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Pasta mit cremig-würziger Paprikasauce

Samstag, 29. Juli 2017


Es gibt Pasta! Es kommt ja eigentlich viel zu selten Gekochtes auf den Blog. Der Grund dafür ist, dass Kuchen viel geduldiger ist und sich einfacher fotografieren lässt. 
Bis ich dieses köstliche Gericht endlich essen konnte, wars leider kalt. Jomei. Was tut man nicht alles, um eine unattraktive rot-orange Sauce gut aussehen zu lassen ;-)

Mein all-time favorite Nudelgericht ist die Rucki-Zucki-Pasta.  Herrlich unkompliziert und schnell auf dem Tisch. 
Diese Sauce erfordert zwar ein wenig mehr an Vorbereitung, weil ja die Paprikaschoten im Ofen geröstet werden müssen- ist geschmacklich aber ein echter Knaller. Das Rösten und Pürieren kann man auch schon am Vortag vorbereiten- dann ist die eigentliche Zubereitung im Nu vorbei. 


Zutaten (für 2 Personen):
2 - 3 rote Paprika (je nach Größe)
200 ml heiße Gemüse- oder Hühnerbrühe
1 Spritzer Limettensaft
1 - 2 EL Olivenöl
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer
Cayenne-Pfeffer
70 g Doppelrahmfrischkäse
Sardellen in Öl, nach Geschmack (ich habe 10 Stück genommen)


Außerdem:
250 g Pasta (Spaghetti)
frisch gehackte Kräuter (Petersilie oder Basilikum)

Parmesan


Zubereitung:
Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
Paprika waschen, halbieren, Stängel, Samen und Trennhäute entfernen.
Mit der Schnittfläche nach unten auf das Backblech legen, und ca. 35 - 40 Minuten im Backofen rösten (die Haut wird teilweise schwarz).

In der Zwischenzeit Schalotten und Knoblauch klein schneiden. Die Sardellen kurz mit Wasser abspülen und ebenfalls zerkleinern.

Ein Geschirrtuch in heißes Wasser tauchen, auswringen. Backblech aus dem Ofen holen, die Paprikahälften mit dem Geschirrtuch abdecken und 10 Minuten stehen lassen. So lässt die dann die Haut besser abziehen.

Nun die Haut von den Paprikahälften abziehen, mit heißer Brühe und einem Spritzer Limettensaft pürieren.

Nudeln nach Packungsanleitung kochen.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen (mittlere Hitze). Schalotten und Knoblauch ca. 2 Minuten andünsten, Paprika-Püree und Sardellen zugeben, kurz aufkochen, würzen (das Salz bitte vorsichtig dosieren, da die Sardellen schon ziemlich salzig sind), Frischkäse unterrühren.

Die fertig gekochte Pasta mit der Sauce vermischen. Falls die Sauce zu dick ist, gegebenenfalls mit etwas Nudelwasser strecken.

Mit gehackten Kräutern (Petersilie oder Basilikum) und Parmesan servieren.



Spinatsalat mit Parmaschinken, pochiertem Ei, Parmesan & Pinienkernen

Freitag, 16. Mai 2014

Vor einiger Zeit war ich zu Gast bei Life Is Full Of Goodies.
Über Maras Einladung zu einem Gastpost auf ihrem schönen Blog habe ich micht WAHNSINNIG gefreut!
Ich weiß gar nicht mehr, wer wen zuerst entdeckt hat. Jedenfalls verfolge ich *Life Is Full Of Goodies* schon (fast) von Anfang an und bin begeistert, mit wieviel Herzblut und Kreativität Mara ans Werk geht. Es erstaunt mich immer sehr wie Mara es schafft, gute Rezept noch besser und raffinierter zu machen.
Liebe Mara, du bist eine große Bereicherung für die Blogger-Welt...und das perfekte Dinner :-)
Mach weiter so!

Heute habe ich einen frühlingsfrischen Salat mitgebracht. Meine Basis für den Salat bildet der Baby-Spinat. Mittlerweile habe ich den Salat schon oft zubereitet- auch mit Vogerlsalat (Feldsalat) oder Rucola- da kann man wirklich je nach Gusto variieren.


Ich finde diese Kombination einfach toll!


Vorbereitung Salat:
Baby Spinat waschen. Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne mit wenig Butter rösten, anschließend auf einem Küchenkrepp auskühlen lassen. Parmesan in Späne hobeln.
Den gewaschenen Baby-Spinat mit dem Olivenöl und etwas Salz vermengen, auf 2 Tellern anrichten. Pinienkerne, Parmaschinken, Parmesanspäne darüber verteilen und Balsamicoessig darüber träufeln.

Eier pochieren:
Im Internet findet man ja verschiedene Anleitungen, um Eier zu pochieren. Ich bin mit dieser Art ganz gut zurecht gekommen:
Wasser in einem hohen Topf mit einem Schuß Essig erhitzen (es soll nicht richtig kochen, sondern nur simmern).
In der Zwischenzeit die frischen Eier jeweils in eine Tasse schlagen (darauf achten, dass das Eigelb ganz bleibt).
Wenn das Wasser die richtige Temperatur hat, Eier bereit halten. Das Wasser mit dem Stabmixer in "Rotation" bringen- also kurz einschalten, wieder herausnehmen und sofort die Eier ins Wasser gleiten lassen. Das Eiweiß hüllt sich dann gleich um das Eigelb.
Nach meiner Erfahrung haben die Eier nach 2 Minuten und 30 Sekunden die richtige Konsistenz. Nach 3 Minuten waren sie für meinen Geschmack schon zu fest.



Fertigstellung:
Das pochierte Ei vorsichtig ins Salat-Nest setzen, und großzügig mit frisch geriebenem Pfeffer bestreuen.


Reishunger: Hühnerfleisch mit Cashewnüssen und Basmatireis

Samstag, 12. April 2014

Kürzlich stand ein kleines Päckchen vor meiner Tür. Ich habe die "Kennenlern-Box" des Bremer Unternehmen Reishunger erhalten.
Das junge Team um Reishunger ist der Meinung, dass die Menschheit was Besseres verdient hat als Reis-Papp.

Was Reishunger wichtig ist:
  • Sortenreinheit
  • hoher Qualitätsstandard
  • direkter Kontakt zu den Bauern und Reismühlen
  • Bio (13 von 22 Sorten gibt´s in Bio-Qualität)
  • soziales Engagement
  • je nach Bedarf wird der Reis in verschiedenen Verpackungsgrößen angeboten
Was ich ganz toll finde (weil man ja oft wirklich nicht weiß, was man Freunden, Tanten, Kollegen schenken sollte)- es gibt ganz schöne Geschenk-Ideen wie zum Beispiel die Thai Curry Box.
Diese beinhaltet: Jasmin Reis, grüne Curry Paste, rote Curry Paste, Kokosmilch, Palmzucker und eine Rezeptanleitung. 

Ich habe für euch heute ein thailändisches Gericht vorbereitet:


Zutaten für 3 Personen:
Pflanzenöl zum Braten 
80 g Cashewnüsse
2 EL Fischsauce
4 EL Austersauce
6 EL Hühner- oder Gemüsebrühe
1 TL braunen Zucker
4 Knoblauchzehen, fein gehackt
500 g in Stücke geschnittene Hühnerbrust
1 - 2 frische rote Chillis (ich habe die Kerne entfernt) in feine Streifen geschnitten
1/2 Karotte geschält, diagonal in Scheiben geschnitten
1 kleine Zwiebel, geschält, gesechstelt
100 g Champignons geputzt, in Scheiben geschnitten
2 Frühlingszwiebel (das Weiße in feine Ringe, das Grüne etwas gröber geschnitten)
Pfeffer

200 g Basmatireis


Zubereitung:
Den Basmatireis  lt. Packungsanweisung zubereiten.

Die Cashewnüsse in einer beschichteten Pfanne hell rösten, beiseite stellen.
Fischsauce, Austersauce, Brühe und Zucker verrühren. 

Etwas Öl im Wok erhitzen, und die Hälfte vom Knoblauch unter Rühren bei mittlerer Hitze anbraten. Die Hälfte vom Fleisch dazugeben (Hitze erhöhen) und ca. 4-5 Minuten braten, bis das Fleisch gar ist, beiseite stellen. Den Vorgang mit dem restlichen Knoblauch und Fleisch wiederholen.

Wieder etwas Öl in den Wok geben, Chilli, Karotten, Champignons, Zwiebel und das Weiße der Frühlingszwiebel unter Rühren einige Minuten bei guter Hitze anbraten. Fleisch und Saucen-Mix dazugeben, nochmal alles kräftig erwärmen. Zuletzt die Cashewnüsse und das Grüne der Frühlingszwiebel dazugeben- mit Pfeffer (ev. Salz) abschmecken.

Rohnenknödel mit Gorgonzolarahmsoße

Freitag, 27. Dezember 2013

Mit Rohnen, oder auch Roter Bete hatte ich bisher keine großartige Freude. Von Kindheitstagen ist mir gekochte Rote Bete mit leicht metallischem Geschmack in Erinnerung geblieben. Ich mache bis heute einen großen Bogen um Rohnensalat.
Irgendwann war in der Gemüsekiste Rote Bete dabei. Weil ich nicht viel damit anzufangen wusste, habe ich sie entsaftet und mit Apfel- und Orangensaft gemischt. Das war ja schon mal ein guter Anfang.

Kürzlich habe ich bei Kebo dieses tolle Rezept entdeckt. Ich fand die Farbe so herrlich, dass ich richtig Lust auf Rohnen bekommen habe.
An alle Skeptiker: probiert unbedingt diese Knödel- der Rote Bete Geschmack ist wirklich sehr dezent.
Die Gorgonzolasoße ist geschmacklich sehr intensiv (ich mag das ja gerne). Wer das nicht mag, kann die Knödel mit brauner Butter und Parmesan servieren.


Zutaten für die Knödel (ca. 10 Stück):
1 kleine Zwiebel
1 EL Butter
250 g Knödelbrot
200 g rote Bete geschält und gekocht (gibt's im Kühlregal)
4 Eier
100 g geriebenen Parmesan
1 - 2 EL Mehl
Salz
Zutaten für die Gorgonzolarahmsoße:
250 ml Sahne
200 g Gorgonzola Dolcelatte
Pfeffer, ev. Salz (ich habe kein Salz mehr gebraucht, die Soße war schon sehr würzig)


Zubereitung:
Die Zwiebel hacken und in 1 EL Butter andünsten, beiseite stellen.
Die gekochte Rote Bete in Stücke schneiden (ich habe dazu Einmalhandschuhe verwendet, da die Rote Bete sehr farbintensiv ist), zusammen mit den 4 Eiern pürieren und mit den restlichen Zutaten (inkl. Zwiebel) zum Knödelbrot geben und zu einer homogenen Masse verarbeiten.
 Nun die Knödelmasse mindestens eine halbe Stunde abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.

Mit feuchten Händen Knödel formen und diese über Dampf ca. 15 Minuten garen. Laut Kebo kann man die Knödel auch im Salzwasser kochen- die Farbe verblasst da aber etwas.

In der Zwischenzeit Gorgonzola grob würfeln, die Sahne in einem kleinen Topf erwärmen und den Käse darin unter Rühren schmelzen lassen. Eventuell mit Salz & Pfeffer würzen.

Kürbisrisotto mit Chorizo

Freitag, 11. Oktober 2013

Im Moment kommt man überhaupt nicht an Kürbis-Rezepten vorbei. Schon allein die tolle Farbe vom Hokkaido-Kürbis macht gute Laune- findet ihr nicht auch!?
Im letzen Post habe ich den Kürbis zu süßen Schnitten verarbeitet. Auf meiner Suche für ein Risotto-Rezept mit Kürbis bin ich über *DIESES hier* gestolpert. Ich habe das Rezept ein wenig abgeändert.


Zutaten für 2 Personen:
1 Schalotte oder 1/2 Zwiebel
3 El Olivenöl
200 g Risottoreis
100 ml Weißwein (alternativ Brühe)
1/2 Hokkaido-Kürbis (geschält und entkernt)
80 g Chorizo (spanische Paprikasalami)
6 Salbeiblätter (beim nächsten Mal nehme ich mehr davon- toller Geschmack)
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
30 g frisch geriebenen Parmesan
2 EL Butter
Salz


Zubereitung:
Zuerst die Hühnerbrühe erhitzen. Die Hälfte vom (halben) Hokkaido-Kürbis würfeln, die andere Hälfte in schmale Spalten scheiden. Nun die Kürbiswürfel in der Hühnerbrühe ca. 10-15 Minuten leicht köcheln lassen bis sie weich sind, dann mit dem Stabmixer pürieren.

Die Schalotte (Zwiebel) fein hacken. In einer großen Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen, und die Schalotte (Zwiebel) glasig andünsten. Den Risotto-Reis hinzugeben und unter Rühren ebenfalls glasig andünsten. Mit dem Weißwein ablöschen und etwas einkochen lassen.
Nach und nach die heiße Hühner-Kürbis-Brühe mit einer Suppenkelle zugeben (der Reis sollte mit Suppe bedeckt sein), etwas einköcheln lassen, wieder Suppe zugeben....usw., bis die Suppe aufgebraucht und das Risotto cremig ist. Dieser Vorgang dauert ca. 20 - 25 Minuten.
Das WICHTIGSTE beim Risotto kochen ist das RÜHREN.

In der Zwischenzeit (das geht sich trotz rühren aus) die Chorizo würfeln.
5 - 10 Minuten vor Garzeitende vom Risotto in einer kleinen Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen. Chorizo und Kürbisspalten darin ca. 2 Minuten anbraten, die Salbeiblätter hinzufügen und weitere 2 Minuten braten. Mit schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen.

Fertigstellung:
Parmesan und Butter ins Risotto einrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das fertige Risotto mit Chorizo, Kürbisspalten und Salbei anrichten.

Jetzt gibts auch einen feinen, kleinen CLIP dazu, der in Zusammenarbeit mit Kulinarium Tirol
entstanden ist

Thailändische Hühnersuppe (Tom Kha Gai) mit Spargel

Donnerstag, 30. Mai 2013

Wenn die Sehnsucht nach Sonne und Wärme zu groß wird, kramt man nur zu gerne die Urlaubs-Fotos hervor. Das heisst in dem Fall....ich schalte den Laptop ein, öffne den Ordner mit dem Titel "Thailand 2012" und klicke mich durch 700 Bilder.  Ja, ich bin Eine, die sehr gerne fotografiert. Tempel, Strände, Sonnenuntergänge, Blumen, Essen. Mit größter Geduld und Hingabe habe ich allerdings diese kleinen Krebse am Strand fotografiert. Leider waren sie immer zu schnell, beziehungsweise ich meistens zu langsam.
Leider fehlt mir aber die Muse, die Fotos dann zu sortieren und ein schönes Fotobuch zu machen. So erweitern sich die Urlaubs-Ordner von Jahr zu Jahr- kennt das jemand ;-) ??
Dieses tolle Rezept für die Tom Kha Gai habe ich aus "ASIATISCH gut GEKOCHT"! von Marlisa Szwillus.
Die Suppe schmeckt sehr authentisch. Was wirklich wichtig ist: verwendet eine selbstgemachte Hühnerbrühe. Ich habe lediglich mehr Champignongs genommen und zusätzlich noch grünen Spargel dazugegeben.
 Zutaten (für 4 Personen):
2 Stängel Zitronengras
4 Limettenblätter
1 Stück Galgant (ca. 3 cm, ersatzweise Ingwer)
2 kleine Chilischoten
600 ml Hühnerbrühe
400 ml ungesüßte Kokosmilch
250 g Hühnerbrustfilet
6 Champignons
250 g grünen Spargel
6 Stängel Koriander
3 EL Fischsauce
2 TL Palmzucker (oder Rohrzucker)
Salz
1-2 EL frisch gepresster Limettensaft
 

Zubereitung:
Zitronengras waschen, putzen und in ca. 4 cm lange Stücke schneiden. Limettenblätter waschen und vierteln. Galgant (Ingwer) waschen, in dünne Scheiben schneiden. Chilischoten waschen und putzen, längs halbieren und entkernen.
Hühnerbrühe mit 100 ml Kokosmilch aufkochen, Zitronengras, Limettenblätter, Galgant (Ingwer) und Chilis zufügen und bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln.
Inzwischen das Hühnerfleisch kalt abbrausen, trocken tupfen, längs halbieren und quer in 0,5 cm dünne Scheiben schneiden. Die Champignons säubern, putzen und vierteln. Die Spargelstangen waschen, das untere Ende abschneiden und das letzte Drittel schälen und in 2cm große Stücke schneiden.
Hühnerfleisch, Champignons und Spargel in die Brühe geben, einmal kurz aufkochen und zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten sanft garen. Die restliche Kokosmilch unterrühren.
Koriander waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen. Die Suppe mit Fischsauce, Zucker, Salz und Limettensaft kräftig und säuerlich abschmecken und mit den Korianderblättchen bestreut servieren.

Rucki-Zucki-Pasta für Eilige (vegetarisch)

Mittwoch, 1. Mai 2013

Hunger. Wenig Zeit. Und auf Käsebrot hat man grad keine Lust. Auf Geschmack schon.
Na, dann gibts Nudeln! Die Gardauer der Penne beträgt 11 Minuten. In dieser Zeit macht man mal locker das Sößchen. Ausserdem hat man eh fast alle Zutaten zu Hause. Den Spinat kann man auch durch grünen Spargel oder Zucchini ersetzen. TK-Spinat geht natürlich auch. Die Zitronenschale verleiht der Soße noch ein frisches Aroma. SCHNELL, EINFACH & LECKER!
Zutaten (für 2 Portionen):
250 g Lieblingsnudeln
2 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
250 g Tomaten (ich habe Mini-Pflaumenparadeiser genommen)
130 g frischer Spinat
150 ml Gemüsebrühe
ca. 1/4 TL Abrieb einer Bio-Zitrone
80 g Doppelrahmfrischkäse
Salz (z. B.: Vanille-Chillli-Salz)
Pfeffer
geriebenen Parmesan zum Bestreuen
 
Zubereitung:
Die Nudeln bissfest kochen.
In der Zwischenzeit Knoblauch klein hacken, die Tomaten waschen und vierteln. Die frischen Spinatblätter waschen und trockenschleudern (Salatschleuder).
Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zuerst den gehackten Knoblauch dazugeben, etwas anbraten, die Tomaten zugeben, ein paar mal umrühren. Dann die Spinatblätter dazugeben, mit Brühe aufgießen und mit der Zitronenschale, Salz und Pfeffer würzen. Etwa 3-4 Minuten köcheln lassen und den Frischkäse dazugeben. Verrühren. Bei Bedarf noch etwas Brühe nachgießen. Abschmecken und mit den Nudeln vermischen. Mit Parmesan bestreuen. FERTIG :-)
 

Indisches Lammcurry mit Spinat

Sonntag, 28. April 2013

Das Auge isst ja bekanntlich mit. In dem Fall sollten wir dieses mal zudrücken und das Urteil den Geschmacksnerven überlassen ;-)
In der indischen Küche sind Eintöpfe sehr beliebt- und sie schmecken einfach fabelhaft! Ob vegetarisch oder mit Fleisch- die Vielfalt der Gewürze lösen wahre Geschmacks-Explosionen aus.
Eigentlich wollte ich das Lammcurry gar nicht veröffentlichen. Weil es aber sooo lecker geschmeckt hat, möchte ich euch dieses Gericht nicht vorenthalten.
Zutaten (für 4 Portionen):
800 g Lammschulter
2-3 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer (ca. 2 cm)
1 Gemüsezwiebel
5 Kardamomkapseln
4 Gewürznelken
1/2 TL schwarze Pfefferkörner
4 EL Ghee (ersatzweise Butterschmalz oder Pflanzenöl)
Salz, 1/2 Zimtstange
1 TL rosenscharfes Paprikapulver
1 TL gemahlener Koriander
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
250 g Naturjoghurt (3,5% Fett)
300 g frischer Blattspinat
200 g Tomaten
Chilipulver, 1/2 TL Garam Masala

Zubereitung:
Damit die Gewürze mitgegessen werden können, müssen sie vorab zerstoßen werden. Ausserdem entfalten sich so ihre Aromen besser.
Dafür mithilfe eines kleinen sptitzen Messers die duftenden Kardamomsamen aus den getrockneten Kapseln lösen. Die Samen zusammen mit den Gewürznelken und den Pfefferkörnern in einem Mörser fein zermahlen. Dann Paprikapulver, Koriander, Kreuzkümmel und die halbe Zimtstange dazugeben.
Diese Mischung lässt sich sehr gut vorbereiten. Bis zur Verwendung in einem gut verschließbaren Gefäß aufbewahren.

Von der Lammschulter bei Bedarf Fett und Sehnen entfernen. Das Fleisch kalt abbrausen, trocken tupfen und ca. 3 cm groß würfeln. Knoblauch und Ingwer schälen, klein würfeln. Die Zwiebel schälen, vierteln und quer in feine Streifen schneiden.

In einem Schmortopf 3 EL Ghee (Butterschmalz) erhitzen, das Fleisch darin portionsweise bei starker Hitze rundherum braun anbraten. Salzen und herausnehmen. Restliches Fett im Topf erhitzen. Knoblauch, Ingwer und Zwiebel darin 3-4 Minuten braten. Die Gewürzmischung zufügen und unter Rühren weitere 2 Minuten bei mittlerer Hitze mitbraten.

Fleisch, 200 g Joghurt und 200 ml Wasser in den Topf geben, alles vermengen, aufkochen und zugedeckt bei kleiner Hitze 50-60 Minuten schmoren, bis das Fleisch weich ist, dabei ab und zu umrühren. Falls nötig, etwas Wasser nachgießen.

Inzwischen Spinat verlesen, putzen, in stehendem Wasser mehrmals gründlich waschen und gut abtropfen lassen. Die Tomten waschen, putzen und würfeln. Tomaten und Spinat unter das Fleisch mengen und so lange mitgaren, bis der Spinat zusammengefallen ist. Zimtstange entfernen. Das Curry soll sämig sein. Falls nötig, restlichen Joghurt unterrühren oder dazu reichen. Lammcurry mit Salz und Chillipulver abschmecken. Mit Garam Masala bestreut servieren.
Dazu schmecken Naanbrot oder Basmatireis.

Quelle: ASIATISCH gut gekocht! von Marlisa Szwillus

Flammkuchen mit Ziegenfrischkäse, getrockneten Tomaten und grünem Spargel

Dienstag, 23. April 2013

Welcome back, Frühling! Ist es/er (sächlich oder männlich??) nicht herrlich?!?! Die Luft, die nach Leben riecht, die bunten Blüten, die ihre Köpfe der Sonne entgegen recken, die Menschen, die einem entgegenlächeln (meistens)...das könnte man eeendlos so fortsetzen. Was ich am Frühling noch mag: das zarte Gemüse. Spargel, zum Beispiel. Ohne Spargel kein Frühling. Ich bin im Moment Spargel-fixiert. Ich komm einfach nicht vorbei an diesen Stangen...und den dazugehörigen Rezepten.
Heute nach dem Joggen hab ich mir diese leckere Flammkuchen-Variante mit einem schönen Glässchen Weißwein gegönnt.
ICH LIEBE den FRÜHLING :-) !!

Mit diesem Rezept nehme ich am Küchenpausch Spargel-Event teil.

Den Flammkuchen-Grundteig hab ich von HIER gemacht.

Zutaten (für 4 Flammkuchen):
200 g Creme fraiche
120 g Ziegenfrischkäse
12 Stangen grüner Spargel
120 g getrocknete Tomaten in Öl (abetropft)
Pfeffer
Chilli-Vanille-Öl (Olivenöl tut´s selbstverständlich auch)
Zubereitung:
Creme fraiche mit Ziegenfrischkäse verrühren. Das untere Drittel der Spargelstangen abschneiden. Spargel waschen, und längs in dünne Scheibchen schneiden. Die getrockneten Tomaten etwas zerkleinern.
Den fertigen Teig (4 Teigteilchen) länglich ausrollen und auf ein Backpapier legen. Jedes Stück mit der Creme fraiche- Ziegenfrischkäse-Mischung bestreichen. Die Spargelscheibchen und die getrockneten Tomaten auf den 4 Teigteilchen verteilen- und ab damit in den vorgeheizten Ofen. Da die Spargelköpfe sehr empfindlich sind, würde ich die mittlere Schiene empfehlen. Die Flammkuchen nacheinander backen. Wenn die Ränder leicht braun werden, ist der Flammkuchen fertig. Bitte unter Beobachtung halten!
 
Den fertigen Flammkuchen pfeffern und mit Chilli-Vanille-Öl beträufeln. Je nach Gusto können die Zutaten variiert werden. Ev. mit Pinienkernen, Parmesan, Parmaschinken....
 
 

Linguine mit Feigen in pfeffriger Roquefortcreme

Donnerstag, 28. Februar 2013

Ich befinde mich zwar im Moment in meiner jährlichen Fastenwoche, nichtsdestotrotz möchte ich euch dieses Gericht präsentieren (hab ich schon vor 2 Wochen gekocht- nicht, daß ihr meint, daß ich so faste :-)  ). Früher war meine Fastenwoche wirklich radikal. Nur Tee und Wasser, und abends gab´s einen frisch gepressten Frucht-Gemüsesaft. Mittlerweile habe ich die Fasterei "entschärft". Es gibt nix, was gut ist und Spaß macht (wie z.B. das unten abgebildete Gericht). Knäckebrot ist erlaubt. Gemüse und Obst ebenso, und Naturreis (selbstverständlich OHNE Salz)- auch literweise Tee (OHNE Zucker selbstverständlich)....und auch ein paar Nüsschen. Ich freu mich jedenfalls wieder seeeehr auch kulinarische Genüsse :-) !
Zutaten (für 2 Personen):
Salz
200g Linguine
1 kleine weiße Zwiebel
frischen Schnittlauch
2 frische Feigen
1 EL Butter
ca. 2 EL trockenen Weißwein
150 g Sahne
100 g Roquefort
1 TL abgerieben Biozitronenschale
grob gemahlener Pfeffer
1 TL Staubzucker

Zubereitung:
Für die Nudeln reichlich Wasser aufkochen, dann salzen. Nudeln nach Packungsinhalt knapp bissfest kochen.
Inzwischen die Zwiebel schälen und sehr fein würfeln. Den Schnittlauch waschen und trocken schütteln. Einige Halme für die Deko beiseite legen, den Rest in feine Röllchen schneiden. Die Feigen halbieren und in dünne Spalten schneiden.
1 TL Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebel darin bei kleiner Hitze glasig dünsten. 1 Schuss Weißwein und die Sahne dazugießen und bei großer Hitze leicht cremig einkochen lassen. Roquefort zerbröseln und mit einem Schneebesen unter die Sahne rühren. Sauce erneut aufkochen, Zitronenschale und Schnittlauch untermischen und alles mit Salz und reichlich Pfeffer abschmecken.
Die Nudeln in ein Sieb abgießen und sofort mit der Roquefortsauce vermischen. Zugedeckt etwas ziehen lassen.
Inzwischen in einer Pfanne die restliche Butter mit dem Staubzucker erhitzen. Restlichen Weißwein dazugeben. Feigen in der Pfanne karamellisieren lassen. Die Nudeln mit den karamellisierten Feigen und Schnittlauch servieren.
Quelle: Dinner for Two (GU) von Susanne Bodensteiner

A little taste of INDIA....Mango Chutney und Murgh Masala (Hühner-Curry)

Samstag, 26. Januar 2013

 Bei diesen winterlichen Temperaturen war mir mal wieder nach "a little taste of INDIA". Ich habe ein süß-scharfes Mango-Chutney und ein würziges Hühner-Curry gemacht.
 
MANGO-CHUTNEY (süß-scharf)
Das Chutney passt hervorragend zur indischen Küche, wie z.B. indischem Fladenbrot, Samosas- aber auch zu kurz gebratenem Hühnerfleisch und Käse.
Zutaten:
1 große, reife Mango
rote Chilischote(n) - je nach Gusto (ich habe 2 kleine reingegeben)
100 g Zucker
1 Knoblauchzehe
1 Stück frischer Ingwer (ca. 2 cm)
4 EL Weinessig
Salz
 
Zubereitung:
Die Mango schälen, das Fruchtfleisch vom Stein schneiden und klein würfeln. Die Chilischote(n) in feine Ringe schneiden. Beides mit dem Zucker und 200 ml Wasser bei mittlerer Hitze in 10-15 Minuten zugedeckt weich kochen.
Den Knoblauch und den Ingwer schälen und fein hacken, mit dem Essig dazugeben, salzen und offen weitere 5 Minuten köcheln lassen. Abkühlen lassen.
Haltbarkeit: im Kühlschrank gelagert mindestens 2 Wochen
 
Murgh Masala
zum indischen Hühner-Curry passt Gewürzreis oder indisches Fladenbrot.
 
Zutaten (für 4 Portionen):
1 kg Hühnerbrust (ohne Haut und Knochen)
200 g Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
30 g frischer Ingwer
3 Tomaten
3 EL Öl
2 TL Kreuzkümmelsamen
1 TL Kurkuma (Gelbwurz)
2 TL Garam Masala
1 TL Cayennepfeffer
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
100 ml Kokosmilch
1 EL frischer Koriander (fein geschnitten)
Salz, Pfeffer
 
Zubereitung:
Fleisch in ca. 3 cm große Stücke schneiden. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Tomaten klein schneiden.
Kreuzkümmelsamen in Öl anrösten. Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch zugeben und 1 Minute anschwitzen. Restliche Gewürze und Tomaten zugeben, salzen und ca. 1 weitere Minute rösten, zudecken und ca. 3-4 Minuten garen.
Fleisch und Kokosmilch zugeben und zugedeckt ca. 10-15 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Das Curry  mit Salz und Pfeffer abschmecken und den frischen Koriander darüberstreuen.
 
Abschließend noch ein paar indische Impressionen:
 
 

 
 
 
 
 
 
 

Gewoktes Rindfleisch mit Paprika

Montag, 3. Dezember 2012

Warum WOKEN so cool ist:
1.) schnelle Zubereitung = Zeitersparnis = Freizeitgewinn
2.) die Zutaten können gut vorgeschnipselt werden
3.) das Gemüse bleibt knackig
4.) es sieht so schön bunt aus
5.) nach Schnitzel, Braten & Co hat man nur noch einen Gedanken: "WO ist die nächste Couch"?
6.) WOK-Gerichte kommen (zumeist) ohne fette Saucen aus
7.) dafür darfs beim Dessert a bissl mehr sein ;-)
8.) ....weil´s gut für LEIB & SEELE ist
:-)
Wem fällt sonst noch was ein?

Zutaten (für 2 Portionen):
1/4 TL gemahlene Koriandersamen
1 Knoblauchzehe
1 Chilli
75ml milde Sojasauce
1,5 TL Maizena
1/2 TL Rohrzucker
250 - 300g Rinderfilet, in dünne Scheiben geschnitten
1 Paprika rot
1 Paprika gelb
(ev. noch einen grünen Paprika)
1 rote Zwiebel
Öl
1 EL Koriandergrün gehackt

Zubereitung:
Knoblauch und Chilli fein hacken, mit Sojasauce, gem. Koriander, Maizena und  Rohrzucker verrühren. Die Marinade über die Rindfleischscheiben verteilen und ca. 30 Minuten ziehen lassen.
Paprika und Zwiebel in Streifen schneiden.
Öl im Wok erhitzen, Fleisch aus der Marinade heben und bei hoher Hitze kurz anbraten. Rasch aus dem Wok nehmen (das Fleisch soll nicht ganz durchgebraten sein). Paprika und Zwiebel unter ständigem Rühren ebenfalls rasch anbraten. Fleisch und Marinade hinzufügen, kurz erhitzen und sofort servieren. Falls die Sauce zu würzig ist, mit etwas Gemüsefond strecken. Koriandergrün über dem fertigen Gericht verteilen.
Dazu schmeckt Basmati-Reis.

Lachs mit Mango-Salsa

Dienstag, 27. November 2012

Soulfood P U R, Fastfood D E L U X E: schon allein der Anblick hebt die Stimmung :-)
Die Mango-Salsa bringt Farbe und Exotik auf den Tisch. Und XUND is es auch noch.
Bitte zu Fisch...äähhmm...Tisch. 
 
Zutaten (für 4 Portionen):
2 reife Mangos
1 rote Paprikaschote
1 gelbe Paprikaschote
1 rote Zwiebel
2 Chillischoten
Saft von einer Limette
1/2 Bund Koriander
Salz (ev. Chillisalz)
 
4 Lachsfilets mit Haut
Limettensaft
Salz
etwas Mehl
Öl
 
Zubereitung:
Für die Salsa Mangos (schälen, das Fruchtfleisch vom Kern schneiden), Paprikaschoten und Zwiebel klein würfeln. Chillischoten aufschneiden, Kerne entfernen und klein schneiden. Koriander hacken und alles vermischen. Die Salsa mit Limettensaft und Salz abschmecken und bis zum Servieren kalt stellen.
Die Lachsfilets kalt abspülen, trockentupfen, Limettensaft darüber träufeln und salzen. Die Hautseite in Mehl wenden und die Filets in heißem Öl braten. Mit der Mango-Salsa servieren.
Wer den "seifigen" Geschmack vom Koriander nicht mag, kann stattdessen Petersilie verwenden.
 
Tipp: Im Sommer kann man die Mangos gegen Nektarinen austauschen.
 
 

Aloo Gobi (Blumenkohl-Kartoffel-Curry)

Montag, 5. November 2012

Namaste! Seit meiner Indien-Reise 2010 bin ich ein absoluter Fan der indischen Küche. Zugegeben: Nach 4 Wochen Dal, Naan, Currys und Masala Chai schreit das Tiroler Herz nach Kaasspatzl, Gröstl, Pressknödel....und einem Wiener Schnitzel mit Radler ;-)
Es gibt wohl kaum ein Land, das mehr polarisiert als Indien. Entweder hasst man Indien, oder man liebt es. Bei mir trifft Zweiteres zu. Wenn ich dann wieder die Fotos hervorkrame und  in indischen Erinnerungen schwelge, ist es an der Zeit, die Wohnung mit einem Duft aus Kreuzkümmel, Kurkuma und Koriander... zu erfüllen.

Zutaten (für 4 Personen):
1 kleiner Blumenkohl (ca. 500g)
2 grosse Kartoffeln
3 Tomaten
2 Zwiebeln
1 Stück frischer Ingwer (3 cm)
4 EL Öl
1/2 TL Kreuzkümmelsamen
1 TL Kurkuma
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1/2 TL Chillipulver, Salz
150g Joghurt
1 TL Zucker
1 TL Garam Masala
1 EL gehacktes Koriander (ersatzweise Petersilie)

Zubereitung:
Den Blumenkohl waschen, putzen und in kleine Röschen brechen. Die Kartoffeln schälen und in 2cm grosse Würfel schneiden. Die Tomaten waschen und achteln, dabei Stielansätze entfernen. Die Zwiebeln schälen und würfeln. Den Ingwer schälen und fein hacken.

Das Öl in einem Topf erhitzen, darin die Zwiebeln und den Ingwer anbraten, Kreuzkümmelsamen dazugeben, 30 Sek. unter Rühren rösten. Kartoffeln und Blumenkohl zugeben und unter Rühren 3 Min. anbraten. Kurkuma, gemahlenen Kreuzkümmel und Chillipulver darüber stäuben, die Tomaten zugeben und weitere 3 Min. braten. 1/4 l Wasser dazugiessen, salzen und zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 20 Min. köcheln lassen.

Den/das Joghurt mit 2 TL Mehl verrühren (damit der/das Joghurt nicht ausflockt), unterrühren, mit Zucker abschmecken und noch 5 Min. zugedeckt garen. Garam Masala und Koriandergrün (Petersilie) unterrühren und mit Naan, Chapatis oder Reis servieren.

Kürbis-Hack-Pfanne

Freitag, 2. November 2012

Dieses Gericht ist ratzfatz fertig. Mit Weissbrot serviert grad das Richtige für so einen Schmuddelwetter-Tag wie heute.
Quelle: deli Nr.1/2012
 
Zutaten (für 4 Personen):
800g Hokkaidokürbis
500g gemischtes Hackfleisch
4 EL Olivenöl
2 Zwiebeln, gewürfelt
Salz, Pfeffer
1 TL gemahlener Zimt
1 TL gemahlener Kardamom
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
1-2 TL Zucker
2 Dosen Pizzatomaten
8 Stiele Petersilie (Blätter abgezupft, grob gehackt)
 
Zurbreitung:
Kürbis putzen, halbieren und Kerne mit einem Löffel entfernen. Fruchtfleisch (Schale kann man dran lassen) in kleine Spalten schneiden.
Hack in einer grossen Pfanne in heissem Öl hellbraun anbraten. Zwiebeln 2 Minuten mitbraten. Mit Salz, Pfeffer, Zimt, Kardamom, Kreuzkümmel und Zucker würzen.
Tomaten und Kürbisfleisch zugeben. Zugedeckt bei mittlerer Hitze 20-25 Minuten schmoren.
Mit einem Tupfer Sauerrahm und Baguette servieren.
 
 
 


Ich habe heute leider kein Foto für dich.

Sonntag, 21. Oktober 2012

Dieses vernichtende Heidi-Klum Urteil ist mir in den Sinn gekommen, als ich die Fotos von meinem Abendessen "SCHINKEN-NUDELN mit WALNÜSSEN" betrachtet habe. Tststsss....jetzt hab ich mich beim Foto-Shooting so ins Zeug gelegt (Essen kalt werden lassen, akrobatische Verrenkungen) und dann DAS. Es ist wirklich nicht leicht, so ein Gericht- Nudeln mit weisser Sauce- gut aussehen zu lassen. Da würde auch *Photoshop* an seine Grenzen stossen. Ok. Is(s) es, wie´s ist. Weil das Gericht so ratz-fatz zuzubereiten ist, und obendrein noch sehr lecker schmeckt, habe ich mich entschlossen, es zu posten. OK. Es gibt doch ein Foto. Aber bitte nicht bewerten ;-)
Quelle: LECKER N°11
Zutaten:
400g Bandnudeln
Salz, Pfeffer
2 Stangen Lauch (Porree)
100g gekochter Schinken
100g Parmesan
50g Walnusskerne
1 EL Öl
1/8l Weisswein
200g Creme fraiche
 
Zubreitung:
Lauch putzen, waschen und in Ringe schneiden. Schinken in feine Streifen schneiden und Parmesan reiben.
 
Inzwischen Bandnudeln im kochenden Salzwasser nach Packungsanweisung garen.
 
Walnüsse grob hacken, in einer Pfanne ohne Fett rösten, herausnehmen. Öl in der Pfanne erhitzen. Lauch darin 3-4 Minuten andünsten. Schinkenstreifen dazugeben und ca. 1 Minute mitbraten. Mit Wein und 100 ml Wasser ablöschen und aufkochen. Creme fraiche und Parmesan einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, Nüsse unterrühren.
 
Nudeln abgiessen, abtropfen lassen und zurück in den Topf geben. Schinken-Walnuss-Sauce zu den Nudeln geben, alles mischen und anrichten.
 

Tomaten-Risotto mit Garnelen

Sonntag, 14. Oktober 2012

Am Freitag waren wir bei der "Tafelrunde" bei http://www.leos-auszeit.at/
Wir erlebten ein Feuerwerk des guten Geschmacks. Regional, saisonal- und vom Brot bis zu den Saucen alles selbst gemacht. Dieser Mann versteht sein Handwerk.
Von dem 5-gängigen Menü hat uns besonders das "Paradeiser-Risotto mit Forelle" beeindruckt. Inspiriert von dem feinen Geschmack hab ich mich auf die Internet-Rezeptsuche gemacht und bin bei http://www.lecker.de/rezept/675351/Tomaten-Risotto-mit-Meeresfruechten.html fündig geworden. Statt der Forelle haben wir Riesengarnelen genommen. Aber ich kann mir dazu gut jede Art von Seafood, beziehungsweise heimischen Fischen vorstellen.
Zutaten:
250g Riesengarnelen (gemischte Meeresfrüchte, Fischfilet...)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
250g Risottoreis
1/8l Weisswein
600ml Tomatensaft
(ev. 300 - 400ml heisse Gemüsebrühe)
3-4 Frühlingszwiebeln
40g geriebener Parmesan
Zitronensaft
Salz
Pfeffer
 
Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauchzehe fein hacken und im heissen Fett andünsten. Den Risottoreis zugeben, und glasig andünsten. Weisswein angiessen und einkochen lassen. Tomatensaft hinzufügen und bei kleiner Hitze ca. 20-25 Minuten unter Rühren köcheln lassen. Da bei mir das Risotto noch ziemlich kernig, und der Tomatensaft schon eingekocht war, habe ich noch etwas Gemüsebrühe hinzugefügt.
 
Während das Reisgericht vor sich hin köchelt, die Garnelen aus dem Tiefkühlschrank nehmen, kurz antauen lassen, unter kaltem Wasser abspülen und trockentupfen. Mit Zitronensaft beträufeln, salzen, pfeffern und im heissen Öl bei mittlerer Hitze unter mehrmaligem Wenden ca. 4-8 Minuten braten.
 
Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden. Diese mit dem Parmesan 5 Minuten vor Garzeitende dem Risotto hinzufügen. Mit Salz & Pfeffer würzen.
 
Das Risotto auf Tellern anrichten und mit den gebratenen Garnelen servieren.
 

Flammkuchen mit Räucherforelle

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Da mein Mitjogger und ich leider schon so sehr vom Hunger geplagt wurden, war mir ein umfangreiches Flammkuchen-Fotoshooting leider nicht mehr möglich. Kurz und knackig die Zusammenfassung: es war einfach KÖÖÖÖSTLICH!!!



Zutaten für 4 Personen


250 g Mehl
100 ml lauwarmes Wasser
1 g frische(r) Hefe (Germ)
1-2 EL Olivenöl
ca. 3-5 EL Creme Fraîche
ca. 3-5 EL Frischkäse
Meerrettich aus dem Glas (nach Geschmack)
Frischer Meerrettich, frisch gerieben (nach Geschmack)
50-100 g Schinken- oder Speckwürfel
1 bis 2 rote Zwiebeln (gewürfelt)
2 Äpfel
50-100 g Emmentaler (gerieben)
4 Geräucherte Forellenfilets
Meersalz
Kresse
Backpapier


Zubereitung:
Für den Teig die Hefe im laufwaren Wasser auflösen. Olivenöl und Mehl hinzufügen und das Ganze zusammen mit einer Prise Salz zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.

Den Teig etwas gehen lassen und dann erneut kneten. Anschließend aus dem Teig jeweils 4 kleine Bällchen formen und abermals etwas gehen lassen. Den Backofen auf 250 Grad vorheizen.

Danach wird der Teig ganz dünn auf Backpapier ausgerollt und mit einer Masse aus Creme Fraîche, Frischkäse und Meerrettich bestrichen.

Darauf nach Belieben rote Zwiebelwürfel und ein paar Schinkenwürfel (Speckwürfel) streuen. Abschließend noch dezent die Äpfel und den Emmentaler darüber reiben .
Den Flammkuchen samt Backpapier auf ein heißes umgedrehtes Backblech legen, damit er auch unten richtig knusprig wird. Nach ungefähr zwölf Minuten (Angabe lt. Rezept, aus meiner Erfahrung gehts schneller) ist der Flammkuchen fertig. Räucherforelle, Kresse und den frischen Meerrettich darüber geben.


Tipp 1: die Teigkugeln lassen sich wunderbar einfrieren
Tipp 2: statt der Räucherforelle kann man den Flammkuchen auch mit Räucherlachs belegen

Tipp 3: mit einem Glas Welschriesling aus der Steiermark wird der Genuss nahezu PERFEKT!

MAHLZEIT :-)

Orangen-Huhn

Sonntag, 30. September 2012

In der letzten Ausgabe von "sweet paul" ist mir das Orangen-Huhn ins Auge gestochen- und hat sofort den "Pawlowschen Reflex" in mir ausgelöst.
***Tataaaa***  und hier ist es.
Zutaten:
120ml Sojasauce
60ml Wasser
50g brauner Zucker
2 Knoblauchzehen fein gehackt
2,5cm grosses Stück Ingwer fein gehackt
1 Zimtstange
2 Sternanis
120ml Orangensaft
1 grosses küchenfertiges Hühnchen (glückliches Huhn vom Bauern)
Olivenöl
4 Knoblauchknollen halbiert

Zubereitung:
Den Ofen auf 190°C vorheizen. Sojasauce, Wasser, Zucker, Knoblauch, Ingwer, Gewürze und den Orangensaft zum Kochen bringen. 15 Minuten köcheln lassen. Das Hühnchen mit Olivenöl einreiben, und in eine ofenfeste Form legen. Den Knoblauch zugeben. 1/3 des Suds darübergiessen. Alle 20 Minuten etwas von dem Sud darübergiessen. Das Huhn- je nach Grösse (75 bis 90 Minuten) backen lassen.  Mit Kartoffeln oder Reis servieren.
 
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