Die BESTE Käsesahne der WELT!

Sonntag, 8. September 2013

Den heutigen Post widme ich Melli zum ihrem ersten Blog-Geburstag. Die liebe Melli hat eine schöne Aktion gestartet. Jeden Tag gibt´s einen neuen Geburstags-Gastpost. Ich bin in dieser Reihe der 5. Gratulant. Vor mir waren schon einige kreative Damen am Werk und haben leckere Süßspeisen gezaubert: Minikleine Blaubeertörtchen, Bananen-Doppeldecker, Mini Whoopie-Pies, und Schwarzwälder Küsschen.

Ich habe heute unser bestes Familientortenrezept mitgebracht. Die BESTE, die ALLERBESTE Käsesahne der Welt! Und da ich weiß, dass Melli eine Vorliebe für Topfen (ich komme aus Österreich, da heisst das nicht Quark) und Himbeeren hat, ist dieses Tortenglück entstanden:

 
Liebe MELLI,
auf ein neues Jahr voller Blogger-Freude, tollen Rezepten und jeder Menge Inspirationen!
 
 
Zubereitung Bisquitteig:
 Den Backofen auf 180°C vorheizen (Ober-und Unterhitze), und eine Tortenform mit einem Durchmesser von 18 cm ausfetten.
Die Eier trennen. Das Eiweiss mit 40 g Zucker und einer Prise Salz zu Schnee schlagen. Mehl mit Backpulver und Maizena versieben. Dotter mit 50 g Staubzucker, 2 EL lauwarmen Wasser und der Zitronenschale schaumig rühren. Nun abwechselnd Eischnee und und Mehlmischung unter die Dottermasse heben. Den Kuchenteig in die vorbereitete Form füllen und ca. 20 Minuten backen.

Zubereitung Fülle:
Die Gelatine in Wasser einweichen und ein paar Minuten quellen lassen. Sahne steif schlagen. Die Himbeeren waschen.
Den Topfen mit Staubzucker, Zitronensaft und -schale, Vanillezucker und einer kleinen Prise Salz verrühren. Die Gelatine entweder tropfnass in einen Topf geben und erhitzen, bis sich die Gelatine aufgelöst hat (ich erhitze immer etwas Grand Manier oder Rum in einem Topf, und geben dann die ausgedrückte Gelatine dazu). Nun Die Gelatine zügig in die Topfenmasse einrühren.

Fertigstellung:
Den Bisquit in der Mitte auseinanderschneiden und den Boden wieder in die Tortenform legen (den Tortenring umspannen). Die Hälfte der Topfenmasse darauf verteilen. Die Himbeeren über die Topfencreme geben. Die andere Hälfte der Topfenmasse darüberstreichen. Den "Bisquit-Deckel" darauflegen, und die Torte mindestens 3 Stunden- besser über Nacht- kalt stellen. Mit Himbeeren und Staubzucker garnieren.

Bei einer Tortenform mit dem Durchmesser von 26 cm die Zutaten und die Backzeit verdoppeln.

Rosmarin-Stangerl mit getrockneten Tomaten

Freitag, 6. September 2013

Vor einiger Zeit hat mich die liebe Cathi von Carpe Kitchen gebeten, einen Gastauftritt in ihrer Küche zu machen. Gerne bin ich ihrem Ruf gefolgt und habe mich für diese Rosmarin-Stangerl entschieden. Da das Wetter zur Zeit noch in sommerlicher Stimmung ist, möchte dieses Rezept gerne mit euch teilen.
Zutaten für ca. 25-30 Stück:
500 g glattes Mehl
1 TL Salz
2 EL Olivenöl
42 g Germ
320 ml lauwarmes Wasser
80 g getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
4 Rosmarin-Zweige

Zubereitung:
Die Rosmarin-Zweige waschen, die Nadeln abzupfen und hacken. Die getrockneten Tomaten abtropfen lassen und klein schneiden.
Den Germ im lauwarmen Wasser auflösen. Mehl, Salz, Olivenöl in eine Schüssel geben, und das lauwarme Wasser (mit dem aufgelösten Germ) dazugeben, vermischen und mit den gehackten Rosmarinnadeln und den gehackten Tomaten zu einem mittelfesten Teig kneten. Bei Bedarf noch etwas Mehl einarbeiten.
Den Backofen auf 200°C (Ober-und Unterhitze) vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.
Den Teig zugedeckt ca. 40 Minuten an einem warmen Ort rasten lassen (Zugluft vermeiden), dann nochmal durchkneten und halbieren. Jede Teighläfte zu einer "Wurst" formen, in ca. 12-15 Teile teilen und zu Stangen rollen.
Die Teigstangen auf beide Backbleche aufteilen, mit Wasser bestreichen und ca. 15 - 20 Minuten backen.
Die Rosmarin-Stangerl schmecken lecker zum Grillen, beim Picknick, oder zur Jause mit Ziegenkäse und einem schönen Glas Wein.

Nektarinen-Gugl

Sonntag, 25. August 2013

Sonntag. Regen. Auch mal fein, oder?
Gestern Nachmittag haben wir uns hochmotiviert auf die Eierschwammerlsuche gemacht. Nach 90-minütiger intensiver Schwammerlsuche (inklusive zerkratzter Wadln und lädiertem Knie)  haben wir eine bescheidene Ausbeute von 75 g echter Alpbacher Eierschwammerl mit nach Hause gebracht. Das hätte gerade mal für eine Kinderportion Eierschwammerlnudeln gereicht! Kurz überlegt- hab ich meine regional-saisonalen-Einkaufsprinzipien situationsbedingt optimiert und die restlichen Eierschwammerln gekauft. Polnische. Wenn schon nicht regional, dann wenigstens saisonal. Geschmeckt hat´s lecker und an der frischen Luft waren wir auch. FAZIT: suchen macht mehr Spaß, wenn man auch findet ;-)

Heute wird mal ein herrlich fauler Sonntag zelebriert mit allem was dazugehört. Natürlich gehört zu so einem Sonntag auch ein feiner Guglhupf.
Zutaten:
200 g Butter (zimmerwarm)
250 g Staubzucker
1 EL Vanillezucker
4 Eier (zimmerwarm)
350 g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
1/8 l Milch (zimmerwarm)
4 Nektarinen
 
ausserdem: weiche Butter und Kristallzucker für die Form

Zubereitung:
Den Backofen auf 175°C vorheizen (Ober- und Unterhitze). Die Guglhupf-Form mit der weichen Butter auspinseln. Damit der Gugl eine schöne Zucker-Kruste bekommt, wird die Form anstatt mit Mehl mit Kristallzucker ausgestreut.
Die Nektarinen schälen, und in kleine Stücke schneiden.
Die zimmerwarme Butter mit Staub- und Vanillezucker cremig rühren (Mixer, Küchenmaschine). Nach und nach die Eier einzeln unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver versieben, und abwechselnd mit der Milch locker und zügig unter die Butter-Zucker-Eier-Masse rühren. Zuletzt die Nektarinen-Stücke unterheben, den Kuchenteig in die vorbereitete Guglhupf-Form füllen und ca. 50 Minuten backen (Stäbchen-Probe) bis die Oberfläche eine hellbraun-goldene Farbe bekommt.
 
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