Seelenfutter: Zimtparfait mit karamellisierten Kürbisstücken

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Gerade noch läuft ein toller Blogevent von Sabine Schlimm mit dem Motto "Seelenfutter".
GUTES Essen macht Laune, oder? Probiert doch mal dieses Zimtparfait mit karamellisierten Kürbisstücken. Klingt ungewöhnlich? JA! Falls euch das doch zu extravagant erscheint: Rotweinpflaumen zum Beispiel passen auch hervorragend zum Zimtparfait.

Zutaten für 4 Portionen:
200 ml Sahne
2 frische Bio-Eier
60 g Kristallzucker
1 EL Vanillezucker
2 TL Zimt
ev. 4 Zimtstangen für die Deko

300 g Hokkaido-Kürbisfleisch
5-6 EL Kristallzucker
etwas Butter

Zubereitung:
Sahne steif schlagen. Die Eier mit Kristallzucker, Vanillezucker und Zimt zuerst über Dampf mit dem Mixer schaumig schlagen, dann die Masse kalt (also runter von der dampfenden Schüssel) weiterrühren. Die Sahne locker unter die Eier-Zucker-Masse heben. In Förmchen füllen ( ich habe IKEA-Gläser genommen: Svalka 20 cl- hat super funktioniert) und mindestens 4 Stunden in den Tiefkühlschrank stellen. Ich habe nach ca. einer Stunde die Zimstangen in die angefrorene Masse gesteckt, und mit Frischhaltefolie abgedeckt.

Das Kürbisfleisch würfeln (nicht zu klein würfeln, da der Kürbis sonst verkocht und alles ziemlich "breiig" wird) und mit dem Kristallzucker mischen.
In einer beschichteten Pfanne etwas Butter zerlassen. Die gezuckerten Kürbiswürfel karamellisieren lassen.

Vor dem Servieren das Eis aus dem Tiefkühlschrank nehmen und etwas antauen lassen. Mit den warmen, karamellisierten Kürbiswürfeln anrichten.

Dieses Dessert lässt sich wunderbar vorbereiten.


Heiße Gewürz-Schokolade

Sonntag, 27. Oktober 2013

Mein Elternhaus ist eine wahre Fundgrube für Schätze aus längst vergangenen Tagen. Ich liebe es, alte Fotos anzuschauen und in abgegriffenen Büchern zu blättern.
Unter anderem habe ich ein Kochbuch aus den 50er-Jahren gefunden.

Der erste Absatz der Einleitung hat mich schon sehr amüsiert:
"Kochen muss man mit Verstand, Gefühl, Herz und Hand. Nur wer mit Freude, Verständnis, großen Fleiss und Ausdauer ans Werke geht, wird sich und anderen Freude bereiten.
Wer nicht Lust, Geschmack und Verständnis zum Kochen hat, der lege den Kochlöffel weg, er wird sich und anderen Verdruss und Ärger ersparen, muss aber auch auf die innere Befriedigung, ein gutes Hausmütterchen sein zu wollen, verzichten."


Auch diese Empfehlung hat mir gefallen:
"Maltinkakao und Nährsalzkakao sind dem gewöhnlichen Kakao vorzuziehen, weil sie weniger verstopfen."


Die 3 entzückenden Mädels sind meine Tanten.

Das Rezept für den Kakao war dann doch nicht so ganz das richtige für mich.
Meine Variante mit den Gewürzen und hochwertiger Schokolade ist mehr als"nur" Kakao. 100% Genuss. Cremig und zart aromatisiert. GLÜCK zum TRINKEN.

Zutaten (für 2 große Tassen):
400 ml Milch
1 Zimtstange
1 Sternanis
4 Kardamomkapseln
2 schwarze Pfefferkörner
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 Messerspitze Nelkenpulver
80 g Schokolade (70% Kakaoanteil)
1 TL braunen Zucker

Zubereitung:
Die Kardamomkapseln mit einem Messer halbieren, die Pfefferkörner mit dem Messer etwas flach drücken. Den Ingwer schälen und in Scheiben schneiden. Alle Gewürze in einen Teefilter packen (man kann die Gewürze auch lose in die Milch geben, jedoch muss man die Milch, bevor man die Schokolade zugibt, abseihen). Den Teefilter mit der Milch und dem Nelkenpulver bis knapp unter den Siedepunkt aufheizen und ca. 10 Minuten ziehen lassen.
Den Teefilter entfernen und den Zucker zugeben. Die Schokolade in Stücke brechen und in der Gewürzmilch (knapp unter dem Siedepunkt) etwa 3 - 5 Minuten schmelzen lassen, dann mit einem Milchschäumer (Schneebesen oder Stabmixer) aufschäumen.

Haferflocken-Rosinen-Cookies

Samstag, 19. Oktober 2013

Amerika. Das Land der Giant-Cookies. Cookies, so groß wie ein Dessertteller, so nahrhaft wie eine Mahlzeit und einfach sooo unglaublich lecker. Meine Lieblingssorte war die mit Haferflocken. UND Rosinen.
Zu Hause angekommen, hab ich mich gleich in die Cookies-Produktion gestürzt. Mit viel Enthusiasmus, Freude und Liebe habe ich die Cookies-Rohlinge ins Backrohr geschoben....unter ständiger Beobachtung und mit wachsender Besorgnis den Backfortschritt verfolgt. Die einzelnen Cookies haben sich so ausgedehnt, dass das ganze Backblech am Ende von einem Riesen-Cookie ausgefüllt war. Schlicht und einfach: unhandlich, ungustiös und unfotogen.

Nach einer Woche hab ich´s nochmal gewagt...und siehe da....sie schauen aus wie Cookies, schmecken wie Cookies, und sind gar nicht mal so unschön :-)

 
Zutaten (für ca. 40 Stück):
230 g Mehl
250 g Zucker (ich habe 200 g Gelbzucker und 50 g Kristallzucker genommen)
1 EL Vanillezucker
2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
1 TL Zimt
1/4 TL geriebene Muskatnuss
230 g weiche Butter
2 Eier (Zimmertemperatur)
160 g Haferflocken
130 g gehackte Nüsse
100 g Rosinen


Zubereitung:
Backofen auf 180°C vorheizen.
Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver, Salz, Zimt und Muskatnuss vermischen und mit dem Knethaken der Küchenmaschine die Butter unterrühren. Einzeln die Eier dazugeben und zuletzt Haferflocken, Nüsse und Rosinen untermischen.
Mit einem Teelöffel kleine Portionen abstechen, Kugeln formen und diese mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Ca. 8 - 10 Minuten (mittlere Schiene) backen.










 
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