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Nussbutter-Blaubeermuffins

Sonntag, 17. Juni 2018


Nachdem ich letztens das Nussbutter-Eis ausprobiert habe, wollte ich unbedingt weitere Nussbutter-Experimente starten. Diesmal sind es Blaubeer-Muffins geworden. Ich habe mein klassisches Rezept für Muffins etwas abgewandelt.

Joghurttorte

Sonntag, 22. April 2018


Sommerliche Temperaturen erfordern sommerliche Maßnahmen. Nicht genug, dass ich schon fleissig Kräuter gepflanzt und die Terrasse vom Winterstaub befreit habe. Bei Temperaturen von knapp (plus!!!) 30°C (Ende April) bekomme ich unbändige Lust auf ein erfrischendes Törtchen.
Da mich die im Handel angebotenen Beeren noch nicht wirklich anlachen, habe ich mich für tiefgekühlte Moosbeeren vom letzten Sommer entschieden.

Joghurtbrötchen mit Schokostücken

Sonntag, 29. Oktober 2017



Man könnte über das heutige stürmische Wetter schimpfen. Man könnte aber auch einen kuscheligen Sonntag auf der Couch verbringen. Mit einem guten Buch. Oder der Lieblings-Serie. Mit einer Tasse Kakao, und zum Beispiel diesen weichen Joghurtbrötchen aus Germteig! Ich habe dieses Mal Schokostücke (Zartbitter) unter den Teig geknetet. Ich kann mir die Brötchen auch sehr gut mit (in Rum eingelegten) Rosinen vorstellen. Mmmmmhhhh.....je mehr Weinbeeren, umso besser!

Falls die Familie unterschiedliche Vorlieben hat, bestückt man die eine Hälfte vom Teig mit Schokolade, und den anderen Teil mit beschwipsten Rosinen. Das ist doch ein fairer Kompromiss würde ich sagen!


Zutaten für den Teig:
600 g Mehl (Typ 700 oder Typ 550)
1 TL Salz (7 g)
1 gehäuften TL geriebenen Kardamom (kann man natürlich auch weglassen)
100 ml Wasser
200 g Natur Joghurt (3,6% Fett)
1/2 Pck. Germ/Hefe (frisch)
80 g Kristallzucker
1 Ei (zimmerwarm)
50 g sehr weiche Butter

100 g Lieblingsschokolade, meine hatte einen Kakaoanteil von 50% (Alternativen: backstabile Schokotröpfchen oder Rosinen, oder Cranberries, ev. vorher in Rum eingelegt)

Außerdem:
ein Eigelb, mit etwas Milch verquirlt zum Bestreichen


Zubereitung Germteig:
In einer Schüssel Mehl, Salz und Kardamom vermischen.
Wasser und Joghurt auf 37°C erwärmen. Zucker und Germ (Hefe) darin auflösen, mit dem Mehl, dem Ei und der Butter zu einem weichen Germteig verarbeiten.
Eine Kugel formen, den Teig mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort (Zugluft vermeiden) eine Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit Schokolade hacken und eine Auflaufform (ca. 20 x 30 cm) mit Backpapier auslegen.

Nach der Gehzeit den Teig kurz durchkneten, dann zügig die Schokostücke in den Teig einarbeiten und in ca. 8 - 10 gleich große Portionen teilen, zu Kugeln formen, mit etwas Abstand in die Form legen.
Zugedeckte weitere 30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Nach der Gehzeit die Oberfläche mit dem verquirlten Ei (vermischt mit einem Schluck Milch) bestreichen, und im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen. Möglichst frisch genießen.


Joghurt-Rahm-Dessert mit Grand-manierten Erdbeeren

Freitag, 26. Mai 2017


Ein schnelles Dessert gefällig, für das man nicht lange in der Küche stehen muss? Sahnig, cremig? Ohne Gelatine? Erdbeeren eingelegt in Grand Manier? Na dann bitte weiterscrollen.....

Vor vielen Jahren habe ich in Italien als Dessert Vanilleeis mit  Grand-manierten Erdbeeren bekommen. Einfach, und so köstlich! Daran habe ich mich jetzt wieder erinnert. Vanilleeis geht sowieso immer- und wenn es noch schneller gehen soll, dann würde ich diese Variante auch nicht vom Tisch stoßen ;-)

Das Joghurt-Rahm-Dessert ist so locker und leicht (kalorientechnisch natürlich nicht) und direkt aus dem Kühlschrank ein wahrer Genuss. Die fein geriebene Limettenschale bringt eine wunderbare Frische in die Creme. Und optisch doch auch recht schön anzusehen, oder?


Zutaten für die Creme (4 Portionen):
250 g Joghurt
250 g steif geschlagene Sahne
60 g Staubzucker
1 Pck. Bourbon Vanillezucker
fein abgeriebene Schale einer Bio-Limette
Saft einer halben Limette

Zutaten für die marinierten Erdbeeren:
250 g Erdbeeren
Grand Manier

250 g Erdbeeren
Saft einer halben Limette
1 gehäuften TL Staubzucker

Deko:
ev. fein abgeriebene Limettenschale
gehackte Pistazien
Gänseblümchen
Minze


Zubereitung Creme:
Joghurt mit Staubzucker, Vanillezucker, abgeriebener Limettenschale und Saft gut verrühren. Die Sahne unterheben und auf 4 Gläser verteilen, mit Haushaltsfolie abdecken. Kalt stellen.

Zubereitung Erdbeer-Topping:
250 g Erdbeeren waschen, putzen und je nach Größe vierteln oder achteln, in eine Schüssel geben, mit Grand Manier übergießen und abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen (ca. 2 Stunden).

250 g Erdbeeren waschen, putzen und grob zerkleinern. In einem passenden Gefäß mit Limettensaft und Staubzucker pürieren und durch ein Sieb streichen. In der Zwischenzeit kalt stellen.

Fertigstellung:
Die eingelegten Erdbeeren abseihen (Grand Manier eventuelle für Cocktails weiter verwenden) und mit dem Erdbeer-Püree vermischen. Creme aus dem Kühlschrank nehmen und das Erdbeer-Topping darauf verteilen. Nach Belieben dekorieren und sofort servieren.

Fladenbrot

Sonntag, 14. Juni 2015


Zu meiner Schande hab ich schon ewig kein Brot mehr selber gebacken. Mein liebstes Brot-Rezept ist dieses meiner Mama. Es liegt vielleicht einfach daran, dass man sich zum Brot backen schon ein bissl Zeit nehmen muss.

Ich hätte überhaupt gerne etwas mehr Zeit....zum Nichte und Neffe knuddeln, Bloggen, Fotografieren, Sport machen, Berge erklimmen, Freunde treffen, fremde Länder bereisen oder vielleicht auch mal ein neues Hobby ausprobieren?  Möglicherweise ist mir die Lotto-Fee eines Tages gut gestimmt. In der Zwischenzeit arbeite ich an mir und beginne in kleinen Schritten:

  • Brot ist gebacken (übrigens sehr schnell und unkompliziert) 
  • gebloggt UND fotografiert
  • war heute schon laufen
todo:
  • Nichte und Neffe knuddeln (demnächst)
  • Freunde treffen (geplant für kommende Woche)
  • fremdes Land bereisen (in 6 Wochen)
  • Berge erklimmen (muss ich mir noch überlegen)
  • ein neues Hobby ausprobieren (stricken, basteln, oder vielleicht etwas aus Beton zaubern?)
 Naja, soweit bin ich dann doch ganz zufrieden.
Und was das Brot backen betrifft: es ist ja eigentlich gar nicht soooviel Arbeit. Das werde ich jetzt wieder regelmäßiger machen- denn was gibt es Besseres, als frisches, selbst gebackenes Brot?

Das Fladenbrot eignet sich BESTENS zum Grillen, fürs Picknick, zum Dippen oder auch lecker gefüllt als Jause.


Zutaten:
400 g Weizenmehl
1 TL Salz
gut 1/8 l lauwarmes Wasser (ca. 37°C)
1/2 Pck. Germ
100 g griechisches Joghurt (Raumtemperatur)
2 TL Thymian getrocknet

ausserdem:
Olivenöl zum Bestreichen
Sesamsamen zum Bestreuen


Zubereitung:
Mehl mit Salz in einer Schüssel verrühren.
Germ im lauwarmen Wasser auflösen, unter das Mehl rühren, dann Joghurt und Thymian zugeben. Alles zu einem glatten Germteig verkneten. Die Teigkugel ca. 30 - 40 Minuten an einem warmen Ort (mit einem Geschirrtuch abgedeckt) gehen lassen (Zugluft vermeiden).

Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen, ein Backblech mit Backpapier belegen.
Nach der Gehzeit den Teig nochmal durchkneten und zu einem Fladen ausrollen (nicht zu dünn). Diesen auf das vorbereitete Backblech legen, mit einem Geschirrtuch abdecken und weitere 10 Minuten gehen lassen. Die Teigoberfläche mit Olivenöl bestreichen und mit einem scharfen Messer rautenförmig einritzen, mit Sesam bestreuen und auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten backen.

Am Besten frisch gebacken genießen.
Das Rezept für Pesto rosso gibt´s dann demnächst.

Feiner Rhabarber-Vanille-Kuchen

Freitag, 1. Mai 2015

Kastenkuchen

Beim Backen gibt es immer wieder neue Trends, beziehungsweise Vorlieben wie zum Beispiel Cake-Pops, Cheescake´s und Cupcakes. Klassikern wie Zimtschnecken und Gugelhupf begegnet man nach wie vor. Aber, mein Lieben: was ist mit dem guten alten Kastenkuchen? Ist denn der total in Vergessenheit geraten? Ich gebs zu: auch ich hab ihn zu lange links liegen lassen. Kürzlich ist mir diese gute, alte, stabile Kastenform untergekommen- und ich hab´s als Zeichen gedeutet. Ich werde den Kastenkuchen von seiner dicken Staubschicht befreien und hochleben lassen, jawoll!

Oder findet ihr mich da etwa altmodisch?
Ach, was soll´s. Ein Blick auf meine Swatch hat mir gezeigt, dass ich mich tummeln muss. Ich zieh mir rasch meinen neongelben Pulli mit Schulterpolster über, schnapp mir meinen Walkman und geh noch eine Runde an die frische Luft. Heute ist Serien-Abend. "Knightrider", "Die Schöne und das Biest", "Miami Vice"...naja. Vielleicht geht sich ja Dornenvögel auch noch aus.

Ich kann euch auf jeden Fall diesen feinen, vanilligen Kastenkuchen mit Rhabarberstücken ans Herz legen. Sehr gut schmeckt er natürlich mit einem Klecks Sahne oder Schmand.


Zutaten (für eine Kastenform mit 25 cm):
ALLE ZUTATEN SOLLTEN ZIMMERTEMPERATUR HABEN!
125 g sehr weiche Butter
190 g Feinkristallzucker
Mark einer halben Vanilleschote
1/4 TL Salz
2 Eidotter
1 Ei
125 g Vanillejoghurt
1 EL Vanilleextrakt (oder Milch)
250 g Mehl
2 TL Backpulver
200 g Rhabarber (im Ganzen gewogen, vor dem Schälen und Schneiden)

Zutaten für die Baisertupfen:
2 Eiklar
90 g Feinkristallzucker

Werkzeug:
Küchenbrenner


Zubereitung:
Eiweiß bis zur Weiterverwendung im Kühlschrank lagern.
Backofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Eine Kastenform mit Butter auspinseln und bemehlen.
Backpulver mit Mehl versieben. Joghurt mit Vanilleextrakt (Milch) vermischen.
Butter, Zucker, Salz, Vanillemark in eine Rührschüssel geben. Nun den Rhabarber schälen, in kleine Würfel schneiden und mit einem Esslöffel Mehl vermengen, beiseite stellen.

Nun die Rührschüssel mit den vorbereiteten Zutaten zur Hand nehmen und mit dem Mixer cremig verrühren. Erst einzeln die Eidotter zugeben, dann das ganze Ei unterrühren. Abwechselnd Mehl und Joghurt mit der Teigspachtel unterziehen (mit dem Mehl beginnen) und zuletzt die Rhabarberstücke untermischen. Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und ca. 50 Minuten auf der untersten Schiene backen (Stäbchenprobe).
Den Kuchen komplett auskühlen lassen.


Fertigstellung (kurz vor dem Servieren):
Für die Baisertupfen das Eiweiß in einer fettfreien Schüssel steif schlagen, unter Rühren den Zucker einrieseln lassen. Die Masse in einen Spritzsack füllen und Tupfen auf den Kuchen aufdressieren. Nun kommt der tollste Teil an der ganzen Sache: mit Baisertupfen mit Hilfe des Küchenbrenners anbräunen.


Mit diesem Beitrag nehme ich am Blogevent "FRÜHLINGSFRISCH AUF DEN TISCH" von Lena von MA VIE EST DÉLICIEUSE teil.

Joghurt-Zitronen-Törtchen

Samstag, 14. Juni 2014

 Bei Mara UND bei Mia (gleich doppelte Gewinn-Chance) kann man noch bis morgen einen Jahresvorrat Melitta-Kaffee gewinnen. Gesucht wir das BESTE ZITRONENKUCHEN-Rezept. Ich schicke mein frisches Joghurt-Zitronen-Törtchen ins Rennen. Ja, ich musste schon wieder meine kleine Tortenform benutzen- habt ihr euch denn schon eine zugelegt ;-) ?? Das würde sich glatt lohnen- hier gibts bestimmt noch öfters kleine Kuchen/Torten, wie zum Beispiel dieses Törtchen hier.

Was gibt es erfrischenderes als ein schönes Sommer-Törtchen? Ein lockerer Teig kombiniert mit Lemon Curd und einer leichten Joghurt-Creme? Falls euch das mit dem Lemon Curd zu aufwendig erscheint- den gibts auch zu kaufen. Oder man lässt das Törtchen einfach Joghurt sein :-)


Na, Lust auf Sommer, Sonne & Zitrone bekommen??


Zutaten für den Boden (Tortendurchmesser 18 cm):
3 Eiweiß
90 g Feinkristallzucker
40 g Mehl
15 g Maizena
1/2 TL Backpulver
3 Eidotter

Zutaten Lemon Curd (gut 250 ml) nach fräulein-gluecklich
4-5 Eidotter (je nach Größe)
120 g Feinkristallzucker
eine Prise Salz
90 ml frisch gepressten Zitronensaft
die fein abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
70 g Butter

Zutaten Joghurt-Creme:
250 g Vollmilchjoghurt
70 g Staubzucker
die fein abgeriebene Schale einer halben Bio-Zitrone
den Saft einer halben Bio-Zitrone
125 ml Sahne
2 EL Limoncello
3 Blatt Gelatine


Zubereitung Bisquit:
In eine Tortenform mit einem Durchmesser von 18 cm ein Backpapier einspannen und den Backofen auf 170°C  (Ober-und Unterhitze) vorheizen.
Mehl mit Maizena und Backpulver versieben.
In einer fettfreien Schüssel die Eiweiß mit der Prise Salz mit einem Mixer halb steif schlagen, dann den Feinkristallzucker einrieseln lassen und so lange weiterrühren, bis die Masse weiß seidig glänzt.
Nun die Eidotter unterrühren, und das Mehl-Gemisch vorsichtig unterheben. Die Masse sofort in die Form füllen, und auf der untersten Schiene etwa 35 Minuten backen.
Aus dem Ofen nehmen, in der Form abkühlen lassen, dann den Ring lösen.

Zubereitung Lemon Curd:
Zitronensaft, fein abgeriebene Zitronenschale und Butter in einen Topf geben und auf niedrigster Stufe auf den Herd stellen. In der Zwischenzeit die Eidotter mit dem Zucker und der Prise Salz cremig rühren, dann gleich zu den anderen Zutaten in den Topf geben. Die Hitze erhöhen. Die Masse dickt unter ständigem Rühren etwas ein (das dauert in etwa 5 Minuten). Die richtige Konsistenz ist erreicht, wenn die Masse an einem Löffel "kleben" bleibt. Dabei sollte der Lemon Curd nicht kochen.
Bis zur weiteren Verarbeitung beiseite stellen. Sollte man den Lemon Curd bereits schon am Vortag vorbereiten, unbedingt im Kühlschrank aufbewahren.

Zubereitung Joghurt-Creme:
Die Gelatine-Blätter in kaltem Wasser einweichen. Die Sahne steif schlagen. Joghurt mit Zucker, Zitronensaft- und Schale gut verrühren. Den Limoncello erhitzen und die ausgedrückten Gelatine-Blätter darin auflösen. Unter ständigem Rühren Die Gelatine-Mischung ins Joghurt rühren, zum Schluss die geschlagene Sahne unterheben.

Fertigstellung:
Das ausgekühlte Törtchen in der Mitte auseinanderschneiden, den "Deckel" auf die Seite legen, den "Unterteil" mit 2 EL Lemon Curd bestreichen und einen Tortenring um den unteren Teil legen. Den Deckel draufsetzen und die Joghurt-Sahne-Mischung drauf geben.
Lemon Curd (die ganze Menge habe ich nicht gebraucht) in einen Spritzsack füllen. Ich hab den Lemon Curd im Zick-Zack auf der Joghurt-Creme verteilt, und bin dann völlig unkoordiniert mit einem Holzspieß über das ganze Muster gezogen.
Das fertige Törtchen im Kühlschrank mindestens 3 Stunden, besser über Nacht durchziehen lassen.
 
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