Apfel-Sauerrahmschmarren

Montag, 4. November 2013


"A so a Schmarren", hab ich mir gedacht, als ich heute den vierten Anlauf für meinen Apfel-Sauerrahmschmarren gemacht hab. Der ERSTE war zu bleich, der ZWEITE zu trocken, beim DRITTEN Anlauf war ich mit Aussehen und Geschmack E N D L I C H zufrieden. Dummerweise habe ich erst NACH dem Essen bemerkt, dass ich OHNE Speicherkarte fotografiert habe.
So ein Food-Blogger hat´s nicht leicht. Bis ein Beitrag freigeschaltet werden kann, wird die Küche ein paar Mal versaut, die Nerven werden bis zum Anschlag strapaziert und der BMI (body mass index) weicht mit der Zeit vom Idealwert ab.

Alles nur halb so wild. Allen Pannen und Zusatz-Kilo´s zum Trotz: ich liebe mein Hobby :-)
Meine Freunde fragen immer wieder, warum sie denn nie eingeladen werden, wenn ich was für den Blog mache. Ich sag euch was: DAS ist einfach UNMÖGLICH. Wenn ich etwas vorbereite, ist jeder Stuhl, jeder Tisch, sogar die Couch mit Zeug belegt. Ich hab schlicht und einfach keinen Platz für Gäste. Falls jemand zum Zusammenräumen kommen möchte: GERNE! Hmmm...da hat sich bisher noch niemand angeboten.

Ich habe also keine, wirklich keine Mühen gescheut, um beim Blogevent "Veräppelt!" von
Persis mitzumachen.


Zutaten (für 2 Dessert-Portionen):
1 großer Apfel (oder 2 kleine Äpfel)
100 g Mehl
1/2 Becher Sauerrahm
75 ml Mineralwasser (prickelnd)
3 EL Kristallzucker
eine Prise Salz
2 Eier
 
ausserdem:
etwas Butter
Preiselbeermarmelade
Staubzucker


Zubereitung:
Den Apfel schälen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien, würfeln und mit einem EL Zucker vermischen. In einer beschichteten Pfanne wenig Butter erhitzen, und die gezuckerten Apfelwürfel etwas karamellisieren lassen, dann beiseite stellen.

Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Mehl mit Sauerrahm, Mineralwasser und einem EL Zucker mischen, dann erst die Dotter unterrühren (ganz wichtig, dass die Dotter zuletzt zugegeben werden- sonst wird die Masse klumpig).
Zum Schluß das Eiweiß locker unterheben.
In einer beschichteten Pfanne etwas Butter erhitzen, dann die Schmarren-Masse eingießen, etwas anbacken lassen und die Apfelwürfel über der Masse verteilen. Wenn die Unterseite leicht gebräunt ist (je nach Hitze- 4 bis 5 Minuten), den Schmarren wenden (ist am Anfang etwas abenteuerlich- aber mit etwas Mut und Schwung funktionierts.) und fertig backen lassen. Die Schmarrenmasse mit einem beschichteten Pfannenwender zerteilen, einen EL Zucker darüber verteilen, und durch vorsichtiges Wenden noch kurz karamellisieren lassen.
Angerichtet wird der Schmarren mit schön viel Staubzucker und Preiselbeermarmelade.

Keks unterwegs

Kommentare:

  1. Biete Apfelspätzle,tausche mit Schnarren!!!
    Superlecker schauts aus!
    Muss ich testen, denn wir vier hier lieben Schmarren!
    Viel Glück bei Persis Event.....
    Melli

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  2. Dein Rezept wird heute Mittag nachgekocht! Hört sich durch die Äpfel herbstlich süß und durch den Sauerrahm erfrischend (?!) an.
    glg
    Sonja

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  3. Au weia, da bekomme ich ja beinahe ein schlechtes Gewissen *lach* Vor zwei Wochen gings mir ähnlich, da brauchte ich ebenfalls vier Anläufe, bevor alles im Kasten war. Und das ausgerechnet bei einem Gastpost für ein anderes Blog! Da gerät man schnell mal ins Schwitzen.
    Jedenfalls freue ich mich, dass Du trotz aller Hindernisse am Blog-Event teilnimmst. Die kleinen Äpfel finde ich fürchterlich niedlich.

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  4. Da hat sich die Mühe aber wirklich gelohnt, denn das sieht soo lecker aus! Ich liebe Kaiserschmarrn und noch dazu mit Äpfeln (du hast doch die Äpfel mit in den Teig gegeben oder?), das wirds gleich nächsten Freitag (Süßspeisentag, typisch bayrisch) geben :D
    Bei mir schauts übrigens auch immer aus, ich hoffe stets dass niemand reinkommt :)
    Lg ins schööne Österreich,
    Marli

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    1. Danke Marli!
      DANKESCHÖN, dass du mich auf meinen kleinen Fehler aufmerksam gemacht hast! Die Äpfel kommen auf den Teig. Da kann man noch fünfmal darüberlesen, aber es passiert immer wieder mal, dass sich kleine Fehler einschleichen!
      Herzliche Grüße, Renate

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    2. Liebe Renate,
      das dachte ich mir eigentlich schon, dass die Äpfel dann da drauf kommen, so hab ichs auch schonmal gemacht :)
      Lg,
      Marli

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  5. Hallo!
    Habe den Schmarrn mit Topfen anstatt Sauerrahm gemacht - funktioniert auch super und ist sehr lecker. Gibt man am Schluss noch Zucker auf den fertigen SChmarrn in der Pfanne und für ein paar Minuten den Deckel drauf, dann bekommt das Ganze eine Art karamelisierte Note.
    Freu mich schon auf die Rezepte zu eurem zuckersüßen Schlaraffenlandfoto oben!
    LG Martha.

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    1. Danke liebe Martha für dein Feedback! Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der Schmarren mit Topfen auch herrlich schmeckt!
      GLG, Renate

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