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GIN-gle bells! (Gin-Grapefruit-Rosmarin-Tonic)

Freitag, 22. Dezember 2017


Hiermit wünsche ich meinen lieben Leserinnen und Lesern schöne, besinnliche, glückliche und genussvolle Weihnachten!

Wenn ich auch sonst der süßen Fraktion angehöre, mag ich es bei Getränken am Liebsten bitter. Meine Vorliebe für Gin habe ich erst heuer entdeckt. Dieser Gin Tonic ist mit pink Grapefruit und Rosmarin-Sirup verfeinert. Nicht zu stark, dass man auch noch gerne ein 2. Gläschen davon genießen kann ;-)


Zutaten für den Rosmarin-Sirup:
120 g Zucker
125 ml Wasser
2 Stängel Rosmarin

Zutaten für den Gin-Tonic-Cocktail (für 2 Gläser):
40 ml Gin
140 ml Grapefruitsaft (von einer rosa Grapefruit)
40 ml Rosmarin-Sirup
200 ml Tonic Water
Eis

Zum Garnieren:
Stücke von einer rosa Grapefruit
Rosmarinstängel


Zubereitung Rosmarin-Sirup:
Die Rosmarinnadel vom Stängel abzupfen und grob hacken. Gemeinsam mit Zucker und Wasser in einem kleinen Topf zum Kochen bringen, und für ca. 3 Minuten leicht simmern lassen.
Von der Herdplatte nehmen und für ca. 5 Minunten stehen lassen, abseihen und in ein Schraubverschluss-Glas füllen. Abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren.

Zubereitung Gin-Tonic-Cocktail:
Gin, Grapefruitsaft und Sirup in einen Shaker geben (ich habe keinen Cocktail-Shaker, sonder nur so ein Plastik-Ding von Tu**erware. Man kann die Zutaten natürlich auch gleich im Glas zusammenmischen) und mit Eis ordentlich mixen.

Fertigstellung:
Gin-Mix auf die 2 Gläser aufteilen (ev. durch ein Sieb gießen), Eiswürfel dazugeben und nach Belieben mit Tonic Water auffüllen. Mit einer kleinen Spalte pink Grapefruit und einem Rosmarinstängel dekorieren.

Etwas abgewandelt nach diesem Rezept.

Blood Orangecello

Sonntag, 31. Januar 2016


Achtung! Eine Warnung! Es wird blutig in der kommenden Zeit...okay. Also eher blut-orangig. Ich habe eine Ladung bester frischer Bio-Blutorangen aus Süditalien bekommen die verarbeitet werden müssen.

Das Rezept für den Blood Orangecello ist total einfach. Man muss die Oragenschalen auch nicht 8 Wochen lang ziehen lassen (dafür hab ich keine Geduld). Nach 2 Tagen hat man ein herrlich erfrischend, fruchtiges,  g´spaßiges Gesöff  Getränk ;-)
Also: nutzt die Blutorangen-Saison und probiert es aus! Ich liebe diese Früchte!



Zutaten:
600ml Vodka
Schale und Saft von 5 Bio-Blutorangen
100g Kristallzucker
1/8l Wasser


Herstellung:
Die Blutorangen waschen und trocken reiben.
Die Schale der Blutorangen mit einem Sparschäler abziehen und darauf achten, dass man wirklich nur die orange Schale und nicht die weiße Haut darunter erwischt.
Nun die Orangenschalen mit dem Vodka in ein sauberes verschließbares Glasgefäß füllen und 48 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Wenn man dran denkt, das Glas ab und zu schütteln.

48 Stunden später den Saft von 5 Blutorangen, Zucker und Wasser in einem Topf verrühren bis sich der Zucker gelöst hat, aufkochen und ca. 3 Minuten ohne rühren köcheln lassen. Beiseite stellen und abkühlen lassen.

Den Vodka abseihen, die Orangenschalen entfernen. Vodka mit dem abgekühlten Blutorangen-Sirup vermischen und in saubere Flaschen füllen.

Den Blood Orangecello kann man einfach pur auf Eis genießen...oder auch mit Soda und Eis. Sehr gut schmeckt auch eine Mischung aus Orangecello, Prosecco und Soda.
Lagerung: Kühlschrank


Quelle: Blood-Orangecello




Zitronenmelissen Limonade mit Rosmarin: Gastbeitrag bei "Selbstgemachtes Eis"

Mittwoch, 6. August 2014

Vor einiger Zeit hat mich Martha von Selbstgemachtes Eis gefragt ob ich Lust hätte, bei ihrer Beitragsserienwoche  zum Thema "Weil trinken wichtig ist" mitzumachen. Da im Garten meiner Mama die Zitronenmelisse nur so wuchert, habe ich mich für diese wunderbare Erfrischung entschieden.


Mein Trinkverhalten lässt sich ganz einfach beschreiben. Wasser oder Wein ;-)
Na gut. Ganz so strikt halte ich das nicht. Morgens kommt meistens ein Liter Tee (nicht aromatisiert) auf den Tisch. Fruchtsäfte trinke ich ganz wenig. Mal einen Orangensaft zu einem ausgedehnten Frühstück, oder einen Mangosaft beim Inder.Mit selbstgemachten Köstlichkeiten- wie zum Beispiel Sirup oder Ribiselsaft- kann man mich auch locken. Und abends ein gutes Glaserl Wein- ein Genuss :-) !


Das Rezept zur Zitronenmelissen Limonade findet ihr hier.







Pfirsich-Thymian-Sirup

Donnerstag, 3. Juli 2014

Zisch! Erfrisch mich! Bei Zorras Kochtopf gibts den 100. Blog-Event (organisiert von Simone), wo sich alles um sommerliche Erfrischungen dreht. Sirup steht bei mir ganz hoch im Kurs. Ich trinke schon sehr gerne unser klares Tiroler Alpquellwasser, aber manchmal darfs etwas mehr Geschmack sein- und ein bissl zischend und prickelnd ;-)

Als wir Kinder waren, durften wir am Sonntag immer "Kracherl"- also Limonade- trinken. Schon damals mochte ich "Almdudler" (soll jetzt keine Werbung sein) am Liebsten. Diese Vorliebe für Kräuter-Limonade war schon früh ausgeprägt. Heute mach ich mir das Kracherl lieber selber. Pfirsich und Thymian sind eine wirklich tolle Kombination- probiert es aus!
Letztes Jahr gab´s diesen Erdbeer-Rosmarin-Sirup bei mir.


Zutaten (für ca. 250 ml Sirup):
2 reife Pfirsiche
Thymian-Zweige (je nach Geschmack, ich hab eine halbe Handvoll genommen)
180 g braunen Zucker
200 ml Wasser



Zubereitung:
Thymian-Zweige waschen, Pfirsiche waschen und in grobe Würfel schneiden und mit den restlichen Zutaten in einen Topf geben. Aufkochen, und ca. 15 Minuten leicht weiter köcheln lassen. Eine halbe Stunde ziehen lassen, durch ein Sieb gießen (Pfirsiche mit dem Kochlöffel noch etwas ausdrücken) und den Sirup kalt stellen, bezw. lagern. 


Ich habe noch "aufgeblühten" Thymian mit Wasser in Eiswüfel-Behälter eingefroren. Das macht sich optisch ganz gut.
Mit Mineralwasser (mit Kohlensäure) aufgespritzt gibt es ein sehr erfrischendes "Kracherl".

Meine liebste Variante: mit Prosecco aufspritzen, und mit reichlich Eiswürfel genießen.

Orangen-Eiskonfekt & Cocktail zum Verlieben

Donnerstag, 30. Januar 2014

Jegliche Hinweise auf einen bestimmten Tag Mitte Februar sind rein zufällig. Ich mag nur gerne Eiskonfekt. Und spritzige Getränke ;-)

Wenn ich nur an Eiskonfekt denke, werden bei mir Kindheitserinnerungen wach. Ich kann mich noch ganz genau erinnern, dass Tante Elfi immer Eiskonfekt in diesen Plastik-Spitztüten im Kühlschrank hatte. Von diesen Dingern konnte ich einfach nie genug bekommen.

Als ich vor 2 Wochen in Wien war, habe ich diese entzückenden Karten am Flohmarkt entdeckt...und später die süßen Pralinen-Förmchen. Na, wenn das kein Wink war?!

Orangen-Eiskonfekt


Zutaten für ca. 30 Stück (hängt von der Größe der Pralinen-Kapseln ab):
100 g Nuss-Nougat
50 g Zartbitterschokolade (70% Kakaoanteil)
50 g Kokosfett
1 EL Grand Manier
fein abgeriebene Schale einer Bio-Orange

ausserdem:
Alu-Pralinen-Förmchen


 Zubereitung:
Nuss-Nougat, Schokolade und Kokosfett grob zerkleinern, in einen kleinen Topf geben (praktisch, wenn der kleine Topf eine Ausgieß-Vorrichtung hat) und über Wasserdampf langsam schmelzen lassen. Grand Manier und die geriebene Bio-Orangenschale zugeben und alles glatt verrühren.
Die leeren Pralinen-Förmchen auf ein Teller oder ein Brett (das im Kühlschrank Platz hat) stellen. 
Nun die Masse in die Förmchen füllen und für mindestens eine Stunde (besser etwas länger) in den Kühlschrank stellen. 

Das Eiskonfekt im Kühlschrank aufbewahren und natürlich gekühlt genießen.

Quelle: http://www.lecker.de



 Wer gerne Prosecco mit süßem Zusatz mag, ist hier genau richtig. Ich vermute, dass dieses Prickel-Getränk wohl eher Damen anspricht. Mädels´s, ich kann euch versichern: in den verliebt ihr euch garantiert :-) !!

 Cocktail zum Verlieben


Zutaten:
500 ml trockener Weißwein
40 g Ingwer geschält und klein geschnitten
40 g Zitronengras klein geschnitten
100 g Kristallzucker
Mark einer 1/2 Vanilleschote

Prosecco oder Sekt
TK-Himbeeren nach Geschmack



Zubereitung:
Am Vortag alle Zutaten (AUSSER Sekt und TK-Himbeeren) aufkochen, abkühlen lassen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Den Ansatz abseihen, etwas davon in ein Sektglas füllen (Dosierung je nach Geschmack) und mit dem Prosecco/Sekt aufgießen und TK-Himbeeren als "Eiswürfel" dazugeben.

Haltbarkeit Ansatz: mindestens eine Woche im Kühlschrank

Quelle: (SPAR-Magazin aus dem Jahre Schnee...hab mir nur dieses Rezept rausgeschnitten- deshalb Autor unbekannt)






Heiße Gewürz-Schokolade

Sonntag, 27. Oktober 2013

Mein Elternhaus ist eine wahre Fundgrube für Schätze aus längst vergangenen Tagen. Ich liebe es, alte Fotos anzuschauen und in abgegriffenen Büchern zu blättern.
Unter anderem habe ich ein Kochbuch aus den 50er-Jahren gefunden.

Der erste Absatz der Einleitung hat mich schon sehr amüsiert:
"Kochen muss man mit Verstand, Gefühl, Herz und Hand. Nur wer mit Freude, Verständnis, großen Fleiss und Ausdauer ans Werke geht, wird sich und anderen Freude bereiten.
Wer nicht Lust, Geschmack und Verständnis zum Kochen hat, der lege den Kochlöffel weg, er wird sich und anderen Verdruss und Ärger ersparen, muss aber auch auf die innere Befriedigung, ein gutes Hausmütterchen sein zu wollen, verzichten."


Auch diese Empfehlung hat mir gefallen:
"Maltinkakao und Nährsalzkakao sind dem gewöhnlichen Kakao vorzuziehen, weil sie weniger verstopfen."


Die 3 entzückenden Mädels sind meine Tanten.

Das Rezept für den Kakao war dann doch nicht so ganz das richtige für mich.
Meine Variante mit den Gewürzen und hochwertiger Schokolade ist mehr als"nur" Kakao. 100% Genuss. Cremig und zart aromatisiert. GLÜCK zum TRINKEN.

Zutaten (für 2 große Tassen):
400 ml Milch
1 Zimtstange
1 Sternanis
4 Kardamomkapseln
2 schwarze Pfefferkörner
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 Messerspitze Nelkenpulver
80 g Schokolade (70% Kakaoanteil)
1 TL braunen Zucker

Zubereitung:
Die Kardamomkapseln mit einem Messer halbieren, die Pfefferkörner mit dem Messer etwas flach drücken. Den Ingwer schälen und in Scheiben schneiden. Alle Gewürze in einen Teefilter packen (man kann die Gewürze auch lose in die Milch geben, jedoch muss man die Milch, bevor man die Schokolade zugibt, abseihen). Den Teefilter mit der Milch und dem Nelkenpulver bis knapp unter den Siedepunkt aufheizen und ca. 10 Minuten ziehen lassen.
Den Teefilter entfernen und den Zucker zugeben. Die Schokolade in Stücke brechen und in der Gewürzmilch (knapp unter dem Siedepunkt) etwa 3 - 5 Minuten schmelzen lassen, dann mit einem Milchschäumer (Schneebesen oder Stabmixer) aufschäumen.

Erdbeer-Rosmarin-Sirup

Sonntag, 23. Juni 2013

Es ist mal wieder Zeit für was Erfrischendes!
Dieser Erdbeer-Rosmarin-Sirup ist ein "MUST-HAVE" im Kühlschrank! Ob bei weniger sommerlichen 15°C oder bei wirklich schweißtreibenden Temperaturen sollte man folgendermaßen vorgehen:

* Kühlschrank öffnen
*Erdbeer-Rosmarin-Sirup entnehmen
* sich an der Farbe erfreuen
* Erdbeer-Rosmarin-Sirup kurz aufschütteln
* Erdbeer-Rosmarin-Sirup in ein Glas gießen
* beliebig mit Wasser oder Prosecco aufgießen
* eventuell mit einem Spritzer Limettensaft verfeinern
* ordentlich Eiswürfel zugeben
* fürs Auge mit einem Zweig Rosmarin und einer Erdbeere garnieren
* den gemütlichsten Platz in der Wohnung, im Haus, Garten...aufsuchen
* Schuhe und alles Einengende (auch Gedankengut) beiseiteräumen
* hinsetzen
*Augen schließen
* genießen

 
 
Zubereitung:

Die Erdbeeren waschen, putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Die Rosmarin-Zweige waschen, die Nadeln abstreifen und grob hacken.
Den Zucker mit dem Wasser aufkochen, Erdbeeren und Rosmarin-Nadeln zugeben und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Den Sirup durch ein Sieb streichen, die Erdbeeren noch etwa ausdrücken. Abkühlen lassen und in saubere Flaschen abfüllen. Im Kühlschrank lagern.
Stabilitätstest gibts leider noch keinen, da der Sirup innerhalb von 3 Tagen aufgebraucht ist.

Verwendung:
Zum einen kann man den Sirup mit Mineralwasser aufspritzen. Eventuell noch etwas Limettensaft zugeben. Gut gekühlt servieren.

Mein liebste Variante ist diese: den Sirup mit Prosecco und einen Schuss Mineralwasser aufgießen, und mit Einswürfeln servieren.
 
Mit diesem Beitrag nehme ich beim Küchenplausch-Erdbeer-Rezepte-Event teil.

Moosbeer-Kracherl

Dienstag, 21. Mai 2013

Mogst a Kracherl?

Moosbeeren [tirolerisch ausgesprochen: Moosbean] = Blaubeeren
Kracherl [tirolerisch ausgesprochen: Krachal] = Limonade


Mit dieser Frage hat man in den 80er-Jahren Kinderaugen zum Leuchten gebracht. Ein Kracherl war schon etwas Besonderes. Sonntag´s durften wir zum Mittagessen Kracherl trinken- also Sprite, Mezzo-Mix oder Almdudler- prickelnd & zuckersüß ;-) !
Mit dem Moosbeer-Kracherl kann man bei Kindern vermutlich nicht punkten, weil´s etwas säuerlich schmeckt- es ist aber herrlich erfrischend, und (fast) das Beste, das einem an einem warmen Frühsommertag passieren kann (falls uns 2013 noch ein warmer Frühsommertag passiert).

Zutaten für den Sirup (ergibt ca. 300 ml):
250 ml Wasser
120 g Zucker
125 g Moosbeeren (Blaubeeren)

Zubereitung:
Zucker mit Wasser in einem Topf erhitzen, bis sich der Zucker gelöst hat. Dann die Moosbeeren zugeben, und ca. 5-7 Minuten köcheln lassen, dazwischen immer wieder umrühren.
Den Sirup durch ein Sieb streichen, und erkalten lassen.

Zutaten fürs Kracherl (für 1 Liter):
Saft von 1 Zitrone (je nach Geschmack)
250 ml Sirup
Mineralwasser
Eiswürfel

Zubereitung:
Zitronensaft und Sirup in einen 1-Liter-Krug leeren und mit dem Mineralwasser aufgießen. Eiswürfel zufügen und genießen :-)

NACHTRAG:
Dank dem großartigen Tipp vom *fräulein glücklich* hab ich den Sirup jetzt gleich mit Prosecco probiert. Also ein Schuss vom Sirup, Prosecco und mit etwas Mineralwasser aufgießen und mit Eiswürfel vollenden *Moosbeer-Spriiiitz* IST das BESTE, das dir an einem warmen Frühsommertag passieren kann :-D !

Ginger Lemon Honey Pot

Samstag, 5. Januar 2013

Man hat die Wahl: entweder ärgert man sich über das fürchterliche Schmuddelwetter, ODER man zieht Komfort-Klamotten und warme Socken an, kocht sich einen Ginger Lemon Honey Pot, nimmt ein gutes Buch zur Hand, und macht es sich auf der Couch so richtig gemütlich.
Zutaten (für ca. 1 Liter):
ein ca. 5 cm langes Stück Ingwer
Saft einer Zitrone
1 Eßlöffel Honig

Zubereitung:
1 Liter Wasser aufkochen. Inzwischen den Ingwer schälen und in Scheiben schneiden. Die Ingwerscheiben in eine Teekanne geben und mit dem heißen Wasser übergießen. Ca. 10 Minuten ziehen lassen (wenn man die Ingwerscheiben länger ziehen lässt, wird der Tee schärfer), den Ingwer entfernen. Zitronensaft zugeben, mit dem Honig süßen und möglichst heiß genießen.
Variante: zusätzlich zum Ingwer könnte man noch eine halbe Zimtstange, 2-3 Kardamom-Kapseln (Kapseln öffnen, und die Samen herauspulen) und ein paar Safranfäden zugeben und ziehen lassen.

Der Ingwer-Zitronen-Honig-Tee tut sehr gut bei ersten Erkältungsanzeichen, Halskratzen.

Geschenke aus der Küche: Homemade Baileys + 1001-Nacht-Elexier

Montag, 17. Dezember 2012

Für alle Last-Minute-Schenker hätt ich da noch was: Homemade Baileys (zum Reinlegen) und 1001-Nacht-Elexier (schmeckt wunderbar in Prosecco).

Zutaten für den Baileys:
3 frische Dotter
1 EL löslicher Kaffee
200 g Staubzucker
250 ml Korn
1 TL Vanilleextrakt
4 EL Rum
400 ml Sahne

Zubereitung:
Eigelbe und Kaffee mit einer Gabel verquirlen, bis sich der Kaffee vollständig gelöst hat. Den Staubzucker in eine große Schüssel sieben und mit 4 EL Korn gut verrühren. Den restlichen Korn, Vanilleextrakt, Rum und die Eigelb-Kaffee-Mischung zum Staubzucker geben. Mit dem Schneebesen verrühren und die Sahne zufügen. Den Homemade Baileys in sterilisierte Flaschen abfüllen und mindestens 6 Stunden kalt stellen.
Quelle: sweet paul 4/2012



Zutaten für das 1001-Nacht-Elexier:
2 grüne Kardamomkapseln
1 Stück Ingwer (ca. 3 cm)
1 Vanilleschote
250 g Zucker
1/4 Liter frisch gepresster Orangensaft
1/2 Zimtstange
15-20 Safranfäden

Zubereitung:
Die Kardamomkapseln leicht andrücken, den Ingwer schälen und in Scheiben schneiden. Die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Mark herauskratzen.
Vorbereitete Zutaten zusammen mit Zucker, Orangensaft, Zimt, Safran und 1/4 Liter Wasser in einen Topf geben, aufkochen und bei mittlerer Hitze 5-10 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und über Nacht abgedeckt ziehen lassen.
Am nächsten Tag das 1001-Nacht-Elexier durch ein feines Sieb gießen, auffangen und in sterilisierte Flaschen füllen.
Das Elexier kann man mit Leitungs- oder Mineralwasser aufgießen, und als Limonade auf Eis trinken. Wunderbar schmeckt das Elexier mit Prosecco und Eiswürfel.
Geöffnete Flaschen unbedingt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb weniger Tage verbrauchen.
Quelle: Geschenkideen aus der Küche (Nicole Stich & Coco Lang)

Geschenke aus der Küche: Tiroler Eierlikör und Schoko-Kardamom-KEX

Sonntag, 2. Dezember 2012

Ein Eierlikörchen in Ehren kann niemand verwehren!!  ;-)
Dieses Eierlikör-Rezept hab ich vor Jahren von einer Freundin bekommen. Ich finde, es ist eines der besten Eierlikör-Rezepte die ich kenne! Nicht zu klebrig süß- und das finale Schlückchen Rum rundet das Ganze perfekt ab. Großen Wert lege ich auf ganz frische Goggä (Eier) von glücklichen Hühnern.
Die Schokoladen Keks hab ich aus dem Buch "Geschenkideen aus der Küche" von Nicole Stich & Coco Lang. Wem Kardamom zu exotisch ist, kann stattdessen gemahlenen Zimt oder Nelkenpulver verwenden.

 

Zutaten für den Tiroler Eierlikör (ergibt ca. 2 Liter):
3/4 Liter Rahm
300g Zucker
6 Vanillezucker
6 frische Dotter (von glücklichen Hühnern)
3/4 Liter Cognac
Rum

Zubereitung:
Den Rahm aufkochen und abkühlen lassen.
Inzwischen Dotter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren und in den erkalteten Rahm einrühren. Anschließend den Cognac dazurühren und einen Schuß Rum (ich habe den 80%igen genommen- bitte Vorsicht: in homöopathischen Dosen verwenden) dazugeben. Vor dem Abfüllen etwas stehen lassen.
Im Kühlschrank etwa 2 Monate haltbar. Vor dem Servieren schütteln.



Zutaten für die Schoko-Kardamom-KEX (für ca. 20 Stück):
3 grüne Kardamomkapseln
50g Zucker
100g Zartbitterschokolade ( 50-70%)
25g Butter
1 EL Likör (ich hab Baileys genommen) oder kalter Espresso
1 Ei (L)
50g gemahlene Walnüsse (alternativ Haselnüsse oder Mandeln)
50g Mehl
1/4 TL Backpulver
1 Prise feines Meersalz

zum Finalisieren:
50g Kristallzucker
50g Staubzucker

Zubereitung:
Die KardamomKapseln quetschen und aufbrechen, die dunklen Samen herauspulen und im Mörser mit 1/2 TL Zucker fein zermahlen. Die Schokolade grob hacken, zusammen mit Butter und Likör (oder Espresso) in eine kleine Metallschüssel geben und über dem heißen Wasserbad unter Rühren schmelzen lassen. Die Schüssel zur Seite stellen und die Mischung ein paar Minuten abkühlen lassen.

Ei mit 50g Zucker mehrere Minuten in der Küchenmaschine oder mit dem Mixer aufschlagen, bis die Masse dick wird und eine helle Farbe angenommen hat. Dann die Schokoladenmischung zugeben und kurz unterrühren.

Walnüsse, gemörserten Kardamom, Mehl, Backpulver und Salz zugeben und nur so lange unterrühren, bis alle Zutaten eben verteilt sind und der Teig eine gleichmäßige Konstistenz hat. Abgedeckt 2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.

Den Backofen auf auf 175°C (Ober-und Unterhitze) oder 160°C (Umluft) vorheizen, ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Kristallzucker und Staubzucker jeweil in ein Schüsselchen füllen. Mit einem Esslöffel Häufchen vom Teig abstechen und zu Kugeln rollen. Zuerst im Kristallzucker, danach im Staubzucker wälzen- die Kugeln sollen großzügig rundherum damit bedeckt sein. Mit etwa 5 cm Abstand auf das Backblech setzen und im Ofen (mittlere Schiene) 12-14 Minuten backen.

Das Blech aus dem Ofen nehmen und die KEX vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen. Bis zum Verschenken luftdicht aufbewahren.

***Weihnachten im Glas***- Küchenplausch Cocktailparty

Montag, 26. November 2012


Dies ist mein Beitrag zum Blogevent "Küchenplausch Cocktailparty- leckere Cocktails und edles Fingerfood".
Zutaten (für 4 Gläser):
1 Apfel
1 Birne
einige Rosinen
5g Marzipan
1 Vanilleschote
1 Zimtstange
6cl frischer Limettensaft
6cl Rum
6cl Amaretto
25cl Apfel-/Orangensaft (gemischt)
Sekt oder Champagner zum Aufgiessen
getrocknete Orangenscheiben für die Garnitur
 
Zubereitung:
Apfel, Birne, Rosinen, Marzipan, Vanilleschote, Zimtstange, Limettensaft, Rum und Amaretto ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze kochen, abkühlen lassen. Zimtstange und Vanilleschote entfernen, pürieren. In Gläser je 8cl von dem Püree und je 6cl Apfel-/Orangensaft geben und mit Sekt/Champagner aufgiessen. Abschliessend mit einer getrockneten Orangenschale garnieren.
 

 
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