereiten- dann ist die eigentliche Zubereitung im Nu vorbei. 


Zutaten (für 2 Personen):
2 - 3 rote Paprika (je nach Größe)
200 ml heiße Gemüse- oder Hühnerbrühe
1 Spritzer Limettensaft
1 - 2 EL Olivenöl
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer
Cayenne-Pfeffer
70 g Doppelrahmfrischkäse
Sardellen in Öl, nach Geschmack (ich habe 10 Stück genommen)


Außerdem:
250 g Pasta (Spaghetti)
frisch gehackte Kräuter (Petersilie oder Basilikum)

Parmesan


Zubereitung:
Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
Paprika waschen, halbieren, Stängel, Samen und Trennhäute entfernen.
Mit der Schnittfläche nach unten auf das Backblech legen, und ca. 35 - 40 Minuten im Backofen rösten (die Haut wird teilweise schwarz).

In der Zwischenzeit Schalotten und Knoblauch klein schneiden. Die Sardellen kurz mit Wasser abspülen und ebenfalls zerkleinern.

Ein Geschirrtuch in heißes Wasser tauchen, auswringen. Backblech aus dem Ofen holen, die Paprikahälften mit dem Geschirrtuch abdecken und 10 Minuten stehen lassen. So lässt die dann die Haut besser abziehen.

Nun die Haut von den Paprikahälften abziehen, mit heißer Brühe und einem Spritzer Limettensaft pürieren.

Nudeln nach Packungsanleitung kochen.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen (mittlere Hitze). Schalotten und Knoblauch ca. 2 Minuten andünsten, Paprika-Püree und Sardellen zugeben, kurz aufkochen, würzen (das Salz bitte vorsichtig dosieren, da die Sardellen schon ziemlich salzig sind), Frischkäse unterrühren.

Die fertig gekochte Pasta mit der Sauce vermischen. Falls die Sauce zu dick ist, gegebenenfalls mit etwas Nudelwasser strecken.

Mit gehackten Kräutern (Petersilie oder Basilikum) und Parmesan servieren.



Basilikum-Limetten-Mayo

Sonntag, 25. Juni 2017


Mein grüner Daumen ist leider etwas verkümmert. Ich bin zwar stets hochmotiviert, Grünes zu hegen und zu pflegen....aber oftmals überleben das meine Pflanzen/Kräuter nicht.

Dieses Jahr scheint der Gartengott mit mir zu sein. Dort draußen auf der Terrasse wuchern meine Kräuter, dass ich gar nicht mehr weiß wohin mit diesem grünen Segen.

Heute fange ich mal mit dem Basilikum an. Tomate/Mozzarella/Basilikum gibts jetzt eh oft, wenns draußen so heiß ist. Nudeln mit Tomatensoße und frischem Basilikum ist auch ein evergreen in meiner Küche. Nun habe ich Mayonnaise mit Basilikum ausprobiert. Ich finde den Geschmack wunderbar! Vor allem durch den Limettensaft wirds herrlich frisch und sommerlich.

Wer fürchtet sich vorm rohen Ei? Also, ich nicht. Ich kaufe meine Eier entweder bei uns im Bauernladen, oder bekomme welche vom Hof meiner Arbeitskollegin Andrea.

Bei meiner Recherche über Mayonnaise bin ich über eine Zubereitungsmethode gestolpert, die ich ausprobiert habe. Die Eier werden hierbei 1 Minute gekocht, und dann gleich in kaltem Wasser abgeschreckt. Das hat mir an sich gut gefallen. Man kann die Eier anschließend gut trennen.

Ob das reicht, Salmonellen den Garaus zu machen, weiß ich leider nicht. Achtet darauf, dass ihr frische Eier in Bio-Qualität verwendet.


Zutaten:
2 Eidotter von frischen Bio-Eiern
4 - 5 EL Limettensaft
1/2 TL Salz
1 Prise Zucker
2 TL Dijon-Senf
250 ml Olivenöl
25 g frische Basilikumblätter
100 g Sauerrahm


Zubereitung:
In einem hohen Mixbecher der Reihe nach Eigelb, Limettensaft, Salz, Zucker, Senf und zuletzt das Olivenöl geben. Den Stabmixer in das Gefäß stellen. Den Mixer einschalten, und nun LANGSAM von unten nach oben ziehen, bis die Masse gebunden ist. Die Basilikumblätter zugeben und fein aufmixen. Stabmixer entfernen, den Sauerrahm unterrühren, abschmecken und wenn notwendig, noch etwas nachwürzen.

Falls ihr euch nicht traut, die Mayo mit dem Stabmixer zu machen empfehle ich folgende Methode:
Eigelb mit Limettensaft, Salz, Zucker und Senf mit dem Schneebesen verrühren. Nun das Olivenöl erst tröpfchenweise, dann in einem dünnen Strahl UNTER RÜHREN zugeben. Basilikumblätter zugeben und mit dem Stabmixer fein aufmixen. Sauerrahm unterrühren, abschmecken und wenn notwendig, noch etwas nachwürzen.

Was ich noch ausprobiert habe: den Basilikum mit dem Messer fein schneiden und zugeben. Das hat mich geschmacklich aber nicht so sehr überzeugt wie die Variante mit dem Stabmixer.

Verwendung: zum Grillen, für Sandwiches, zum Dippen für z.B. Parmesan-Erdäpfelspalten
Anmerkung: diese Rezeptmenge reicht für eine Grillparty. Für den kleinen Haushalt die Zutaten halbieren.

Mayonnaise im Kühlschrank aufbewahren. Gutes Gelingen!


Limetten-Cheesecake ohne Backen (Kühlschranktorte)

Mittwoch, 21. Juni 2017


Empfehlung für heiße Tage wie diese: nicht viel bewegen, und ein Törtchen (okay, ein Stück davon) aus dem Kühlschrank genießen!

Ein feiner, nicht zu süßer Keksboden aus Dinkelkeksen, Butter und gerösteten Kokosflocken. Eine zarte, erfrischende Frischkäsecreme mit Limetten.....na, neugierig geworden?


Ich bin heute zu Gast bei der lieben Kathrin vom schönen Blog Backen macht glücklich und habe ihr dieses Törtchen mitgebracht.

Bei Kathrin gibt es allerlei, was das süße und herzhafte Herz begehrt. Neben Kuchen, Torten, Muffins, Cookies, Brot, Brötchen und Pizza findet ihr auch viele Rezepte zum Thema "Gesünder Backen". Ganz toll finde ich übriges die Rubrik "Besser Backen", wo Kathrin Grundrezepte und viele Tipps und Tricks rund ums Backen ausführlich beschreibt.

Nun möchte ich euch nicht länger auf die Folter spannen. Zum Rezept gehts hier entlang:  Limetten-Cheescake ohne Backen


Joghurt-Rahm-Dessert mit Grand-manierten Erdbeeren

Freitag, 26. Mai 2017


Ein schnelles Dessert gefällig, für das man nicht lange in der Küche stehen muss? Sahnig, cremig? Ohne Gelatine? Erdbeeren eingelegt in Grand Manier? Na dann bitte weiterscrollen.....

Vor vielen Jahren habe ich in Italien als Dessert Vanilleeis mit  Grand-manierten Erdbeeren bekommen. Einfach, und so köstlich! Daran habe ich mich jetzt wieder erinnert. Vanilleeis geht sowieso immer- und wenn es noch schneller gehen soll, dann würde ich diese Variante auch nicht vom Tisch stoßen ;-)

Das Joghurt-Rahm-Dessert ist so locker und leicht (kalorientechnisch natürlich nicht) und direkt aus dem Kühlschrank ein wahrer Genuss. Die fein geriebene Limettenschale bringt eine wunderbare Frische in die Creme. Und optisch doch auch recht schön anzusehen, oder?


Zutaten für die Creme (4 Portionen):
250 g Joghurt
250 g steif geschlagene Sahne
60 g Staubzucker
1 Pck. Bourbon Vanillezucker
fein abgeriebene Schale einer Bio-Limette
Saft einer halben Limette

Zutaten für die marinierten Erdbeeren:
250 g Erdbeeren
Grand Manier

250 g Erdbeeren
Saft einer halben Limette
1 gehäuften TL Staubzucker

Deko:
ev. fein abgeriebene Limettenschale
gehackte Pistazien
Gänseblümchen
Minze


Zubereitung Creme:
Joghurt mit Staubzucker, Vanillezucker, abgeriebener Limettenschale und Saft gut verrühren. Die Sahne unterheben und auf 4 Gläser verteilen, mit Haushaltsfolie abdecken. Kalt stellen.

Zubereitung Erdbeer-Topping:
250 g Erdbeeren waschen, putzen und je nach Größe vierteln oder achteln, in eine Schüssel geben, mit Grand Manier übergießen und abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen (ca. 2 Stunden).

250 g Erdbeeren waschen, putzen und grob zerkleinern. In einem passenden Gefäß mit Limettensaft und Staubzucker pürieren und durch ein Sieb streichen. In der Zwischenzeit kalt stellen.

Fertigstellung:
Die eingelegten Erdbeeren abseihen (Grand Manier eventuelle für Cocktails weiter verwenden) und mit dem Erdbeer-Püree vermischen. Creme aus dem Kühlschrank nehmen und das Erdbeer-Topping darauf verteilen. Nach Belieben dekorieren und sofort servieren.

Asiatisch angehauchte Karfiolsuppe

Sonntag, 19. März 2017


Heute kredenze ich euch ein köstliches Karfiol(Blumenkohl)süppchen. 
Gerne hätte ich euch dazu das Rezept für geröstete Kichererbsen empfohlen- denn die passen vorzüglichst zur Suppe. Ich mag es ja sehr gerne, wenn zu einer Suppe noch eine schöne Einlage serviert wird.

Um auf die Kichererbsen-Einlage zurückzukommen: geschmacklich war sie wirklich topp....wenn da nicht dieses "ABER" wäre. Ich kann euch sagen: ich hab das mit den Kichererbsen bestimmt 10mal ausprobiert. Hat immer lecker geschmeckt. Das Problem war, dass einige Kichererbsen im Backofen regelrecht explodiert sind, sodass ich diesen nachher immer mühevoll putzen musste. Ich habe mich mit Temperaturen gespielt, Ober-Unterhitze und Heißluft ausprobiert. Immer dasselbe.

Deshalb, hier mein Aufruf: falls jemand einen Tipp für mich hat, dass das nicht passiert- bitte unbedingt melden!

Das Rezept für die köstliche Suppe möchte ich euch dennoch nicht vorenthalten. Wunderbar dazu könnte ich mir gebratene Garnelen oder Jakobsmuscheln vorstellen. Die frischen Korianderblättchen runden den Geschack der Suppe nochmal perfekt ab.


Zutaten:
2 EL Rapsöl
1 Zwiebel, gewürfelt
1 EL rote Currypaste
400 g Karfiolröschen
200 g Kartoffeln, weichkochend (geschält und gewürfelt)
900 ml selbstgemachte Hühner- oder Gemüsebrühe
250 ml Kokosmilch
Salz, ev. Pfeffer
Saft einer Limette
2 - 3 EL Sojasoße

Außerdem:
frische Korianderblätter, gehackt
etwas Kokosmilch


Zubereitung:
In einem hohen Topf Rapsöl erhitzen (mittlere Hitze) und die Zwiebelwürfel darin glasig andünsten. Currypaste dazugeben, und ca. 1 Minute lang mitrösten. Karfiolröschen und Kartoffelwürfel dazugeben, umrühren, kurz mitrösten. Nun mit Suppe und Kokosmilch aufgießen, leicht salzen und ca. 20 - 25 Minuten leicht köcheln lassen.

Die Suppe mit dem Stabmixer pürieren, mit Limettensaft, Sojasße und wenn nötig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Suppe mit den Korianderblätter bestreuen. Die restliche Kokosmilch mit dem Pürierstab ein wenig aufmixen, und zur Deko auf der Suppe verteilen.

Tipp 1.) Currypasten haben einen teilweise recht unterschiedlichen Schärfegrad. Mit der Dosierung bitte deshalb vorsichtig sein. Meine Currypasten sind eher auf der milden Seite. Deshalb war ein Esslöffel davon gut doisert.

Tipp 2.) Verwendet selbstgemachte Brühen. Ich habe es ausprobiert: die Suppe schmeckt einfach viel besser mit selbstgemachter Hühner- oder Gemüsebrühe als mit einem Brühwürfel.


 
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