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Reishunger: Hühnerfleisch mit Cashewnüssen und Basmatireis

Samstag, 12. April 2014

Kürzlich stand ein kleines Päckchen vor meiner Tür. Ich habe die "Kennenlern-Box" des Bremer Unternehmen Reishunger erhalten.
Das junge Team um Reishunger ist der Meinung, dass die Menschheit was Besseres verdient hat als Reis-Papp.

Was Reishunger wichtig ist:
  • Sortenreinheit
  • hoher Qualitätsstandard
  • direkter Kontakt zu den Bauern und Reismühlen
  • Bio (13 von 22 Sorten gibt´s in Bio-Qualität)
  • soziales Engagement
  • je nach Bedarf wird der Reis in verschiedenen Verpackungsgrößen angeboten
Was ich ganz toll finde (weil man ja oft wirklich nicht weiß, was man Freunden, Tanten, Kollegen schenken sollte)- es gibt ganz schöne Geschenk-Ideen wie zum Beispiel die Thai Curry Box.
Diese beinhaltet: Jasmin Reis, grüne Curry Paste, rote Curry Paste, Kokosmilch, Palmzucker und eine Rezeptanleitung. 

Ich habe für euch heute ein thailändisches Gericht vorbereitet:


Zutaten für 3 Personen:
Pflanzenöl zum Braten 
80 g Cashewnüsse
2 EL Fischsauce
4 EL Austersauce
6 EL Hühner- oder Gemüsebrühe
1 TL braunen Zucker
4 Knoblauchzehen, fein gehackt
500 g in Stücke geschnittene Hühnerbrust
1 - 2 frische rote Chillis (ich habe die Kerne entfernt) in feine Streifen geschnitten
1/2 Karotte geschält, diagonal in Scheiben geschnitten
1 kleine Zwiebel, geschält, gesechstelt
100 g Champignons geputzt, in Scheiben geschnitten
2 Frühlingszwiebel (das Weiße in feine Ringe, das Grüne etwas gröber geschnitten)
Pfeffer

200 g Basmatireis


Zubereitung:
Den Basmatireis  lt. Packungsanweisung zubereiten.

Die Cashewnüsse in einer beschichteten Pfanne hell rösten, beiseite stellen.
Fischsauce, Austersauce, Brühe und Zucker verrühren. 

Etwas Öl im Wok erhitzen, und die Hälfte vom Knoblauch unter Rühren bei mittlerer Hitze anbraten. Die Hälfte vom Fleisch dazugeben (Hitze erhöhen) und ca. 4-5 Minuten braten, bis das Fleisch gar ist, beiseite stellen. Den Vorgang mit dem restlichen Knoblauch und Fleisch wiederholen.

Wieder etwas Öl in den Wok geben, Chilli, Karotten, Champignons, Zwiebel und das Weiße der Frühlingszwiebel unter Rühren einige Minuten bei guter Hitze anbraten. Fleisch und Saucen-Mix dazugeben, nochmal alles kräftig erwärmen. Zuletzt die Cashewnüsse und das Grüne der Frühlingszwiebel dazugeben- mit Pfeffer (ev. Salz) abschmecken.

Thailändische Hühnersuppe (Tom Kha Gai) mit Spargel

Donnerstag, 30. Mai 2013

Wenn die Sehnsucht nach Sonne und Wärme zu groß wird, kramt man nur zu gerne die Urlaubs-Fotos hervor. Das heisst in dem Fall....ich schalte den Laptop ein, öffne den Ordner mit dem Titel "Thailand 2012" und klicke mich durch 700 Bilder.  Ja, ich bin Eine, die sehr gerne fotografiert. Tempel, Strände, Sonnenuntergänge, Blumen, Essen. Mit größter Geduld und Hingabe habe ich allerdings diese kleinen Krebse am Strand fotografiert. Leider waren sie immer zu schnell, beziehungsweise ich meistens zu langsam.
Leider fehlt mir aber die Muse, die Fotos dann zu sortieren und ein schönes Fotobuch zu machen. So erweitern sich die Urlaubs-Ordner von Jahr zu Jahr- kennt das jemand ;-) ??
Dieses tolle Rezept für die Tom Kha Gai habe ich aus "ASIATISCH gut GEKOCHT"! von Marlisa Szwillus.
Die Suppe schmeckt sehr authentisch. Was wirklich wichtig ist: verwendet eine selbstgemachte Hühnerbrühe. Ich habe lediglich mehr Champignongs genommen und zusätzlich noch grünen Spargel dazugegeben.
 Zutaten (für 4 Personen):
2 Stängel Zitronengras
4 Limettenblätter
1 Stück Galgant (ca. 3 cm, ersatzweise Ingwer)
2 kleine Chilischoten
600 ml Hühnerbrühe
400 ml ungesüßte Kokosmilch
250 g Hühnerbrustfilet
6 Champignons
250 g grünen Spargel
6 Stängel Koriander
3 EL Fischsauce
2 TL Palmzucker (oder Rohrzucker)
Salz
1-2 EL frisch gepresster Limettensaft
 

Zubereitung:
Zitronengras waschen, putzen und in ca. 4 cm lange Stücke schneiden. Limettenblätter waschen und vierteln. Galgant (Ingwer) waschen, in dünne Scheiben schneiden. Chilischoten waschen und putzen, längs halbieren und entkernen.
Hühnerbrühe mit 100 ml Kokosmilch aufkochen, Zitronengras, Limettenblätter, Galgant (Ingwer) und Chilis zufügen und bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln.
Inzwischen das Hühnerfleisch kalt abbrausen, trocken tupfen, längs halbieren und quer in 0,5 cm dünne Scheiben schneiden. Die Champignons säubern, putzen und vierteln. Die Spargelstangen waschen, das untere Ende abschneiden und das letzte Drittel schälen und in 2cm große Stücke schneiden.
Hühnerfleisch, Champignons und Spargel in die Brühe geben, einmal kurz aufkochen und zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten sanft garen. Die restliche Kokosmilch unterrühren.
Koriander waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen. Die Suppe mit Fischsauce, Zucker, Salz und Limettensaft kräftig und säuerlich abschmecken und mit den Korianderblättchen bestreut servieren.

Indisches Lammcurry mit Spinat

Sonntag, 28. April 2013

Das Auge isst ja bekanntlich mit. In dem Fall sollten wir dieses mal zudrücken und das Urteil den Geschmacksnerven überlassen ;-)
In der indischen Küche sind Eintöpfe sehr beliebt- und sie schmecken einfach fabelhaft! Ob vegetarisch oder mit Fleisch- die Vielfalt der Gewürze lösen wahre Geschmacks-Explosionen aus.
Eigentlich wollte ich das Lammcurry gar nicht veröffentlichen. Weil es aber sooo lecker geschmeckt hat, möchte ich euch dieses Gericht nicht vorenthalten.
Zutaten (für 4 Portionen):
800 g Lammschulter
2-3 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer (ca. 2 cm)
1 Gemüsezwiebel
5 Kardamomkapseln
4 Gewürznelken
1/2 TL schwarze Pfefferkörner
4 EL Ghee (ersatzweise Butterschmalz oder Pflanzenöl)
Salz, 1/2 Zimtstange
1 TL rosenscharfes Paprikapulver
1 TL gemahlener Koriander
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
250 g Naturjoghurt (3,5% Fett)
300 g frischer Blattspinat
200 g Tomaten
Chilipulver, 1/2 TL Garam Masala

Zubereitung:
Damit die Gewürze mitgegessen werden können, müssen sie vorab zerstoßen werden. Ausserdem entfalten sich so ihre Aromen besser.
Dafür mithilfe eines kleinen sptitzen Messers die duftenden Kardamomsamen aus den getrockneten Kapseln lösen. Die Samen zusammen mit den Gewürznelken und den Pfefferkörnern in einem Mörser fein zermahlen. Dann Paprikapulver, Koriander, Kreuzkümmel und die halbe Zimtstange dazugeben.
Diese Mischung lässt sich sehr gut vorbereiten. Bis zur Verwendung in einem gut verschließbaren Gefäß aufbewahren.

Von der Lammschulter bei Bedarf Fett und Sehnen entfernen. Das Fleisch kalt abbrausen, trocken tupfen und ca. 3 cm groß würfeln. Knoblauch und Ingwer schälen, klein würfeln. Die Zwiebel schälen, vierteln und quer in feine Streifen schneiden.

In einem Schmortopf 3 EL Ghee (Butterschmalz) erhitzen, das Fleisch darin portionsweise bei starker Hitze rundherum braun anbraten. Salzen und herausnehmen. Restliches Fett im Topf erhitzen. Knoblauch, Ingwer und Zwiebel darin 3-4 Minuten braten. Die Gewürzmischung zufügen und unter Rühren weitere 2 Minuten bei mittlerer Hitze mitbraten.

Fleisch, 200 g Joghurt und 200 ml Wasser in den Topf geben, alles vermengen, aufkochen und zugedeckt bei kleiner Hitze 50-60 Minuten schmoren, bis das Fleisch weich ist, dabei ab und zu umrühren. Falls nötig, etwas Wasser nachgießen.

Inzwischen Spinat verlesen, putzen, in stehendem Wasser mehrmals gründlich waschen und gut abtropfen lassen. Die Tomten waschen, putzen und würfeln. Tomaten und Spinat unter das Fleisch mengen und so lange mitgaren, bis der Spinat zusammengefallen ist. Zimtstange entfernen. Das Curry soll sämig sein. Falls nötig, restlichen Joghurt unterrühren oder dazu reichen. Lammcurry mit Salz und Chillipulver abschmecken. Mit Garam Masala bestreut servieren.
Dazu schmecken Naanbrot oder Basmatireis.

Quelle: ASIATISCH gut gekocht! von Marlisa Szwillus

A little taste of INDIA....Mango Chutney und Murgh Masala (Hühner-Curry)

Samstag, 26. Januar 2013

 Bei diesen winterlichen Temperaturen war mir mal wieder nach "a little taste of INDIA". Ich habe ein süß-scharfes Mango-Chutney und ein würziges Hühner-Curry gemacht.
 
MANGO-CHUTNEY (süß-scharf)
Das Chutney passt hervorragend zur indischen Küche, wie z.B. indischem Fladenbrot, Samosas- aber auch zu kurz gebratenem Hühnerfleisch und Käse.
Zutaten:
1 große, reife Mango
rote Chilischote(n) - je nach Gusto (ich habe 2 kleine reingegeben)
100 g Zucker
1 Knoblauchzehe
1 Stück frischer Ingwer (ca. 2 cm)
4 EL Weinessig
Salz
 
Zubereitung:
Die Mango schälen, das Fruchtfleisch vom Stein schneiden und klein würfeln. Die Chilischote(n) in feine Ringe schneiden. Beides mit dem Zucker und 200 ml Wasser bei mittlerer Hitze in 10-15 Minuten zugedeckt weich kochen.
Den Knoblauch und den Ingwer schälen und fein hacken, mit dem Essig dazugeben, salzen und offen weitere 5 Minuten köcheln lassen. Abkühlen lassen.
Haltbarkeit: im Kühlschrank gelagert mindestens 2 Wochen
 
Murgh Masala
zum indischen Hühner-Curry passt Gewürzreis oder indisches Fladenbrot.
 
Zutaten (für 4 Portionen):
1 kg Hühnerbrust (ohne Haut und Knochen)
200 g Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
30 g frischer Ingwer
3 Tomaten
3 EL Öl
2 TL Kreuzkümmelsamen
1 TL Kurkuma (Gelbwurz)
2 TL Garam Masala
1 TL Cayennepfeffer
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
100 ml Kokosmilch
1 EL frischer Koriander (fein geschnitten)
Salz, Pfeffer
 
Zubereitung:
Fleisch in ca. 3 cm große Stücke schneiden. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Tomaten klein schneiden.
Kreuzkümmelsamen in Öl anrösten. Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch zugeben und 1 Minute anschwitzen. Restliche Gewürze und Tomaten zugeben, salzen und ca. 1 weitere Minute rösten, zudecken und ca. 3-4 Minuten garen.
Fleisch und Kokosmilch zugeben und zugedeckt ca. 10-15 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Das Curry  mit Salz und Pfeffer abschmecken und den frischen Koriander darüberstreuen.
 
Abschließend noch ein paar indische Impressionen:
 
 

 
 
 
 
 
 
 

Gewoktes Rindfleisch mit Paprika

Montag, 3. Dezember 2012

Warum WOKEN so cool ist:
1.) schnelle Zubereitung = Zeitersparnis = Freizeitgewinn
2.) die Zutaten können gut vorgeschnipselt werden
3.) das Gemüse bleibt knackig
4.) es sieht so schön bunt aus
5.) nach Schnitzel, Braten & Co hat man nur noch einen Gedanken: "WO ist die nächste Couch"?
6.) WOK-Gerichte kommen (zumeist) ohne fette Saucen aus
7.) dafür darfs beim Dessert a bissl mehr sein ;-)
8.) ....weil´s gut für LEIB & SEELE ist
:-)
Wem fällt sonst noch was ein?

Zutaten (für 2 Portionen):
1/4 TL gemahlene Koriandersamen
1 Knoblauchzehe
1 Chilli
75ml milde Sojasauce
1,5 TL Maizena
1/2 TL Rohrzucker
250 - 300g Rinderfilet, in dünne Scheiben geschnitten
1 Paprika rot
1 Paprika gelb
(ev. noch einen grünen Paprika)
1 rote Zwiebel
Öl
1 EL Koriandergrün gehackt

Zubereitung:
Knoblauch und Chilli fein hacken, mit Sojasauce, gem. Koriander, Maizena und  Rohrzucker verrühren. Die Marinade über die Rindfleischscheiben verteilen und ca. 30 Minuten ziehen lassen.
Paprika und Zwiebel in Streifen schneiden.
Öl im Wok erhitzen, Fleisch aus der Marinade heben und bei hoher Hitze kurz anbraten. Rasch aus dem Wok nehmen (das Fleisch soll nicht ganz durchgebraten sein). Paprika und Zwiebel unter ständigem Rühren ebenfalls rasch anbraten. Fleisch und Marinade hinzufügen, kurz erhitzen und sofort servieren. Falls die Sauce zu würzig ist, mit etwas Gemüsefond strecken. Koriandergrün über dem fertigen Gericht verteilen.
Dazu schmeckt Basmati-Reis.

Kürbis-Hack-Pfanne

Freitag, 2. November 2012

Dieses Gericht ist ratzfatz fertig. Mit Weissbrot serviert grad das Richtige für so einen Schmuddelwetter-Tag wie heute.
Quelle: deli Nr.1/2012
 
Zutaten (für 4 Personen):
800g Hokkaidokürbis
500g gemischtes Hackfleisch
4 EL Olivenöl
2 Zwiebeln, gewürfelt
Salz, Pfeffer
1 TL gemahlener Zimt
1 TL gemahlener Kardamom
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
1-2 TL Zucker
2 Dosen Pizzatomaten
8 Stiele Petersilie (Blätter abgezupft, grob gehackt)
 
Zurbreitung:
Kürbis putzen, halbieren und Kerne mit einem Löffel entfernen. Fruchtfleisch (Schale kann man dran lassen) in kleine Spalten schneiden.
Hack in einer grossen Pfanne in heissem Öl hellbraun anbraten. Zwiebeln 2 Minuten mitbraten. Mit Salz, Pfeffer, Zimt, Kardamom, Kreuzkümmel und Zucker würzen.
Tomaten und Kürbisfleisch zugeben. Zugedeckt bei mittlerer Hitze 20-25 Minuten schmoren.
Mit einem Tupfer Sauerrahm und Baguette servieren.
 
 
 


Orangen-Huhn

Sonntag, 30. September 2012

In der letzten Ausgabe von "sweet paul" ist mir das Orangen-Huhn ins Auge gestochen- und hat sofort den "Pawlowschen Reflex" in mir ausgelöst.
***Tataaaa***  und hier ist es.
Zutaten:
120ml Sojasauce
60ml Wasser
50g brauner Zucker
2 Knoblauchzehen fein gehackt
2,5cm grosses Stück Ingwer fein gehackt
1 Zimtstange
2 Sternanis
120ml Orangensaft
1 grosses küchenfertiges Hühnchen (glückliches Huhn vom Bauern)
Olivenöl
4 Knoblauchknollen halbiert

Zubereitung:
Den Ofen auf 190°C vorheizen. Sojasauce, Wasser, Zucker, Knoblauch, Ingwer, Gewürze und den Orangensaft zum Kochen bringen. 15 Minuten köcheln lassen. Das Hühnchen mit Olivenöl einreiben, und in eine ofenfeste Form legen. Den Knoblauch zugeben. 1/3 des Suds darübergiessen. Alle 20 Minuten etwas von dem Sud darübergiessen. Das Huhn- je nach Grösse (75 bis 90 Minuten) backen lassen.  Mit Kartoffeln oder Reis servieren.
 
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