Pasta selbstgemacht mit Salbeibutter

Sonntag, 29. September 2013

Auf meinem Blog gibt es heute ein Gemeinschaftsprojekt mit meiner Bloggerfreundin Kathrin von "Kochshooting".
Wir hatten uns bald geeinigt, dass frische Pasta auf den Tisch kommt- denn ich hatte das Werkzeug- und Kathrin die Expertise ;-)
Es war ein sehr netter Abend...gemeinsam kochen, plaudern & genießen. Das war bestimmt nicht unser letztes Projekt!


Zutaten für den Nudelgrundteig (ergibt ca. 750 g Teig):
Für hausgemachten Nudelteig nimmt man am besten Hartweizenmehl, das sich auch zum Brotbacken eignet, oder sehr feinen Hartweizengrieß. Man kann auch jedes andere Weizenmehl verwenden. Die genaue Menge hängt von der Größe der Eier und der Mehlsorte ab. Man rechnet jedoch im Durchschnitt 100 g Mehl auf 1 Ei.
 
500 g Mehl (Typ 00 oder sehr fein gemahlenen Hartweizengrieß)
5 Eier
Salz
2-3 EL Olivenöl

Zubereitung:
Das Mehl auf eine glatte Arbeitsfläche häufen. In die Mitte eine Mulde drücken und die Eier hineinschlagen. Eine kräftige Prise Salz und das Olivenöl dazugeben. Mit einer Hand den Mehlrand abstützen, damit die Eier nicht herausfließen können. Mit der anderen Hand das Mehl vorsichtig vom Rand zur Mulde hin mit den Eiern vermischen. So das ganze Mehl und die Eier zu einer festen, aber geschmeidigen Masse verarbeiten. Aus dem Teig einen Ball formen und auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen mit einem Tuch bedecken und 1 Stunde ruhen lassen. Den Teig dann in faustgroße Stücke teilen und mit der Nudelmaschine in mehreren Gängen flachwalzen (ausrollen - zusammenklappen, erneut ausrollen + zusammenklappen - bis ein schöner glatter Teig entsteht). Erst wenn der Teig einige Male durch die Nudelmaschine gewalzt wurde, können die Nudeln in die gewünschte Form gebracht werden.

Zutaten Salbeibutter:
100 g Butter
4 Zweige frischer Salbei (Blätter fein hacken)
Salz, Pfeffer
Parmesan nach Geschmack

Zubereitung Salbeibutter:
Butter erwärmen und die feingehackten Salbeiblätter dazugeben und bei kleiner Flamme kurz
durchziehen lassen
Nudeln al dente kochen - etwas Kochwasser auffangen und in die Pfanne zur Salbeibutter geben -
kurz durchschwenken und mit Salz und Pfeffer würzen
Anrichten und nach Geschmack mit geriebenem Parmesan bestreuen

ACHTUNG: frische Nudeln nur etwa (je nach Nudelart) 2-3 Minuten in gesalzenem Wasser köcheln lassen.


Bruschetta mit Tomaten & Sardellen

Freitag, 13. September 2013

In einer kleinen Metzgerei in Montepulciano habe ich das BESTE Bruschetta toskanaweit- ja wenn nicht sogar italienweit- gegessen. Die Ingredienzien dazu sind ja allgemein bekannt. Als ich den Wirt nach seiner Rezeptur gefragt hat, hat er die üblichen Zutaten wie Tomaten, Basilikum, Knoblauch und Olivenöl aufgezählt- UND eine "Geheimzutat". Die er mir mit einem süffisanten Lächeln im Gesicht NICHT verraten hat. Wirte/Köche plaudern ja nicht allzugerne ihre Küchengeheimnisse aus.

Deshalb hab ich mir mein Bruschetta selbst gebastelt. Mit den üblichen Zutaten. UND Sardellen. So kann man den Sommer verlängern und in Urlaubserinnerungen schwelgen.....



Zutaten (als Vorspeise für 4 Personen):
Ciabatta
600 g sonnengereifte Tomaten
10 Sardellenfilets in Öl
1 Handvoll Basilikumblätter
Olivenöl
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer


Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C vorheizen.
Die Tomaten waschen, halbieren, Stielansätze und Kerne entfernen, dann klein würfeln. Die Sardellenfilets abtropfen lassen, kalt abspülen, trocken tupfen, klein schneiden. Basilikumblätter und Knoblauch ebenfalls klein schneiden.
Alle Zutaten in einer Schüssel mit etwas Olivenöl vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Ciabatta (es kann auch vom Vortag sein) in Scheiben schneiden, mit Olivenöl berträufeln, und für ein paar Minuten (3-5) im Backofen (oberste Schiene) rösten. Die Weißbrotscheiben aus dem Ofen nehmen, die Tomatenmasse darüber verteilen. Eventuell noch etwas Olivenöl darüberträufeln. Am besten mit einem Glas toskanischen Rotwein und in netter Gesellschaft sofort genießen :-)

Sollte von der Tomatenmasse was übrig bleiben, kann man diese auch mit frisch gekochten Nudeln essen. Mit etwas Parmesan verfeinern, und schon hat man eine hochwertige Mahlzeit.








Die BESTE Käsesahne der WELT!

Sonntag, 8. September 2013

Den heutigen Post widme ich Melli zum ihrem ersten Blog-Geburstag. Die liebe Melli hat eine schöne Aktion gestartet. Jeden Tag gibt´s einen neuen Geburstags-Gastpost. Ich bin in dieser Reihe der 5. Gratulant. Vor mir waren schon einige kreative Damen am Werk und haben leckere Süßspeisen gezaubert: Minikleine Blaubeertörtchen, Bananen-Doppeldecker, Mini Whoopie-Pies, und Schwarzwälder Küsschen.

Ich habe heute unser bestes Familientortenrezept mitgebracht. Die BESTE, die ALLERBESTE Käsesahne der Welt! Und da ich weiß, dass Melli eine Vorliebe für Topfen (ich komme aus Österreich, da heisst das nicht Quark) und Himbeeren hat, ist dieses Tortenglück entstanden:

 
Liebe MELLI,
auf ein neues Jahr voller Blogger-Freude, tollen Rezepten und jeder Menge Inspirationen!
 
 
Zubereitung Bisquitteig:
 Den Backofen auf 180°C vorheizen (Ober-und Unterhitze), und eine Tortenform mit einem Durchmesser von 18 cm ausfetten.
Die Eier trennen. Das Eiweiss mit 40 g Zucker und einer Prise Salz zu Schnee schlagen. Mehl mit Backpulver und Maizena versieben. Dotter mit 50 g Staubzucker, 2 EL lauwarmen Wasser und der Zitronenschale schaumig rühren. Nun abwechselnd Eischnee und und Mehlmischung unter die Dottermasse heben. Den Kuchenteig in die vorbereitete Form füllen und ca. 20 Minuten backen.

Zubereitung Fülle:
Die Gelatine in Wasser einweichen und ein paar Minuten quellen lassen. Sahne steif schlagen. Die Himbeeren waschen.
Den Topfen mit Staubzucker, Zitronensaft und -schale, Vanillezucker und einer kleinen Prise Salz verrühren. Die Gelatine entweder tropfnass in einen Topf geben und erhitzen, bis sich die Gelatine aufgelöst hat (ich erhitze immer etwas Grand Manier oder Rum in einem Topf, und geben dann die ausgedrückte Gelatine dazu). Nun Die Gelatine zügig in die Topfenmasse einrühren.

Fertigstellung:
Den Bisquit in der Mitte auseinanderschneiden und den Boden wieder in die Tortenform legen (den Tortenring umspannen). Die Hälfte der Topfenmasse darauf verteilen. Die Himbeeren über die Topfencreme geben. Die andere Hälfte der Topfenmasse darüberstreichen. Den "Bisquit-Deckel" darauflegen, und die Torte mindestens 3 Stunden- besser über Nacht- kalt stellen. Mit Himbeeren und Staubzucker garnieren.

Bei einer Tortenform mit dem Durchmesser von 26 cm die Zutaten und die Backzeit verdoppeln.

Rosmarin-Stangerl mit getrockneten Tomaten

Freitag, 6. September 2013

Vor einiger Zeit hat mich die liebe Cathi von Carpe Kitchen gebeten, einen Gastauftritt in ihrer Küche zu machen. Gerne bin ich ihrem Ruf gefolgt und habe mich für diese Rosmarin-Stangerl entschieden. Da das Wetter zur Zeit noch in sommerlicher Stimmung ist, möchte dieses Rezept gerne mit euch teilen.
Zutaten für ca. 25-30 Stück:
500 g glattes Mehl
3 TL Salz
2 EL Olivenöl
42 g Germ
320 ml lauwarmes Wasser
80 g getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
4 Rosmarin-Zweige

Zubereitung:
Die Rosmarin-Zweige waschen, die Nadeln abzupfen und hacken. Die getrockneten Tomaten abtropfen lassen und klein schneiden.
Den Germ im lauwarmen Wasser auflösen. Mehl, Salz, Olivenöl in eine Schüssel geben, und das lauwarme Wasser (mit dem aufgelösten Germ) dazugeben, vermischen und mit den gehackten Rosmarinnadeln und den gehackten Tomaten zu einem mittelfesten Teig kneten. Bei Bedarf noch etwas Mehl einarbeiten.
Den Backofen auf 200°C (Ober-und Unterhitze) vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.
Den Teig zugedeckt ca. 40 Minuten an einem warmen Ort rasten lassen (Zugluft vermeiden), dann nochmal durchkneten und halbieren. Jede Teighläfte zu einer "Wurst" formen, in ca. 12-15 Teile teilen und zu Stangen rollen.
Die Teigstangen auf beide Backbleche aufteilen, mit Wasser bestreichen und ca. 15 - 20 Minuten backen.
Die Rosmarin-Stangerl schmecken lecker zum Grillen, beim Picknick, oder zur Jause mit Ziegenkäse und einem schönen Glas Wein.
 
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