Vogerlsalat mit Süßkartoffelwürfel, Feta & Granatapfelkernen

Mittwoch, 27. November 2013

Nach all den süßen Bäckereien muss jetzt mal was anderes her. Gewichtsmäßig fühl ich mich nämlich schon weihnachtlich.
Letztes Wochenende ist mir ein Granatapfel in den Einkaufswagen gehüpft. Auf Dessert hatte ich gerade keine Lust- bezw. hab ich mir selber mehr "Gesundes" verordnet. Man kann sich ja einiges schönreden. Aber wenn man den Knopf der Lieblingsjeans nur noch im Liegen mit tiefer Einatmung schließen kann...ja dann...ja dann ist Handlungsbedarf angesagt.


Zutaten für 2 Personen
(Ich hab den Salat jetzt allerdings ganz alleine als Abendessen genossen...da ich 1.) großen Hunger hatte, 2.) ich eine gute Esserin bin und 3.) macht ja Salat eh nicht dick ;-)
 
Salat:
100 g Vogerlsalat
1 Süßkartoffel (ca. 200 g)
2 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
Kerne eines halben Granatapfels
100 g Feta
 
Dressing:
1 TL Kristallzucker
125 ml Granatapfelsaft (aus der Packung)
4-5 EL sehr gutes Olivenöl
1 EL Rotweinessig
etwas Senf
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Zuerst 1 TL Kristallzucker in einer beschichteten Pfanne leicht karamellisieren lassen, mit dem Granatapfelsaft ablöschen und einkochen lassen (auf ca. 25 - 30 ml). Den eingekochten Saft abkühlen lassen.

Den Backofen auf 200°C (Ober-und Unterhitze) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Süßkartoffel schälen, in kleine Würfel schneiden und in einer Schüssel mit 2 EL Olivenöl vermengen. Die Kartoffelwürfel auf dem Backblech verteilen, salzen und pfeffern. Auf mittlerer Schiene ca. 20-25 Minuten backen.

In der Zwischenzeit den Vogersalat waschen und den Feta in kleine Würfel schneiden.

Für das Dressing Olivenöl, Rotweinessig, 3 EL Granatapfel-Reduktion, Senf, Salz und Pfeffer verrühren.

Fertigstellung:
Vogerlsalat mit dem Dressing vermischen und auf einem Teller anrichten. Die fertig gegarten Süßkartoffelwürfel, den Feta und die Granatapfelkerne darüber verteilen.

Haselnuss-Karamell-Kekse

Montag, 25. November 2013

Habt ihr mittlerweile schon genug von Keksen, oder gehts noch ;-) !?
Manchmal gibt es Rezepte, die einen nie wirklich loslassen. So wie dieses hier. Das habe ich letztes Jahr im "Frisch gekocht"-Magazin entdeckt. Ich würde die Kekse nicht mal als Weihnachtsgebäck einordnen, sondern "all season". Ein Geschmack, den man immer mag.

Ausserdem würden die Haselnuss-Karamell-Kekse auf einem weihnachtlichen Keksteller mit kleinen, zierlichen Bäckereien eher plump wirken. Man gönnt ihnen lieber einen Einzelauftritt. Mit einer guten Tasse Tee :-)


Zutaten für die Kekse (für ca. 30 Stück):
220 g weiche Butter
180 g Rohrzucker
Mark einer Vanilleschote
1/2 TL Salz
2 Eier (Größe M)
320 g Mehl
1 TL Backpulver
 
Zutaten für die Karamellmasse:
125 g Rohrzucker
125 ml Sahne
25 g Butter
 
ausserdem:
200 g grob gehackte Haselnüsse (lt. Rezept, 150 g reichen auch vollkommen)
100 g Zartbitterkuvertüre

 
 
Zubereitung Kekse:
2 Backbleche mit Backpapier belegen und das Backrohr auf 180°C (Ober-und Unterhitze) vorheizen.
Butter, Zucker, Vanillemark und Salz mit dem Mixer verrühren. Die Eier einzeln unterrühren. Mehl mit Backpulver versieben und mit der Butter-Zucker-Eier-Masse verrühren.
Mit angefeuchteten Händen Kugeln formen (Teig ist sehr klebrig), diese in den gehackten Haselnüssen wälzen und mit etwas Abstand auf das Backblech legen.
Nun mit einem angefeuchteten Holzlöffelstiel Mulden in die Kugeln drücken (5mm tief, 1 cm breit). ACHTUNG: da die Kekse ziemlich aufgehen, sind die Mulden nach dem Backen natürlich nicht mehr so ausgeprägt. Es reicht aber, um die Karamellmasse einzufüllen.
Die Kekse auf mittlerer Schiene ca. 13 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.
 
Zubereitung Karamellmasse:
Zucker, Sahne und Butter in eine (höhere) beschichtete Pfanne geben, zum Kochen bringen und bei kleiner Hitze 5 bis 10 Minuten unter Rühren köcheln lassen bis die Masse zähflüssig wird.
 
Fertigstellung:
Kekse nebeneinander auf einem Backpapier/Butterpapier legen.
Die heiße Karamellmasse mit Hilfe eines kleinen Löffels in die Mulden der Kekse füllen und etwas überkühlen lassen. Inzwischen die Kuvertüre schmelzen, in einen Gefrierbeutel füllen (am unteren Ende eine kleine Spitze abschneiden). Nun im Zickzack die Kekse mit der geschmolzenen Kuvertüre dekorieren.
 
Haltbarkeit: eine Woche
 

 
Quelle: Frisch gekocht Magazin (Dezember 2012)


Kürbisroulade mit Preiselbeersahne

Samstag, 16. November 2013

Gebrannten Mandeln gehören einfach zur Vorweihnachtszeit. Schon alleine wegen des herrlichen Duftes, der sich bei der Zubereitung in der ganzen Wohnung ausbreitet.

Ich zeige euch heute mein letztes Rezept vom *SWEET TABLE* (hier sind alle Rezepte von Kathrin und mir nochmal verlinkt). Voraussichtlich das letzte Kürbis-Rezept in dieser Saison ;-)


Mit diesem Beitrag bin ich am KOCHMAEDCHEN Blogevent dabei.



Zutaten für den Bisquit:
180 g Hokkaido-Kürbisfleisch gewürfelt
4 Eier
180 g Staubzucker
1 Vanillezucker
160 g Mehl
1 TL Lebkuchengewürz
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

1 Becher Sahne
Preiselbeermarmelade nach Belieben


Zubereitung:
Die Kürbiswürfel ca. 10-15 Minuten dämpfen (Topf mit Wasser, Kürbis in eine Siebeinheit geben und zugedeckt dämpfen) . Die weichen Kürbiswürfel nun mit dem Stabmixer pürieren und auskühlen lassen.
 
Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze, oder 160°C Heissluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz, Staubzucker und Vanillezucker cremig aufschlagen.
Mehl mit Lebkuchengewürz und Backpulver versieben. Die Dotter und das Kürbispüree locker unter die Eiweißmasse rühren, zuletzt das Mehl unterheben.
 
Den Teig auf dem vorbereiteten Backblech verteilen und ca. 15-20 Minuten (mittlere Schiene) backen, bis die Oberfläche gold-braun ist.
Kurz vor Backzeitende ein Geschirrtuch in warmes Wasser tauchen, gut auswringen, und auf eine ebene Fläche legen (eventuell mit Kristallzucker bestreuen). Den Bisquit aus dem Rohr nehmen, und auf das Geschirrtuch legen, das Backpapier abziehen und den Bisquit sofort einrollen. Auskühlen lassen.
 
Die Sahne steif schlagen, Preiselbeermarmelade unterrühren. Den Bisquit auseinanderrollen, die Preiselbeersahne darauf verteilen und zur wieder einrollen. Die fertige Roulade mit Staubzucker bestreuen. FERTIG :-)
 
Wem das mit dem  Kürbispüree zuviel Aufwand ist: stattdessen 4 EL heißes Wasser einrühren (eventuell dann das Lebkuchengewürz weglassen).
 
 
 

Orangentaler & Schneebälle

Donnerstag, 14. November 2013

Kathrin hat uns gestern eine tolle Nachspeisen-Idee für die kalten Tage gezeigt: Lebkuchenmousse mit Kirschenkonfit
 
Bei mir gibt´s heute (naja...eigentlich täglich) Kekse. Diese Orangentaler sind herrlich nussig, knusprig, mit einem Hauch Orange. Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: was klitzekleines Süßes zum Kaffee/Tee geht immer, stimmts?! 
 

Zutaten (für ca. 50 Taler):
150 g Mehl
150 g gemahlene Haselnüsse
40 g Speisestärke
1 Bio-Orange
120 g + 2 EL Feinkristallzucker (ich habe den Wiener Backzucker genommen)
180 g weiche Butter
1 EL Orangenlikör
1/2 TL Zimt

Zubereitung:
Mehl, Haselnüsse und Speisestärke vermischen. Die Orange heiß waschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben.
Weiche Butter mit 120 g Zucker und Salz cremig rühren, Orangenlikör und die Orangenschale unterrühren. Die Mehlmischung zügig unterkneten (Vorsicht: der Teig ist sehr brüchig!), den Teig halbieren und die Teighälften zu je einer Rolle von 15 cm formen.
2 EL Zucker mit dem Zimt mischen, die beiden Teigrollen darin wälzen, den Zimtzucker etwas andrücken. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank rasten lassen (ich hab den Teig länger im Kühlschrank gelassen, weil der Teig recht brüchig war).

Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Backbleche mit Backpapier auslegen. Von den Teigrollen nun ca. 0,5 cm breite Scheiben schneiden und auf die Backbleche legen . Die Taler ca. 8 - 10 Minuten (mittlere Schiene) backen.

Quelle: "Komm zum Kaffeeklatsch" von Dagmar Reichel


Das Rezept für die Schneebälle habe ich letzes Jahr schon mal gebloggt.


Apfelbrot

Dienstag, 12. November 2013

Gestern hat Kathrin die Vanillekipferl und den Nougat-Latte von unserem gemeinsamen "SWEET TABLE" veröffentlicht.
Bei mir gib´s heute das Apfelbrot. Saftig, sehr gewürzreich und gut haltbar. Die Apfelmasse wird am Abend vorbereitet, und am nächsten Morgen gebacken.
Das Rezept (leicht abgewandelt) stammt aus einem kleinen Rezeptbüchlein, bei dessen Entstehung meine Mama mitgewirkt hat: "Rezepte von Bäuerinnen" des Bezirkes Kufstein 1999.

 
Zutaten (für 3 Kastenformen á 30 cm)
1,5 kg saftige Äpfel
500 g getrocknete Feigen
500 g Rosinen
300 g Haselnüsse
2 EL Backkakao
500 g Kristallzucker
1/8 l Rum
1 1/2 Pck. Lebkuchengewürz (oder 1/2 Pck. Zimt und 1 TL Nelkenpulver)
1 kg Mehl
2 Pck. Backpulver
 
Zubereitung:
Die Äpfel grob reiben, die getrockneten Feigen fein schneiden, eventuell die Haselnüsse grob hacken (wer einen elektrischen Zerkleinerer besitzt, ist klar im Vorteil).
Alle Zutaten AUSSER Mehl und Backpulver gut vermischen und mindestens 2 Stunden (besser über Nacht) geschlossen bei Raumtemperatur ziehen lassen.
 
3 Kastenformen mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C vorheizen. Mehl und Backpulver in die Apfelmasse einarbeiten und in die Kastenformen füllen.
Ca. 1 1/4 Stunde backen lassen. Ich habe das Apfelbrot zusätzlich noch eine viertel Stunde im ausgeschalteten Backrohr gelassen.
 

Süßes von Kochshooting & Gutes für Leib & Seele

Sonntag, 10. November 2013

Gestern habe ich mich mit meiner Bloggerfreundin Kathrin von Kochshooting und ihrem Mann Wolfgang getroffen, um einen "sweet table" zu decken, zu fotografieren und natürlich gemeinsam zu verkosten. Lauter wunderbare, süße Verlockungen, die mich heute dazu veranlasst haben, mal wieder eine Runde zu joggen ;-)


In der kommenden Woche werden wir abwechselnd täglich ein- oder zwei Süßspeise(n) veröffentlichen.

Heisser Nougatlatte und Vanillekipferl (ein köstliches Rezept von Wolfgang´s Oma)

Apfel-Sauerrahmschmarren

Montag, 4. November 2013


"A so a Schmarren", hab ich mir gedacht, als ich heute den vierten Anlauf für meinen Apfel-Sauerrahmschmarren gemacht hab. Der ERSTE war zu bleich, der ZWEITE zu trocken, beim DRITTEN Anlauf war ich mit Aussehen und Geschmack E N D L I C H zufrieden. Dummerweise habe ich erst NACH dem Essen bemerkt, dass ich OHNE Speicherkarte fotografiert habe.
So ein Food-Blogger hat´s nicht leicht. Bis ein Beitrag freigeschaltet werden kann, wird die Küche ein paar Mal versaut, die Nerven werden bis zum Anschlag strapaziert und der BMI (body mass index) weicht mit der Zeit vom Idealwert ab.

Alles nur halb so wild. Allen Pannen und Zusatz-Kilo´s zum Trotz: ich liebe mein Hobby :-)
Meine Freunde fragen immer wieder, warum sie denn nie eingeladen werden, wenn ich was für den Blog mache. Ich sag euch was: DAS ist einfach UNMÖGLICH. Wenn ich etwas vorbereite, ist jeder Stuhl, jeder Tisch, sogar die Couch mit Zeug belegt. Ich hab schlicht und einfach keinen Platz für Gäste. Falls jemand zum Zusammenräumen kommen möchte: GERNE! Hmmm...da hat sich bisher noch niemand angeboten.

Ich habe also keine, wirklich keine Mühen gescheut, um beim Blogevent "Veräppelt!" von
Persis mitzumachen.


Zutaten (für 2 Dessert-Portionen):
1 großer Apfel (oder 2 kleine Äpfel)
100 g Mehl
1/2 Becher Sauerrahm
75 ml Mineralwasser (prickelnd)
3 EL Kristallzucker
eine Prise Salz
2 Eier
 
ausserdem:
etwas Butter
Preiselbeermarmelade
Staubzucker


Zubereitung:
Den Apfel schälen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien, würfeln und mit einem EL Zucker vermischen. In einer beschichteten Pfanne wenig Butter erhitzen, und die gezuckerten Apfelwürfel etwas karamellisieren lassen, dann beiseite stellen.

Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Mehl mit Sauerrahm, Mineralwasser und einem EL Zucker mischen, dann erst die Dotter unterrühren (ganz wichtig, dass die Dotter zuletzt zugegeben werden- sonst wird die Masse klumpig).
Zum Schluß das Eiweiß locker unterheben.
In einer beschichteten Pfanne etwas Butter erhitzen, dann die Schmarren-Masse eingießen, etwas anbacken lassen und die Apfelwürfel über der Masse verteilen. Wenn die Unterseite leicht gebräunt ist (je nach Hitze- 4 bis 5 Minuten), den Schmarren wenden (ist am Anfang etwas abenteuerlich- aber mit etwas Mut und Schwung funktionierts.) und fertig backen lassen. Die Schmarrenmasse mit einem beschichteten Pfannenwender zerteilen, einen EL Zucker darüber verteilen, und durch vorsichtiges Wenden noch kurz karamellisieren lassen.
Angerichtet wird der Schmarren mit schön viel Staubzucker und Preiselbeermarmelade.

Keks unterwegs
 
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