Guacamole

Sonntag, 27. August 2017


Die wunderbarste Erfindung, seit es Avocados gibt! Guacamole! Das Einfachste ist oft auch das Beste. Wichtig sind gute, reife und frische Zutaten.

Guacamole ist fixer Bestandteil bei jeder Grillerei, bei der Tex-Mex-Party und beim Fondue-Abend. Oder einfach nur so....mit Tortilla Chips und einem Bierchen.

Wer stark genug ist, kann natürlich auch eine frische Chillischote anstatt dem Chillisalz verwenden. Ich mag es sehr gerne würzig, aber bin etwas schärfe-empfindlich.


Zutaten:
2 - 3 reife Avocados (je nach Größe)
Saft einer Limette
1 Schalotte
Tomaten, nach Geschmack (z.B.: Mini San Marzano oder Cocktailtomaten)
einen guten EL frisch gehackte Korianderblätter
einen guten EL Creme fraiche
Chillisalz


Zubereitung:
Avocados aus der Schale lösen, in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken und sofort mit dem Limettensaft verrühren.

Schalotte fein würfeln. Tomaten vierteln, Trennhäute und Kerne entfernen, und das Tomatenfruchtfleisch ebenfalls fein schneiden.

Schalotten, Tomaten, Koriander und Creme fraiche unter die zerdrückten Avocados mischen, mit Chillisalz abschmecken. Am Besten gleich verspeisen. Damit die Guacamole nicht so schnell braun wird, einfach den Kern einer Avocado in die Creme stecken.

Pasta mit cremig-würziger Paprikasauce

Samstag, 29. Juli 2017


Es gibt Pasta! Es kommt ja eigentlich viel zu selten Gekochtes auf den Blog. Der Grund dafür ist, dass Kuchen viel geduldiger ist und sich einfacher fotografieren lässt. 
Bis ich dieses köstliche Gericht endlich essen konnte, wars leider kalt. Jomei. Was tut man nicht alles, um eine unattraktive rot-orange Sauce gut aussehen zu lassen ;-)

Mein all-time favorite Nudelgericht ist die Rucki-Zucki-Pasta.  Herrlich unkompliziert und schnell auf dem Tisch. 
Diese Sauce erfordert zwar ein wenig mehr an Vorbereitung, weil ja die Paprikaschoten im Ofen geröstet werden müssen- ist geschmacklich aber ein echter Knaller. Das Rösten und Pürieren kann man auch schon am Vortag vorbereiten- dann ist die eigentliche Zubereitung im Nu vorbei. 


Zutaten (für 2 Personen):
2 - 3 rote Paprika (je nach Größe)
200 ml heiße Gemüse- oder Hühnerbrühe
1 Spritzer Limettensaft
1 - 2 EL Olivenöl
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer
Cayenne-Pfeffer
70 g Doppelrahmfrischkäse
Sardellen in Öl, nach Geschmack (ich habe 10 Stück genommen)


Außerdem:
250 g Pasta (Spaghetti)
frisch gehackte Kräuter (Petersilie oder Basilikum)

Parmesan


Zubereitung:
Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
Paprika waschen, halbieren, Stängel, Samen und Trennhäute entfernen.
Mit der Schnittfläche nach unten auf das Backblech legen, und ca. 35 - 40 Minuten im Backofen rösten (die Haut wird teilweise schwarz).

In der Zwischenzeit Schalotten und Knoblauch klein schneiden. Die Sardellen kurz mit Wasser abspülen und ebenfalls zerkleinern.

Ein Geschirrtuch in heißes Wasser tauchen, auswringen. Backblech aus dem Ofen holen, die Paprikahälften mit dem Geschirrtuch abdecken und 10 Minuten stehen lassen. So lässt die dann die Haut besser abziehen.

Nun die Haut von den Paprikahälften abziehen, mit heißer Brühe und einem Spritzer Limettensaft pürieren.

Nudeln nach Packungsanleitung kochen.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen (mittlere Hitze). Schalotten und Knoblauch ca. 2 Minuten andünsten, Paprika-Püree und Sardellen zugeben, kurz aufkochen, würzen (das Salz bitte vorsichtig dosieren, da die Sardellen schon ziemlich salzig sind), Frischkäse unterrühren.

Die fertig gekochte Pasta mit der Sauce vermischen. Falls die Sauce zu dick ist, gegebenenfalls mit etwas Nudelwasser strecken.

Mit gehackten Kräutern (Petersilie oder Basilikum) und Parmesan servieren.



Moosbeer-Marmelade

Sonntag, 23. Juli 2017


Letzten Sonntag hat mich meine gute, alte (im Sinne von langjährig) Freundin Petzi mit einem Kübel voller selbst gepflückter Moosbeeren überrascht. Halleluja! Das ist wie Ostern und Weihnachten. Und Geburtstag. Ich bilde mir ein, dass die Moosbeeren aus dem Wald viiieeel besser schmecken als die Kulturheidelbeeren. Um von diesem puren, vollen, guten Geschmack möglichst lange was zu haben, kocht man am Besten Marmelade ein.

Am Liebsten streiche ich die Moosbeer-Marmelade auf ein frisches Stück Brioche. Ich mags auch total gerne, einen Klecks Marmelade ins Natur-Joghurt zu rühren....mmmhhh....aber ich bin ja mit meinem Selbsteingekochten recht sparsam- damit ich das ganze Jahr über auskomme.

Ich hoffe ich schaffe es dieses Jahr selber nochmal, einen Kübel voll herrlicher Moosbeeren zu ernten. Das "Riffeln" der Beeren ist ja an sich eine recht meditative Angelegenheit....wenn nur das Ausklauben (Übersetzung: "mit den Fingern mühsam auslesen") nicht wäre....


Zutaten:
1 kg Moosbeeren, gesäubert
1 Säckchen Gelierhilfe 3 : 1
350 g Demerara Rohrohrzucker 
2 cl Gin (ersatzweise Rum)


Zubereitung:
Die Moosbeeren zerkleinern (entweder mit dem Pürierstab, Thermomix oder ähnlichem).
In einem genügend großen Kochgeschirr die zerkleinerten Früchte mit der Gelierhilfe vermischen und unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Den Zucker einrühren, nochmals sprudelnd aufkochen, weitere 3 - 5 Minuten unter Rühren weiter kochen lassen. In der letzten Minute Gin zugeben.
Die Marmelade heiß in saubere Gläser füllen, verschließen und ca. für 5 Minuten auf den Deckel stellen.
Ergibt je nach Größe vom Glas 3 - 4 Portionen.

 
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