Birnenkuchen mit Mascarpone

Montag, 23. Oktober 2017


Seid ihr auch so gerne auf Pinterest? Ich könnte dort STUNDENLANG herumstöbern.....am Wochenende hab ich mal meine Pinnwände aufgeräumt und bin über diesen Kuchen gestolpert. Entspricht total meinen Kriterien. Einfach, schnell....mit Obst aufgepeppt...perfekt! Ich hab das Rezept nur ein klein wenig verändert, bezw. angepasst.

Ich schaue mir Cremetorten, Motivtorten und alles was es da so an fancy Bäckereien gibt zwar gerne an- esse aber am Allerliebsten die einfachen Kuchen...mit einem Batzen Schlagrahm dazu- wunderbar! Vielleicht bin ich da nur ein wenig altmodisch....so wie meine Foto-Props...ist dir aufgefallen, dass auf dem kleinen Behälter "Zimmt" steht? Ich habe in einer einschlägigen Gruppe nachgefragt- angeblich hat man zwischen Ende 1890 und 1910 "Zimmt" geschrieben. Ach, wie ich meine alten Schätze liebe <3 !


Zutaten (für eine Springform mit einem Durchmesser von 24 cm):
190 g Mehl
95 g Stärkemehl
1/2 Pckg. Backpulver
1 TL Zimt
1/4 TL Salz
150 g Backzucker (Feinkristallzucker)
1 Pckg. Vanillezucker
3 Eier
200 g Mascarpone
3 EL Öl (ich habe Haselnussöl genommen)
2 Birnen


Zubereitung:
Backofen auf 170°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Einen Bogen Backpapier in die Springform klemmen.

Mehl sieben, mit Stärkemehl, Backpulver, Zimt und Salz vermischen, beiseite stellen.

Birnen schälen und entkernen. Eine davon würfeln, die Andere in Spalten schneiden.

Zucker, Vanillezucker und Eier mit der Küchenmaschine cremig aufschlagen. Mascarpone zugeben, weiterrühren, bis die Masse homogen ist. Das Mehl-Gemisch mit dem Schneebesen unterrühren, dann das Öl zugeben, zuletzt die Birnen-Würfel unter die Masse mischen. Den Teig in die vorbereitete Springform füllen, mit den Birnenspalten belegen.

Ca. 1 Stunde backen (Stäbchenprobe). 

Hinweis: dieser Kuchen schmeckt frisch gebacken am Besten.


Kürbiskuchen mit Schokostücken

Sonntag, 15. Oktober 2017



Heute gibt es einen feinen Kuchen, dessen Hauptakteur etwas zwiespältig ist. Der Kürbis kann sich nämlich nicht entscheiden, ob er zum Obst oder Gemüse gehören will.

Die Verwendung vom Kürbis ist ja auch wahnsinnig vielfältig. Suppen, Aufläufe, Risotto, als Beilage, gebraten, gekocht, im Ofen geschmort, karamellisiert oder gebacken (Kuchen, Brot). In welcher Form schmeckt denn dir Kürbis am Besten?

In meiner Kuchen-Variante wird der Hokkaido-Kürbis roh verwendet . Zimt kommt bei mir ab September in (fast) jedes Gebäck. Und mit Schokolade wird die (Kuchen)Welt einfach noch ein bisschen schöner.


Zutaten für eine Kastenform klein (10 x 24 cm):
180 g Mehl
1/2 Packung Backpulver
1 TL Zimt
50 g geriebene Haselnüsse
120 g Rohrohrzucker extrafein
1 Vanillezucker
2 Eier
eine gute Prise Salz
1/8 l Rapsöl
1 EL Rum
50 g Sauerrahm
50 g gehackte Zartbitterschokolade
125 g fein geriebenen Hokkaido-Kürbis (muss nicht geschält werden)

Außerdem:
Staubzucker zum Bestreuen


Zubereitung:
Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Kastenform mit Backpapier auslegen.
Mehl mit Backpulver und Zimt versieben, Nüsse untermischen, beiseite stellen.

Zucker, Vanillezucker, Salz und Eier mit der Küchenmaschine cremig aufschlagen. Rapsöl unter ständigem Rühren zugießen. Rum und Sauerrahm unter Rühren zugeben. Mehlmischung mit dem Schneebesen unterheben. Zuletzt geraspelten Kürbis und Schokostücke mit der Teigspachtel unter den Teig heben.

Masse in die Form füllen, und ca. 55 Minuten backen (Stäbchenprobe). Auf einem Kuchengitter überkühlen lassen, dann mitsamt dem Backpapier aus der Form heben und vollständig auskühlen lassen. Mit Staubzucker bestreuen.

Saftig(st)er Walnuss-Schokokuchen

Sonntag, 8. Oktober 2017


Wenn ich eine Rezept-Überschrift lese, wie zum Beispiel "bester Apfelkuchen ever" oder "supersofte Zimtschnecken", oder der "schokoladigste Schokokuchen der Welt"....dann ist es um mich geschehen und ich MUSS einfach weiterlesen. Das klingt doch wie ein Versprechen!

Obwohl das Empfinden natürlich subjektiv ist, ist man schon eher dazu geneigt ein Rezept durchzulesen, wenn einem in der Überschrift ein Superlativ ins Auge springt?!

Ganz im Ernst: hättest du weitergelesen, wenn ich den Kuchen als "einfachen Nusskuchen", oder "Schoko-Nusskuchen" bezeichnet hätte? Der Grund, WARUM der Kuchen wirklich saftig wird, liegt vermutlich daran, dass eine gekochte, geriebene Süsskartoffel (oder Kartoffel) in den Teig kommt.
Ich bin mir sicher: Hätte ich "Süsskartoffelkuchen" geschrieben, wären vermutlich 50% der Leser nicht weiter als bis zur Überschrift gekommen. Wer will schon Kartoffeln in seinem Kuchen ;-)

Achja- ich habe meinen Kuchen in einer 18 cm kleinen Springform gebacken (kleiner Haushalt, und so....außerdem sieht ein kleiner Kuchen doch immer viel hübscher aus). Für eine 26 cm Springform einfach die doppelte Masse nehmen.
Noch mehr Tipps gibts ganz unten! Viel Freude beim Ausprobieren!


Zutaten für eine Springform mit 18 cm Durchmesser:

100 g gekochte, abgekühlte und geriebene Süsskartoffel (oder Kartoffel)
125 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
70 g fein geriebene Walnüsse (oder Haselnüsse)
60 ml Rahm/Sahne
1 EL Vanilleextrakt (oder Rum oder weglassen)
125 g zimmerwarme Butter
125 g Rohrohrzucker extrafein (oder Feinkristallzucker)
1 Prise Salz
2 Eier zimmerwarm, verquirlt
50 g geriebene Haushaltsschokolade

ca. 120 - 150 g Lieblingsmarmelade nicht zu süß (ich habe meine Zwetschgenmarmelade mit Rum genommen) zum Füllen

Staubzucker zum Bestreuen


Zubereitung:
Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Backpapier in die Springform klemmen.

Mehl mit Backpulver und Zimt versieben, mit den Walnüssen mischen und beiseite stellen. Sahne/Rahm mit Vanilleextrakt mischen.

Zimmerwarme Butter mit Zucker und einer Prise Salz mit dem Mixer cremig aufschlagen. Langsam unter Rühren die verquirlten Eier dazu geben, gut mixen, zuletzt die geriebene Schokolade unterrühren.

Mehlgemisch und Sahne nun abwechselnd mit der Teigspachtel unterheben. Zuletzte die Süsskartoffelraspel (oder Kartoffelraspel) unterheben. In die Springform füllen und ca. 45 - 50 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Auf dem Kuchengitter etwas überkühlen lassen, den Ring entfernen und vollständig auskühlen lassen.

Kuchen in der Mitte durchschneiden, mit Marmelade füllen und etwas durchziehen lassen. Mit Staubzucker bestreuen und mit geschlagenem Rahm servieren.



Den Kuchen kann man sehr gut vorbereiten, und schmeckt am nächsten Tag fast noch besser.

Für eine 26 cm Springform einfach die doppelte Menge nehmen.

Anstatt der Zwetschgenmarmelade könnte man Ribisel- oder auch Preiselbeermarmelade nehmen.

Wer möchte, kann mit verschiedenen Gewürzen experimentieren. Weihnachtlich interpretiert vielleicht mit Lebkuchengwürz, statt mit Zimt.

Das schöne Staubzucker-Muster habe ich mit dem selbstgehäkelten Deckchen von Tante Elfriede gemacht. 


 
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