Schoko Créme Brûlée "Diabolo"

Dienstag, 4. März 2014

Letzten Freitag hat mich ein tolles Päckchen erreicht- gefüllt mit allerlei feinen Gewürzen von einer kleinen Gewürzmanufaktur aus Deutschland. SPIRIT OF SPICE garantiert, dass alle Gewürze frei von Glutamat, Hefeextrakt, Konservierungs- und Trennmittel sind und sie kommen ohne künstliche Zusätze, Rieselhilfen, Aromen und Farbstoffe aus.

Ich liebe Gewürze- doch als erstes hat mich (als bekennender Süß-Junkie) der Bio Diabolo Zucker verzaubert. Durch die Zugabe von Zimt, Orange, Kardamom, Muskat, Chili & Nelke bekommt der braune Zucker einen einzigartigen Geschmack. Schon allein das Reinschnuppern hat mich fast süchtig gemacht ;-)

Da bin ich doch gleich in die Küche, und was dabei herausgekommen ist, seht ihr hier:


Eine feine, schokoladige Créme Brûlée mit knackiger Zuckerkruste obendrauf.
Von der Menge her ist das eine eher kleine Nachspeise. Ich finde allerdings, dass es recht üppig ist und von daher muss es gar nicht mehr sein. Schön wären natürlich noch ein paar rote Beeren zur Garnitur. Da diese im Moment nicht Saison haben, hab ich darauf verzichtet.

Zutaten für 4 Portionen:
(Créme Brûlée Schälchen mit einem Durchmesser von ca. 6,5 cm; Höhe: ca. 4,5 cm)
50 g Schokolade (mit 70% Kakaoanteil)
100 ml Sahne
100 ml Vollmilch
2 frische Dotter (Bio)
1 Prise Salz
Mark einer halben Vanilleschote
weißen Kristallzucker zum Karamellisieren


 leider haben 2 Portionen das Fotoshooting nicht überlebt.

Zubereitung:
Den Backofen auf 125°C vorheizen.
Die Schokolade reiben oder klein hacken. Sahne und Milch in einen Topf geben, das Vanillemark zufügen, kurz aufkochen, Schokolade zugeben, Deckel drauf, und beiseite stellen (vor der Weiterverarbeitung nochmals durchrühren. Sollte sich die Schokolade nicht vollständig gelöst haben, den Topf nochmal auf die Platte stellen und die Schoko-Sahne-Milch erwärmen).
In der Zwischenzeit 20 g Zucker mit 2 Eidotter und einer Prise Salz cremig rühren. Nun die noch recht warme Schoko-Sahne-Milch-Mischung in einem dünnen Strahl vorsichtig in die Zucker-Eier-Mischung rühren (nicht zu stark schlagen, damit nicht zuviele Luftblasen entstehen).  und die Masse auf 4 ofenfest Schälchen aufteilen. 
Die Schälchen in eine ausreichend große ofenfeste Form stellen und soviel heißes Wasser zugeben, dass die kleinen Förmchen bis 1/2 cm unter dem Rand im Wasser stehen. Darauf achten, dass kein Wasser in die Créme Brûlée-Masse spritzt. Nun stellt man das Ganze für 50 Minuten (unterste Schiene) in den Ofen.
Die Creme bei Raumtemperatur abkühlen lassen und dann mindestens für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen (besser über Nacht). 

Fertigstellung:
Die Créme ca. eine halbe Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen. Zucker auf die Créme streuen und mithilfe des Gasbrenners karamellisieren, die Karamellschicht hart werden lassen und sofort genießen.

Anmerkung: ich habe verschiedene Zuckerarten zum Karamellisieren ausprobiert. Das beste Ergebnis bekam ich mit weißem Kristallzucker, weil der ohne zu "verbrennen" karamellisiert ist.

Hier zeig ich euch noch meine "Gewürz-Schätze":


und ein kleines Säckchen Tahiti Vanillezucker


VIELEN DANK für das schöne Gewürz-Paket!

Karotten-Kokos-Ingwer-Orangen-Suppe

Freitag, 28. Februar 2014

Als wir im Januar in Wien waren, haben wir in einem wirklich coolen Restaurant zu Abend gegessen. Als Vorspeise wurde eine "Karotten-Variation" serviert. Karotte asiatisch eingelegt, gekocht, als Püree...und die interessanteste Komponente: Eis. Leicht süß und cremig. Sehr vielseitig verwendbar, dieses Wurzelgemüse.

Mögt ihr Karotten? Ich hab da ja so meine Eigenheiten. Weichgekochten Karotten als Beilage oder gekochtem Karottensalat kann ich nicht viel abgewinnen. Frisch gepressten Karottensaft, frische Karotten fein in den Salat geraspelt oder im Kuchen versteckt liebe ich- genau so wie Karottensuppe.


Diese Suppe werdet ihr mögen. Karotten + Kokos + Ingwer + Orange. Die Zutaten dafür hat man auch meistens zu Hause. Sollten gerade keine Orangen auf Lager sein, kann man natürlich auch auf Orangensaft aus dem Tetrapack zurückgreifen.


Zubereitung:
Zwiebel und Ingwer schälen und klein würfeln. Karotten ebenfalls schälen und in Scheiben schneiden.
In einem hohen Topf das Rapsöl erhitzen, Zwiebel- und Ingwerwürfel bei mittlerer Hitze anbraten. Den braunen Zucker dazugeben und etwas karamellisieren lassen. Karotten zugeben, unter Rühren etwas anbraten, mit Gemüsebrühe und Kokosmilch aufgießen, leicht salzen und pfeffern und ca. 20 - 25  Minuten leicht köcheln lassen.
Die Suppe mit dem Stabmixer pürieren, den Orangensaft (gut 1/8 Liter) zugeben, nochmal kurz aufkochen und zum Schluß durch ein Sieb passieren. 

Zur Deko hab ich etwas Kokosmilch erhitzt und mit dem Milchschäumer aufgeschäumt. Ein paar Sprossen darüber streuen und fertig.



Fluffige Apfel-Walnuss-Buttermilch-Muffins

Sonntag, 23. Februar 2014

Es gibt Zeiten, da gelingt einem nix. Wirklich nix. Die Küche versinkt im Chaos, das Ergebnis ist bescheiden und reicht nur aus, um die Hühner meiner Arbeitskollegin glücklich zu machen (jawoll, die bekommen auch Kuchen. Manchmal). Sogar die Kamera ist bockig und sträubt sich, hübsche Bilder zu machen. Inspirationstief. Blog-Blockade.
Ein Erfolgserlebnis muss her. Jetzt. Sofort. Da ist mir ein Backbuch eingefallen, dass ich von meiner NY-Reise mitgebracht habe. "Best Baking" von America´s Test Kitchen. Getestete Rezept mit 100% Gelingsicherheit. Hab mir gedacht, ich starte mal mit was EINFACHEM. Muffins. Kinderleicht, superlecker- ein tolles Grundrezept, dass sich vielfältig abwandeln lässt.
Ich hab noch ein paar traurige Äpfelchen im Keller und Walnüsse von der Weihnachtsbäckerei im Vorratsschrank gefunden. Besser hätten sie nicht enden können:


Das Tolle an dem Rezept ist, dass man nicht mal einen Mixer braucht. Die trockenen Zutaten mischen, die flüssigen Zutaten zusammen verquirlen, zusammenfügen und fertig.
Die Teigmenge schaut erstmal sehr viel aus. Is es auch. Aber es geht sich aus.

Zutaten (für 12 Stück):
125 g Butter
330 g Mehl
170 g Backzucker (Feinkristallzucker, oder Kristallzucker)
1 EL Backpulver
1 TL Zimt
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz
1/4 Liter Buttermilch
2 große Eier
50 g grob gehackte Walnüsse
2 mittelgroße Äpfel



Zubereitung: 
Die Butter in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen, beiseite stellen und abkühlen lassen. Die warme Herdplatte noch gleich nutzen und die gehackten Walnüsse bei mittlerer Hitze unter Rühren rösten, beiseite stellen und abkühlen lassen.
 Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen, ein Muffinblech mit Förmchen auslegen.
Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden.
Mehl mit Backpulver, Zimt und Natron in eine große Schüssel sieben. Zucker und Salz dazugeben und verrühren. In einer anderen Schüssel die Eier mit mit der Buttermilch verquirlen. 
Nun die Eier-Buttermilch-Mischung mithilfe eines Teigschabers "schlampig" (das heisst, es sollen/können ruhig ein paar Klumpen im Teig sein- nicht zu gut durchmischen) unters Mehl mischen, die abgekühlte Butter zugeben und ebenfalls untermischen. Die gewürfelten Äpfel und gerösteten Walnüsse noch unterheben und die Masse in die Muffinsformen verteilen. Auf mittlerer Schiene 25 Minuten backen, bis die Oberfläche eine gold-braune Farbe bekommt (Stäbchentest).
Die Muffins im Muffinblech kurz überkühlen lassen, dann auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.







 
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