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Mini-Topfenknödel mit Kokos-Brösel und Erdbeer-Ragout

Sonntag, 13. Mai 2018

Topfenknödel mit Erdbeeren

Ich gehöre zu den Menschen, die lieber auf die Vorspeise verzichten als auf das Dessert. Ich gehöre auch zu den Menschen, die Süßspeisen gerne als Nachtisch haben- aber never ever als Haupspeise! UND: Obst alleine ist kein Dessert. Obst ist ein wunderbarer Nebendarsteller, aber für mich niemals der Hauptakteur des Desserts. Obst-Spieße mit Schokolade überzogen- okay. Das lasse ich gelten ;-)

Brandteigkrapferl mit weißer Schoko-Eierlikör-Sahne

Sonntag, 25. März 2018


Ostern ohne Eierlikör ist möglich, aber sinnlos.
Eierlikör habe ich immer zu Hause. Zu Weihnachten den Selbstgemachten,
für Desserts oder Kuchen nehme ich allerdings lieber die gekaufte Variante. Für Hardcore-Eierlikör-Fans hätte ich noch die Grantn-Eierlikör-Bombe parat. Da wird nicht gegeizt, mit dem guten Zeug ;-)

Orangen-Cheesecake (Kühlschranktorte)

Samstag, 20. Januar 2018

Torte ohne backen

Allen guten Vorsätzen zum Trotz: ab und zu braucht man einfach etwas Soulfood. Brokkoli und Rosenkohl, Detox-Tee und Smoothies. Low-carb und und No-fad. Dauerlauf und Hanteltraining. Schön und gut. Auch gesund. Wie wäre ein Leben ohne Fett und Kohlenhydrate? Und gaaanz OHNE Zucker ? UNVORSTELLBAR! Für mich jedenfalls. 

Joghurt-Rahm-Dessert mit Grand-manierten Erdbeeren

Freitag, 26. Mai 2017


Ein schnelles Dessert gefällig, für das man nicht lange in der Küche stehen muss? Sahnig, cremig? Ohne Gelatine? Erdbeeren eingelegt in Grand Manier? Na dann bitte weiterscrollen.....

Vor vielen Jahren habe ich in Italien als Dessert Vanilleeis mit  Grand-manierten Erdbeeren bekommen. Einfach, und so köstlich! Daran habe ich mich jetzt wieder erinnert. Vanilleeis geht sowieso immer- und wenn es noch schneller gehen soll, dann würde ich diese Variante auch nicht vom Tisch stoßen ;-)

Das Joghurt-Rahm-Dessert ist so locker und leicht (kalorientechnisch natürlich nicht) und direkt aus dem Kühlschrank ein wahrer Genuss. Die fein geriebene Limettenschale bringt eine wunderbare Frische in die Creme. Und optisch doch auch recht schön anzusehen, oder?


Zutaten für die Creme (4 Portionen):
250 g Joghurt
250 g steif geschlagene Sahne
60 g Staubzucker
1 Pck. Bourbon Vanillezucker
fein abgeriebene Schale einer Bio-Limette
Saft einer halben Limette

Zutaten für die marinierten Erdbeeren:
250 g Erdbeeren
Grand Manier

250 g Erdbeeren
Saft einer halben Limette
1 gehäuften TL Staubzucker

Deko:
ev. fein abgeriebene Limettenschale
gehackte Pistazien
Gänseblümchen
Minze


Zubereitung Creme:
Joghurt mit Staubzucker, Vanillezucker, abgeriebener Limettenschale und Saft gut verrühren. Die Sahne unterheben und auf 4 Gläser verteilen, mit Haushaltsfolie abdecken. Kalt stellen.

Zubereitung Erdbeer-Topping:
250 g Erdbeeren waschen, putzen und je nach Größe vierteln oder achteln, in eine Schüssel geben, mit Grand Manier übergießen und abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen (ca. 2 Stunden).

250 g Erdbeeren waschen, putzen und grob zerkleinern. In einem passenden Gefäß mit Limettensaft und Staubzucker pürieren und durch ein Sieb streichen. In der Zwischenzeit kalt stellen.

Fertigstellung:
Die eingelegten Erdbeeren abseihen (Grand Manier eventuelle für Cocktails weiter verwenden) und mit dem Erdbeer-Püree vermischen. Creme aus dem Kühlschrank nehmen und das Erdbeer-Topping darauf verteilen. Nach Belieben dekorieren und sofort servieren.

Topfen-Mousse mit Marillenmus

Samstag, 15. August 2015

Quark-Mousse

Ich hab euch gewarnt: Es gibt noch mehr "marilliges"....nutzt nix. Da müss ma jetzt durch.
Nach dem Marilleneis mit Mandelstreusel und der Marillen-Galette habe ich heute noch ein sehr erfrischendes Sommer-Dessert- das ich zu Frau Tausendschön´s  "White Dinner Party" mitbringe.

Die gesammelten Inspirationen zur White Dinner Party findet ihr übrigens hier.

Zum Topfen-Mousse würden ja viele Früchte gut harmonieren. Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Pfirsiche...aber da ich im Moment von Marillen einfach nicht genug bekommen kann, habe ich die Früchtchen zu Mus verarbeitet.

Zur Deko gab´s noch Borretschblüten aus Mama´s Garten obendrauf. Die sind nicht nur ein optischer Genuss- die kann man sogar essen!

Wenn ihr das Dessert schichten möchtet, verdoppelt einfach die Menge an Marillenmus.


Zutaten für das Marillenmus:
350 g reife Marillen
brauner Zucker zum Bestreuen + 45 g
1 Pck. Vanillezucker
1 EL Marillenlikör

Zutaten für das Topfenmousse:
250 ml Sahne
2 Blatt Gelatine
2 EL Marillenlikör
250 g Topfen (20%)
60 g Staubzucker
1 Pck. Vanillezucker
Abrieb und Saft einer halben Bio-Zitrone


Zubereitung Marillenmus:
Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen, ein Backblech mit Backpapier belegen.
Die gewaschenen Marillen halbieren, mit der Schnittfläche nach oben auf das Backblech setzen. Die Marillenhälften mit braunem Zucker bestreuen und ca. 20 Minuten im Backofen schmoren lassen.
Die weichen, duftenden Marillen aus dem Ofen nehmen, mit 45g braunem Zucker, 1 Pck. Vanillezucker und 1 EL Marillenlikör pürieren. Beiseite stellen und erkalten lassen.

Zubereitung Topfenmousse:
Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
Sahne steif schlagen. Topfen mit Staub- und Vanillezucker verrühren, Zitronenabrieb und Saft einer halben Bio-Zitrone unterrühren.

In einem Topf 2 EL Marillenlikör erwärmen und die ausgedrückten Gelatine-Blätter darin auflösen. 3 EL Topfencreme in die Gelatinemischung rühren, diese Mischung dann zügig unter die restliche Topfencreme rühren. Sahne unterheben und das Mousse in 4 - 5 Gläser aufteilen, mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 3 Stunden im Kühlschrank durchkühlen lassen.

Fertigstellung: 
Marillenmus auf dem Topfenmousse verteilen und ev. mit Blümchen garnieren.


Quelle Topfemousse: leicht abgewandelt nach einem Rezept aus "frisch gekocht" Juli/August 2015

Apfel-Mohnschneckenkuchen

Samstag, 24. Januar 2015


Zur Zeit lasse ich mich hier selten blicken. Ich weiß, ich weiß.
Mein jahresanfänglicher Energieschub hält immer noch an- das äussert sich in Putzorgien und hochmotivierter körperlicher Aktivität: letztens hab ich sogar meine Tourenski ausgepackt! Das macht mir selber schon fast ein bissl Angst. Allerdings brauche ich unbedingt Bewegung....denn nach so einem Wochenende wie dem Letzten müssen Kalorien verheizt werden!

Ich habe bei fräulein glücklich ein Wochenenende im Zillertal gewonnen, jawoll! Gemeinsam mit zwei ganz lieben Blogger-Kolleginnen (Laura von Sweet Laura und Jutta von design by gutschi) haben wir gebacken, gelacht, getratscht, gegessen, gegessen und gegessen und fotografiert. Tolle Fotos und das Rezept zum Vanilletörtchen gibts  hier.


Danke nochmal für das Hammer-Wochenende!

Heute schneit es schon den ganzen Tag so ganz gemütlich vor sich hin. Deshalb habe ich beschlossen, dass dies ein guter Tag zum Wohnen und Backen ist. Schon ganz in der Früh hab ich einen weichen Germteig zubereitet, um ihn dann mit Mohn und Apfel zu füllen. Da ja Mohn nicht jedermanns Sache ist, könnt ihr ihn genausogut durch geriebene Haselnüsse ersetzen.


Zutaten für den Teig (12 Stück):
500 g Mehl
1 schwachen TL Salz
1 schwachen TL geriebenen Kardamom
100 ml Vollmilch
100 ml Wasser
1/2 Pck. Germ/Hefe
70 g Kristallzucker
1 verquirltes Ei
70 g sehr weiche Butter


Zutaten für die Fülle:
150 g frisch gemahlenen Mohn
80 ml Vollmilch
110 g Kristallzucker
2 EL Honig
1 EL Rum
2 nicht zu große Äpfel

Außerdem:
ein verquirltes Ei
eventuell Staubzucker


Zubereitung Germteig:
In einer Schüssel Mehl, Salz und Kardamom vermischen.
Milch und Wasser auf 37°C erwärmen. Zucker und Germ (Hefe) darin auflösen, mit dem Mehl, dem Ei und der weichen Butter zu einem Germteig verarbeiten.
Den Teig mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort (Zugluft vermeiden) ca. 60 - 90 Minuten gehen lassen.

Zubereitung Fülle:
In der Zwischenzeit Milch erhitzen, den Zucker darin auflösen und den geriebenen Mohn unter ständigem Rühren zugeben. Etwa eine Minute unter Rühren köcheln. Vom Herd nehmen, Honig und Rum zugeben, beseite stellen, auskühlen lassen. Kurz vor Ende der Gehzeit des Germteiges die 2 Äpfel hineinraspeln (nicht zu fein, sonst wirds wie Mus) und mit der Mohnmasse vermengen.


Fertigstellung:
Einen Bogen Backpapier in eine Springform klemmen (Durchmesser 28 cm).
Den gut aufgegangenen Teig nochmals durchkneten und zu einem Rechteck ausrollen. Dieses mit der Apfel-Mohnfüllung bestreichen, von der Längsseite her aufrollen, in 12 Stücke schneiden und in die Tortenform geben. Mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und nochmals 30 Minuten gehen lassen. 

Den Backofen auf 165°C Umluft vorheizen.

Nach der Gehzeit die Oberfläche eventuell mit einem verquirlten Ei (vermischt mit einem Schluck Milch) bestreichen und im vorgeheizten Backofen ca. 20 - 25 Minuten backen.

Walnusskrokant-Eis

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Ich liebe reisen (by the way...morgen gehts nach Helsinki)- bin jedoch auch sehr gerne zu Hause und froh, dass es bei uns den Wechsel der Jahreszeiten gibt. Egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: jede Jahreszeit hat ihren speziellen Duft, leckere saisonale Gerichte, Festlichkeiten & Bräuche.

Jetzt, wo der Herbst schön langsam in den Winter übergeht, macht man es sich doch ganz gerne zu Hause gemütlich. Ich denke an Kerzen, Räucherwerk, bequeme Kleidung, Wärmflasche, ein Glas Rotwein, Wollsocken, Suppen, Eintöpfe...UND: Walnusskrokant-Eis :-)
Hab ich was vergessen??


Auch, wer sein Eis nicht selber macht: selbst gekauftes Vanilleeis zum Beispiel lässt sich auch gut mit dem Nusskrokant "veredeln". 
Kleiner Tipp am Rande: vom Walnusskorkant kann man NIE genug machen!!


Zutaten Walnusskrokant:
1 TL Butter
150 g Walnüsse
150 g Kristallzucker


Zubereitung:
Butter in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Walnüsse grob hacken und vorsichtig rösten, inzwischen auf einen Teller geben.
Die Pfanne auswischen und den Zucker karamellisieren lassen. Die Walnüsse zugeben und unter Rühren mit dem Karamell vermischen. Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und auskühlen lassen.
Nun 120 g vom Nuss-Krokant fein mahlen (z.B. Thermomix oder Multizerkleinerer).



Zutaten Eis:
250 ml Sahne
250 ml Vollmilch
1 EL Walnuss-Öl
80 g Zucker
5 Bio-Eidotter
1/8 l geschlagene Sahne


Zubereitung:
Milch, Sahne und Walnuss-Öl in einen Topf geben aufkochen und bei schwacher Hitze etwa 5 Minuten köcheln lassen, kurz beiseite stellen.
Wenig Wasser in einem Topf erhitzen.
In einer hitzebeständigen Schüssel (auf den Topf passend) Eigelb und Zucker mit einem Mixer cremig verrühren, Schüssel auf den dampfenden Topf setzen (die Schüssel soll das Wasser nicht berühren, und das Wasser soll nicht mehr kochen- etwas zurückschalten) und die heiße Milch-Sahne-Mischung unter kräftigem Rühren nach und nach zugießen. Nun die Masse ca. 10 Minuten mit dem Schneebesen cremig-schaumig aufschlagen.
Die Schüssel in ein kaltes Wasserbad geben (ev. zusätzlich noch Eiswürfel ins Wasserbad geben) und 10 Minuten mit dem Schneebesen weiterrühren. Anschließende die Masse zugedeckt 2-3 Stunden, oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag die aufgeschlagene Sahne unter die kalte Milch-Sahne-Mischung heben. Die fertige Mischung in die Eismaschine füllen und in ca. 45 Minuten cremig gefrieren lassen. Etwa 10 Minuten vor Ende der Rühr- und Gefrierzeit 120 g geriebenen Walnusskrokant zugeben.
Für meinen Geschmack ist das Eis direkt aus der Eismaschine etwas zu weich. Ich fülle es in einen Gefrier-Behälter und lasse es im Tiefkühlschrank noch etwas fester werden.


Anrichten:
Das Eis portionieren, den restlichen Krokant in Stücke brechen (oder grob hacken, je nach Geschmack) und über das Eis geben. 


Dieses Rezept möchte ich euch auch noch gerne ans Herz legen: Mama´s Walnusszwieback

 
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