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Birnenkuchen mit Mascarpone

Montag, 23. Oktober 2017


Seid ihr auch so gerne auf Pinterest? Ich könnte dort STUNDENLANG herumstöbern.....am Wochenende hab ich mal meine Pinnwände aufgeräumt und bin über diesen Kuchen gestolpert. Entspricht total meinen Kriterien. Einfach, schnell....mit Obst aufgepeppt...perfekt! Ich hab das Rezept nur ein klein wenig verändert, bezw. angepasst.

Ich schaue mir Cremetorten, Motivtorten und alles was es da so an fancy Bäckereien gibt zwar gerne an- esse aber am Allerliebsten die einfachen Kuchen...mit einem Batzen Schlagrahm dazu- wunderbar! Vielleicht bin ich da nur ein wenig altmodisch....so wie meine Foto-Props...ist dir aufgefallen, dass auf dem kleinen Behälter "Zimmt" steht? Ich habe in einer einschlägigen Gruppe nachgefragt- angeblich hat man zwischen Ende 1890 und 1910 "Zimmt" geschrieben. Ach, wie ich meine alten Schätze liebe <3 !


Zutaten (für eine Springform mit einem Durchmesser von 24 cm):
190 g Mehl
95 g Stärkemehl
1/2 Pckg. Backpulver
1 TL Zimt
1/4 TL Salz
150 g Backzucker (Feinkristallzucker)
1 Pckg. Vanillezucker
3 Eier
200 g Mascarpone
3 EL Öl (ich habe Haselnussöl genommen)
2 Birnen


Zubereitung:
Backofen auf 170°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Einen Bogen Backpapier in die Springform klemmen.

Mehl sieben, mit Stärkemehl, Backpulver, Zimt und Salz vermischen, beiseite stellen.

Birnen schälen und entkernen. Eine davon würfeln, die Andere in Spalten schneiden.

Zucker, Vanillezucker und Eier mit der Küchenmaschine cremig aufschlagen. Mascarpone zugeben, weiterrühren, bis die Masse homogen ist. Das Mehl-Gemisch mit dem Schneebesen unterrühren, dann das Öl zugeben, zuletzt die Birnen-Würfel unter die Masse mischen. Den Teig in die vorbereitete Springform füllen, mit den Birnenspalten belegen.

Ca. 1 Stunde backen (Stäbchenprobe). 

Hinweis: dieser Kuchen schmeckt frisch gebacken am Besten.


Kürbiskuchen mit Schokostücken

Sonntag, 15. Oktober 2017



Heute gibt es einen feinen Kuchen, dessen Hauptakteur etwas zwiespältig ist. Der Kürbis kann sich nämlich nicht entscheiden, ob er zum Obst oder Gemüse gehören will.

Die Verwendung vom Kürbis ist ja auch wahnsinnig vielfältig. Suppen, Aufläufe, Risotto, als Beilage, gebraten, gekocht, im Ofen geschmort, karamellisiert oder gebacken (Kuchen, Brot). In welcher Form schmeckt denn dir Kürbis am Besten?

In meiner Kuchen-Variante wird der Hokkaido-Kürbis roh verwendet . Zimt kommt bei mir ab September in (fast) jedes Gebäck. Und mit Schokolade wird die (Kuchen)Welt einfach noch ein bisschen schöner.


Zutaten für eine Kastenform klein (10 x 24 cm):
180 g Mehl
1/2 Packung Backpulver
1 TL Zimt
50 g geriebene Haselnüsse
120 g Rohrohrzucker extrafein
1 Vanillezucker
2 Eier
eine gute Prise Salz
1/8 l Rapsöl
1 EL Rum
50 g Sauerrahm
50 g gehackte Zartbitterschokolade
125 g fein geriebenen Hokkaido-Kürbis (muss nicht geschält werden)

Außerdem:
Staubzucker zum Bestreuen


Zubereitung:
Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Kastenform mit Backpapier auslegen.
Mehl mit Backpulver und Zimt versieben, Nüsse untermischen, beiseite stellen.

Zucker, Vanillezucker, Salz und Eier mit der Küchenmaschine cremig aufschlagen. Rapsöl unter ständigem Rühren zugießen. Rum und Sauerrahm unter Rühren zugeben. Mehlmischung mit dem Schneebesen unterheben. Zuletzt geraspelten Kürbis und Schokostücke mit der Teigspachtel unter den Teig heben.

Masse in die Form füllen, und ca. 55 Minuten backen (Stäbchenprobe). Auf einem Kuchengitter überkühlen lassen, dann mitsamt dem Backpapier aus der Form heben und vollständig auskühlen lassen. Mit Staubzucker bestreuen.

Saftig(st)er Walnuss-Schokokuchen

Sonntag, 8. Oktober 2017


Wenn ich eine Rezept-Überschrift lese, wie zum Beispiel "bester Apfelkuchen ever" oder "supersofte Zimtschnecken", oder der "schokoladigste Schokokuchen der Welt"....dann ist es um mich geschehen und ich MUSS einfach weiterlesen. Das klingt doch wie ein Versprechen!

Obwohl das Empfinden natürlich subjektiv ist, ist man schon eher dazu geneigt ein Rezept durchzulesen, wenn einem in der Überschrift ein Superlativ ins Auge springt?!

Ganz im Ernst: hättest du weitergelesen, wenn ich den Kuchen als "einfachen Nusskuchen", oder "Schoko-Nusskuchen" bezeichnet hätte? Der Grund, WARUM der Kuchen wirklich saftig wird, liegt vermutlich daran, dass eine gekochte, geriebene Süsskartoffel (oder Kartoffel) in den Teig kommt.
Ich bin mir sicher: Hätte ich "Süsskartoffelkuchen" geschrieben, wären vermutlich 50% der Leser nicht weiter als bis zur Überschrift gekommen. Wer will schon Kartoffeln in seinem Kuchen ;-)

Achja- ich habe meinen Kuchen in einer 18 cm kleinen Springform gebacken (kleiner Haushalt, und so....außerdem sieht ein kleiner Kuchen doch immer viel hübscher aus). Für eine 26 cm Springform einfach die doppelte Masse nehmen.
Noch mehr Tipps gibts ganz unten! Viel Freude beim Ausprobieren!


Zutaten für eine Springform mit 18 cm Durchmesser:

100 g gekochte, abgekühlte und geriebene Süsskartoffel (oder Kartoffel)
125 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
70 g fein geriebene Walnüsse (oder Haselnüsse)
60 ml Rahm/Sahne
1 EL Vanilleextrakt (oder Rum oder weglassen)
125 g zimmerwarme Butter
125 g Rohrohrzucker extrafein (oder Feinkristallzucker)
1 Prise Salz
2 Eier zimmerwarm, verquirlt
50 g geriebene Haushaltsschokolade

ca. 120 - 150 g Lieblingsmarmelade nicht zu süß (ich habe meine Zwetschgenmarmelade mit Rum genommen) zum Füllen

Staubzucker zum Bestreuen


Zubereitung:
Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Backpapier in die Springform klemmen.

Mehl mit Backpulver und Zimt versieben, mit den Walnüssen mischen und beiseite stellen. Sahne/Rahm mit Vanilleextrakt mischen.

Zimmerwarme Butter mit Zucker und einer Prise Salz mit dem Mixer cremig aufschlagen. Langsam unter Rühren die verquirlten Eier dazu geben, gut mixen, zuletzt die geriebene Schokolade unterrühren.

Mehlgemisch und Sahne nun abwechselnd mit der Teigspachtel unterheben. Zuletzte die Süsskartoffelraspel (oder Kartoffelraspel) unterheben. In die Springform füllen und ca. 45 - 50 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Auf dem Kuchengitter etwas überkühlen lassen, den Ring entfernen und vollständig auskühlen lassen.

Kuchen in der Mitte durchschneiden, mit Marmelade füllen und etwas durchziehen lassen. Mit Staubzucker bestreuen und mit geschlagenem Rahm servieren.



Den Kuchen kann man sehr gut vorbereiten, und schmeckt am nächsten Tag fast noch besser.

Für eine 26 cm Springform einfach die doppelte Menge nehmen.

Anstatt der Zwetschgenmarmelade könnte man Ribisel- oder auch Preiselbeermarmelade nehmen.

Wer möchte, kann mit verschiedenen Gewürzen experimentieren. Weihnachtlich interpretiert vielleicht mit Lebkuchengwürz, statt mit Zimt.

Das schöne Staubzucker-Muster habe ich mit dem selbstgehäkelten Deckchen von Tante Elfriede gemacht. 


Apfel-Zimtschnecken

Sonntag, 17. September 2017


Es herbstelt! Wenn es draußen trüb und regnerisch ist- so wie an diesem Wochenende- sollte man es sich zu Hause so fein wie nur möglich machen. Ofen einheizen, Teelichter anzünden und backen.
Schon allein der Duft von frisch gebackenen Zimtschnecken wirkt sich positiv auf das Gemüt aus. Außerdem habe ich gerade gelesen, dass Zimt heilsam bei Husten und Schnupfen sein soll. Das ätherische Öl im Kardamom gilt als schleimlösend und antibakteriell. Und Äpfel sind ja sowieso gesund.
Also, rüstet euch für den Herbst, und esst Apfel-Zimtschnecken!


Zutaten für den Teig (12 Stück):
500 g Mehl
1 schwachen TL Salz
2 TL geriebenen Kardamom
100 ml Vollmilch
100 ml Wasser
1/2 Pck. Germ/Hefe
50 g braunen Zucker
1 verquirltes Ei
70 g sehr weiche Butter

Zutaten für die Fülle:
100 g sehr weiche Butter
100 g braunen Zucker
1 ordentlichen EL Zimt
2 Äpfel

Außerdem:
1 Eidotter, mit etwas Milch verquirlt
optional: Mandelblättchen zum Bestreuen



Zubereitung Germteig:
In einer Schüssel Mehl, Salz und Kardamom vermischen.
Milch und Wasser auf 37°C erwärmen. Zucker und Germ (Hefe) darin auflösen, mit dem Mehl, dem Ei und der weichen Butter zu einem Germteig verarbeiten.
Den Teig mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort (Zugluft vermeiden) ca. 60 Minuten gehen lassen.

Zubereitung Fülle:
Die weiche Butter mit Zucker und Zimt mit dem Mixer kurz verrühren. Beiseite stellen.

Fertigstellung:
Einen Bogen Backpapier in eine Springform klemmen (Durchmesser 28 - 30 cm).
Den gut aufgegangenen Teig nochmals durchkneten und zu einem Rechteck ausrollen. Dieses mit der Zimtfüllung bestreichen. Äpfel grob reiben, und gleichmäßig über die Zimtfüllung verteilen. Nun den Teig von der Längsseite her aufrollen, in 12 Stücke schneiden und in die Tortenform geben. Mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und nochmals 30 Minuten gehen lassen. 

Den Backofen auf 175°C Heißluft vorheizen.

Nach der Gehzeit die Oberfläche mit dem Dotter-Milch-Gemisch bestreichen, mit Mandelblättchen bestreuen und im vorgeheizten Backofen ca. 20 - 30 Minuten backen.


Walnuss-Schoko-Brownies nach Fräulein Glücklich

Donnerstag, 5. November 2015

Schoko-Brownies

Kennst du Fräulein Glücklich ? Wenn nicht, solltest du das sofort ändern.
Seit mindestens 2 Jahren bin ich regelmäßiger Gast auf Silkes wundervollem Blog und lass mich inspirieren von ihren schönen Bildern, den kleinen Geschichten und den einfachen Rezepten mit dem gewissen Etwas.

Irgendwann bin ich drauf gekommen, dass Silke und ich gerade mal 34,5 km voneinander entfernt wohnen.
An einem wunderschönen Sonntag im Frühsommer 2014 hatten wir ein Blind Date. Treffpunkt: Flohmarkt. Auf dem Weg hab ich noch schnell 2x coffee-to-go besorgt. Beim Aussteigen ist mir dann DAS Missgeschickt passiert: Kaffeebecher gekippt. 40 cm unter Augenhöhe ein unübersehbarer brauner Fleck auf meiner beigen Bluse. Na bravo.
SMS an Silke: bin schon da. Erkennungszeichen: Frau mit Kaffee-Fleck auf heller Bluse und 2 Bechern.
Wir haben uns auf Anhieb sehr gut verstanden. Glücklicherweise sind wir uns im Laufe des Treffens nicht in die Haare gekommen- denn zwei Foodblogger auf einem Flohmarkt wollen immer nur dasselbe: alten Küchenkram ;-) !


Ende Juli ist nun das süße Werk von Silke in gebundener Form erschienen:
Fräulein Glücklich backt Kuchen, Törtchen, Cupcakes und Naschereien. Ein schönes, buntes Allerlei mit:
Basics (Vanilleextrakt, Walnusslikör, Cremen zum Füllen von Törtchen)
Marmeladen/Sirup (Hugo-Gelee, Rosenblütensirup)
Kleinen Geschenken (Marshmellows, Trüffel, Brause)
Blechkuchen (Mandel-Butterkuchen, Walnuss-Schoko-Brownies, Buttergebäck mit Erdnüssen)
Küchlein (Eierlikör Cupcakes, Mürbteigtaschen mit frischen Beeren, Apfelstrudel to go)
Torten (Topfen-Mascarpone-Torte, Preiselbeertörtchen, Baisertorte mit Schokoladenmousse)
und einem
Happy End (Eiswaffeln, Vanilleeis, Heidelbeer-Cheesecake-Eis)

Ich hab schon das Vanilleextrakt, Apfel-Walnuss-Gugls, das Vanilleeis (supereasy und superlecker) und diese wundervoll üppigen Walnuss-Schoko-Brownies (anbei das Rezept) ausprobiert und bin begeistert! So wie der Blog ist auch das Buch von Silke einzigartig liebevoll gestaltet und die Rezepte sind größtenteils für Back-Anfänger geeignet. Also, nichts wie los...hinein ins Back-Vergnügen!


Zutaten für den Teig:
150 g Butter
200 g Kuvertüre
75 g Mehl
30 g Backkakaopulver
1 TL Backpulver
3 Eier
150 g Zucker
1 Prise Salz

Zutaten für den Guss:
100 g Kuvertüre nach Belieben
3 EL Butter
100 g Walnusskerne
2 EL Zucker


Zubereitung Teig:
Den Backofen auf 180°C vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen und einen Backrahmen mit den Maßen 18 x 22 cm auflegen.
Mehl mit Kakao und Backpulver versieben.
Butter mit Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen. Die Eier mit Zucker und der Prise Salz mit dem Mixer mehrere Minuten cremig aufschlagen.
Das Butter-Kuvertüre-Gemisch einrühren, die Mehlmischung vorsichtig unterheben bis sich alle Zutaten vermengt haben.

Teig in die Form füllen und ca. 25 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, Brownies mit einem scharfen Messer aus der Form lösen und beliebig schneiden oder ausstechen.

Zubereitung Guss:
Die Küvertüre mit 2 EL Butter über dem Wasserbad schmelzen. Walnusskerne grob hacken und mit 1 EL Butter in eine Pfanne geben, erhitzen. 2 EL Zucker darüberstreuen und kurz karamellisieren lassen.

Fertigstellung:
Die karamellisierten Walnüsse gleichmäßig über den Brownies verteilen, Schokolade großzügig darübergießen.


erschienen im: Löwenzahn Verlag
€ 17,90
168 Seiten
ISBN 978-3-7066-2584-5




Apfel-Schokokuchen

Donnerstag, 29. Oktober 2015


Apfelkuchen

In der dunklen Jahreszeit kann die gute Laune schon mal verloren gehen. Wenn ein paar Stunden die Sonne scheint, gehts ja noch. Aber wehe, es ist so ein Tag wie heute: neblig, großteils düster und ungemütlich. Das kann sich schon ganz schön auf die Stimmung auswirken, gell?!

Für seelisches Wohlbefinden empfehle ich Vitamine (Äpfel) und Serotonin (Schokolade) in Kastenform -> mit einem Berg Sahne. Es hilft- wirklich ;-) !
Okay, okay. Dafür machen wir halt morgen ein paar sit ups mehr.

 
Zutaten (für eine Kastenform 30 x 11 cm):
150 g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
1 TL Zimt
70 g geriebene Nüsse
70 g geriebene Haushaltsschokolade
3 Eier
eine Prise Salz
150 g weiche Butter
150 g Staubzucker
1 Pck. Vanillezucker
2 EL Rum (38%)
2 nicht zu große Äpfel, grob gerieben

Zubereitung:
Backofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen, Kastenform mit Backpapier auskleiden oder befetten und bemehlen.
Mehl mit Backpulver und Zimt versieben, Nüsse und Schokolade unterrühren, beiseite stellen.
Eier trennen.

Eiweiß mit Salz steif schlagen.
Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig rühren, die Dotter nacheinander unter Rühren zugeben und flaumig rühren.
Abwechselnd Mehlmischung und Eischnee unterheben. Zuletzt die grob geriebenen Äpfel mit dem Rum unterheben, in die Kastenform füllen und auf der untersten Schiene ca. 50 - 55 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Den Kuchen in der Form etwas überkühlen lassen, dann aus der Form heben (geht mit dem Backpapier ganz einfach) und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Am Besten über Nacht durchziehen lassen, und am nächsten Tag mit REICHLICH Sahne genießen.


Kürbisknödel mit brauner Salbei-Butter

Dienstag, 20. Oktober 2015

Heute gibt es nach langer, langer Zeit wieder mal was Herzhaftes.
Habt ihr schon tonnenweise Kürbispüree gemacht? Noch nicht? Na dann wirds Zeit....es lässt sich so herrlich vielseitig verwenden, wie zum Beispiel für Gugelhupf,  Risotto oder Roulade.

Bei meiner lieben Südtiroler Blogger-Kollegin Kebo hab ich vor einiger Zeit dieses schöne Rezept für Rohnenknödel gefunden. In der kalten Jahreszeit gibt es diese Knödel ziemlich oft bei mir. Nun hab ich mir gedacht, ich wandle das Rezept mal etwas ab und probiers mit Kürbis und Bergkäse.
Der Kürbis sticht geschmacklich nicht unbedingt aufdringlich hervor- ich finde, die Farbe ist einfach schön und stimmungs-erhellend ;-)

Bei Kebo gehts gerade auch "kürbislastig" zu. Zimtpannakotta mit Kürbiskompott klingt doch ziemlich verheissungsvoll, oder?
Kürbis

Zutaten für 8 Knödel:
200 g Knödelbrot
1 mittelgroße Zwiebel
etwas Butter
200 g Kürbispüree
4 Eier (M)
Salz
Pfeffer
Muskatnuss gerieben
80 g Bergkäse gerieben
20 g Mehl

Außerdem:
Butter
Salbeiblätter 
Bergkäse


Zubereitung:
Die Zubereitung für Kürbispüree findet ihr hier. Das Püree lässt sich portionsweise wunderbar einfrieren.

Zwiebel würfeln, in der Butter andünsten und übers Knödelbrot geben.
Kürbispüree mit Eiern, Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss (kräftig würzen) mit dem Pürierstab homogenisieren und übers Knödelbrot gießen, Käse und Mehl zugeben. Alle Zutaten gut vermischen (am Besten mit den Händen)- aber nicht zermatschen. 
Die Masse ca. 30 Minuten abgedeckt im Kühlschrank rasten lassen.
Mit feuchten Händen Knödel formen und diese über Dampf ca. 15 Minuten garen.
In der Zwischenzeit Butter in einer Pfanne erhitzen, Salbeiblätter zufügen. So lange erhitzen, bis die Butter braun wird und die Salbeiblätter knusprig werden.

Fertigstellung:
Die Knödel mit der Salbei-Butter übergießen, und großzügig Bergkäse darüber raspeln.

Wenn man es geschmacks-intensiver mag, könnte diese Gorgonzolarahmsoße genau das Richtige sein! 

Mürbe Apfel-Kexerl

Sonntag, 4. Oktober 2015

Mürbteig

Ich habe mich kürzlich von meiner netten Arbeitskollegin Phillippa aufklären lassen, dass man in Deutschland zur Weihnachtszeit Plätzchen isst. Kekse gibts nämlich das ganze Jahr über.

Bei uns in Österreich gibt es keine Plätzchen. Zu Weihnachten werden Kekse gebacken. Und sonst auch ;-)
In Tirol sagen wir Kex dazu (vorne ein extrem hartes "K", hinten x)- verniedlicht: "Kexerl"

Diese köstlichen Apfel-Kexerl sind die perfekten Begleiter für den Nachmittags-Kaffee. Ein kleiner Happen für das 15-Uhr-Tief. Wem das mit der Fülle zuviel Aufwand ist, kann die Kexerl natürlich auch mit seiner Lieblingsmarmelade füllen.



 Zutaten Teig (für 10 Stück):
180 g Mehl
110 g kalte Butter
3 EL Staubzucker
eine Prise Salz
2 EL Buttermilch

Zutaten Füllung:
1 mittelgroßer Apfel
1 EL Zitronensaft
1 EL geriebene Nüsse
1 EL Demerara Roh-Rohrzucker
1 gute Messerspitze Zimt
1/2 TL gemahlenen Ingwer

außerdem:
1 mit etwas Milch verquirltes Eigelb
Demerara Roh-Rohrzucker zum Bestreuen


Zubereitung Teig:
Mehl auf ein Brett sieben, kalte Butterstücke hineinschneiden. Staubzucker, Salz und Buttermilch dazugeben und rasch zu einem glatten Teig verarbeiten, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.

Backofen auf 170°C (Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.

Zubereitung Fülle:
Apfel schälen, entkernen und klein würfeln. Apfelwürfel mit Zitronensaft vermischen. Die restlichen Zutaten ebenfalls untermischen.


Fertigstellung:
Nun den Teig auf einer bemehlten Fläche dünn auswalken. Den Rand eines Glases (Durchmesser 7,5cm) in Mehl tauchen und 20 Kreise ausstechen, 10 davon auf das vorbereitete Backblech legen.Die Ränder mit dem verquirlten Eigelb bestreichen. Die Fülle auf die Kreise verteilen, die restlichen Teig-Kreise draufgeben und die Ränder leicht andrücken. Anschließende die Ränder mit den Zacken einer Gabel "verschließen". 

Die Kekse mit dem restlichen verquirlten Eigelb bestreichen, Zucker großzügig darüber streuen. Mit einem scharfen Messer die Oberfläche kreuzweise einschneiden.

Ca. 15 Minuten auf mittlerer Schiene backen und auskühlen lassen.


Birnen-Muffins

Sonntag, 20. September 2015


Möchtet ihr wissen, wie meine Blog-Beiträge entstehen?
Prinzipiell gibt es bei mir keinen Plan. Ich habe so gut wie nie was vorbereitet. Ideen kommen durch Inspirationen von Pinterest, Zeitschriften, beim Einkaufen oder beim Flohmarkt-Bummel.

Heuer im Urlaub habe ich auf einem Flohmarkt diese entzückende Muffinform (und noch eine Zweite, ein paar Dosen, Eisportionierer, hübsche Förmchen...) entdeckt. Um meine Schätze sicher nach Hause zu bringen, musste ich mir sogar noch eine Reisetasche kaufen!

Und heute hat die Form endlich ihren großen Auftritt: herbstliche Muffins mit leckeren Gewürzen wie Ingwer, Zimt, Muskat, Vanille und fruchtiger Birne.
Falls ihr Ingwer und Muskat gerade nicht im Haus habt, könnt ihr einfach etwas mehr Zimt dazu geben.


Zutaten (für 12 Muffins):
250 g Dinkel-Kuchenmehl
1 EL Backpulver
50 g gemahlene Mandeln
1/4 TL Salz
1/4 TL Natron
1 TL gemahlenen Ingwer (Pulver, bitte keinen frischen Ingwer verwenden)
1/2 TL gemahlenen Zimt
1/4 TL geriebenen Muskat
90 g Feinkristallzucker
70 g Rohrohrzucker (fein)
1 Pck. oder 1 EL Vanillezucker
200 ml Buttermilch
2 große Eier
120 g geschmolzene Butter, abekühlt 
1 TL Vanille-Extrakt (optional)
2 mittelgroße Birnen

Zubereitung:
Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Ein Muffinblech mit Muffinförmchen auslegen.

In eine großen Schüssel Mehl mit Backpulver versieben. Alle "trockenen" Zutaten zugeben, und alles gut verrühren.

In einer zweiten Schüssel Buttermilch mit den Eiern verrühren. Geschmolzene, abgekühlte Butter ebenfalls unterrühren, Vanille-Extrakt zugeben, verrühren.

Birnen schälen, Kerngehäuse entfernen und würfeln.

Nun die flüssigen Zutaten zu den trockenen Zutaten geben, und mit der Teigspachtel "schlampig" verrühren- die Muffinmasse darf klumpig sein. Die Birnenstücke unterheben, den Teig auf die Muffinförmchen aufteilen und auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten backen (Stäbchenprobe).


Walnusskrokant-Eis

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Ich liebe reisen (by the way...morgen gehts nach Helsinki)- bin jedoch auch sehr gerne zu Hause und froh, dass es bei uns den Wechsel der Jahreszeiten gibt. Egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: jede Jahreszeit hat ihren speziellen Duft, leckere saisonale Gerichte, Festlichkeiten & Bräuche.

Jetzt, wo der Herbst schön langsam in den Winter übergeht, macht man es sich doch ganz gerne zu Hause gemütlich. Ich denke an Kerzen, Räucherwerk, bequeme Kleidung, Wärmflasche, ein Glas Rotwein, Wollsocken, Suppen, Eintöpfe...UND: Walnusskrokant-Eis :-)
Hab ich was vergessen??


Auch, wer sein Eis nicht selber macht: selbst gekauftes Vanilleeis zum Beispiel lässt sich auch gut mit dem Nusskrokant "veredeln". 
Kleiner Tipp am Rande: vom Walnusskorkant kann man NIE genug machen!!


Zutaten Walnusskrokant:
1 TL Butter
150 g Walnüsse
150 g Kristallzucker


Zubereitung:
Butter in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Walnüsse grob hacken und vorsichtig rösten, inzwischen auf einen Teller geben.
Die Pfanne auswischen und den Zucker karamellisieren lassen. Die Walnüsse zugeben und unter Rühren mit dem Karamell vermischen. Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und auskühlen lassen.
Nun 120 g vom Nuss-Krokant fein mahlen (z.B. Thermomix oder Multizerkleinerer).



Zutaten Eis:
250 ml Sahne
250 ml Vollmilch
1 EL Walnuss-Öl
80 g Zucker
5 Bio-Eidotter
1/8 l geschlagene Sahne


Zubereitung:
Milch, Sahne und Walnuss-Öl in einen Topf geben aufkochen und bei schwacher Hitze etwa 5 Minuten köcheln lassen, kurz beiseite stellen.
Wenig Wasser in einem Topf erhitzen.
In einer hitzebeständigen Schüssel (auf den Topf passend) Eigelb und Zucker mit einem Mixer cremig verrühren, Schüssel auf den dampfenden Topf setzen (die Schüssel soll das Wasser nicht berühren, und das Wasser soll nicht mehr kochen- etwas zurückschalten) und die heiße Milch-Sahne-Mischung unter kräftigem Rühren nach und nach zugießen. Nun die Masse ca. 10 Minuten mit dem Schneebesen cremig-schaumig aufschlagen.
Die Schüssel in ein kaltes Wasserbad geben (ev. zusätzlich noch Eiswürfel ins Wasserbad geben) und 10 Minuten mit dem Schneebesen weiterrühren. Anschließende die Masse zugedeckt 2-3 Stunden, oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag die aufgeschlagene Sahne unter die kalte Milch-Sahne-Mischung heben. Die fertige Mischung in die Eismaschine füllen und in ca. 45 Minuten cremig gefrieren lassen. Etwa 10 Minuten vor Ende der Rühr- und Gefrierzeit 120 g geriebenen Walnusskrokant zugeben.
Für meinen Geschmack ist das Eis direkt aus der Eismaschine etwas zu weich. Ich fülle es in einen Gefrier-Behälter und lasse es im Tiefkühlschrank noch etwas fester werden.


Anrichten:
Das Eis portionieren, den restlichen Krokant in Stücke brechen (oder grob hacken, je nach Geschmack) und über das Eis geben. 


Dieses Rezept möchte ich euch auch noch gerne ans Herz legen: Mama´s Walnusszwieback

 
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