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Molke-Semmeln {mit Über-Nacht-Gare}
Samstag, 26. Mai 2018
Was zu einem gemütlichen Start in den Sonntag gehört? Frische, resche Semmeln natürlich! Und wenn man sich ein klein bisschen Zeit nimmt, muss man morgens nicht mal aus dem Haus!
Was ich an den gekauften Semmeln beanstande: da ist oft soviel "Luft" drin. Du weißt, was ich meine? Außerdem mag ich Dinkelmehl lieber als Weizenmehl.
Bärlauchbutter & Bärlauchpesto
Dienstag, 10. April 2018
Am letzten Samstag war ich im Wald Bärlauch ernten. So schön, so friedlich, so still. Ja, ich würde sogar sagen: es war meditativ.
Rosinenknopf
Samstag, 24. Februar 2018
Samstag ist Backtag. Höchste Zeit, mal wieder was mit Germ zu backen. Meditatives Germteigkneten entspannt ungemein. Mindert (wenn vorhanden) Aggressionen, kräftigt den Bizeps und löst Glücksgefühle aus!
Blutorangen-Vanille-Gelee
Sonntag, 4. Februar 2018
Orange is the new black.
Blutorangen-Gelee am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.
Fifty shades of orange am Frühstückstisch, hält dich den ganzen Tag munter und frisch.
Castagnole espose
Sonntag, 28. Januar 2018
Rosinen-Zimt-Bagels
Freitag, 12. Januar 2018
Das großen "Bageln" geht in die nächste Runde. Für meine Lieblings-Bagel habe ich das Grundrezept ein klein wenig abgeändert. Da ja die Rum-Rosinen schon feucht sind, habe ich die Wassermenge etwas reduziert.
Du brauchst auch keine Angst zu haben, dass die Bagels "alkoholisch" schmecken.
Bagels (Grundrezept)
Sonntag, 7. Januar 2018
BAGELS! Wie ich sie liebe! Und wie ich sie vermisse! Ich wundere mich, warum man die bei uns (in Tirol) nicht bekommt. Meine letzte Reise nach Amerika ist leider schon wieder eine Weile her. Bagels selber backen steht nun schon ganz lange auf meiner Liste. Irgendwie habe ich mich nie ran getraut. Bis vor 2 Wochen....da bin ich in der ARD Mediathek über eine Sendung gestolpert die mich motiviert hat, es einfach auszuprobieren. Eine sympathische Amerikanerin betreibt in Berlin gemeinsam mit ihrem Mann einen Laden. Er verkauft Bücher, sie bäckt und verkauft Bagels. So toll!
Kokos-Marzipan-Busserl
Mittwoch, 13. Dezember 2017
Nun gehts in die Endphase der Weihnachtsbäckerei. Kokosbusserl sind ja an sich schon ein Hit. ABER: Kokosbusserl mit Marzipan sind der Hammer! Voll saftig- und dann noch in Schokolade getunkt- besser gehts fast nicht!
Mit dem Spritzsack aufdressiert machen sie optisch auch noch was her. Man kann natürlich auch mit dem Kaffeelöffel kleine Portionen auf das Blech setzen. Schmeckt auch- ist halt nicht so schön ;-)
Zutaten (für ca. 40 - 50 Stück...je nach Größe):
3 Eiklar
1 Prise Salz
125 g Staubzucker
fein abgeriebene Schale einer halben Bio-Zitrone
200 g Marzipan Rohmasse
150 g Kokosflocken
1 EL Rum
Außerdem:
Küverture zum Tunken
Zubereitung:
Backofen auf 150°C Ober- und Unterhitze vorheizen. 2 Backbleche mit Backpapier belegen.
Eiweiß mit einer Prise Salz halbsteif schlagen, Staubzucker und abgeriebene Zitronenschale nach und nach unter Rühren zugeben.
Marzipan grob reiben (Marzipan vorher eventuell für eine halbe Stunde in den Tiefkühlschrank legen) und in kleinen Portionen unter Rühren in die Eiweißmasse geben.
Nun fällt die Masse leider wieder etwas zusammen- aber das passt schon so.
Die Masse wird nicht ganz homogen werden, es sind immer noch Marzipan-Stückchen sichtbar. Zuletzt die Kokosflocken und den Rum mit der Teigspachtel unterrühren. Die Masse ist sehr fest und zäh.
Die Hälfte der Masse in einen Spritzsack mit großer (!!!!) Sterntülle füllen und auf ein Blech Busserl dressieren. Den Spritzsack beim Dressieren etwas in die Höhe ziehen, damit die Makronen nicht zu breit werden. Mit der zweiten Hälfte gleich verfahren.
Da die Masse echt fest ist, bitte den Spritzsack nur zur Hälfte befüllen.
Auf mittlerer Schiene ca. 15 - 20 Minuten (abhängig von der Größe) backen. Die Busserl sollten schon etwas Farbe bekommen.
Die Kokos-Marzipan-Busserl bleiben beim Backen ganz gut in Form.
Abgekühlt in temperierte Kuvertüre tunken.
Rumkugeln
Freitag, 8. Dezember 2017
Schlicht und einfach. Rumkugeln.
Rumkugeln formen ist eine sehr meditative (wenn auch unkreative) Angelegenheit. Beim Kekse ausstechen kann mir schon mal ein Fluch entkommen. Außerdem muss ich zwischendrin immer wieder prüfen, ob Geschmack und Konsistenz der Masse in Ordnung sind. Deshalb kann ich die Anzahl der fertigen Kugeln nur abschätzen.
Um den Rumkugeln etwas festlichen Glanz zu verleihen, habe ich essbares Bronzepulver darüber gestäubt. So was muss man nicht zu Hause haben. Ist aber schon schön, gell ;-) ?!
Ich bin ja leider anfällig für solchen Firlefanz. Dinge, die kein Mensch braucht aber doch irgendwie schön sind. Vor langer Zeit mal in Innsbruck gekauft, hat dieses Bronze Dust Dekorpulver nun endlich seine Bestimmung gefunden!
Zutaten (ca. 25 - 30 Stück):
100 g geriebene Walnüsse
50 g gemahlene Mandeln (ich habe blanchierte genommen)
100 g geriebene Schokolade
100 g Staubzucker
ca. 25 ml Rum (38%)
Ausserdem:
Küvertüre zum Überziehen
für die Deko: Bronze Dust Dekorpulver oder Kokosflocken oder halbe Walnüsse.....
für die Deko: Bronze Dust Dekorpulver oder Kokosflocken oder halbe Walnüsse.....
Zubereitung:
Nüsse, Schokolade und Staubzucker vermengen. Mit dem Rum (nicht die ganze Menge- erst Konsistenz und Geschmack prüfen) zu einer bindigen Masse kneten und zu Kugeln formen.
Rumkugeln in temperierte Kuvertüre tunken. Ich habe etwas Bronze Dust Dekorpulver darüber gestäubt. Man kann natürlich Kokosette drüber streuen, oder eine halbe Walnuss drauf setzen.
Anstatt der gemahlenen Mandeln könnte ich mir noch ganz gut Kokosflocken vorstellen.
Die Rumkugeln kühl lagern.
Apfel-Zimtschnecken
Sonntag, 17. September 2017
Es herbstelt! Wenn es draußen trüb und regnerisch ist- so wie an diesem Wochenende- sollte man es sich zu Hause so fein wie nur möglich machen. Ofen einheizen, Teelichter anzünden und backen.
Schon allein der Duft von frisch gebackenen Zimtschnecken wirkt sich positiv auf das Gemüt aus. Außerdem habe ich gerade gelesen, dass Zimt heilsam bei Husten und Schnupfen sein soll. Das ätherische Öl im Kardamom gilt als schleimlösend und antibakteriell. Und Äpfel sind ja sowieso gesund.
Also, rüstet euch für den Herbst, und esst Apfel-Zimtschnecken!
Zutaten für den Teig (12 Stück):
500 g Mehl
1 schwachen TL Salz
2 TL geriebenen Kardamom
100 ml Vollmilch
100 ml Wasser
1/2 Pck. Germ/Hefe
50 g braunen Zucker
1 verquirltes Ei
70 g sehr weiche Butter
Zutaten für die Fülle:
100 g sehr weiche Butter
100 g braunen Zucker
1 ordentlichen EL Zimt
100 g braunen Zucker
1 ordentlichen EL Zimt
2 Äpfel
Außerdem:
1 Eidotter, mit etwas Milch verquirlt
optional: Mandelblättchen zum Bestreuen
Zubereitung Germteig:
In einer Schüssel Mehl, Salz und Kardamom vermischen.
Milch und Wasser auf 37°C erwärmen. Zucker und Germ (Hefe) darin auflösen, mit dem Mehl, dem Ei und der weichen Butter zu einem Germteig verarbeiten.
Den Teig mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort (Zugluft vermeiden) ca. 60 Minuten gehen lassen.
Zubereitung Fülle:
Die weiche Butter mit Zucker und Zimt mit dem Mixer kurz verrühren. Beiseite stellen.
Fertigstellung:
Einen Bogen Backpapier in eine Springform klemmen (Durchmesser 28 - 30 cm).
Den gut aufgegangenen Teig nochmals durchkneten und zu einem Rechteck ausrollen. Dieses mit der Zimtfüllung bestreichen. Äpfel grob reiben, und gleichmäßig über die Zimtfüllung verteilen. Nun den Teig von der Längsseite her aufrollen, in 12 Stücke schneiden und in die Tortenform geben. Mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und nochmals 30 Minuten gehen lassen.
Den Backofen auf 175°C Heißluft vorheizen.
Guacamole
Sonntag, 27. August 2017
Die wunderbarste Erfindung, seit es Avocados gibt! Guacamole! Das Einfachste ist oft auch das Beste. Wichtig sind gute, reife und frische Zutaten.
Guacamole ist fixer Bestandteil bei jeder Grillerei, bei der Tex-Mex-Party und beim Fondue-Abend. Oder einfach nur so....mit Tortilla Chips und einem Bierchen.
Wer stark genug ist, kann natürlich auch eine frische Chillischote anstatt dem Chillisalz verwenden. Ich mag es sehr gerne würzig, aber bin etwas schärfe-empfindlich.
Zutaten:
2 - 3 reife Avocados (je nach Größe)
Saft einer Limette
1 Schalotte
Tomaten, nach Geschmack (z.B.: Mini San Marzano oder Cocktailtomaten)
einen guten EL frisch gehackte Korianderblätter
einen guten EL Creme fraiche
Chillisalz
Zubereitung:
Avocados aus der Schale lösen, in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken und sofort mit dem Limettensaft verrühren.
Schalotte fein würfeln. Tomaten vierteln, Trennhäute und Kerne entfernen, und das Tomatenfruchtfleisch ebenfalls fein schneiden.
Schalotten, Tomaten, Koriander und Creme fraiche unter die zerdrückten Avocados mischen, mit Chillisalz abschmecken. Am Besten gleich verspeisen. Damit die Guacamole nicht so schnell braun wird, einfach den Kern einer Avocado in die Creme stecken.
Moosbeer-Marmelade
Sonntag, 23. Juli 2017
Letzten Sonntag hat mich meine gute, alte (im Sinne von langjährig) Freundin Petzi mit einem Kübel voller selbst gepflückter Moosbeeren überrascht. Halleluja! Das ist wie Ostern und Weihnachten. Und Geburtstag. Ich bilde mir ein, dass die Moosbeeren aus dem Wald viiieeel besser schmecken als die Kulturheidelbeeren. Um von diesem puren, vollen, guten Geschmack möglichst lange was zu haben, kocht man am Besten Marmelade ein.
Am Liebsten streiche ich die Moosbeer-Marmelade auf ein frisches Stück Brioche. Ich mags auch total gerne, einen Klecks Marmelade ins Natur-Joghurt zu rühren....mmmhhh....aber ich bin ja mit meinem Selbsteingekochten recht sparsam- damit ich das ganze Jahr über auskomme.
Ich hoffe ich schaffe es dieses Jahr selber nochmal, einen Kübel voll herrlicher Moosbeeren zu ernten. Das "Riffeln" der Beeren ist ja an sich eine recht meditative Angelegenheit....wenn nur das Ausklauben (Übersetzung: "mit den Fingern mühsam auslesen") nicht wäre....
Zutaten:
1 kg Moosbeeren, gesäubert
1 Säckchen Gelierhilfe 3 : 1
350 g Demerara Rohrohrzucker
2 cl Gin (ersatzweise Rum)
Zubereitung:
Die Moosbeeren zerkleinern (entweder mit dem Pürierstab, Thermomix oder ähnlichem).
In einem genügend großen Kochgeschirr die zerkleinerten Früchte mit der Gelierhilfe vermischen und unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Den Zucker einrühren, nochmals sprudelnd aufkochen, weitere 3 - 5 Minuten unter Rühren weiter kochen lassen. In der letzten Minute Gin zugeben.
Die Marmelade heiß in saubere Gläser füllen, verschließen und ca. für 5 Minuten auf den Deckel stellen.
Ergibt je nach Größe vom Glas 3 - 4 Portionen.
Brioche-Wecken
Samstag, 8. Juli 2017
Eine größere Frühstücksfreude gibt es kaum: warmes, watteweiches Brioche mit Butter und Marmelade bestrichen. Ich muss mich dann selber immer einbremsen, damit ich nicht den halben Wecken alleine weg futtere....es sollten ja schließlich alle glücklich werden.
Ich habe den Brioche-Wecken mittlerweile mehrmals gebacken. Das schönste Kompliment kam von meiner französischen Arbeitskollegen: "das schmeckt wie in Frankreich"!!
Wie Brioche in Frankreich wirklich schmeckt, erfahre ich in 3 Wochen. Denn heuer geht unser Urlaub in die Bretagne :-)
Selbst am nächsten Tag ist das Brioche noch weich. Falls dann noch was übrig ist, am übernächsten Tag nur kurz in der Mikrowelle oder im Backofen erwärmen- dann schmeckts fast wie frisch gebacken.
Viel Spaß beim Ausprobieren!
Zutaten (für eine Kastenform 10 x 30 cm):
600 g glattes Weizenmehl (Typ 700 oder Typ 550)
1 TL Salz (ca. 7g)
1/8 l Rahm/Sahne
1/8 l Wasser
90 g Kristallzucker
1/2 Pck. Germ/Hefe
60 g weiche Butter
1 großes Ei, Zimmertemperatur
Außerdem:
1 Dotter mit einem Schlückchen Milch oder Sahne verquirlt
Hagelzucker zum Bestreuen
Mehl und Salz in die Schüssel der Küchenmaschine geben und verrühren.
Rahm, Wasser und Zucker auf 37°C erwärmen, Germ/Hefe hineinbröseln und auflösen. Diese Mischung mit der weichen Butter und dem Ei zum Mehl geben, und mit der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Ich habe den Teig dann noch kurz mit den Händen durchgeknetet (das gehört bei mir einfach dazu).
Die Teigkugel in eine bemehlte Schüssel geben, eine wenig Mehl drüber stauben, mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen (Zugluft vermeiden).
Inzwischen eine Kastenform mit Backpapier auslegen.
Nach der Gehzeit den Teig gut durchkneten und in 4 gleich große Stücke teilen. Diese jeweils einzeln nochmal kneten, und zu Kugeln formen. Die Teigkugeln hintereinander in die Kastenform schichten. Nun die Oberfläche mit einem scharfen Messer mittig ein paar Millimeter tief einschneiden. Die Form mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken, und den Teig weitere 30 Minuten gehen lassen.
Den Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Nach der Gehzeit die Oberfläche vom Brioche-Wecken mit dem verquirlten Dotter bestreichen, nach Belieben mit Hagelzucker bestreuen. Auf der untersten Schiene ca. 40 Minuten backen.
Da mein Backrohr niedriger ist als Standard-Backöfen, musste ich das Brioche nach ca. 25 Minuten mit Alufolie abdecken.
Brioche mitsamt dem Backpapier aus der Form heben, und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Basilikum-Limetten-Mayo
Sonntag, 25. Juni 2017
Mein grüner Daumen ist leider etwas verkümmert. Ich bin zwar stets hochmotiviert, Grünes zu hegen und zu pflegen....aber oftmals überleben das meine Pflanzen/Kräuter nicht.
Dieses Jahr scheint der Gartengott mit mir zu sein. Dort draußen auf der Terrasse wuchern meine Kräuter, dass ich gar nicht mehr weiß wohin mit diesem grünen Segen.
Heute fange ich mal mit dem Basilikum an. Tomate/Mozzarella/Basilikum gibts jetzt eh oft, wenns draußen so heiß ist. Nudeln mit Tomatensoße und frischem Basilikum ist auch ein evergreen in meiner Küche. Nun habe ich Mayonnaise mit Basilikum ausprobiert. Ich finde den Geschmack wunderbar! Vor allem durch den Limettensaft wirds herrlich frisch und sommerlich.
Wer fürchtet sich vorm rohen Ei? Also, ich nicht. Ich kaufe meine Eier entweder bei uns im Bauernladen, oder bekomme welche vom Hof meiner Arbeitskollegin Andrea.
Bei meiner Recherche über Mayonnaise bin ich über eine Zubereitungsmethode gestolpert, die ich ausprobiert habe. Die Eier werden hierbei 1 Minute gekocht, und dann gleich in kaltem Wasser abgeschreckt. Das hat mir an sich gut gefallen. Man kann die Eier anschließend gut trennen.
Ob das reicht, Salmonellen den Garaus zu machen, weiß ich leider nicht. Achtet darauf, dass ihr frische Eier in Bio-Qualität verwendet.
Zutaten:
2 Eidotter von frischen Bio-Eiern
4 - 5 EL Limettensaft
1/2 TL Salz
1 Prise Zucker
2 TL Dijon-Senf
250 ml Olivenöl
25 g frische Basilikumblätter
100 g Sauerrahm
In einem hohen Mixbecher der Reihe nach Eigelb, Limettensaft, Salz, Zucker, Senf und zuletzt das Olivenöl geben. Den Stabmixer in das Gefäß stellen. Den Mixer einschalten, und nun LANGSAM von unten nach oben ziehen, bis die Masse gebunden ist. Die Basilikumblätter zugeben und fein aufmixen. Stabmixer entfernen, den Sauerrahm unterrühren, abschmecken und wenn notwendig, noch etwas nachwürzen.
Falls ihr euch nicht traut, die Mayo mit dem Stabmixer zu machen empfehle ich folgende Methode:
Eigelb mit Limettensaft, Salz, Zucker und Senf mit dem Schneebesen verrühren. Nun das Olivenöl erst tröpfchenweise, dann in einem dünnen Strahl UNTER RÜHREN zugeben. Basilikumblätter zugeben und mit dem Stabmixer fein aufmixen. Sauerrahm unterrühren, abschmecken und wenn notwendig, noch etwas nachwürzen.
Was ich noch ausprobiert habe: den Basilikum mit dem Messer fein schneiden und zugeben. Das hat mich geschmacklich aber nicht so sehr überzeugt wie die Variante mit dem Stabmixer.
Verwendung: zum Grillen, für Sandwiches, zum Dippen für z.B. Parmesan-Erdäpfelspalten
Anmerkung: diese Rezeptmenge reicht für eine Grillparty. Für den kleinen Haushalt die Zutaten halbieren.
Mayonnaise im Kühlschrank aufbewahren. Gutes Gelingen!
Parmesan-Erdäpfelspalten
Samstag, 17. Juni 2017
Wer träumt nicht von herrlich knusprigen, krossen Kartoffelspalten? Des Öfteren habe ich mich schon über lasche, farblose Ofenpommes geärgert. Frittieren ist mir dann auch immer zu aufwändig.
Nun glaube ich, eine perfekte Zubereitung für die Erdäpfel im Ofen gefunden zu haben!
Zum guten Gelingen gehört zum Einen etwas Parmesan und ein Esslöffel Hartweizengrieß, zum Anderen erhöhe ich in den letzen 10 Minuten die Temperatur und schalte den Backofen auf "Umluft/Grillen" um. Die Salzmenge bitte vorsichtig dosieren, da der Parmesan ganz schön viel "Salzigkeit" hergibt.
Viel Spaß beim Ausprobieren und gutes Gelingen!
Zutaten (für ein Blech, reicht als Beilage für 2 - 3 Personen):
Ca. 500 g Kartoffeln (ich habe Frühkartoffeln genommen)
1 schwachen TL Salz
2 - 3 EL Olivenöl
25 g Parmesan, gerieben
1 EL Semola di grano duro (Hartweizengrieß)
Zubereitung:
Backofen auf 190°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
Die Kartoffeln gut waschen, samt Schale in Spalten schneiden und in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben, bis der Backofen die gewünschte Temperatur erreicht hat.
Das Wasser abgießen, die Kartoffelspalten mit einem sauberen Geschirrtuch gut abtrocknen und in einer Schüssel mit den restlichen Zutaten (am Besten mit den Händen) gut vermischen. Die Erdäpfelspalten auf dem Backblech verteilen, sodass sie nicht überlappen. Falls noch etwas Parmesan in der Schüssel zurück bleibt, diesen auf den Kartoffeln verteilen.
Auf mittlerer Schiene 25 Minuten backen. Den Backofen auf "UMLUFT GRILLEN" und 220°C einstellen, und ca. 10 weitere Minuten bist zur gewünschten Färbung weiter backen.
Blood Orangecello
Sonntag, 31. Januar 2016
Achtung! Eine Warnung! Es wird blutig in der kommenden Zeit...okay. Also eher blut-orangig. Ich habe eine Ladung bester frischer Bio-Blutorangen aus Süditalien bekommen die verarbeitet werden müssen.
Das Rezept für den Blood Orangecello ist total einfach. Man muss die Oragenschalen auch nicht 8 Wochen lang ziehen lassen (dafür hab ich keine Geduld). Nach 2 Tagen hat man ein herrlich erfrischend, fruchtiges, g´spaßiges
Also: nutzt die Blutorangen-Saison und probiert es aus! Ich liebe diese Früchte!
Zutaten:
600ml Vodka
Schale und Saft von 5 Bio-Blutorangen
100g Kristallzucker
1/8l Wasser
Herstellung:
Die Blutorangen waschen und trocken reiben.
Die Schale der Blutorangen mit einem Sparschäler abziehen und darauf achten, dass man wirklich nur die orange Schale und nicht die weiße Haut darunter erwischt.
Nun die Orangenschalen mit dem Vodka in ein sauberes verschließbares Glasgefäß füllen und 48 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Wenn man dran denkt, das Glas ab und zu schütteln.
48 Stunden später den Saft von 5 Blutorangen, Zucker und Wasser in einem Topf verrühren bis sich der Zucker gelöst hat, aufkochen und ca. 3 Minuten ohne rühren köcheln lassen. Beiseite stellen und abkühlen lassen.
Den Vodka abseihen, die Orangenschalen entfernen. Vodka mit dem abgekühlten Blutorangen-Sirup vermischen und in saubere Flaschen füllen.
Den Blood Orangecello kann man einfach pur auf Eis genießen...oder auch mit Soda und Eis. Sehr gut schmeckt auch eine Mischung aus Orangecello, Prosecco und Soda.
Lagerung: Kühlschrank
Quelle: Blood-Orangecello
Pesto rosso mit Babyspinat
Mittwoch, 15. Juli 2015
Früher bei uns zu Hause wurde immer viel gejausnet. Zum "Neinern", das war die Vormittagsjause um 9 Uhr (neine) herum, gabs meistens eine pikante Jause (Wurst, Käse, Speck und Brot). Die Stärkung am Nachmittag, der "Marend" wurde noch mit Kuchen aufgewertet.
Ganz so üppig fällt die Jause nicht mehr aus- aber so wie jetzt im Sommer bleibt der Herd doch öfters kalt und es wird gejausnet- ganz unabhängig von der Uhrzeit ;-)
Dazu brauche ich nicht viel: eine Schnitte Brot, was Leckeres zum Draufschmieren und eine Stückchen Käse. Okay. Vielleicht noch ein Gläschen Wein dazu- abhängig von der Uhrzeit ;-) dann ist mein Jaus´n-Glück perfekt!
Pesto liebe ich ja sehr. Am Liebesten nur mit einem Stück Weißbrot. Als schnelles Mittagessen auch gerne mal mit Pasta. Da ich noch Babyspinat zu verbrauchen hatte, habe ich diesen einfach in mein Pesto rosso geschummelt. Was ich mir noch ganz toll vorstellen könnte (aber bisher leider noch nicht probiert hab): Koriander. Den würde ich aber mengenmäßig etwas dezenter einsetzen.
Zutaten (ergibt ca. 300ml):
50 g geröstete Pinienkerne
2 Knoblauchzehen, geschält
150 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft, grob zerkleinert
1 EL Tomatenmark
1 TL Chillisalz
50 g Babyspinat
40 g frisch geriebenen Parmesan
100 ml bestes Olivenöl + etwas zum Abdecken
Zubereitung:
Alle Zutaten- ausser Olivenöl- im Standmixer je nach Belieben (fein oder grob) pürieren.
Zuletzt das Olivenöl händisch unterrühren und das Pesto in ein sauberes verschließbares Glas füllen. Die Oberfläche mit Olivenöl abdecken und im Kühlschrank lagern.

Cherry Pie Pockets und Buchrezension
Montag, 23. März 2015
Montage sind nicht gerade mein Lieblingstage.
Der letzte Montag allerdings wurde mir im wahrsten Sinne des Wortes versüßt. Ich komme von der Arbeit heim, schließe das Postkastl auf und was erblicke ich da?! Das erste Buch von der lieben Mara! Erstmal Füße hochlagern und schmööökern. Mei, auch ein Montag kann schön sein!
Vielen Dank an dich, Mara und dem Hoffmann Verlag für "Mara´s Sweet Goodies".
Es ist in 5 Kapitel unterteilt:
Toppings und Cake Fillings (Karamellsauce, Strawberry Curd, Zwetschgenmus mit Rum)
Süßes Frühstück (Apfelbrot, Energy Bars, Chocolate Breakfast Brioche)
Kuchen (Erdbeer-Rhabarber-Swirl-Cheescake, Milk Tarte, Rhabarberkuchen wie bei Oma)
Süße Teilchen (Coconut Caramel Cookies, Bananen Nugat Täschchen, Kürbisküchlein)
Eiszeit (Stracciatella Frozen Yoghurt, Banana Walnut Crunch Ice Cream, Nugat Fudgesicles)
Mir gefällt besonders, dass die Rezepte einfach (aber mit Pfiff) und gut beschrieben sind.
Natürlich habe ich gleich ein schönes Rezept für euch ausprobiert. Kirschtaschen (Cherry Pie Pockets) im Oster-Look :-)
Mara hat am Anfang des Rezeptes geschrieben, dass die Kirsch-Täschen nur leicht gesüßt sind. Ich hab das Rezept mittlerweile 3 mal ausprobiert, und einen Esslöffel Zucker mehr in den Teig gegeben. Aber das ist Geschmackssache.
Zutaten für ca. 6 - 8 Stück:
Für den Teig:
120 g kalte Butter
200 g Mehl
50 ml Wasser
2 - 3 Esslöffel Staubzucker
1 Prise Salz
Für die Kirschfüllung:
200 g Schattenmorellen aus dem Glas
150 ml Kirschsaft
25 g Speisestärke
Außerdem:
2 Eigelb zum Bestreichen (ich habe eine ganzes Ei mit einem Schlückchen Milch verrührt)

Zubereitung:
Mehl auf ein Brett sieben, kalte Butter-Flocken hineinschneiden. Staubzucker, Salz und Wasser dazugeben und rasch zu einem glatten Teig verarbeiten, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.
Backofen auf 170°C (Umluft) oder 190°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Inzwischen die Fülle zubereiten.
Kirschen halbieren. 2 - 3 Esslöffel vom Kirschsaft mit der Speisestärke glatt verrühren. Den restlichen Saft mit den Kirschen in einem Topf aufkochen, Speisestärke einrühren und kurz unter Rühren köcheln lassen. Vom Herd nehmen und auskühlen lassen.
Nun den Teig auf einer bemehlten Fläche ca. 3mm dünn auswalken (möglichst rechteckig). Die Ränder mit einem Messer gerade abschneiden. Den Teigrand für die Deko zur Seite legen.
Das große Rechteck in ca. 12 - 16 gleich große Rechtecke schneiden. Auf die Hälfte der Teigstreifen jeweils mittig die erkaltete Kirschfüllung verteilen und die Ränder mit dem verquirlten Ei bestreichen. Die restlichen Teigrechtecke auf die befüllten legen. Die Ränder rundherum mit einer Gabel festdrücken, damit dann beim Backen nichts ausläuft. Oberfläche mit Ei bestreichen.
Ich habe aus dem restlichen Teig Häschen (ich hoffe, das kann man auch erkennen?!) ausgestochen, auf die Täschchen gelegt und mit Ei bepinselt. Ca. 20 - 25 Minuten auf mittlerer Schiene backen.
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